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1Zypern - Fis 2007. 2 Kindergynäkologie (Babyalter – Kleinkind – Vorpubertät) Häufigste Aufsuchungsgründe:  Labialsynechien  Endokrine Störungen (z.B.

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1 1Zypern - Fis 2007

2 2 Kindergynäkologie (Babyalter – Kleinkind – Vorpubertät) Häufigste Aufsuchungsgründe:  Labialsynechien  Endokrine Störungen (z.B. pubertas präcox)  Fremdkörper in der Vagina  Entzündliche Genitalveränderungen  Verdacht auf genitale Fehlbildungen  Genitalverletzungen/Missbrauch  Hygieneanleitung

3 3Zypern - Fis 2007 Spezielle Einrichtung und Instrumentarium  Ultraschall Gerät abdominaler/vag. Schallkopf  Phasenkontrastmikroskop  Kolposkop und/oder Lupenbrille  Vaginoskope in versch. Größen mit Lichtquelle  Fasszange (Fremdkörperentfernung)  Kindereinmalkatheter  Ev. Fotodokumentationeinrichtung  Lokalanasthetika (Spray, Creme, Inj. s.c.)  Set für Abstrichentnahme  Handspiegel

4 4Zypern - Fis 2007 Wichtige und häufige Themengebiete aus und in einer Mädchensprechstunde, neben gynäkolog. Erkrankungen  Körperliche Entwicklung & Körperselbstbild  Allgemeine Hygiene - Fluor albus  Menstruation / Menstruationshygiene  Liebe und Sexualität  Verhütung und Schwangerschaft  Gewichtsprobleme und Essstörungen Jugendgynäkologie (Vorpubertät aufwärts)  Störungen der Pubertät, Blutungsstörungen  Störungen der Brustentwicklung  Entzündliche Genitalveränderungen  Unklare Unterbauchschmerzen  Antikonzeptionsberatung

5 5Zypern - Fis 2007  Genuss-(Sucht-)mittel – Rauchen, Alkohol, Drogen  Sexuell übertragbare Krankheiten (STD)  Modetrends - Piercing, Tätowierungen, Intimrasur  Impfungen  Gewalterfahrung, sexuelle Übergriffe  Probleme mit dem Umfeld - Eltern/Schule/Arbeitplatz/Freunden Weitere wichtige und häufige Themengebiete aus und in einer Mädchensprechstunde

6 6Zypern - Fis 2007 Materalien, Hilfsmittel als Unterstützung für die Teenager-Sprechstunde z.B. Fragebögen für  Persönliche Angaben  Familien und persönliche Anamnese  Gynäkologische Anamnese  Grund des Besuches  Besondere Fragen

7 7Zypern - Fis 2007 Materalien, Hilfsmittel, Unterstützung für die Teenager-Sprechstunde Graphiken und Bilder, Broschüren z.B. über  Pubertät und Zyklusproblemen  Verhütung  Adressen für spezielle Anlauf- und Beratungsstellen  Literaturempfehlungen für junge Mädchen

8 8Zypern - Fis 2007 Gesprächsführung mit Jugendlichen  Zeit nehmen, ruhig zuhören (idealerweise eigene Sprechstunde, hoher Zeitaufwand!)  Zeit geben um Vertrauen zu fassen und sich mitzuteilen  Unausgesprochene Fragen erahnen, vorsichtig hinterfragen  Dialog suchen, Frage zurückgeben, mit Gegenfragen argumentieren  Diskussion zulassen  Bestärken seinen eigenen Gefühlen zu trauen

9 9Zypern - Fis 2007  Schamgefühle akzeptieren  Grenzen und Schranken akzeptieren  Erklären und Begründen  Schuldgefühle nehmen oder falsche Vorstellungen korrigieren  Nicht „aufmachen“ oder bloßstellen  Falsche Vorstellungen sanft korrigieren, zurechtrücken  Auffälligkeiten vorsichtig aber direkt ansprechen Gesprächsführung mit Jugendlichen

10 10Zypern - Fis 2007  Zustandekommen eines Behandlungsvertrags  Einwilligungsfähigkeit der Patientin  Schweigepflicht/Mitteilungspflicht gegenüber den Eltern Rechtliche Aspekte

11 11Zypern - Fis 2007 Rechtliche Aspekte  Behandlungsvertrag - Minderjährige sind ab dem 7. Lebensjahr beschränkt geschäftsfähig  Einwilligungsfähigkeit – ist gesetzlich nicht eindeutig definiert, da der Reifungsprozess Jungendlicher sehr unterschiedlich verlaufen kann  der Arzt muss sich ein eigenes Bild davon schaffen und dies gut dokumentieren BGHZ 29,33,36 … kommt es darauf an ob eine Jugendliche „nach ihrer geistigen und sittlichen Reife die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs und seine Gestaltung ermessen vermag.“ …

12 12Zypern - Fis 2007 Allgemeine Richtlinien, dass im Alter von > 18 Jahren: Volljährigkeit und damit unter normalen Bedingungen auch Einwilligungsfähigkeit besteht. > 16 Jahren: die Einwilligungsfähigkeit einer gesunden Jugendlichen in aller Regel anzunehmen ist. Die Verordnung von Kontrazeptiva ist hier in der Regel nicht bedenklich. Dokumentation sollte dennoch erfolgen! Rechtliche Aspekte

13 13Zypern - Fis –16 Jahre: hier ist sorgfältig zu prüfen ob die Jugendliche entsprechend reif und aufgeklärt erscheint, ein Kontrazeptivum oder ein anderes Medikament ohne Wissen und Einwilligung der Eltern zu nehmen. Hier ist gute Dokumentation zwingend! < 14 Jahre: nach herrschender juristischer Meinung kann hier nur selten von der notwendigen Einsichtsfähigkeit ausgegangen werden Ausnahmen sind hier zwingend besonders gut und genau zu dokumentieren! Rechtliche Aspekte

14 14Zypern - Fis 2007 Ärztliche Schweigepflicht gilt auch bei Minderjährigen! Eltern einer einwilligungsfähigen Jugendlichen dürfen nicht über die Krankheit oder die geplanten Maßnahme informiert werden, außer das Kindeswohl ist gefährdet!! Ist die Minderjährige nicht einwilligungsfähig, sind die Fragen der Behandlung mit den Eltern zu besprechen. Wenn bei einzelnen Maßnahmen Zweifel besteht, dass die Minderjährige in diesem Fall einwilligungsfähig ist, empfiehlt es sich den Kontakt mit den Eltern zu suchen. Rechtliche Aspekte

15 15Zypern - Fis 2007 Etwa jedes 10. Mädchen von 14 Jahren und jedes 4. Mädchen von 15 Jahren hatte bereits Geschlechtsverkehr (BZgA 2001*) Die Zahl der minderjährigen Schwangeren hat in den letzten 6 Jahren kontinuierlich zugenommen Die Zahl der statistisch erfassten Schwangerschaftsab- brüche ist bei den sehr jungen Mädchen prozentual besonders stark angestiegen (Stat. Zentralamt) *BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Epidemiologische-demographische Daten

16 16Zypern - Fis 2007 Für 34% der Jungen und 25% der Mädchen passiert der erste Geschlechtsverkehr völlig überraschend und unvorbereitet 12% der Mädchen und 15% der Jungen haben keinerlei Verhütungsmittel bei ihren „ersten Mal“ benützt (BZgA 2001*) Sexuell übertragbare Krankheiten sind speziell ein Problem bei Jugendlichen. Aus Deutschland liegen keine verlässlichen Daten vor, die Zahlen im europäischen Ausland sind eher besorgniserregend (WHO) *BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Epidemiologisch-demographische Daten

17 17Zypern - Fis 2007 Kontrazeptionsmöglichkeiten für Jugendliche  Moderne Kontrazeptionsmethoden  Langzeitkontrazeption  Notfallkontrazeption

18 18Zypern - Fis 2007 Kontrazeptionsmöglichkeiten für Jugendliche  Mikropillen  als Kombinations-, Sequential-, oder Mehrstufenpräparate ( mcg)  Minipille  reine Gestagenpille  Transdermal  Evra® Pflaster - 20 µg EE+150µg Norelgestromin  Hormonring  NuvaRing® - 15 µg EE+ 120  g Etonogestrel  Depot Gestagene  “Dreimonatsspritze” – Depot-Clinovir ® Einzel-Stäbchen Implantat - Implanon ®  IUD/IUS  CU-spirale/ intrauterine hormonal system „Hormonspirale“ – Mirena®  mechan.und chem. Barrieremethoden – Kondom (besonders als zusätzlicher Schutz (Partnerwechsel, „one night stand“), Scheidendiaphragma, Spermizide, Cremen und Suppositorien

19 19Zypern - Fis 2007 Minipille Depot-Gestagen  etwas geringere Sicherheit  tägl. Einnahme ohne Pause  rel. hohe Einnahmedisziplin  relativ häufig Zwischen- und Durchbruchsblutungen  Spotting PI kaum gesicherte Angaben, etwas höher als bei EE/Gestagen Pillen  alle 3 Monate parenteral  angenehme Verabreichung  schlechte Steuerbarkeit  relativ häufig Zwischen- und Durchbruchsblutungen  Spotting  Amenorrhoe  Gewichtszunahme

20 20Zypern - Fis 2007 Depot-Gestagen (Depo-Clinovir®)  angenehme Verabreichung  150 mg MPA parenteral alle 3 Monate  schlechte Steuerbarkeit  relativ häufig Zwischen- Durchbruchsblutungen  später ev. Amenorrhoe PI 0,22 und 0,44 für Jugendliche mäßig gut geeignet !

21 21Zypern - Fis 2007  Cu/Ag IUD  Liegedauer 4 Jahre  relativ gute Verträglichkeit  geringe Nebenwirkungen (Hyper-, Dysmenorrhoe, Schmierblutungen vor Menses) für Jugendliche eingeschränkt geeignet !  Levonorgestrel IUD  Liegedauer 5 Jahre hohe kontrazeptive Sicherheit  Verringerung der Blutung und Stabilisierung des Blutungsverhaltens  etwas schwieriger einzusetzen für Jugendliche eher nicht geeignet ! IUD IUS

22 22Zypern - Fis 2007 Mirena ® (intrauterine hormonal system)  Levonorgestrel 20  g/24 h für 5 Jahre  Gesamtdosis von LNG 52 mg  Liegedauer 5 bis max. 6 Jahre

23 23Zypern - Fis 2007 Transdermale Kontrazeption (Evra®)  1 EVRA-Pflaster enthält 20 µg Östrogen µg Norelgestromin  Jeweils 3x7 Tage auf die Haut, Oberarm, Schulter, Bauch oder Hüfte - danach 1 Woche Pause (Abbruchblutung)  Zyklusstabilität ähnlich wie bei OH  Verträglichkeit – lokale Reaktionen im Bereich der Applikationsstelle möglich, Kopfschmerzen, Brustspannen, Dysmenorrhoe  Kontraindikationen im wesentlichen wie bei Pille Für Jugendliche gut geeignet ! PI 0,99 - 1,24

24 24Zypern - Fis 2007 Einzel-Stäbchen Implantat - Implanon®  Beinhaltet reines Gestagen (68 mg Etonogestrel, ENG) in Form eines kleinen Kunststoffstäbchen (aus Ethylenvinyl-azetat, EVA)  Wirksam für 3 Jahre  Im Oberarm Innenseite appliziert  Tastbar, aber nicht sichtbar  Bietet Kontrazeptionsschutz von Anfang  Jederzeit entfernbar bei Kinderwunsch Für Jugendliche eingeschränkt geeignet ! PI derzeit 0,1 !

25 25Zypern - Fis 2007 Hormonring (NuvaRing®)  elastischer Scheidenring mit 120  g /d Etonogestrel und 15  g/d Ethinylestradiol für 3 Wochen dann 1 Woche Pause (54mm im Durchmesser, 4 mm dick)  guter Konzeptionsschutz  von Frau selbst einführbar  Kontraindikationen im wesentlichen wie bei Pille Für Jugendliche gut geeignet !

26 26Zypern - Fis 2007 Postkoitale Antikonzeption Bei:  „ Zyklus- Irrtum“  Versagen eines anderen Kontrazeptivums z.B: Kondom geplatzt oder abgeglitten, auf dessen Anwendung vergessen, Pille vergessen, falsch eingenommen u.ä.m.  „ungewollt“ ungeschützter Koitus durch „verliebt sein“, Alkohol oder Drogen  nach Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch

27 27Zypern - Fis 2007 Möglichkeiten der postkoitalen Antikonzeption  hormonell mit Östrogen/Gestagen Präparaten (Pillen)  fixe Präparatekombination (Tetragynon)  reine „Gestagen- Monotherapie“ (Duofem, Levogynon,Vikela, Postinor) je früher, desto sicherer h post coitum  Östrogen/Gestagenkombinationen z.B. hoch dosierte Pillen 2 x 2 Tabl. in 12h Abstand als sogenannte “Pille danach, morning after pill“ (Yuzpe Regime) (1977 von Yuzpe und Lancee beschrieben)  IUD/IUP - Intrauterine Device/Pessar bevorzugt als postkoitale Kontrazeption nach Vergewaltigungen


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