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Gute Arbeit durch bessere Arbeitszeiten. Eckpunkte des Betriebsrates für eine Betriebsvereinbarung und Regelungsabrede zu Arbeitszeit und Arbeitszeitkonten.

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Präsentation zum Thema: "Gute Arbeit durch bessere Arbeitszeiten. Eckpunkte des Betriebsrates für eine Betriebsvereinbarung und Regelungsabrede zu Arbeitszeit und Arbeitszeitkonten."—  Präsentation transkript:

1 Gute Arbeit durch bessere Arbeitszeiten

2 Eckpunkte des Betriebsrates für eine Betriebsvereinbarung und Regelungsabrede zu Arbeitszeit und Arbeitszeitkonten für die Beschäftigten des Robert-Koch-Kranken- hauses Gehrden der Klinikum Region Hannover GmbH Über die auf den folgenden Folien vorgestellten Eck- punkte besteht Konsens zwischen Betriebsrat und Krankenhausdirektorium

3 Ziele der Betriebsvereinbarung Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer verstärkt schützen Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten verbessern aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten fördern  Gewährleistung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit mit familiären und privaten Pflichten und Wünschen  Dienstplansicherheit  Arbeitszeitsouveränität  Förderung von Teilzeitarbeit dem hohen sozialen Stellenwert der Arbeitsruhe an Sonn- und Feiertagen auch unter den Bedingungen eines Krankenhausbetriebes Rechnung tragen

4 Ziel 1 Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer verstärkt schützen

5 Quelle:

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7 Sicherheit und Gesundheit verstärkt schützen Erschöpfungszustände vermeiden der Durchschnitt von 38,5 Stunden bzw. 48 Stunden/Woche muss spätestens nach 4 Monaten erreicht sein (für Nachtarbeitnehmer nach 1 Monat) Grundsätzlich gilt die 5-Tage-Woche die tägliche Höchstarbeitszeit wird grundsätzlich auf 9 Stunden begrenzt

8 24 Stunden-Dienste – mehr geht nicht A 8 Stunden Normal- Arbeitstag (erstmals1917) B 10 Stunden-Tag ist zulässig, wenn in 24 Wo-chen (§ 3 ArbZG) bzw. in 4 Monaten (Art. 16 EU-RL) ein Durchschnitt von 48 Stunden wöchentlich/ 8 Stunden werktäglich nicht überschritten wird C 13-Stunden-Schicht, wenn davon mindestens 5 Stunden BD der Stufe C oder D sind und der Durchschnitt entspre- chend B eingehlaten wird D 16-Stunden-Schicht wenn davon mindestens 5 Stunden BD der Stufe A oder B sind und der Durchschnitt entspre- chend B eingehalten wird E 24-Stunden-Schicht, wenn in „erheblichem Umfang“ BD und Be- triebsvereinbarung dies zulässt

9 Sicherheit und Gesundheit verstärkt schützen auch wenn die Arbeitszeit teilweise als Bereit- schaftsdienst geleistet wird, darf in keiner Woche mehr als 63 Stunden gearbeitet werden die tägliche und auch die wöchentliche Ruhezeit darf weder mit Bereitschaftsdienst noch Rufbereitschaft belegt werden Erschöpfungszustände vermeiden der Durchschnitt von 38,5 Stunden/Woche muss spätestens nach 4 Monaten erreicht sein Grundsätzlich gilt die 5-Tage-Woche die tägliche Höchstarbeitszeit wird grundsätzlich auf 9 Stunden begrenzt 24-Stunden-Dienste und Opt.out Modell werden ausgeschlossen

10 Sicherheit und Gesundheit verstärkt schützen Nachtarbeitnehmer besonders schützen Striktes Nachtarbeitsverbot 20 bis 6 Uhr für Jugendliche Keine Pflicht zur Nachtarbeit für Beschäftigte, die das 50. Lebensjahr vollendet haben Nur mit Einverständnis des Arbeitnehmers darf mehr als ein Viertel der Jahresarbeitszeit auf Nacht- schicht entfallen Nachtschichtfolge grundsätzlich nicht mehr als 4 Nächte Ruhezeit von 72 Stunden im Anschluss an Nachtschichtfolge

11 Ziel 2 Ziel 2 Aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten fördern Gewährleistung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit mit familiären und privaten Pflichten und Wün- schen Teilziel 2a Dienstplansicherheit

12 Gleichstellung Vereinbarkeit Familie etc. Dienstplansicherheit sich zyklisch wiederholendes Dienstplanmodell für jeden Arbeitnehmer Dienstplan mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten verbindlich Änderungen des Dienstplanes auf Grund betrieblicher Erfordernisse spätestens drei Tage vorher ankündigen Für kurzfristige Änderungen sind organisatorische Vorkehrungen zu treffen

13 Ziel 2 Ziel 2 Aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten fördern Gewährleistung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit mit familiären und privaten Pflichten und Wün- schen Teilziel 2b Arbeitszeitsouveränität

14 Gleichstellung Vereinbarkeit Familie etc. Arbeitszeitsouveränität Gleitzeit: Schichtzeiten sind in ein Zeitfenster ein- zufassen, das es dem Beschäftigten ermöglicht in eigener Verantwortung Arbeiten zu Ende zu bringen Für jeden Beschäftigten wird ein Arbeitszeitkonto eingerichtet Die Verfügungsgewalt über das Arbeitszeitkonto hat – im Rahmen definierter Grenzen – der Arbeitnehmer

15 Gleichstellung Vereinbarkeit Familie etc. Arbeitszeitsouveränität Das Ampelkonto Gelbphase: mehr als 20 Std. Zeitschuld mehr als 120 Std. Zeitguthaben Gelbphase: mehr als 20 Std. Zeitschuld mehr als 120 Std. Zeitguthaben Rotphase: mehr als 30 Std. Zeitschuld mehr als 160 Std. Zeitguthaben Rotphase: mehr als 30 Std. Zeitschuld mehr als 160 Std. Zeitguthaben ● Grünphase: bis 20 Std. Zeitschuld bis 120 Std. Zeitguthaben

16 Gleichstellung Vereinbarkeit Familie etc. Arbeitszeitsouveränität Belastung des Arbeitszeitkontos von... Ankündigungsfrist mehr als drei Wochen im Zusammenhang mit der Urlaubsplanung für das Folgejahr mehr als zwei bis drei Wochen ein Vierteljahr im Voraus ein bis zwei Wochen zwei Monate im Voraus drei bis sechs Tage sechs Wochen im Voraus ein bis zwei Tage zwei Wochen im Voraus stundenweise zwei Tage im Voraus Ankündigungsfristen

17 Gleichstellung Vereinbarkeit Familie etc. Arbeitszeitsouveränität Persönliche Anlässe haben Priorität Erreichung einer längeren Ruhezeit im Anschluss an eine Nachtschicht oder Nachtschichtfolge Fälle nach § 616 BGB, die nicht in § 29 TVöD geregelt sind z.B. Eheschließung, Teilnahme an Familienfeier (Geburtstag, Hochzeitstag, Einschulung usw.), Umzug aus persönlichen Gründen, Betätigung im Rahmen von Art. 9 GG, soweit nicht in § 29 Absatz 4 TVöD geregelt. Anlässe, wie sie in der Niedersächsische Sonderurlaubsverordnung (Nds.SUrlV0) geregelt sind

18 Ziel 2 Ziel 2 Aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten fördern Gewährleistung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit mit familiären und privaten Pflichten und Wün- schen Teilziel 2c Förderung von Teilzeitarbeit

19 Gleichstellung Vereinbarkeit Familie etc. Teilzeitarbeit Teilzeitkräfte sind nicht verpflichtet Mehrarbeit, Überstunden, Bereitschaftsdienste oder Rufbereitschaften zu leisten – es sei denn es ist einzelvertraglich vereinbart Bei einzelvertraglicher Vereinbarung muss die Proportionalität gewahrt werden Auch für Teilzeitkräfte wird ein sich zyklisch wiederholendes Dienstplanmodell angelegt – Teilzeitkräfte werden nicht als Lückenbüßer eingesetzt

20 Ziel 3 Schutz des Sonn- und Feiertages

21 Schutz des Sonn- und Feiertages Die wöchentliche Ruhezeit wird in der Regel durch den freien Sonntag mit vorangehendem Samstagsfrei (spätestens ab 13 Uhr) gewährt. Die wöchentliche Ruhezeit wird in der Regel durch den freien Sonntag mit vorangehendem Samstagsfrei (spätestens ab 13 Uhr) gewährt. Für jeden Beschäftigten ist mindestens für jeden zweiten Sonntag keine regelmäßige Arbeitszeit zu planen, es sei denn, der Beschäftigte hat im Rahmen von Teilzeitarbeit aus persönlichen Gründen vereinbart, schwerpunktmäßig am Wochenende zu arbeiten. Für jeden Beschäftigten ist mindestens für jeden zweiten Sonntag keine regelmäßige Arbeitszeit zu planen, es sei denn, der Beschäftigte hat im Rahmen von Teilzeitarbeit aus persönlichen Gründen vereinbart, schwerpunktmäßig am Wochenende zu arbeiten. Für mindestens 15 Sonntage im Jahr ist jeder Beschäftigte von jeglicher Inanspruchnahme einschließ- lich Rufbereitschaft freizustellen. Sonntage, an denen der Beschäftigte auf Grund von gesetzlichem Mindest- urlaub, Krankheit etc. nicht arbeitet, sind nicht anzurechnen. Für mindestens 15 Sonntage im Jahr ist jeder Beschäftigte von jeglicher Inanspruchnahme einschließ- lich Rufbereitschaft freizustellen. Sonntage, an denen der Beschäftigte auf Grund von gesetzlichem Mindest- urlaub, Krankheit etc. nicht arbeitet, sind nicht anzurechnen. Die gesetzliche 5-Tage-Woche für Jugendliche wird verwirklicht, indem sie nicht an Samstagen und Sonntagen beschäftigt werden Die gesetzliche 5-Tage-Woche für Jugendliche wird verwirklicht, indem sie nicht an Samstagen und Sonntagen beschäftigt werden

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!


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