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1 Informationsveranstaltung. 2 Agenda 1. Unisex-Tarife- Was bedeutet das für mich? A G E N D A 2. Rentenbeginn ab 67 3. Arbeitskraftabsicherung.

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1 1 Informationsveranstaltung

2 2 Agenda 1. Unisex-Tarife- Was bedeutet das für mich? A G E N D A 2. Rentenbeginn ab 67 3. Arbeitskraftabsicherung

3 3 Die bisherige Gender-Richtlinie: Die Gender-Richtlinie fordert die Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei Gütern und Dienstleistungen. Regelung für Versicherungen (Artikel 5): Absatz 1 (grundsätzlich): Verbot der Berücksichtigung des Faktors „Geschlecht“ bei Prämien-/Leistungskalkulation Absatz 2 1 (Ausnahmen): Der nationale Gesetzgeber kann Differenzierungen nach Geschlecht bei der Prämien-/ Leistungskalkulation zulassen, sofern diese ausreichend statistisch nachweisbar sind. Zum 21.12.2012 sollte eine Überprüfung durch die Mitgliedsstaaten erfolgen, ob die Abweichung von der Geschlechtsneutralität noch gerechtfertigt ist. EuGH-Urteil vom 01.03.2011: Ausnahme (Artikel 5, Absatz 2) ist formell zum 21.12.2012 ungültig, da diese ohne zeitliche Befristung im Widerspruch zur grundsätzlichen Gleichbehandlung von Frau und Mann steht. 1 Umsetzung von Absatz 2 in deutsches Recht mit §20 Abs. 2 AGG 2 Ergibt sich aus der EU-Leitlinie vom 22.12.2011, wonach das Urteil nur für Neuverträge ab 21.12.2012 gilt. Das Ergebnis: Unisex-Tarife für Neuverträge ab 21.12.2012 2. Ab dann dürfen Versicherer nur noch geschlechtsunabhängig kalkulieren. © Allianz Deutschland Das Urteil des EuGH

4 4  Das Unisex-Urteil fordert einen gleichen Beitrag bei gleicher Leistung für Frauen und Männer für Neuabschlüsse ab 21.12.2012.  Für die Produktkalkulation bedeutet dies, dass geschlechtsspezifische Merkmale (z.B. höhere Lebenserwartung bei Frauen) nicht mehr berücksichtigt werden dürfen.  Betroffen sind Kranken-, Leben-, Unfall-, Kfz- Versicherung  Keine Auswirkungen auf den Bestand  Alle versicherten Risiken sind weiterhin abdeckbar A G E N D A Ein Kurzportrait Auswirkungen des Unisex-Urteils

5 5 Unisex in Zahlen Gerade männliche Mitarbeiter können sich bis zum 20.12.2012 noch hohe Vorteile sichern! 1 Tarif StRS1/ RL4TS, TB:U, Überschussverwendung Tarifbonus / Zusatzrente. Die in diesen Werten enthaltene Beteiligung an den Überschüssen und an den Bewertungsreserven (Überschussbeteiligung) kann nicht garantiert werden. © Allianz Deutschland Kalkulation Unisex (ab 21.12.2012)Kalkulation Bisex (bis 20.12.2012) EintrittsalterGarantierenteGesamtrente 1 GarantierenteGesamtrente 1 30166,24 €291,48 €173,68 €304,52 € 40112,24 €165,80 €117,52 €173,59 € 5064,15 €81,58 €67,31 €85,61 € Beispiel: Mann, Direktversicherung Allianz Klassik, 100 Euro monatlicher Beitrag

6 6 Auswirkungen des Gerichtsurteils auf die Beiträge 6 MännerFrauen Vorsorgebereich Veränd.ca. in %Veränd.ca. in % Altersvorsorge 1  +5-6 %  - 2-3 % Hinterbliebenenvorsorge  - 6-8 %  + 30-55 % Berufsunfähigkeitsvorsorge  + 2-8 %  - 1-5 % Gesundheitsvorsorge  + 15-35 %  - 0-15 % Pflegevorsorge  + 30-40 %  - 1-5 %

7 7 Rente ab 67 – Anhebung der Regelaltersrente 1951 1947 1948 1949 1950 1954 1953 1952 Geburtsjahr Anhebung Monate Rente mit 65 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 1 2 3 4 5 6 7 8 1955 1956 2020 2021 9 10 1959 1957 1958 1962 1961 1960 Geburtsjahr Anhebung Monate Rente mit 65 2022 2023 2024 2025 2026 2027 11 12 14 16 18 20 1963 1964 2028 2029 22 24 1964 u.Jünger202924

8 8 Ohne Abschläge in Rente mit 65 8  mit der Regelaltersrente: vor 1947 geborene Versicherte nach Erfüllung der allgemeinen Wartezeit von fünf Jahren  mit der Altersrente für langjährig Versicherte: vor 1949 geborene Versicherte nach Erfüllung der Wartezeit von 35 Jahren (alle rentenrechtlichen Zeiten)  mit der Altersrente für besonders langjährig Versicherte: (Rentenbeginn ab 2012) alle Versicherten nach Erfüllung der neuen Wartezeit von 45 Jahren (Pflichtbeitragszeiten, Ersatzzeiten und Berücksichtigungszeiten)

9 9 Vorgezogene Altersrente - Wann kann ich gehen und mit welchen Abschlägen? 1951 1947 1948 1949 1950 1954 1953 1952 Geburtsjahr Abschlag bei Inanspruch- nahme mit 65 Abschlag bei Inanspruch- nahme mit 63 Rente mit 65 im Jahr 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 7,2 % bis zu 8,1 % 8,4 % 8,7 % 9,0 % 9,3 % 9,6 % 0,0 % 0,00 % bis zu 0,9 % 1,20 % 1,50 % 1,80 % 2,10 % 2,40 % 1955 1956 2020 2021 9,9 % 10,2 % 2,70 % 3,00 % 1959 1957 1958 1962 1961 1960 Geburtsjahr Rente mit 65 im Jahr 2022 2023 2024 2025 2026 2027 10,5 % 10,8 % 11,4 % 12,0 % 12,6 % 13,2 % 3,30 % 3,60 % 4,20 % 4,80 % 5,40 % 6,00 % 1963 1964 2028 2029 13,8 % 14,4 % 6,60 % 7,20 % 1964 u.Jünger202914,4 %7,20 % Abschlag bei Inanspruch- nahme mit 63 Abschlag bei Inanspruch- nahme mit 65 Fazit: eine vorzeitige Inanspruchnahme mit 63 ist rechtlich möglich, aber gerade für jüngere Geburtsjahrgänge mit hohen Abschlägen versehen.

10 10 Exkurs: Krankentagegeld gesetzl. KV  Zahlung nach Wegfall Lohnfortzahlung (6 Wochen) für eine Dauer von max. 78 Wochen  70% des Brutto´s max. 90% des Netto´s  maximiert auf Beitragsmessungsgrenze KV  Auszahlung abzgl. Beträge RV, Alo und Pflege  Max. Bruttoauszahlung € 2.677,50/ Monat  ÜBERPRÜFUNG EIGENER ABSICHERUNG  Unterstützung des IDW bei Schließung der Lücke:  Zuschuss von 50% der Prämie; maximiert auf €30/ Monat Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bei gesetzlich krankenversicherten

11 11 „Angesichts des gegenwärtigen Niveaus vorgesehener Leistungen im Fall der Berufsunfähigkeit sind die meisten Berufstätigen auf eigene Vorsorge, insbesondere darauf angewiesen, für diesen Fall durch den Abschluss eines entsprechenden Versicherungsvertrags privat vorzusorgen, um ihren Lebensstandard zu sichern. Die Alternative, Sozialhilfe zu beziehen oder den Stamm des eigenen Vermögens zu verbrauchen,..., ist diesem Personenkreis nicht zumutbar.“ Urteil Bundesverfassungsgericht vom 23.10.2006 (BVerfG, 1 BvR 2027/02, Abs. 39) Headlines - Berufsunfähigkeit – Das unterschätzte Risiko „Obwohl statistisch jeder vierte Arbeitnehmer lange vor der normalen Altersrente erwerbsgemindert wird, verfügen nur erschreckend wenige über eine Absicherung für den Ernstfall.“ Alle Verbraucherzentralen NRW, Bayern, Rheinland Pfalz, 16.10.12 - Internetseite „Wen es erwischt, der ist meist doppelt gestraft. Zum einen durch die Krankheit, die das Leben grundlegend verändert. Zum anderen in finanzieller Hinsicht durch den Ausfall des Einkommens.“ www.sueddeutsche.de – 16.05.08

12 12 Ich bin doch gesetzlich versichert! Aber i. d. R. nicht gegen BU!* Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes weniger als 3 Stunden täglich erwerbstätig zu sein. Vollständig erwerbsgemindert sind... nach dem 01.01.1961 geborene Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes 3 bis 6 Stunden täglich erwerbstätig zu sein. Teilweise erwerbsgemindert sind... wer unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens 6 Stunden täglich erwerbstätig sein kann; dabei ist die jeweilige Arbeitsmarktlage nicht zu berücksichtigen. Nicht erwerbsgemindert ist, * Bei Versicherten die nach dem 01.01.1961 geboren sind.

13 13 Welche Leistung bekomme ich denn aus der gesetzlichen EM-Rente? 3.000 € brutto Steuerklasse III 1 Kind EMR gem. Faustzahlen ermittelt: volle EMR = 32 % vom letzten Brutto, halbe EMR = 16 % vom letzten Brutto

14 14 Gründe für BU - Berufsunfähigkeit – Das unterschätzte Risiko Quelle: map-report Nr. 627-628

15 15 Wann und was leistet die BU-Versicherung? Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich mehr als 6 Monate nicht ausüben kann. Beispiel Betriebswirt, 29 Jahre 80% Schreibtischtätigkeit 2.000 € BU-Rente versichert bis zum 67. Lj. 139 € Bruttobeitrag 81 € zu zahlen IDW unterstützt Ihre BU-Vorsorge mit einem Zuschuss in Höhe von 50% der Prämie; maximiert auf € 50/ Monat

16 16 Bausparvertrag RiesterRente Lebensversicherung Sparpläne Ihre persönliche Situation Betriebsrente vs. Sparverträge BU-Vorsorge Beratungstage Vereinbarung eines Termins im Betrieb Persönliches Gespräch in Ihrem Unternehmen Prüfen und entscheiden


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