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S C H A O Und Sie mittendrin! „Keine Angelegenheit gibt es, die schwerer zu behandeln, zweifelhafter im Gelingen, gefährlicher zu leiten, denn aufzutreten.

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2 S C H A O Und Sie mittendrin!

3 „Keine Angelegenheit gibt es, die schwerer zu behandeln, zweifelhafter im Gelingen, gefährlicher zu leiten, denn aufzutreten als Haupt zur Erfüllung einer neuen Ordnung.“ „Keine Angelegenheit gibt es, die schwerer zu behandeln, zweifelhafter im Gelingen, gefährlicher zu leiten, denn aufzutreten als Haupt zur Erfüllung einer neuen Ordnung.“ (Niccolo Machiavelli)

4 Ein „interessantes“ Fallbeispiel

5 ! Führung im Rettungsdienst:  „Retter“ sind Individualisten  Hohe medizinische Kompetenz  Geringe Führungskompetenz  Keine definierten Führungsebenen  Ausgeprägte Diskussionsfreude

6 Massenanfall von Verletzten = Mißverhältnis zwischen notwendiger und möglicher Hilfeleistung Massenanfall von Verletzten = Mißverhältnis zwischen notwendiger und möglicher Hilfeleistung

7 Abgrenzung Massenanfall von Verletzten: Katastrophenfall: Plötzlich auftretende rettungsdienstliche Einsatzlage, mit örtlichen Kräften beherrschbar. Schadenlage, die die Infrastruktur verändert, mit örtlichen Kräften nicht beherrschbar.

8 Massenanfall = Chaos Beseitigung oder Akzeptanz ?

9 S C H A O

10 erkennen aushalten systematisieren ordnen neu zusammenfügen Massenanfall = Chaos Aber wie ?

11 Rettungsdienst Feuerwehr Notarzt + 15 Min. Leitender Notarzt Organisat. Leiter SEG + 30 Min. Kat.-Schutz Min.  gesetzliche Regelungen  technische Ausstattung  persönliches Engagement  organisatorische Voraussetzungen Eintreffreihenfolgen

12 Phase 1 Selbstorganisationsphase 4 Phasen Konzept Unfallzeitpunkt Zeitverlauf

13 Selbstorganisationsphase  Abgleich Meldung / Lage vor Ort  Ersteindruck / Rückmeldung  Ausmaß schätzen  Abgeschlossenes Ereignis - Progredienz  Nachforderung LNA / OrgL / SEG  Einleiten von Rettungsmaßnahmen Ausbildung einer Führungsstruktur

14 Phase 1 Selbstorganisationsphase 4 Phasen Konzept Unfallzeitpunkt ZeitverlaufRettungsphase Phase 2

15 Rettungsphase  Registrierung aller Betroffenen  Erstsichtung  Raumordnung (Sammelstellen)  Bereitstellungsräume festlegen  Detaillierte Nachforderung / Rückmeldung  Individualversorgung / Prioritätskonzept Aufbau einer Organisationsstruktur

16 Phase 1 Selbstorganisationsphase 4 Phasen Konzept Unfallzeitpunkt ZeitverlaufRettungsphase Phase 2 Versorgungsphase Phase 3

17 Versorgungsphase  Verbesserung der Organisationsstruktur  Aufbau geordneter Patientenversorgung  Dokumentation  Transportplanung (wann - womit)  Krankenhausplanung (wohin) Einsatznachbesprechung

18 Phase 1 Selbstorganisationsphase 4 Phasen Konzept Unfallzeitpunkt ZeitverlaufRettungsphase Phase 2 Versorgungsphase Phase 3 Klinikphase Phase 4

19 Klinikphase Fehler aus den ersten drei Phasen potenzieren sich in der Klinikphase!  Weiterverlegung der Patienten erforderlich  Wartezeiten ohne Behandlung  Verschlechterung auf dem Klinikflur

20 S C H A O

21 „Der Kirmesunfall“ - und was wir daraus lernen sollten!

22 „Der Busunfall“ - und was wir daraus ableiten können!

23 Definition Taktik Zielgerichteter Einsatz von Menschen und Material Zielgerichteter Einsatz von Menschen und Material

24 Jeder Patient ist nach angemessener Primärversorgung zum nach der Lage geeigneten Zeitpunkt mit dem für ihn geeigneten Transportmittel in das für sein Verletzungsmuster geeignete Krankenhaus zu transportieren. Jeder Patient ist nach angemessener Primärversorgung zum nach der Lage geeigneten Zeitpunkt mit dem für ihn geeigneten Transportmittel in das für sein Verletzungsmuster geeignete Krankenhaus zu transportieren.

25 Systematische Entscheidungen sparen Zeit ?

26 Schaden- lage Eigene Lage

27 ORT ZEIT WETTER Lagefeststellung  Anfahrt / Abfahrt  Raumordnung  Menschen / Mittel  Beleuchtung  Lagerung Patienten  Besondere Gefahren

28 „Raumordnung“ - damit es an Ihren Einsatzstellen nicht so aussieht:

29 Taktisch eher ungünstig

30 Erkundung (1) vorhandene einlaufende beschaffte Informationen  Einsatzpläne  Augenzeugen  Erkundung

31 Erkundung (2)  Art und Umfang des Ereignisses  Besondere Gefahren  Anzahl / Lage der Patienten  Schweregrad der Verletzungen  Raumordnung Rettungsmittel

32 Nicht in Details verzetteln!

33 Erkundung ist ein systematischer und kontinuierlicher Prozess! Erkundung ist ein systematischer und kontinuierlicher Prozess!

34 Lagebeurteilung Gefahrenschwerpunkt Einsatzschwerpunkt Bereich einer Einsatzstelle, von dem die Gefahr ausgeht, die die Lage entscheidend beeinflusst Bereich einer Einsatzstelle, in dem primär Einsatzkräfte die größte Wirkung erreichen!

35 Rückmeldung (1)  Ersteindruck bei eintreffen  Nach 1. Lageerkundung  Nach jeder Lageänderung  Nach einleiten wichtiger Massnahmen  Nach Einsatzabschluss wann ?

36 Rückmeldung (2)  Art und Umfang des Ereignisses  Besondere Gefahren  Anzahl / Lage / Art der Verletzten  Eingeleitete / Geplante Maßnahmen  Nachforderungen (AAO !)  Geplante Raumordnung was ?

37 Nachforderungen Wunsch Möglichkeit Zeitfaktor ! !

38 Der Entschluß legt nur eine Art des Handelns fest! Entscheidung Nur fehlerhafte und gefährliche Entschlüsse werden geändert!

39 Besser sofort ein guter Entschluss, als ein sehr guter, der zu spät kommt! Besser sofort ein guter Entschluss, als ein sehr guter, der zu spät kommt!

40 Befehlsgebung Einheit und Auftrag Befohlen wird nur von Führungsebene zu Führungsebene Der minimale Einsatzbefehl enthält:

41 Führungsebenen Einsatzleiter der Feuerwehr Notärzte SEG-Gesamtleiter Organ. Leiter RDLNA THW SEG-Leiter Rett.Ass.

42 Rettungsdienst = Teamarbeit Bundeskongress Rettungsdienst, Köln 1990

43 Kontrolle ist ein systematischer und kontinuierlicher Prozess! Kontrolle ist ein systematischer und kontinuierlicher Prozess!

44 Grundsätzliches  Transportstop verhängen  Erkunden  Nachalarmieren  Einsatzkräfte einteilen  Rettungsmittel sortieren  Patienten sortieren

45 Eine Weisheit: „Wer das erste Knopfloch, verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“ Eine Weisheit: „Wer das erste Knopfloch, verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“ (J. W. v. Goethe)


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