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Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 4. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Rechnungslegung und Abschlussprüfung.

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1 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 4. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Rechnungslegung und Abschlussprüfung

2 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 4.1. Neufassung von IDW PS 450 – Wesentliche Änderungen beim Prüfungsbericht 4.1. Neufassung von IDW PS 450 – Wesentliche Änderungen beim Prüfungsbericht

3 3  Änderung des § 321 HGB durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG)  Weitere Verbesserung der Aussagekraft und Problem- orientierung des Prüfungsberichts  „Verschlankung“ des Prüfungsberichts im Sinne der Konzentration auf die tatsächlichen Informations- bedürfnisse des Aufsichtsrats  Änderung des § 321 HGB durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG)  Weitere Verbesserung der Aussagekraft und Problem- orientierung des Prüfungsberichts  „Verschlankung“ des Prüfungsberichts im Sinne der Konzentration auf die tatsächlichen Informations- bedürfnisse des Aufsichtsrats Ziele der Anpassung des § 321 HGB

4 4 § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB – Redepflicht (1)  Nur noch positive Berichtspflicht bei festgestellten entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Tatsachen und Unregelmäßig- keiten Abkehr von der durch KonTraG eingeführten Negativ- erklärung („ob der Abschlussprüfer bei Durchführung seiner Prüfung berichtspflichtige Tatsachen und Un- regelmäßigkeiten festgestellt hat“)  Nur noch positive Berichtspflicht bei festgestellten entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Tatsachen und Unregelmäßig- keiten Abkehr von der durch KonTraG eingeführten Negativ- erklärung („ob der Abschlussprüfer bei Durchführung seiner Prüfung berichtspflichtige Tatsachen und Un- regelmäßigkeiten festgestellt hat“)

5 5 § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB – Redepflicht (2)  Rückkehr zur vor KonTraG bestehenden Regelung Berichtspflicht besteht für Tatsachen, die schwer- wiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter gegen Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder Satzung erkennen lassen (bislang: darstellen) Berichtspflicht nicht erst, wenn Gesetzesverstoß eindeutig feststeht, sondern bereits bei Vorliegen entsprechender substanzieller Verdachtsmomente  Rückkehr zur vor KonTraG bestehenden Regelung Berichtspflicht besteht für Tatsachen, die schwer- wiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter gegen Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder Satzung erkennen lassen (bislang: darstellen) Berichtspflicht nicht erst, wenn Gesetzesverstoß eindeutig feststeht, sondern bereits bei Vorliegen entsprechender substanzieller Verdachtsmomente

6 6 § 321 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB – Berichterstattung über die Ordnungs- mäßigkeit der Rechnungslegung (1)  Nach § 321 Abs. 2 Satz 1 HGB ist festzustellen (bislang: darzustellen), ob die Rechnungslegung den gesetz- lichen Vorschriften und den ergänzenden Bestim- mungen des Gesellschaftsvertrags oder der Satzung entspricht problemorientiertere Berichterstattung Beschränkung auf überwachungsrelevante Ausführungen (Unterstützungsfunktion für den Aufsichtsrat)  Nach § 321 Abs. 2 Satz 1 HGB ist festzustellen (bislang: darzustellen), ob die Rechnungslegung den gesetz- lichen Vorschriften und den ergänzenden Bestim- mungen des Gesellschaftsvertrags oder der Satzung entspricht problemorientiertere Berichterstattung Beschränkung auf überwachungsrelevante Ausführungen (Unterstützungsfunktion für den Aufsichtsrat)

7 7  Nach § 321 Abs. 2 Satz 2 HGB Berichterstattung auch über solche Beanstandungen, die nicht zu Testatskonsequenzen geführt haben soweit dies für die Überwachung der Geschäftsführung und des geprüften Unternehmens von Bedeutung ist Klarstellung der bereits bislang bestehenden berufsständischen Praxis  Nach § 321 Abs. 2 Satz 2 HGB Berichterstattung auch über solche Beanstandungen, die nicht zu Testatskonsequenzen geführt haben soweit dies für die Überwachung der Geschäftsführung und des geprüften Unternehmens von Bedeutung ist Klarstellung der bereits bislang bestehenden berufsständischen Praxis § 321 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB – Berichterstattung über die Ordnungs- mäßigkeit der Rechnungslegung (2)

8 8 § 321 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 HGB – Berichterstattung zur Gesamtaussage (1)  Im Zusammenhang mit der Darstellung der VFE-Lage nach § 321 Abs. 2 Satz 3 HGB ist einzugehen auf wesentliche Bewertungsgrundlagen (§ 321 Abs. 2 Satz 4 erster Halbsatz HGB) Einfluss von Änderungen in den Bewertungsgrund- lagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen (§ 321 Abs. 2 Satz 4 zweiter Halbsatz HGB)  Aufgliederung und Erläuterung der Abschlussposten im Kontext der Beurteilung der Gesamtaussage (§ 321 Abs. 2 Satz 5 HGB)  Im Zusammenhang mit der Darstellung der VFE-Lage nach § 321 Abs. 2 Satz 3 HGB ist einzugehen auf wesentliche Bewertungsgrundlagen (§ 321 Abs. 2 Satz 4 erster Halbsatz HGB) Einfluss von Änderungen in den Bewertungsgrund- lagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen (§ 321 Abs. 2 Satz 4 zweiter Halbsatz HGB)  Aufgliederung und Erläuterung der Abschlussposten im Kontext der Beurteilung der Gesamtaussage (§ 321 Abs. 2 Satz 5 HGB)

9 9  „Eingehen“ bedeutet Darstellung der relevanten Sachverhalte mit Auswirkungen auf die VFE-Lage möglichst Zahlenangaben, zumindest tendenzielle Aussagen Gesamtwirkungen im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen und Sachverhalten Erläuterung künftiger Umkehreffekte, die sich aus Änderungen in den Bewertungsgrundlagen ergeben keine Wertung der Entscheidungen und Maßnahmen des Bilanzierenden  Ausnahme: Verstoß gegen § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB  „Eingehen“ bedeutet Darstellung der relevanten Sachverhalte mit Auswirkungen auf die VFE-Lage möglichst Zahlenangaben, zumindest tendenzielle Aussagen Gesamtwirkungen im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen und Sachverhalten Erläuterung künftiger Umkehreffekte, die sich aus Änderungen in den Bewertungsgrundlagen ergeben keine Wertung der Entscheidungen und Maßnahmen des Bilanzierenden  Ausnahme: Verstoß gegen § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB § 321 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 HGB – Berichterstattung zur Gesamtaussage (2)

10 10 Erläuterungen nach § 321 Abs. 2 Satz 4 HGB Wertbestimmende Faktoren Wesentliche Bewertungsgrundlagen Änderungen in den Bewertungsgrundlagen Sachverhaltsge- staltende Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungs- methoden Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Änderungen der wertbestimmenden Faktoren Parameter Annahmen und Ausübung von Ermessensspielräumen § 321 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 HGB – Berichterstattung zur Gesamtaussage (3)

11 11  Bewertungsgrundlagen: Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahl- rechten Annahmen zu wertbestimmenden Komponenten  Änderungen in den Bewertungsgrundlagen: Neuausübung von Bilanzierungs- und Bewertungs- wahlrechten Änderung der Bewertungsannahmen im Rahmen der Ausnutzung von Ermessensspielräumen  z.B. Schätzung unsicherer zukunftsbezogener Werte  insbesondere bei einseitiger oder zielgerichteter Ausnutzung zur Ergebnisbeeinflussung  Bewertungsgrundlagen: Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahl- rechten Annahmen zu wertbestimmenden Komponenten  Änderungen in den Bewertungsgrundlagen: Neuausübung von Bilanzierungs- und Bewertungs- wahlrechten Änderung der Bewertungsannahmen im Rahmen der Ausnutzung von Ermessensspielräumen  z.B. Schätzung unsicherer zukunftsbezogener Werte  insbesondere bei einseitiger oder zielgerichteter Ausnutzung zur Ergebnisbeeinflussung § 321 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 HGB – Berichterstattung zur Gesamtaussage (4)

12 12  Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen von der üblichen, erwarteten Gestaltung abweichende Maßnahmen mit Auswirkung auf Ansatz und Bewertung sowie die Gesamtaussage des Jahresabschlusses Gestaltungen zur Beeinflussung der VFE-Lage  asset backed securities-Transaktionen  Pensionsgeschäfte  sale and lease back-Transaktionen  Einsatz von special purpose entities  Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen von der üblichen, erwarteten Gestaltung abweichende Maßnahmen mit Auswirkung auf Ansatz und Bewertung sowie die Gesamtaussage des Jahresabschlusses Gestaltungen zur Beeinflussung der VFE-Lage  asset backed securities-Transaktionen  Pensionsgeschäfte  sale and lease back-Transaktionen  Einsatz von special purpose entities § 321 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 HGB – Berichterstattung zur Gesamtaussage (5)

13 13  Aufgliederungen und Erläuterungen von Abschluss- posten wenn erforderlich zur Beurteilung der Gesamtaussage des Abschlusses durch die Berichtsadressaten nur zur Verbesserung der Darstellung der VFE-Lage soweit die Angaben nicht im Anhang enthalten sind keine „Zahlenfriedhöfe“  Zusätzliche Aufgliederungen und Erläuterungen Anlage zum Prüfungsbericht oder klar abgetrennter Teil des Prüfungsberichts  Aufgliederungen und Erläuterungen von Abschluss- posten wenn erforderlich zur Beurteilung der Gesamtaussage des Abschlusses durch die Berichtsadressaten nur zur Verbesserung der Darstellung der VFE-Lage soweit die Angaben nicht im Anhang enthalten sind keine „Zahlenfriedhöfe“  Zusätzliche Aufgliederungen und Erläuterungen Anlage zum Prüfungsbericht oder klar abgetrennter Teil des Prüfungsberichts § 321 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 HGB – Berichterstattung zur Gesamtaussage (6)

14 14 Zusammenfassung (1)  Neufassung des IDW PS 450 aufgrund Veränderung des § 321 HGB durch das TransPuG  Neuerungen: Bericht über schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter gegen Gesetz und Satzung bereits bei Vorliegen substanzieller Verdachts- momente § 321 Abs. 1 Satz 4 HGB: Berichterstattung zur Gesamtaussage des JA/KA  wesentliche Bewertungsgrundlagen  Einfluss von Bewertungsänderungen und Sachverhaltsgestaltungen auf die VFE-Lage  Neufassung des IDW PS 450 aufgrund Veränderung des § 321 HGB durch das TransPuG  Neuerungen: Bericht über schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter gegen Gesetz und Satzung bereits bei Vorliegen substanzieller Verdachts- momente § 321 Abs. 1 Satz 4 HGB: Berichterstattung zur Gesamtaussage des JA/KA  wesentliche Bewertungsgrundlagen  Einfluss von Bewertungsänderungen und Sachverhaltsgestaltungen auf die VFE-Lage

15 15  Neuerungen (Fortsetzung): Aufgliederungen und Erläuterungen der Abschlussposten nur insoweit vorzunehmen, wie sie zur Beurteilung der Gesamtaussage notwendig sind weitergehende Aufgliederungen und Analysen zulässig in einem eigenständigen Abschnitt oder einer Anlage zum Prüfungsbericht  Ergebnis: stärkere Problemorientierung und Ausrichtung auf die Aufsichtsorgane  Neuerungen (Fortsetzung): Aufgliederungen und Erläuterungen der Abschlussposten nur insoweit vorzunehmen, wie sie zur Beurteilung der Gesamtaussage notwendig sind weitergehende Aufgliederungen und Analysen zulässig in einem eigenständigen Abschnitt oder einer Anlage zum Prüfungsbericht  Ergebnis: stärkere Problemorientierung und Ausrichtung auf die Aufsichtsorgane Zusammenfassung (2)

16 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 4.2. Sonstige wesentliche Diskussionsergebnisse des HFA

17 17 Sonstige wesentliche Diskussionsergebnisse des HFA (1)  Buchführung nach IFRS  Folgen der Beachtung oder Nichtbeachtung von DRS für die Abschlussprüfung  Erteilung von Bescheinigungen über die prüferische Durchsicht von Quartalsabschlüssen  Erfüllung der Anforderungen des S-O-A durch die Verlautbarungen des IDW zur Prüfung des IKS  Zukunft der ISA-Transformation  Nichtanwendung von IAS 32 / IAS 39 im IAS-Konzern- abschluss (Differenzierung zwischen § 292a HGB und Anwendung der EU-Verordnung)  Plan assets in einem HGB-Abschluss  Buchführung nach IFRS  Folgen der Beachtung oder Nichtbeachtung von DRS für die Abschlussprüfung  Erteilung von Bescheinigungen über die prüferische Durchsicht von Quartalsabschlüssen  Erfüllung der Anforderungen des S-O-A durch die Verlautbarungen des IDW zur Prüfung des IKS  Zukunft der ISA-Transformation  Nichtanwendung von IAS 32 / IAS 39 im IAS-Konzern- abschluss (Differenzierung zwischen § 292a HGB und Anwendung der EU-Verordnung)  Plan assets in einem HGB-Abschluss

18 18 Sonstige wesentliche Diskussionsergebnisse des HFA (2)  Bescheinigung zur Erstellung von Jahresabschlüssen, wenn der Ersteller die Bücher geführt hat  Berücksichtigung von KSt-Änderungen aufgrund von Gewinnausschüttungen  Auswirkungen einer Quartalsberichterstattung auf den Ausweis von Abgangsverlusten im Jahresabschluss  Langfristige Altersteilzeitverträge  Außerplanmäßige Abschreibungen auf Kapitalanlagen  Umstellung der Konzernrechnungslegung von IAS auf HGB  Bescheinigung zur Erstellung von Jahresabschlüssen, wenn der Ersteller die Bücher geführt hat  Berücksichtigung von KSt-Änderungen aufgrund von Gewinnausschüttungen  Auswirkungen einer Quartalsberichterstattung auf den Ausweis von Abgangsverlusten im Jahresabschluss  Langfristige Altersteilzeitverträge  Außerplanmäßige Abschreibungen auf Kapitalanlagen  Umstellung der Konzernrechnungslegung von IAS auf HGB

19 19 Sonstige wesentliche Diskussionsergebnisse des HFA (3)  Bescheinigungen zu Prüfungsgegenständen, die keine Abschlüsse sind  Bilanzdatenübermittlung an Kreditinstitute  Überarbeitung von IDW RS HFA 8  Bescheinigungen zu Prüfungsgegenständen, die keine Abschlüsse sind  Bilanzdatenübermittlung an Kreditinstitute  Überarbeitung von IDW RS HFA 8

20 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 4.3. Wesentliche Regelungen des Sarbanes-Oxley Act

21 21 Der Sarbanes-Oxley Act of 2002 (SOA) - Überblick  Reaktion auf Finanzskandale in USA (Enron, Worldcom) zur Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren in US–Kapitalmarkt  US–amerikanisches Artikelgesetz zur Ergänzung des Securities Exchange Act of 1934  zwei Schwerpunkte Selbstregulierung der Abschlussprüfer von in USA gelisteten Unternehmen Corporate Governance von US–Unternehmen  Reaktion auf Finanzskandale in USA (Enron, Worldcom) zur Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren in US–Kapitalmarkt  US–amerikanisches Artikelgesetz zur Ergänzung des Securities Exchange Act of 1934  zwei Schwerpunkte Selbstregulierung der Abschlussprüfer von in USA gelisteten Unternehmen Corporate Governance von US–Unternehmen

22 22 Auswirkungen für deutsche Wirtschaftsprüfer  unmittelbare Betroffenheit deutscher Abschlussprüfer zwar US–Gesetz, das auf das US–amerikanische Rechtsumfeld zugeschnitten ist, aber auch exterritoriale Wirkungen des Sarbanes–Oxley Act auch deutsche Abschlussprüfer, die einen Bestätigungsvermerk für SEC–registrierte Unternehmen erteilen, unterliegen den Bestimmungen des Gesetzes wie amerikanische Abschlussprüfer auch Prüfer wesentlicher Tochtergesellschaften SEC– registrierter Unternehmen können in den Anwendungsbereich des Sarbanes–Oxley Act fallen  mittelbare Betroffenheit: Ausstrahlungswirkung (vgl. Gesetzesinitiativen auf EU-Ebene und Maßnahmenkatalog der Bundesregierung im folgenden) Marktverhalten  unmittelbare Betroffenheit deutscher Abschlussprüfer zwar US–Gesetz, das auf das US–amerikanische Rechtsumfeld zugeschnitten ist, aber auch exterritoriale Wirkungen des Sarbanes–Oxley Act auch deutsche Abschlussprüfer, die einen Bestätigungsvermerk für SEC–registrierte Unternehmen erteilen, unterliegen den Bestimmungen des Gesetzes wie amerikanische Abschlussprüfer auch Prüfer wesentlicher Tochtergesellschaften SEC– registrierter Unternehmen können in den Anwendungsbereich des Sarbanes–Oxley Act fallen  mittelbare Betroffenheit: Ausstrahlungswirkung (vgl. Gesetzesinitiativen auf EU-Ebene und Maßnahmenkatalog der Bundesregierung im folgenden) Marktverhalten

23 23 Inhalte für den Bereich Abschlussprüfung  zwei Schwerpunkte: Berufsaufsicht: Schaffung des Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) mit umfangreichen Rechten und Aufgaben  Registrierung der Wirtschaftsprüfer  Entwicklung und Übernahme beruflicher Standards  Durchführung von Kontrollen  Untersuchungen und Disziplinarverfahren (einschließlich Verhängung von Sanktionen  grundsätzliche Zuständigkeit für Rechnungslegungsstandards Verschärfung der Unabhängigkeitsregelungen  zwei Schwerpunkte: Berufsaufsicht: Schaffung des Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) mit umfangreichen Rechten und Aufgaben  Registrierung der Wirtschaftsprüfer  Entwicklung und Übernahme beruflicher Standards  Durchführung von Kontrollen  Untersuchungen und Disziplinarverfahren (einschließlich Verhängung von Sanktionen  grundsätzliche Zuständigkeit für Rechnungslegungsstandards Verschärfung der Unabhängigkeitsregelungen

24 24 PCAOB - Organisation  5 Boardmitglieder (mehrheitlich nicht dem Prüferberuf angehörend, unabhängig)  Überwachung durch SEC Genehmigungsvorbehalt für Verfahrensrichtlinien des PCAOB und bestimmte Regelungen des PCAOB Befugnis zur Abänderung von Standards und Sanktionen des PCAOB jährlicher Rechenschaftsbericht  5 Boardmitglieder (mehrheitlich nicht dem Prüferberuf angehörend, unabhängig)  Überwachung durch SEC Genehmigungsvorbehalt für Verfahrensrichtlinien des PCAOB und bestimmte Regelungen des PCAOB Befugnis zur Abänderung von Standards und Sanktionen des PCAOB jährlicher Rechenschaftsbericht

25 25 PCAOB - Registrierung von Abschlussprüfern (1)  ohne Registrierung keine Abschlussprüfung bzw. Mitwirkung bei der Abschlussprüfung SEC–registrierter Unternehmen  Anerkennung der US–Unabhängigkeitsregelungen bei der Prüfung SEC–registrierter Unternehmen und deren Tochtergesellschaften  Anerkennung regelmäßiger Kontrollen (inspections) durch das PCAOB  Anerkennung, dass das PCAOB Untersuchungen (investigations) mit weitgehenden Zeugenbefragungs– sowie Einblicksrechten in Arbeitspapiere und Herausgaberechte von Dokumenten durchführen kann  Anerkennung des Sanktionskatalogs des PCAOB, der Geldstrafen bis 15 Mio. USD umfasst  ohne Registrierung keine Abschlussprüfung bzw. Mitwirkung bei der Abschlussprüfung SEC–registrierter Unternehmen  Anerkennung der US–Unabhängigkeitsregelungen bei der Prüfung SEC–registrierter Unternehmen und deren Tochtergesellschaften  Anerkennung regelmäßiger Kontrollen (inspections) durch das PCAOB  Anerkennung, dass das PCAOB Untersuchungen (investigations) mit weitgehenden Zeugenbefragungs– sowie Einblicksrechten in Arbeitspapiere und Herausgaberechte von Dokumenten durchführen kann  Anerkennung des Sanktionskatalogs des PCAOB, der Geldstrafen bis 15 Mio. USD umfasst

26 26 PCAOB - Registrierung von Abschlussprüfern (2)  Bis zum bestätigte das PCAOB die Registrierung von 598 US-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften  Registrierungsfrist für ausländische WP-Gesellschaften: bis zum bzw. bis zum gemäß PCAOB Briefing Paper v  umfangreiche Registrierungsangaben, insb.: Namen SEC–registrierter Mandanten Angaben zu zivil–, verwaltungs– und strafrechtlichen Verfahren bzw. Disziplinarmaßnahmen jährliche Honorare pro SEC–Mandat Erklärung mit dem PCAOB zu kooperieren Angaben grundsätzlich öffentlich verfügbar  Bis zum bestätigte das PCAOB die Registrierung von 598 US-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften  Registrierungsfrist für ausländische WP-Gesellschaften: bis zum bzw. bis zum gemäß PCAOB Briefing Paper v  umfangreiche Registrierungsangaben, insb.: Namen SEC–registrierter Mandanten Angaben zu zivil–, verwaltungs– und strafrechtlichen Verfahren bzw. Disziplinarmaßnahmen jährliche Honorare pro SEC–Mandat Erklärung mit dem PCAOB zu kooperieren Angaben grundsätzlich öffentlich verfügbar

27 27 Erleichterung für ausländische Prüfungsgesellschaften  Verlängerte Registrierungsfrist (s.o.)  keine Angaben, die den Bewerber zu einer Verletzung von Gesetzen außerhalb der USA zwingen würden unter der Voraussetzung, dass Kopie des Gesetzes in englischer Sprache beigefügt wird, das Übermittlung der geforderten Registrierungsangaben an PCAOB untersagt Rechtsgutachten, das rechtlichen Konflikt bestätigt Erläuterung, wie Bewerber versucht hat, rechtliche Konflikte zu vermeiden, etwa durch Einholung von Zustimmungserklärungen der Mitarbeiter  Verlängerte Registrierungsfrist (s.o.)  keine Angaben, die den Bewerber zu einer Verletzung von Gesetzen außerhalb der USA zwingen würden unter der Voraussetzung, dass Kopie des Gesetzes in englischer Sprache beigefügt wird, das Übermittlung der geforderten Registrierungsangaben an PCAOB untersagt Rechtsgutachten, das rechtlichen Konflikt bestätigt Erläuterung, wie Bewerber versucht hat, rechtliche Konflikte zu vermeiden, etwa durch Einholung von Zustimmungserklärungen der Mitarbeiter

28 28 Verhältnis PCAOB – nationale Berufsaufsichtssysteme  Briefing Paper des PCAOB vom zur Oversight of Non- U.S. Public Accounting Firms: grundsätzlich kooperativer Ansatz mit Anerkennung der nationalen Aufsichtssysteme (home country control)  Voraussetzung für die Anerkennung der nationalen Systeme ist jedoch die Gleichwertigkeit nach den Kriterien des PCAOB: Angemessenheit und Integrität, Unabhängigkeit vom Berufsstand, Unabhängigkeit bei der Finanzierung, Transparenz, Track Record  Briefing Paper des PCAOB vom zur Oversight of Non- U.S. Public Accounting Firms: grundsätzlich kooperativer Ansatz mit Anerkennung der nationalen Aufsichtssysteme (home country control)  Voraussetzung für die Anerkennung der nationalen Systeme ist jedoch die Gleichwertigkeit nach den Kriterien des PCAOB: Angemessenheit und Integrität, Unabhängigkeit vom Berufsstand, Unabhängigkeit bei der Finanzierung, Transparenz, Track Record

29 29 Maßnahmen des SOA - Überblick  Mitarbeiterwechsel vom Abschlussprüfer zum Prüfungsmandanten  Erbringung von Nichtprüfungsleistungen an Prüfungsmandanten  interne Rotation  Kommunikation mit Audit Committees  Entlohnung von Prüfungspartnern  Mitarbeiterwechsel vom Abschlussprüfer zum Prüfungsmandanten  Erbringung von Nichtprüfungsleistungen an Prüfungsmandanten  interne Rotation  Kommunikation mit Audit Committees  Entlohnung von Prüfungspartnern

30 30 Mitarbeiterwechsel  Interessenkonflikt durch Mitarbeiterwechsel einjährige Cooling–off- Periode betroffene Mitarbeiter des Prüfungsteams  verantwortliche Prüfungspartner  Reviewpartner  jedes andere Mitglied des Prüfungsteams, das mehr als 10 Stunden an Prüfungen für den Mandanten mitgewirkt hat betroffene Stellen beim Mandanten  Managementstelle im Bereich der Überwachung der Finanzberichterstattung  Einflussmöglichkeit auf Finanzberichterstattung Ausnahmen für Unternehmenszusammenschlüsse und Notsituationen  Interessenkonflikt durch Mitarbeiterwechsel einjährige Cooling–off- Periode betroffene Mitarbeiter des Prüfungsteams  verantwortliche Prüfungspartner  Reviewpartner  jedes andere Mitglied des Prüfungsteams, das mehr als 10 Stunden an Prüfungen für den Mandanten mitgewirkt hat betroffene Stellen beim Mandanten  Managementstelle im Bereich der Überwachung der Finanzberichterstattung  Einflussmöglichkeit auf Finanzberichterstattung Ausnahmen für Unternehmenszusammenschlüsse und Notsituationen

31 31 Erbringung von Nicht- prüfungsleistungen (SOA) (1)  Katalog der nicht vereinbaren Tätigkeiten im Sarbanes–Oxley Act Buchführungstätigkeiten Entwicklung /Implementierung von Finanz–IT–Systemen Bewertungsdienstleistungen, Sacheinlageprüfungen versicherungsmathematische Dienstleistungen Revisionstätigkeiten Management– und Personaldienstleistungen Finanzdienstleistungen Rechtsberatung jede andere vom PCAOB für mit der Abschlussprüfung unvereinbar gehaltene Tätigkeit  Katalog der nicht vereinbaren Tätigkeiten im Sarbanes–Oxley Act Buchführungstätigkeiten Entwicklung /Implementierung von Finanz–IT–Systemen Bewertungsdienstleistungen, Sacheinlageprüfungen versicherungsmathematische Dienstleistungen Revisionstätigkeiten Management– und Personaldienstleistungen Finanzdienstleistungen Rechtsberatung jede andere vom PCAOB für mit der Abschlussprüfung unvereinbar gehaltene Tätigkeit

32 32 Erbringung von Nicht- prüfungsleistungen (SOA) (2)  Sonstige Nichtprüfungsleistungen insbesondere Steuerberatung sind vorab durch das Audit Committee zu genehmigen  Steuerberatung grundsätzlich keine Beeinträchtigung der Unabhängigkeit allerdings keine Vertretung vor Gericht (Interessenvertretung) Audit Committee soll bei Vergabe von Aufträgen zur Steuergestaltung besondere Sorgfalt walten lassen  Kritik aus europäischer Sicht prinzipienorientierter Ansatz wie in EU–Empfehlungen vorgesehen ist Katalog von Verbotstatbeständen überlegen anderes Verständnis der anwaltlichen Vertretung in USA  Beispiel: Erfolgshonorare  Sonstige Nichtprüfungsleistungen insbesondere Steuerberatung sind vorab durch das Audit Committee zu genehmigen  Steuerberatung grundsätzlich keine Beeinträchtigung der Unabhängigkeit allerdings keine Vertretung vor Gericht (Interessenvertretung) Audit Committee soll bei Vergabe von Aufträgen zur Steuergestaltung besondere Sorgfalt walten lassen  Kritik aus europäischer Sicht prinzipienorientierter Ansatz wie in EU–Empfehlungen vorgesehen ist Katalog von Verbotstatbeständen überlegen anderes Verständnis der anwaltlichen Vertretung in USA  Beispiel: Erfolgshonorare

33 33 Interne Rotation (SOA)  einbezogene Prüfer verantwortliche Prüfungspartner Review Partner andere Prüfungspartner mit Entscheidungsverantwortung  Rotationszyklus 5 Jahre: verantwortliche Prüfungspartner and Review Partner 7 Jahre: andere Prüfungspartner  einbezogene Prüfer verantwortliche Prüfungspartner Review Partner andere Prüfungspartner mit Entscheidungsverantwortung  Rotationszyklus 5 Jahre: verantwortliche Prüfungspartner and Review Partner 7 Jahre: andere Prüfungspartner

34 34 Interne Rotation (SOA)  time–out–Periode 5 Jahre: verantwortliche Prüfungspartner und Review Partner 2 Jahre: andere Prüfungspartner  ausgenommen: für Spezialfragen zuständige Partner (z.B. Steuer– oder Bewertungsspezialisten)  Ausnahmen für kleine Praxen (< 5 SEC–Mandanten; < 10 Partner) allerdings alle 3 Jahre Qualitätskontrolle durch PCAOB  time–out–Periode 5 Jahre: verantwortliche Prüfungspartner und Review Partner 2 Jahre: andere Prüfungspartner  ausgenommen: für Spezialfragen zuständige Partner (z.B. Steuer– oder Bewertungsspezialisten)  Ausnahmen für kleine Praxen (< 5 SEC–Mandanten; < 10 Partner) allerdings alle 3 Jahre Qualitätskontrolle durch PCAOB

35 35 Audit Committee (SOA)  besondere Rolle bei Überwachung der Erstellung und Prüfung des Abschlusses sowie bei Wahrung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers  vorherige Genehmigung von Prüfungs– und zulässigen Beratungsleistungen vorab für einzelne Aufträge auf Grundlage eines Genehmigungsverfahrens in genereller Form  besondere Rolle bei Überwachung der Erstellung und Prüfung des Abschlusses sowie bei Wahrung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers  vorherige Genehmigung von Prüfungs– und zulässigen Beratungsleistungen vorab für einzelne Aufträge auf Grundlage eines Genehmigungsverfahrens in genereller Form

36 36 Audit Committee (SOA)  Berichterstattungspflichten des Abschlussprüfers kritische bilanzpolitische Maßnahmen alternative Abbildungsmöglichkeiten Briefwechsel mit Management (z.B. Managementletter)  Berichterstattungspflichten des Abschlussprüfers kritische bilanzpolitische Maßnahmen alternative Abbildungsmöglichkeiten Briefwechsel mit Management (z.B. Managementletter)

37 37 Vergütungsregelungen (SOA)  Unabhängigkeit beeinträchtigt, wenn ein Prüfungspartner Provisionen für vermittelte Dienstleistungsaufträge durch Prüfungsmandanten erhält (cross–selling)  Beteiligung am Ergebnispool weiterhin möglich  Unabhängigkeit beeinträchtigt, wenn ein Prüfungspartner Provisionen für vermittelte Dienstleistungsaufträge durch Prüfungsmandanten erhält (cross–selling)  Beteiligung am Ergebnispool weiterhin möglich

38 38 Offenlegung von Honorarinformationen (SOA)  jährliche Offenlegung von Honoraren getrennt nach Prüfung prüfungsnahe Dienstleistungen Steuerberatung alle sonstigen Dienste  getrennt für letzte 2 Geschäftsjahre  jährliche Offenlegung von Honoraren getrennt nach Prüfung prüfungsnahe Dienstleistungen Steuerberatung alle sonstigen Dienste  getrennt für letzte 2 Geschäftsjahre

39 39 Externe Qualitätskontrolle – Aktuelle Entwicklungen  USA: Übergang vom peer-review- zum monitoring-Verfahren unter dem Dach des PCAOB Auswirkungen auf Europa und auf das deutsche System der Qualitätskontrolle (Briefing Paper vom ) Anforderungen für die Anerkennung nationaler Berufsaufsichts-/ Qualitätskontrollsysteme  grundsätzlich kooperativer Ansatz mit Anerkennung der nationalen Aufsichtssysteme (home country control)  Voraussetzung für die Anerkennung der nationalen Systeme ist jedoch die Gleichwertigkeit nach den Kriterien des PCAOB: –Angemessenheit und Integrität, –Unabhängigkeit vom Berufsstand, –Unabhängigkeit bei der Finanzierung, –Transparenz, –Track Record  USA: Übergang vom peer-review- zum monitoring-Verfahren unter dem Dach des PCAOB Auswirkungen auf Europa und auf das deutsche System der Qualitätskontrolle (Briefing Paper vom ) Anforderungen für die Anerkennung nationaler Berufsaufsichts-/ Qualitätskontrollsysteme  grundsätzlich kooperativer Ansatz mit Anerkennung der nationalen Aufsichtssysteme (home country control)  Voraussetzung für die Anerkennung der nationalen Systeme ist jedoch die Gleichwertigkeit nach den Kriterien des PCAOB: –Angemessenheit und Integrität, –Unabhängigkeit vom Berufsstand, –Unabhängigkeit bei der Finanzierung, –Transparenz, –Track Record

40 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 4.4. Gesetzentwürfe der Bundesregierung im Bereich der Rechnungslegung und Prüfung

41 41 Überblick  Referentenentwurf Bilanzrechtsreformgesetz vom : Neuregelungen in den Bereichen Rechnungslegung Unabhängigkeit des Abschlussprüfers Bestätigungsvermerk Prüfungsbericht (Offenlegung im Insolvenzfall)  Referentenentwurf Bilanzkontrollgesetz vom : Verbesserung des Enforcement  Referentenentwurf Bilanzrechtsreformgesetz vom : Neuregelungen in den Bereichen Rechnungslegung Unabhängigkeit des Abschlussprüfers Bestätigungsvermerk Prüfungsbericht (Offenlegung im Insolvenzfall)  Referentenentwurf Bilanzkontrollgesetz vom : Verbesserung des Enforcement

42 42 Rechnungslegung (1)  Primäres Ziel des Bilanzrechtsreformgesetzes: kurzfristige Anpassung der handelsrechtlichen Rechnungslegung an europäische Vorgaben  Maßnahmen: Umsetzung der IFRS-Verordnung Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben  der Modernisierungsrichtlinie und  der Fair-Value-Richtlinie Erhöhung der Schwellenwerte  Weitere Internationalisierung des HGB soll im Sommer 2004 durch ein Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgen.  Primäres Ziel des Bilanzrechtsreformgesetzes: kurzfristige Anpassung der handelsrechtlichen Rechnungslegung an europäische Vorgaben  Maßnahmen: Umsetzung der IFRS-Verordnung Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben  der Modernisierungsrichtlinie und  der Fair-Value-Richtlinie Erhöhung der Schwellenwerte  Weitere Internationalisierung des HGB soll im Sommer 2004 durch ein Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgen.

43 43 Rechnungslegung (2)  Umsetzung der IFRS-Verordnung: Konzernabschluss:  für kapitalmarktorientierte Unternehmen Pflicht zur IFRS- Anwendung grundsätzlich ab 2005  für andere Unternehmen Wahlrecht zur Aufstellung eines IFRS-Abschluss anstelle des handelsrechtlichen Abschlusses Einzelabschluss:  Beibehaltung der Pflicht zur Aufstellung eines HGB- Abschlusses für gesellschaftsrechtliche Zwecke  Wahlrecht für große Kapitalgesellschaften zur alleinigen Offenlegung eines IFRS-Abschlusses im Bundesanzeiger  Umsetzung der IFRS-Verordnung: Konzernabschluss:  für kapitalmarktorientierte Unternehmen Pflicht zur IFRS- Anwendung grundsätzlich ab 2005  für andere Unternehmen Wahlrecht zur Aufstellung eines IFRS-Abschluss anstelle des handelsrechtlichen Abschlusses Einzelabschluss:  Beibehaltung der Pflicht zur Aufstellung eines HGB- Abschlusses für gesellschaftsrechtliche Zwecke  Wahlrecht für große Kapitalgesellschaften zur alleinigen Offenlegung eines IFRS-Abschlusses im Bundesanzeiger

44 44 Rechnungslegung (3)  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Modernisierungsrichtlinie, insbesondere: Wegfall diverser größenabhängiger Erleichterungen bei Kapitalmarktorientierung in EU oder EWR keine Befreiung von der Pflicht zur Konzernrechnungslegung nach § 291 HGB bei Kapitalmarktorientierung des Teilkonzern- Mutterunternehmens in EU oder EWR Streichung des Konsolidierungsverbots wegen abweichender Geschäftstätigkeit  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Modernisierungsrichtlinie, insbesondere: Wegfall diverser größenabhängiger Erleichterungen bei Kapitalmarktorientierung in EU oder EWR keine Befreiung von der Pflicht zur Konzernrechnungslegung nach § 291 HGB bei Kapitalmarktorientierung des Teilkonzern- Mutterunternehmens in EU oder EWR Streichung des Konsolidierungsverbots wegen abweichender Geschäftstätigkeit

45 45 Rechnungslegung (4) Erweiterung der Berichtspflichten im Lagebericht:  Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis  ausgewogene und umfassende Analyse von Geschäftsverlauf und Lage unter Einbeziehung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren (bei großen Kapitalgesellschaften und Konzernen auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren)  wesentliche Ziele und Strategien der gesetzlichen Vertreter  Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung  wesentliche Prämissen der zukunftsbezogenen Aussagen Erweiterung der Berichtspflichten im Lagebericht:  Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnis  ausgewogene und umfassende Analyse von Geschäftsverlauf und Lage unter Einbeziehung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren (bei großen Kapitalgesellschaften und Konzernen auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren)  wesentliche Ziele und Strategien der gesetzlichen Vertreter  Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung  wesentliche Prämissen der zukunftsbezogenen Aussagen

46 46 Rechnungslegung (5)  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Fair-Value-Richtlinie: Berichterstattung im Anhang bzw. Lagebericht über  den Einsatz von Finanzinstrumenten,  den beizulegenden Zeitwert der Finanzinstrumente  die mit dem Einsatz der Finanzinstrumente verbundenen Risiken  die Risikomanagementziele und -methoden weitergehende Regelungen zu Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten werden wegen Pflicht bzw. Wahlrecht zur IFRS-Anwendung derzeit nicht für erforderlich gehalten  Anpassung des HGB an die zwingenden Vorgaben der Fair-Value-Richtlinie: Berichterstattung im Anhang bzw. Lagebericht über  den Einsatz von Finanzinstrumenten,  den beizulegenden Zeitwert der Finanzinstrumente  die mit dem Einsatz der Finanzinstrumente verbundenen Risiken  die Risikomanagementziele und -methoden weitergehende Regelungen zu Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten werden wegen Pflicht bzw. Wahlrecht zur IFRS-Anwendung derzeit nicht für erforderlich gehalten

47 47 Rechnungslegung (6)  Wesentliche sonstige Gesetzesänderungen Streichung von § 278 HGB, da die Ergebnisverwendung nach neuem KSt-Recht nicht mehr zu einer rückwirkenden Änderung der Steuerschuld führt Einführung von Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als Pflichtbestandteil des Konzernabschlusses aller Unternehmen (Pflicht zur Segmentberichterstattung - nach IFRS - begrenzt auf kapitalmarktorientierte Unternehmen)  Wesentliche sonstige Gesetzesänderungen Streichung von § 278 HGB, da die Ergebnisverwendung nach neuem KSt-Recht nicht mehr zu einer rückwirkenden Änderung der Steuerschuld führt Einführung von Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als Pflichtbestandteil des Konzernabschlusses aller Unternehmen (Pflicht zur Segmentberichterstattung - nach IFRS - begrenzt auf kapitalmarktorientierte Unternehmen)

48 48 Unabhängigkeit (1)  Erweiterung der bisherigen gesetzlichen Regeln (§§ 318, 319 HGB, § 49 WPO): neue Ausschlusstatbestände in § 319 Abs. 3 und 4 HGB Verankerung eines allgemeinen Ausschlusstatbestandes der Besorgnis der Befangenheit (Auffangtatbestand) allgemeine Vorschriften zu den Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Unabhängigkeit  Kodifizierung besonderer Unabhängigkeitsanforderungen für Abschlussprüfer kapitalmarktnotierter Unternehmen und bestimmter Finanzunternehmen (§ 319a HGB)  Erweiterung der bisherigen gesetzlichen Regeln (§§ 318, 319 HGB, § 49 WPO): neue Ausschlusstatbestände in § 319 Abs. 3 und 4 HGB Verankerung eines allgemeinen Ausschlusstatbestandes der Besorgnis der Befangenheit (Auffangtatbestand) allgemeine Vorschriften zu den Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Unabhängigkeit  Kodifizierung besonderer Unabhängigkeitsanforderungen für Abschlussprüfer kapitalmarktnotierter Unternehmen und bestimmter Finanzunternehmen (§ 319a HGB)

49 49 Unabhängigkeit (2)  Neue Ausschlusstatbestände in § 319 Abs. 3 und 4 HGB: Mitwirkung bei der internen Revision Erbringung von Management– oder Finanzdienstleistungen Erbringung von versicherungsmathematischen oder Bewertungsleistungen für den zu prüfenden Jahresabschluss  Wichtig: Ausschlussgrund aber nur, wenn Tätigkeit über die Prüfungstätigkeit hinausgeht (Erhaltung der Korrekturfunktion!)  Neue Ausschlusstatbestände in § 319 Abs. 3 und 4 HGB: Mitwirkung bei der internen Revision Erbringung von Management– oder Finanzdienstleistungen Erbringung von versicherungsmathematischen oder Bewertungsleistungen für den zu prüfenden Jahresabschluss  Wichtig: Ausschlussgrund aber nur, wenn Tätigkeit über die Prüfungstätigkeit hinausgeht (Erhaltung der Korrekturfunktion!)

50 50 Unabhängigkeit (3)  Allgemeiner Ausschlusstatbestand der Besorgnis der Befangenheit (§ 319 Abs. 2 HGB) bei Beziehungen sonstiger Art, insbesondere geschäftlicher Art finanzieller Art persönlicher Art wenn diese die Besorgnis der Befangenheit auslösen.  Besorgnis der Befangenheit ist anzunehmen, wenn aus Sicht eines vernünftigen Dritten objektive Gründe für Zweifel an Unvoreingenommenheit des Abschlussprüfers bestehen.  Allgemeiner Ausschlusstatbestand der Besorgnis der Befangenheit (§ 319 Abs. 2 HGB) bei Beziehungen sonstiger Art, insbesondere geschäftlicher Art finanzieller Art persönlicher Art wenn diese die Besorgnis der Befangenheit auslösen.  Besorgnis der Befangenheit ist anzunehmen, wenn aus Sicht eines vernünftigen Dritten objektive Gründe für Zweifel an Unvoreingenommenheit des Abschlussprüfers bestehen.

51 51 Unabhängigkeit (4)  Besondere Anhangangaben (§ 285 Nr. 17 HGB): das für die Abschlussprüfung und für sonstige Dienstleistungen insgesamt gezahlte Honorar und ob und ggf. inwieweit das Honorar für sonstige Dienstleistungen das Honorar für Abschlussprüfung übersteigt.  Begründung: Umstand, dass das für Beratungsleistun– gen gezahlte Honorar das Honorar für Abschlussprü– fung übersteigt, kann Anlass geben, die Frage möglicher Befangenheit im Einzelfall gesondert zu prüfen.  Besondere Anhangangaben (§ 285 Nr. 17 HGB): das für die Abschlussprüfung und für sonstige Dienstleistungen insgesamt gezahlte Honorar und ob und ggf. inwieweit das Honorar für sonstige Dienstleistungen das Honorar für Abschlussprüfung übersteigt.  Begründung: Umstand, dass das für Beratungsleistun– gen gezahlte Honorar das Honorar für Abschlussprü– fung übersteigt, kann Anlass geben, die Frage möglicher Befangenheit im Einzelfall gesondert zu prüfen.

52 52 Unabhängigkeit (5)  Besondere Unabhängigkeitsanforderungen für Abschlussprüfer kapitalmarktnotierter Unternehmen und bestimmter Finanzunternehmen (§ 319a HGB): in den letzten fünf Jahren mehr als 15 v.H. der Gesamteinnahmen von dem zu prüfenden Unternehmen Erbringung von Rechts– oder Steuerberatungs– leistungen, die sich auf die Darstellung der Vermögens–, Finanz– und Ertragslage in dem zu prüfenden Jahresabschluss gestaltend und nicht nur unwesentlich auswirken  Besondere Unabhängigkeitsanforderungen für Abschlussprüfer kapitalmarktnotierter Unternehmen und bestimmter Finanzunternehmen (§ 319a HGB): in den letzten fünf Jahren mehr als 15 v.H. der Gesamteinnahmen von dem zu prüfenden Unternehmen Erbringung von Rechts– oder Steuerberatungs– leistungen, die sich auf die Darstellung der Vermögens–, Finanz– und Ertragslage in dem zu prüfenden Jahresabschluss gestaltend und nicht nur unwesentlich auswirken

53 53 Unabhängigkeit (6) Mitwirkung an Entwicklung, Installation und Einführung von Rechnungslegungsinformationssystemen, wenn nicht von untergeordneter Bedeutung gerichtliche Vertretung der zu prüfenden Gesellschaft in Rechts– und Steuerangelegenheiten Beteiligung eines verantwortlichen WP, wenn dieser in den vorausgegangenen sieben Jahren an der Prüfung beteiligt war Mitwirkung an Entwicklung, Installation und Einführung von Rechnungslegungsinformationssystemen, wenn nicht von untergeordneter Bedeutung gerichtliche Vertretung der zu prüfenden Gesellschaft in Rechts– und Steuerangelegenheiten Beteiligung eines verantwortlichen WP, wenn dieser in den vorausgegangenen sieben Jahren an der Prüfung beteiligt war

54 54 Unabhängigkeit (7)  Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Unabhängigkeitsvorschriften: für das geprüfte Unternehmen  Verstoß kann nur noch im Ersetzungsverfahren nach § 318 Abs. 3 HGB geltend gemacht werden; aktienrechtliches Anfechtungsverfahren (§ 243 AktG) ist ausgeschlossen  Voraussetzung: –Quorum von € Grundkapital/Börsenwert –2 Wochenfrist (nach Wahl oder Kenntnis vom Ausschlussgrund) –nach Erteilung des Bestätigungsvermerks: Ersetzungsverfahren nicht mehr möglich, Abschluss wirksam!  Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Unabhängigkeitsvorschriften: für das geprüfte Unternehmen  Verstoß kann nur noch im Ersetzungsverfahren nach § 318 Abs. 3 HGB geltend gemacht werden; aktienrechtliches Anfechtungsverfahren (§ 243 AktG) ist ausgeschlossen  Voraussetzung: –Quorum von € Grundkapital/Börsenwert –2 Wochenfrist (nach Wahl oder Kenntnis vom Ausschlussgrund) –nach Erteilung des Bestätigungsvermerks: Ersetzungsverfahren nicht mehr möglich, Abschluss wirksam!

55 55 Unabhängigkeit (8)  Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Unabhängigkeitsvorschriften: für Abschlussprüfer  Verlust des Honorars (§ 319 Abs. 5 HGB)  Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen die Unabhängigkeitsvorschriften: für Abschlussprüfer  Verlust des Honorars (§ 319 Abs. 5 HGB)

56 56 Unabhängigkeit (9)  Anmerkungen zu den geplanten Neuregelungen positive Ansätze:  Verankerung des allgemeinen Ausschlusstat– bestandes „Besorgnis der Befangenheit“  bestimmte Ausschlussgründe nur für Abschlussprüfer kapitalmarktnotierter Unternehmen, damit Schonung des Mittelstands  Rechtssicherheit durch Konzentration auf Ersetzungsverfahren und Ausschluss des aktienrechtlichen Anfechtungsverfahrens  Anmerkungen zu den geplanten Neuregelungen positive Ansätze:  Verankerung des allgemeinen Ausschlusstat– bestandes „Besorgnis der Befangenheit“  bestimmte Ausschlussgründe nur für Abschlussprüfer kapitalmarktnotierter Unternehmen, damit Schonung des Mittelstands  Rechtssicherheit durch Konzentration auf Ersetzungsverfahren und Ausschluss des aktienrechtlichen Anfechtungsverfahrens

57 57 Unabhängigkeit (10)  kritische Punkte: Besorgnis der Befangenheit wegen sonstiger Beziehungen zu unbestimmt Unterstellung des Gesetzgebers, dass allein das Honorar für sonstige Dienstleistung wegen seiner Höhe Befangenheit auslösen kann, entbehrt nachvollziehbarer Grundlagen. Die Bezahlung erbrachter Dienstleistung steht nicht in Zusammenhang mit dem Selbstprüfungsverbot. Im Übrigen ist die Begrenzung des Gesamthonorars auf 15% der insoweit entscheidende Ansatzpunkt. Verlust des Honorars (§ 319 Abs. 5 HGB) zu einseitig; besser: Nichtigkeit des Prüfungsvertrags  kritische Punkte: Besorgnis der Befangenheit wegen sonstiger Beziehungen zu unbestimmt Unterstellung des Gesetzgebers, dass allein das Honorar für sonstige Dienstleistung wegen seiner Höhe Befangenheit auslösen kann, entbehrt nachvollziehbarer Grundlagen. Die Bezahlung erbrachter Dienstleistung steht nicht in Zusammenhang mit dem Selbstprüfungsverbot. Im Übrigen ist die Begrenzung des Gesamthonorars auf 15% der insoweit entscheidende Ansatzpunkt. Verlust des Honorars (§ 319 Abs. 5 HGB) zu einseitig; besser: Nichtigkeit des Prüfungsvertrags

58 58 Unabhängigkeit (11)  kritische Punkte: Ausschlussgrund Erbringung von Rechts– oder Steuerberatungsleistungen, die sich auf Vermögens–, Finanz– und Ertragslage „gestaltend“ auswirken  zu wenig konkret; Gefahr, dass dies zu einer allgemeinen Trennung führt; damit Signalwirkung auch für Mittelstand  besser: Kodifizierung des Selbstprüfungsverbots auch bei Steuerberatungsleistungen entsprechend dem Allweiler–Urteil des BGH  kritische Punkte: Ausschlussgrund Erbringung von Rechts– oder Steuerberatungsleistungen, die sich auf Vermögens–, Finanz– und Ertragslage „gestaltend“ auswirken  zu wenig konkret; Gefahr, dass dies zu einer allgemeinen Trennung führt; damit Signalwirkung auch für Mittelstand  besser: Kodifizierung des Selbstprüfungsverbots auch bei Steuerberatungsleistungen entsprechend dem Allweiler–Urteil des BGH

59 59 Unabhängigkeit (12)  kritische Punkte: Verbot der gerichtlichen Vertretung nicht gerechtfertigt, insbesondere bei Vertretung vor Steuergerichten wird dem Mandanten Zugriff auf Sachverstand abgeschnitten Regelungen zur internen Rotation bedürfen noch der Präzisierung es fehlen noch Übergangsregelungen z.B. zu § 319a Nr. 1 HGB  kritische Punkte: Verbot der gerichtlichen Vertretung nicht gerechtfertigt, insbesondere bei Vertretung vor Steuergerichten wird dem Mandanten Zugriff auf Sachverstand abgeschnitten Regelungen zur internen Rotation bedürfen noch der Präzisierung es fehlen noch Übergangsregelungen z.B. zu § 319a Nr. 1 HGB

60 60 Bestätigungsvermerk (1)  Ziel der Neufassung des § 322 HGB ist insbesondere die Anpassung an die durch die Modernisierungs- richtlinie erstmals in die 4. und 7. EU-Richtlinie aufgenommenen detaillierten EU–rechtlichen Vorgaben zum Bestätigungsvermerk  Grundlage der Vorschriften der 4. und 7. EU–Richtlinie sind internationale Anforderungen an die Erteilung des Bestätigungsvermerks in ISA 700  Ziel der Neufassung des § 322 HGB ist insbesondere die Anpassung an die durch die Modernisierungs- richtlinie erstmals in die 4. und 7. EU-Richtlinie aufgenommenen detaillierten EU–rechtlichen Vorgaben zum Bestätigungsvermerk  Grundlage der Vorschriften der 4. und 7. EU–Richtlinie sind internationale Anforderungen an die Erteilung des Bestätigungsvermerks in ISA 700

61 61 Bestätigungsvermerk (2)  Bereits mit dem KonTraG ist weitreichende Anpassung des § 322 HGB an ISA 700 erfolgt, so dass neue EU– Vorgaben nur geringfügigen materiellen Änderungs- bedarf nach sich ziehen, wie z.B. Einführung des sog. disclaimer; Pflicht zur Feststellung im Bestätigungsvermerk, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung im Lagebericht zutreffend dargestellt sind (Folgeänderung zur Ausweitung der Berichtspflichten im Lagebericht).  Bereits mit dem KonTraG ist weitreichende Anpassung des § 322 HGB an ISA 700 erfolgt, so dass neue EU– Vorgaben nur geringfügigen materiellen Änderungs- bedarf nach sich ziehen, wie z.B. Einführung des sog. disclaimer; Pflicht zur Feststellung im Bestätigungsvermerk, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung im Lagebericht zutreffend dargestellt sind (Folgeänderung zur Ausweitung der Berichtspflichten im Lagebericht).

62 62 Bestätigungsvermerk (3) Bestätigungsvermerk Versagungsvermerk unein- geschränkt ein- geschränkt Ein- wendungen Prüfungs- hemmnisse Ein- wendungen Prüfungs- hemmnis Vermerk positives Urteilnicht positives Urteil Negativ– urteil keine Urteils– abgabe (disclaimer)

63 63 Offenlegung der Prüfungsberichte im Insolvenzfall (§ 321a HGB)  Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens können Gläubiger oder Gesellschafter Einsicht in die Prüfungsberichte der letzten drei Geschäftsjahre nehmen Gläubiger oder Gesellschafter können sich durch einen Wirtschaftsprüfer vertreten lassen Insolvenzverwalter kann Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen widersprechen Recht zur Einsichtnahme erstreckt sich nur auf nach § 321 HGB vorgeschriebene Berichtsteile Entbindung des Abschlussprüfer von der Verschwiegenheitspflicht insofern, als ihm die Erläuterung des Prüfungsberichts gegenüber den einsichtnehmenden Personen gestattet ist  Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens können Gläubiger oder Gesellschafter Einsicht in die Prüfungsberichte der letzten drei Geschäftsjahre nehmen Gläubiger oder Gesellschafter können sich durch einen Wirtschaftsprüfer vertreten lassen Insolvenzverwalter kann Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen widersprechen Recht zur Einsichtnahme erstreckt sich nur auf nach § 321 HGB vorgeschriebene Berichtsteile Entbindung des Abschlussprüfer von der Verschwiegenheitspflicht insofern, als ihm die Erläuterung des Prüfungsberichts gegenüber den einsichtnehmenden Personen gestattet ist

64 64 Bilanzkontrollgesetz vom (1)  Stärkung des Vertrauens in geprüfte Abschlüsse durch Schaffung einer von Unternehmen und Abschlussprüfern unabhängigen Einrichtung zur Durchsetzung der Rechnungslegungsgrundsätze (Enforcement)  Einrichtung eines zweistufigen Verfahrens: vom BMJ (im Einvernehmen mit dem BMF) anerkannte privatrechtlich organisierte Einrichtung als „Prüfstelle für Rechnungslegung“ als 1. Stufe BaFin als 2. Stufe  Stärkung des Vertrauens in geprüfte Abschlüsse durch Schaffung einer von Unternehmen und Abschlussprüfern unabhängigen Einrichtung zur Durchsetzung der Rechnungslegungsgrundsätze (Enforcement)  Einrichtung eines zweistufigen Verfahrens: vom BMJ (im Einvernehmen mit dem BMF) anerkannte privatrechtlich organisierte Einrichtung als „Prüfstelle für Rechnungslegung“ als 1. Stufe BaFin als 2. Stufe

65 65 Bilanzkontrollgesetz vom (2)  Gegenstand des Enforcement: Jahres- und Konzernabschlüsse sowie (Konzern-) Lageberichte in- und ausländische Unternehmen, die mit Eigen- oder Fremdkapitaltiteln den deutschen organisierten Kapitalmarkt in Anspruch nehmen  Finanzierung: teils durch Umlage von kapitalmarktnotierten Unternehmen teils durch Kostenerstattung durch im Einzelfall betroffene Unternehmen  Gegenstand des Enforcement: Jahres- und Konzernabschlüsse sowie (Konzern-) Lageberichte in- und ausländische Unternehmen, die mit Eigen- oder Fremdkapitaltiteln den deutschen organisierten Kapitalmarkt in Anspruch nehmen  Finanzierung: teils durch Umlage von kapitalmarktnotierten Unternehmen teils durch Kostenerstattung durch im Einzelfall betroffene Unternehmen

66 Enforcement 1. Stufe (Prüfstelle) konkrete Anhaltspunkte auf fehlerhafte Rechnungslegung (z.B. Antrag Dritter) Verlangen der BaFin Stichprobe ohne besonderen Anlass Untersuchung durch Prüfstelle (keine Mitwirkungspflicht des Unternehmens oder des Abschlussprüfers) Enforcement–Maßnahmen der Prüfstelle Sonstige Maßnahmen der Prüfstelle Fall 1: Rechnungslegung richtig Fall 2: Rechnungslegung falsch Fall 3: Unternehmen versagt (freiwillige) Mitwirkung an Sachverhaltsklärung Anzeige von Tatsachen, die Verdacht einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit im Zusammenhang mit der Rechnungslegung begründen an zuständige Behörden Übermittlung von Tatsachen, die auf Vorliegen von Berufspflichtver– letzungen durch den Abschlussprüfer schließen lassen, an die WPK abschließende Information an Unternehmen und BaFin Vorschlag der Prüfstelle zur Fehlerkorrektur Übergabe des Falls an die BaFin Fall 1: Unternehmen nimmt Fehlerkorrektur vor Fall 2: Unternehmen verweigert Fehlerkorrektur abschließende Information der BaFin über – Fehler – Vorschlag zur Fehlerkorrektur – vorgenommene Korrektur Übergabe des Falls an die BaFin mit Information über – festgestellten Fehler – Vorschlag zur Fehlerkorrektur

67 Enforcement 2. Stufe (BaFin) Fall 1: Übergabe bzw. Übernahme von Fällen aus 1. Stufe Fall 2: Originäres Tätigwerden Unternehmen ist mit Prüfungsergebnis der 1. Stufe nicht einverstanden und nimmt Fehlerkorrektur nicht vor Unternehmen versagt Mitwirkung an Sachverhaltsklärung auf 1. Stufe Erhebliche Zweifel der BaFin an Prüfungsergebnis bzw. an Ordnungsmäßigkeit der Prüfungsdurchführung der 1. Stufe jederzeit möglich, soweit der Abschluss von Kreditin– stituten, Finanzdienstleitern oder von Versicherungs– unternehmen betroffen ist Enforcement–Maßnahmen der BaFin Sonstige Maßnahmen der BaFin Fall 1: nach Auffassung der BaFin fehlerfreie Rechnungslegung Fall 2: nach Auffassung der BaFin fehlerhafte Rechnungslegung Anzeige von Tatsachen, die Verdacht einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit im Zusammenhang mit der Rechnungslegung begründen an zuständige Behörden Übermittlung von Tatsachen, die auf Vorliegen von Berufspflichtverletzungen durch den Abschlussprüfer schließen lassen, an die WPK Mitteilung an Unternehmen 1.Fehlerfeststellung 2.Anordnung an Unternehmen zur Fehlerkorrektur (Ermessen der BaFin) 3.i.d.R. Anordnung an Unternehmen, Fehlerfeststellung öffentlich bekannt zu machen Beschwerdemöglichkeit des Unternehmens vor OLG Frankfurt/Main

68 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 4.5. Modernisierung der 8. EU-Richtlinie

69 69 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (1)  Ankündigung der EU-Kommission, die 8. EU-Richtlinie komplett zu überarbeiten  Ziel: Modernisierung der seit 1984 nahezu unverändert gebliebenen EU-Richtlinie Schaffung einer prinzipienorientierten Richtlinie mit einem umfassenden Regulierungsrahmen für die Abschlussprüfung  Zeitplan: Erster Arbeitsentwurf datiert vom EU-Kommission plant Veröffentlichung des offiziellen Richtlinienentwurfs bereits für Januar 2004  Ankündigung der EU-Kommission, die 8. EU-Richtlinie komplett zu überarbeiten  Ziel: Modernisierung der seit 1984 nahezu unverändert gebliebenen EU-Richtlinie Schaffung einer prinzipienorientierten Richtlinie mit einem umfassenden Regulierungsrahmen für die Abschlussprüfung  Zeitplan: Erster Arbeitsentwurf datiert vom EU-Kommission plant Veröffentlichung des offiziellen Richtlinienentwurfs bereits für Januar 2004

70 70 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (2)  Erstmals in der 8. EU-Richtlinie geregelte Bereiche: (Nationale) Registrierung von Abschlussprüfern Pflicht zur permanenten Fortbildung Pflicht zur Aufstellung eines jährlichen „transparency report“ Anwendung der ISA bei gesetzlichen Abschluss- prüfungen Anforderungen an die nationalen Qualitätskontroll- systeme Anforderungen an die Berufsaufsicht i.e.S.  Erstmals in der 8. EU-Richtlinie geregelte Bereiche: (Nationale) Registrierung von Abschlussprüfern Pflicht zur permanenten Fortbildung Pflicht zur Aufstellung eines jährlichen „transparency report“ Anwendung der ISA bei gesetzlichen Abschluss- prüfungen Anforderungen an die nationalen Qualitätskontroll- systeme Anforderungen an die Berufsaufsicht i.e.S.

71 71 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (3)  Erstmals in der 8. EU-Richtlinie geregelte Bereiche: Anforderungen an die öffentliche Aufsicht über den Berufsstand (public oversight) Regelungen zur Prüferbestellung, zur Kündigung/Niederlegung des Prüfungsauftrags sowie zur Berichterstattung gegenüber den unternehmensinternen Überwachungsorganen Implikationen der exterritorialen Auswirkungen des US-amerikanischen Sarbanes-Oxley Act Einführung des Komitologieverfahrens  Erstmals in der 8. EU-Richtlinie geregelte Bereiche: Anforderungen an die öffentliche Aufsicht über den Berufsstand (public oversight) Regelungen zur Prüferbestellung, zur Kündigung/Niederlegung des Prüfungsauftrags sowie zur Berichterstattung gegenüber den unternehmensinternen Überwachungsorganen Implikationen der exterritorialen Auswirkungen des US-amerikanischen Sarbanes-Oxley Act Einführung des Komitologieverfahrens

72 72 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (4)  Anwendung der ISA bei allen gesetzlichen Abschluss- prüfungen: Unmittelbare Anwendung der ISA Einführung eines Verfahrens zur „adoption“der ISA zur Anwendung in Europa  Nicht – wie vom IDW gefordert – Anerkennung des due process zur Entstehung der ISAs  Sondern: Anerkennung jedes einzelnen Standards auch unter Berücksichtigung inhaltlicher Kriterien Nationale „add-ons“ nur zulässig, soweit sie auf gesetzlichen Besonderheiten zum Prüfungsumfang basieren  Anwendung der ISA bei allen gesetzlichen Abschluss- prüfungen: Unmittelbare Anwendung der ISA Einführung eines Verfahrens zur „adoption“der ISA zur Anwendung in Europa  Nicht – wie vom IDW gefordert – Anerkennung des due process zur Entstehung der ISAs  Sondern: Anerkennung jedes einzelnen Standards auch unter Berücksichtigung inhaltlicher Kriterien Nationale „add-ons“ nur zulässig, soweit sie auf gesetzlichen Besonderheiten zum Prüfungsumfang basieren

73 73 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (5)  Anforderungen an die nationalen Qualitätskontrollsysteme: Festlegung zahlreicher grundsätzlicher Anforderungen an Qualitätskontrollverfahren Im Grundsatz bleibt Peer Review-Verfahren zwar neben Monitoring-Verfahren weiter zulässig, ist aber in einigen Punkten in Richtung Monitoring fortzuentwickeln!  Qualitätskontrollverfahren muss (mehrheitlich) von Nichtberufsangehörigen überwacht werden, die „ultimate responsilibility“ für das Qualitätskontrollverfahren haben  Auswahl des Qualitätskontrollprüfers muss unabhängig von der zu prüfenden WP-Praxis erfolgen  Erfordernis eines „systematic link“ zwischen Qualitätskontrollverfahren und Disziplinarmaßnahmen  Anforderungen an die nationalen Qualitätskontrollsysteme: Festlegung zahlreicher grundsätzlicher Anforderungen an Qualitätskontrollverfahren Im Grundsatz bleibt Peer Review-Verfahren zwar neben Monitoring-Verfahren weiter zulässig, ist aber in einigen Punkten in Richtung Monitoring fortzuentwickeln!  Qualitätskontrollverfahren muss (mehrheitlich) von Nichtberufsangehörigen überwacht werden, die „ultimate responsilibility“ für das Qualitätskontrollverfahren haben  Auswahl des Qualitätskontrollprüfers muss unabhängig von der zu prüfenden WP-Praxis erfolgen  Erfordernis eines „systematic link“ zwischen Qualitätskontrollverfahren und Disziplinarmaßnahmen

74 74 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (6)  Anforderungen an die Berufsaufsicht i.e.S.: Reichweite: Verhinderung, Aufdeckung und Korrektur einer nicht ordnungsgemäßen gesetzlichen Abschlussprüfung Sanktionen:  keine Vorgabe eines bestimmten Sanktionskatalogs  aber: –grundsätzliche Verpflichtung zur angemessenen Sanktionierung eines Verstoßes gegen die Vorschriften der 8. EU-Richtlinie –Ausschluss aus dem Beruf muss als eine mögliche Sanktion vorgesehen werden –Pflicht zur Veröffentlichung der einzelnen verhängten Sanktionen  Anforderungen an die Berufsaufsicht i.e.S.: Reichweite: Verhinderung, Aufdeckung und Korrektur einer nicht ordnungsgemäßen gesetzlichen Abschlussprüfung Sanktionen:  keine Vorgabe eines bestimmten Sanktionskatalogs  aber: –grundsätzliche Verpflichtung zur angemessenen Sanktionierung eines Verstoßes gegen die Vorschriften der 8. EU-Richtlinie –Ausschluss aus dem Beruf muss als eine mögliche Sanktion vorgesehen werden –Pflicht zur Veröffentlichung der einzelnen verhängten Sanktionen

75 75 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (7)  Anforderungen an die Aufsicht über den Berufsstand (public oversight): Durchführung der Aufsicht (mehrheitlich) durch Nichtberufsangehörige Aufsicht erstreckt sich über alle reglementierten Bereiche – von der Registrierung bis hin zur Berufsaufsicht Aufsichtsgremium muss die „ultimate responsibility“ für die einzelnen überwachten Bereiche haben angemessener Anteil der Finanzierung der Aufsicht muss außerhalb des Berufsstands aufgebracht werden  Insoweit gravierende Anpassungen der deutschen Berufsaufsicht erforderlich!  Anforderungen an die Aufsicht über den Berufsstand (public oversight): Durchführung der Aufsicht (mehrheitlich) durch Nichtberufsangehörige Aufsicht erstreckt sich über alle reglementierten Bereiche – von der Registrierung bis hin zur Berufsaufsicht Aufsichtsgremium muss die „ultimate responsibility“ für die einzelnen überwachten Bereiche haben angemessener Anteil der Finanzierung der Aufsicht muss außerhalb des Berufsstands aufgebracht werden  Insoweit gravierende Anpassungen der deutschen Berufsaufsicht erforderlich!

76 76 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (8)  Einführung des Komitologieverfahrens im Bereich der Abschlussprüfung: Kommission kann im Rahmen des Komitologieverfahrens Ausführungsbestimmungen zu ausgewählten Bereichen der 8. EU-Richtlinie erlassen beratender Ausschuss im Rahmen des Komitologie- verfahrens soll nicht mit Berufsstandsvertretern, sondern – wie politischer Ausschuss – mit Regierungsvertretern besetzt sein Auflösung des bisherigen „Beratenden Ausschuss für Abschlussprüfung“ (Committee on Auditing), in dem bislang neben den nationalen Regierungen auch der Berufsstand vertreten war  Einführung des Komitologieverfahrens im Bereich der Abschlussprüfung: Kommission kann im Rahmen des Komitologieverfahrens Ausführungsbestimmungen zu ausgewählten Bereichen der 8. EU-Richtlinie erlassen beratender Ausschuss im Rahmen des Komitologie- verfahrens soll nicht mit Berufsstandsvertretern, sondern – wie politischer Ausschuss – mit Regierungsvertretern besetzt sein Auflösung des bisherigen „Beratenden Ausschuss für Abschlussprüfung“ (Committee on Auditing), in dem bislang neben den nationalen Regierungen auch der Berufsstand vertreten war

77 77 Modernisierung der 8. EU-Richtlinie (9)  Anpassung bestehender Regelungen der 8. EU-Richtlinie: Abbau der Anforderungen an die Eigentumsverhältnisse und Führungsstruktur von Prüfungsgesellschaften:  Wie für Eigentümer wird künftig auch für die Mitglieder der Führungsgremium einer Prüfungsgesellschaft gefordert, dass diese mehrheitlich nicht mehr „locally approved“, sondern „EU approved“ sein müssen.  Keine Regelungen zu der Zusammensetzung der übrigen 49%.  Ausdruck der angestrebten Liberalisierung. Beibehaltung der Ausbildungsvorschriften der 8. EU- Richtlinie. Erforderliche umfangreiche Modernisierung soll zu späterem Zeitpunkt erfolgen.  Anpassung bestehender Regelungen der 8. EU-Richtlinie: Abbau der Anforderungen an die Eigentumsverhältnisse und Führungsstruktur von Prüfungsgesellschaften:  Wie für Eigentümer wird künftig auch für die Mitglieder der Führungsgremium einer Prüfungsgesellschaft gefordert, dass diese mehrheitlich nicht mehr „locally approved“, sondern „EU approved“ sein müssen.  Keine Regelungen zu der Zusammensetzung der übrigen 49%.  Ausdruck der angestrebten Liberalisierung. Beibehaltung der Ausbildungsvorschriften der 8. EU- Richtlinie. Erforderliche umfangreiche Modernisierung soll zu späterem Zeitpunkt erfolgen.

78 Aktuelle Bilanzierungs- und Prüfungsfragen aus der Facharbeit des IDW 5. In Arbeit befindliche Themen

79 79 In Arbeit befindliche Themen (1)  Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis  Interne Rotation  Anwendung von Stichprobenverfahren bei der Abschlussprüfung  Erstellung und Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten  Rechnungslegung und Prüfung politischer Parteien  Rechnungslegung von Non-Profit-Unternehmen  Bilanzierung von Anteilen an Personenhandelsgesell- schaften  Auswirkungen von rechtlichen Sachverhaltsgestaltungen auf die Rechnungslegung  Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis  Interne Rotation  Anwendung von Stichprobenverfahren bei der Abschlussprüfung  Erstellung und Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten  Rechnungslegung und Prüfung politischer Parteien  Rechnungslegung von Non-Profit-Unternehmen  Bilanzierung von Anteilen an Personenhandelsgesell- schaften  Auswirkungen von rechtlichen Sachverhaltsgestaltungen auf die Rechnungslegung

80 80 In Arbeit befindliche Themen (2)  Rechnungslegung im Falle einer Abkehr von der Going- Concern-Prämisse  Rechnungslegung in der Insolvenz  Rückstellungspflicht für die Entsorgung / Verwertung von Elektroschrott  Rückstellungspflicht für den ERA-Anpassungsfonds  Bewertungsfragen bei der Abbildung von Unternehmens- zusammenschlüssen im IAS-Abschluss  Überarbeitung der Grundsätze zur Unternehmensbewertung (IDW S 1)  Ermittlung von Markenwerten  Rechnungslegung im Falle einer Abkehr von der Going- Concern-Prämisse  Rechnungslegung in der Insolvenz  Rückstellungspflicht für die Entsorgung / Verwertung von Elektroschrott  Rückstellungspflicht für den ERA-Anpassungsfonds  Bewertungsfragen bei der Abbildung von Unternehmens- zusammenschlüssen im IAS-Abschluss  Überarbeitung der Grundsätze zur Unternehmensbewertung (IDW S 1)  Ermittlung von Markenwerten


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