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Wie definiert FREUD den Gesundheitsbegriff?. Gesundheitsbegriff bei C.G.JUNG Selbstaktualisierung, Selbsterfüllung und Individuation.

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Präsentation zum Thema: "Wie definiert FREUD den Gesundheitsbegriff?. Gesundheitsbegriff bei C.G.JUNG Selbstaktualisierung, Selbsterfüllung und Individuation."—  Präsentation transkript:

1 Wie definiert FREUD den Gesundheitsbegriff?

2 Gesundheitsbegriff bei C.G.JUNG Selbstaktualisierung, Selbsterfüllung und Individuation

3 Wie zeigt sich ein Objektverlust in der Intensionalen Phase? Tod von Mutter oder Vater

4 Welche Aussage ist richtig? A Die Psychoanalytische Behandlung richtet sich auf die Aufarbeitung frühkindlicher Konflikte und Traumen. B Die psychoanalytische Behandlung richtet sich auf die frühkindlich ausgelöste sexuellen Fehlentwicklungen. C Die Psychoanalytische Behandlung richtet sich auf die pathogenen frühkindlichen Bedingungen im Elternhaus, die die Symptomatik auslösten. D Die Psychoanalytische Behandlung richtet sich auf das Bewusstwerden krankheitsverursachender Bedingungen und deren Veränderung. E Die psychoanalytische Behandlung richtet sich auf die frühkindlich bedingten sexuellen Fehlprägungen bzw. Traumen. D

5 Welche Entwicklungsbedingungen benötigt der Säugling in der Intensionalen Phase? A Viel Beschäftigung der Mutter mit ihrem Kind B Gleichmässige Ruhe C differenzierte Sauberkeitsorientierung D viele Hautkontakte E In den Schlafphasen gleichmässiges Füttern F Sorglos sich gehen lassen können B D F

6 Welche Erkrankungen können in der Intensionalen Phase durch Störungsbedingungen ausgelöst werden? A Herzbeschwerden B Herzinfarkte C Chronische Ekzeme D Asthma bronchiale E Magenerkrankungen F Schluckbeschwerden G Unfähigkeit zu lieben H Colitis ulcerosa I Klagen über Sinnlosigkeit des Lebens C D G I

7 Bis wann spricht man von der oralen Phase? A 1.Lebensmonat B Lebensmonat Lebensmonat C Von Säuglingsphase bis Ende des 2.Lebensjahres D Vom Lebensmonat E Mit Beginn der mütterlichen Berührung über die Brust C

8 Welche Spätfolgen bei Störungen in der oralen Phase sind zu erwarten? A Colitis ulcerosa B Astma bronchiale C Angitiden D Morbus chron E Reizdarm F Schlaganfall G Adipositas bzw. Anorexia nervosa H Schlafstörungen I Schluckstörungen J Verzweiflung und suicidale Wünsche K Sexualstörungen C G H J K

9 Erziehungsfehler in der analen Phase können sein: Sauberkeitserziehung zu früh, zu streng, zu prüde Setzen Sie ein:

10 Spätfolgen der analen Phase können sein:. Kreuzen Sie an. A Schlaganfall B Morbus Chron C Colitis ulcerosa D Migräne E Impotenz/Orgastische Störungen F Obstipationen G Querulatismus H Stottern I Geiz J Diarrhö C D E F G H I J

11 In welcher Entwicklungsphase werden die Grundlagen für zwanghafte Störungen bzw. Hingabeangst begründet? A Intensionale Phase B Anale Phase C Orale Phase D Phallische Phase E Latenzphase F Pubertätsphase C

12 Die phallische Phase ist in folgendem Alter definiert: A Jahr B Jahr C Jahr D Jahr E Jahr F Lebensjahr C

13 Welche Hauptaufgabe besteht in der phallischen Phase? Setzen Sie ein! ABCDEFABCDEF Konstellation des Ödipuskomplexes Infantile Sexualforschung (erleben der Geschlechtsunterschiede)

14 Spätfolgen der ödipalen Phase könnten sein: 1.A 2.B 3.C 4.D 5.E 6.F Konversionsstörungen Sexualneurosen Ängste Phobien

15 Enuresis, Enkopresis bzw. Pavor nocturnus könnten in welcher Entwicklungsphase nach analytischen Vorstellungen begründet sein? A Initialphase B Intensionale Phase C Anale Phase D Ödipale Phase E Phallische Phase F Pubertät G Latenzphase H Säuglingsphase durch viel Unruhe G

16 Psychische Folgen von Störungen in der Latenzphase könnten sein: A Überwertiges Selbstwertstreben B Aggresivität C Rollenspielen D Konversionsneigung E Vortäuschen von Gefühlen F Starke Subjektivität G Gier H Neid I Sparsamkeit A C D E F

17 Welche Verdrängungsmechanismen sind bekannt? Leugnung Isolierung Nichtwissenwollen Nichtsehenwollen Setzen Sie ein:

18 Was ist Verdrängung? A Nicht ansprechen und verschweigen B so tun, als gäbe es etwas nicht D nicht zuhören E darüber hinweggehen F abstreiten G den anderen beschimpfen H aus dem Weg gehen B

19 Was sind die Folgen von Verdrängung ? A Wahrnehmungsfehler B Aggressivität C sozialer Rückzug D zunehmende Wunschorientierung E Fehlurteile F Agieren G Flucht H Verbrüderung A D E

20 Was ist psychoanalytisch Projektion A Motive eines anderen Menschen werden als eigene Motive erkannt. B Frühere Entwicklungsstufen des Psychischen werden wiederbelebt C Der konfliktgeladene Impuls wird auf eine weniger bedrohliche Person verschoben D Der Unlusterregende Impuls wird durch sein Gegenteil ersetzt.

21 Ordnen Sie zu: A Umsetzen eines unerfüllten Wunsches in ein körperliches Symptom B Der konfliktgeladene Impuls wird auf eine weniger bedrohliche Person verschoben. C Eigene Triebregungen werden anderen Personen zugeschrieben D Frühere Entwicklungsstufen des Psychischen werden wiederbelebt 1 Projektion 2 Verschiebung 3 Reaktionsbildung 4 Regression 5 Konversion A5 B2 C1 D4

22 Was könnte ein Konversionssymptom sein? A Herzbeschwerden B Tinnitus C Schluckbeschwerden D Colitis E Episepsieähnlicher Anfall ohne EEG-Befund F TIA G PRIND E

23 Welche Bedeutung hat der Traum aus analytischer Sicht? A Mittel der Wunscherfüllung B Wunsch einer Problemlösung C Unbewusste Konfliktlösung D Zeichen einer sehr problematischen Lebenskrise D Unbewusste Reaktion auf das Handeln einer anderen nahestehenden Menschen E Gedanklicher Lösungseinfall F Ventil eines Konfliktes A B F

24 Welche Triebe sieht FREUD als die wichtigsten an? A Sexualtrieb B Geltungsstreben C Selbstverwirklichung D Eros E Machtstreben F Thanatos G Durchsetzung H Freie Willensbestimmung I Interpersonelle Bestätigung J Aggressionstrieb A D F J

25 Welche unterschiedlichen Psychologien (Konzepte) bestimmen die psychoanalytischen Konzepte Schreiben Sie diese auf: Triebpsychologie (FREUD) Ich-Psychologie Selbstpsychologie Objekt-Beziehungstheorie

26 WAS SIND ICH-FUNKTIONSDEFIZITE? A Gedanken nicht aussprechen können B Bewusstseinsdefizite D Gefühle nicht aussprechen können E Wahrnehmungsdefizite F suizidale Krisen G Affekte nicht wahrnehmen können H sexuelle Defizite E G

27 Was bezeichnet man als Ich-Struktur? Schreiben Sie auf: Gesamtheit aller bewusster intellektueller Operationen

28 Wie lässt sich das objektbeziehungstheoretische Paradigma von Winnicott, Jacobson und Kernberg formulieren ? Alle seelischen Strukturen sind ein Niederschlag früherer Objekterfahrungen

29 Welche differentiellen Störungsmodelle bestimmen die heutigen psychoanalytischen Konzepte? Konfliktmodell Modell der strukturellen Störungen Traumamodell Modell der Anpassungsstörungen

30 Was ist ein verinnerlichter Konflikt? A Symptomentwicklung B Verborgene Aggressivität C Frühkindliches Trauma D Tod eines Objektes in der frühen Kindheit E Widerspruch zwischen Wunsch und Über-Ich F Widerspruch zwischen Wunsch und Ich G Widerspruch zwischen Wunsch und Es E

31 Welche frühkindliche Situation ist nach dem Trauma-Modell psychotherapeutisch zu behandeln? A Der Pat. berichtet im Alter von 35 Jahre über Erlebnisse, dass der Vater recht zeitig verstorben ist, dann aber einen sehr netten Stiefvater bekommen habe. B Die 40-jährige Patn. berichtet über viel Prügel vom Vater seit jüngsten Jahren. C Der 28-jährige Pat. macht Andeutungen darüber, dass ihn seine Mutter in der Kindheit sehr vernachlässigt habe. D Die 23-jährige Patn. stellt dar, dass sie noch heute darunter leide, wenn sie daran denke, dass ihr Vater sie mehrfach zwischen die Beine gefasst habe und deshalb kaum mit Männern klar komme. E Die 50-jährige Patientin stellt in der Anamnese heraus, dass sie vermutlich sexuell missbraucht worden wäre, sonst aber recht gut durch das Leben gekommen sei. D

32 Was ist Abwehr im Unterschied zur Verdrängung? Abwehr ist das Mittel der Angstvermeidung. Verdrängung ist der Prozess, in dem die Abwehrmechanismen eingesetzt werden.

33 Welchen Zweck erfüllt das Symptom aus psychoanalytischer Sicht? 1. Symptom als Lösung eines Konfliktes 2. Symptom als aufrechterhaltene Faktoren 3. Symptom als Kompromiss zwischen Wunsch und Abwehr 4. Symptom als unbewusstes Agieren 5. Symptom als Zeichen unbewusst ablaufender Lösungsansätze 6. Symptom als regressiver Mechanismus 7. Symptom als Übertragungsgeschehen 3

34 Die Gestalttherapie ist eine Weiterentwicklung der 1.VT 2.Britischen Daseinsanalyse 3.Tiefenpsychologischen Therapie 4.Psychoanalyse 5.Reich-schen Vegetotherapie 6.Der Bioenergetik von LOWEN 7.Individualtherapie von ADLER 8.Psychotherapie von Karen HORNEY 4

35 In der Psychoanalyse von Karen HORNEY wird Angst abgebaut durch: A Sich Liebe zu verschaffen versucht B Sich Institutionen unterwirft C Traditionelle Ansichten übernimmt D Sich Regeln unterwirft E Sich anderen Partner gegenüber unterwürfig zeigt F Sich anderen Partner gegenüber nachgiebig verhält G Nach Macht strebt A-G: alle treffen zu

36 Definitionsmerkmale tiefenpsychologisch orientierter Therapie? Es sind 4 Wesensmerkmale einzutragen: 1.Analytisch begründet 2.Orientiert auf aktuell wirksame neurotische Konflikte 3. Bearbeitung der unbewussten Psychodynamik 4.Unter Beachtung von Übertragung Gegenübertragung und Widerstand

37 Was verstehen Sie tiefenpsychologisch unter dem Dreieck der Einsicht? Aktuelle Symptomatik Aktuelle auslösende Situation Aktuelle Beziehungen Unbewusster Konflikt

38 Welche Interventionen sind nicht Tiefenpsychologisch orientiert? A Durcharbeiten B Abwehranalyse C supportives Arbeiten D Training von Handlungsfolgen E Beziehungsorientiertes Arbeiten F Stabilisieren G Kognitive Strategien H Analyse dysfunktioneller Überzeugungen I Affektdifferenzierung J ressourcenorientiertes Arbeiten K flodding D G H K

39 Gemeinsame Merkmale aller Tiefenpsychologischen Therapiemodelle A Zeitliche Begrenzung B 120 Sitzungen C Förderung der Regression D Keine Förderung der Regression E umfassende Persönlichkeitsanalyse F begrenzte Therapieziele G Förderung der Übertragungsneurose H keine Förderung der Übertragungsneurose I maximal 75 Sitzungen, im Ausnahmefall 90 Sitzungen J 150 Sitzungen A D F H I

40 Was sind nach FRENCH, ALEXANDER und STEKEL die entscheidenden Wirkfaktoren der analytischen Therapie? 1 Deutung 2 Übertragung 3 Gegenübertragung 4 Widerstandsanalyse 5 Corrective emotional experience 6 Knacken des „Neurotikers“ 7 Förderung der Regression des Patienten 5

41 Die entscheidenden Wirkfaktoren der psychoanalytischen Behandlung sind nach den Erfahrungen von KÄCHELE und THOMÄ, dessen Lehrbücher in allen Ländern der Welt publiziert wurden: A Widerstandsanalyse B Übertragungsdeutung C Auflösung der Verdrängung D emotionale Flexibilität des Analytikers E lebenslange kollegiale Selbsterfahrung F Kreativität des Analytikers G Teilnahme an Fallkonferenzen H zeitliche Begrenzung der Therapiesitzungen I mehrere Sitzungen pro Woche D E F

42 Welche der dargestellten Methoden der Tiefenpsychologischen Therapie von Annemarie DÜHRSSEN gehören nicht dazu: A Förderung der Regression B Loben des Patienten C Aktivität des Therapeuten D 2 Termine pro Woche E Klassisches Setting F Flexible Termingestaltung G Angenehme Therapiesituation (Wohlfühlen) H Massive Konfrontation I Klassische Widerstandsanalyse J Vorschläge für Themenwechsel K Verdeutlichung von Gefühlen A D E H I

43 Welche Familientypologie von RICHTER stimmt nicht A Schauspielerfamilie B Sanatoriumsfamilie C Burgfamilie D Freizeitfamilie E Festungsfamilie F Theaterfamilie G Traditionsfamilie A C F G

44 Welche Koevolution von WILLI gehört nicht dazu: Narzisstisches Beziehungsthema: Bewundern vs. Starverhalten Orales Beziehungsthema: Fürsorge und Helfen vs. Versorgungswunsch Anales Beziehungsthema: Kontrolle/Führung vs. Abhängigkeit/Passive Hingabe Phallisches Beziehungsthema: Klassische Geschlechterrollen vs. Umgekehrtes Verhalten Alle Beziehungsthemen sind stimmig

45 Welche Determinanten werden in der Bindungstheorie von DENNET, FODOR und FONAGY nicht favorisiert: A Menthalisierung B Affektspiegelung C Playing with Reality D Nicht kongruente Markierung E Referentielle Entkoppelung F Als-Ob-Modus G Spielen mit Realität H Training der Anpassung I Sich-Gehen-Lassen ermöglichen J stringentes Loben K schrittweises Reagieren auf Lautäußerungen G-K

46 Was wird durch die Mentalisierungsgestützte Therapie nicht gefördert ? A Subjekt-Objekt-Differenzierung B mit anderen Menschen spielen können C mit der Realität spielen können D Affekte unterdrücken können E Identitätssicherheit F Durchsetzungsstärke G Willensfreiheit H Kohärentes Selbsterleben I stärkere Affektbetonung J Unterscheiden von Täuschung und Irrtum D F G I

47 Welche Aussage stimmt nach der Mentalisierungstheorie nicht? A Mentalisierung ist Affekt pure B Mentalisierung ist Freiheit des Willens C Mentalisierung ist das Immunsystem der Psyche D Mentalisierung absorbiert stressreiche und traumatisierende Belastungen E Mentalisierung ist intellektuelle Verarbeitung auf höchstem Niveau F Mentalisierung fördert Neugier und deaktiviert hyperaktive Bindungssysteme G Mentalisierung vermittelt Einsicht in kognitive Systeme A B E G

48 Interventionsbehindernde Strategien der Mentalisierungsgestützten Therapie sind A Prinzip „Columbo“ B Prinzip „Frage“ C Prinzip „Brücke“ D Prinzip „Surven“ E Prinzip „Containing“ F Prinzip „Antwort“ G Prinzip „Schweigen“ H Prinzip „ Fachsprache“ I Prinzip „ Monologisieren“ J Prinzip „ Unmarkiertes Feedback bei Betroffenheit“ K Prinzip „ Worthülsen" G H I J K

49 Handelt es sich in diesem Falle um eine Bindungsstörung (a), Charakteranomalie (b) oder eine kindliche Schizophrenie ©? In einem Raum einer kinderpsychiatrischen Ambulanz steht ein zwölf Monate altes Mädchen neben dem Stuhl der Mutter. Die Untersucherin kommt herein und nimmt der Mutter gegenüber am Tisch Platz. Das Mädchen reagiert deutlich verunsichert auf die neue Person. Es schaut ängstlich und stößt einen wimmernden Laut aus. Ohne die Mutter anzusehen, geht es mit ängstlichem Gesichtsausdruck von Mutter und Untersucherin weg und lehnt die Stirn an die Wand die Augen weit aufgerissen. a

50 Handelt es sich in diesem Falle um eine Bindungsstörung (a), Charakteranomalie (b) oder eine kindliche Schizophrenie ©? Ein vierjähriger Junge wird wegen eines Sturzes in die Notaufnahme der Kinderklinik gebracht, dort medizinisch versorgt und zur weiteren Abklärung stationär aufgenommen. Er fügt sich ohne Protest und reagiert nicht auf die Umarmung der Mutter zum Abschied. Auch danach fragt er nicht nach seinen Eltern. Er ist sehr schnell vertraut mit der Krankenschwester, die ihn auf der Station versorgt, umarmt sie und fragt sie, ob sie nun seine Mutter sei. a

51 Welche Diagnose signieren Sie bei einem Kind mit folgenden Merkmalen? widersprüchliche oder ambivalente Reaktionen in unterschiedlichen sozialen Situationen emotional belastet und/oder zurückgezogen sowie atypisches interaktives Verhalten (massiv gehemmt, übermäßig wachsam, hoch ambivalent, vermeidend oder aggressiv) Reaktive Bindungsstörung (F94.1)

52 Welche Diagnose signieren Sie bei folgendem Verhalten eines Kindes? diffuse bzw. mangelnde exklusive Bindungen - Nähe- und Trostsuche unterschiedslos gegenüber vertrauten und fremden Menschen, aggressiv (anklammernd, emotional flach, oberflächlich und wenig emotional bezogen, wenig modulierte, distanzlose Interaktionen mit Fremden Bindungsstörung mit Enthemmung (F94.2)

53 Welches sind die zentralen Merkmale von Bindungsstörungen? Kein persönlich bezogenes Bindungsverhalten Verletzung der grundlegenden Organisation der Bindungssysteme Ohne Nähe und Kontaktsuche zur Bindungsperson in belastenden und ängstigenden Situationen

54 Der Zentrale Beziehungskonflikt nach LUBORSKY ist folgendes Interaktionsmuster: A Wunsch des Subjektes– Reaktion des Objektes- folgende Reaktion des Subjektes B Reaktion des Objektes – Erleben des Subjektes- Reaktion des Objektes C Vermeintliches Verhalten des Subjektes-interpretiertes Verhalten des Objektes- Rückzug des Subjektes D Erfahrungsbedingtes Reagieren von A- Reaktion von B- Reaktion auf das Verhalten von B A

55 Was ist das Narrativ? „Unter Narrativen versteht man Geschichten und Erzählungen, die einen Handlungsteil haben und meistens mit Menschen und ihren Beziehungen, Gefühlen und ihrem Verhalten zu tun haben“

56 Analysieren Sie das Narrativ :den Wunsch eines Subjektes, die Reaktion des Objektes und die anschließende Reaktion des Subjekte an Hand des Beispiels? Eine Begebenheit, die sich vielleicht auch wiederholt hat, wie ich noch ein kleines Kind war. Ich weiß jetzt nicht genau wie alt, vielleicht fünf oder sechs, da spielten wir also auf der Straße, mehrere Mädchen wahrscheinlich, so ungefähr in dem Alter und dass waren da so kleine Kinder, die so gerade laufen lernten und dann stellten wir Größeren uns so im Kreis da rum und dann so mit offenen Armen und dann riefen wir „Wer kommt in meine Arme?“. Dann kamen die meisten, liefen die kleinen, oder ein kleines Kind, die liefen dann meist zu anderen und da war ich dann irgendwie immer enttäuscht. Also das habe ich jetzt noch so im Kopf, will ich mal sagen. Dass da also nicht so ein Kontakt entstanden ist. Da wurde natürlich jetzt nicht darüber geredet, das war alles nur unter Kinder.“ Wunsch: wer kommt in meine Arme? Reaktion des Objektes: negativ Reaktion des Subjektes: enttäuscht

57 Ordnen Sie zu! A Ich 1.Angst B Es 2.Bedürfnis C Über-Ich 3 Gewissen D Selbst 4 Moral 5 Planen 6 Bedürfnis 7 Reflexion 8 Kritik 9 Nachdenken über sich selbst 10 Scham 11 Selbstakzeptanz A: 5 B: C: 3 4 D:

58 Ordnen Sie die Narzissmusbeschreibungen nach MILLON zu! 1 Normaler Narzist 2 Charakterloser Narzist 3 Amouröser Narzist 4 Kompensatorischer Narzist 5 Elitärer Narzist 6 Fanatischer Narzist A betrügerisch, ausnutzend und skrupellos erscheint, häufig erfolgreich, aber auch straffällig. B mit grandiosem Selbst erscheinend, dem jedoch Selbstzweifel, Minderwertigkeits- und Schamgefühle zugrunde liegen C kompetitiv, selbstsicher und erfolgreich erscheinend. D mit überhöhtem Selbstwertgefühl erscheinend, angeberisch und selbstbezogen, nach sozialem Erfolg strebend und süchtig nach Bewunderung. E verführerisch und exhibitionistisch erscheinend und sich nicht auf tiefe Beziehungen einlassen können F paranoide Zügen, niedriges Selbstwertgefühl und Bedeutungslosigkeit durch Omnipotenz- Illusionen kompensierend. 1 C 2A 3E 4B 5D 6F

59 Welche Aussage ist stimmig? A Wenn die Instanz des Selbst aus verschiedenen Gründen nicht gesund entwickelt ist, kann der Narzissmus pathologische Züge annehmen. B Narzissmus ist nicht nur eine krankhafte Bezogenheit auf sich selbst, sondern auch Ausdruck eines gesunden Selbstwertes. C Narzissmus ist das Resultat früherer Objektbeziehungen D Narzissmus entwickelt sich aus einem gut integrierten Selbst E Narzissmus ist das Ergebnis triebgebundener Affekte A B C

60 Welche Diagnose ist zu signieren, wenn Sie hier die Symptome nach DSM IV beachten? Ein übertriebenes Selbstwertgefühl Phantasien grenzenlosen Erfolgs Ansicht, einzigartig zu sein Verlangen nach Bewunderung Anspruchsdenken Ausnützen zwischenmenschlicher Beziehungen Mangel an Einfühlungsvermögen Neid Arrogantes Verhalten F60.8 Narzisstische Persönlichkeitsstörung

61 Der cyklisch malaptive Beziehungszirkel von STRUPP und BINDER A ist gleichbedeutend mit dem Zentralen Beziehungskonflikt von Luborsky B ist die Grundlage für die OPD-Diagnostik C Hat mit beiden nichts zu tun D Kommt aus der Interaktionspsychologie A B

62 Selektieren Sie im Rahmen der OPD-Diagnostikdie Kategorien: Wunsch-reales Verhalten und Reaktion des Objektes Ein 43-jähriger Patient mit schweren strukturellen Einschränkungen im Bereich der Identität, Affektdifferenzierung, Affekttoleranz, Objektwahrnehmung und Antizipation kann sich in der strukturorientierten, stützenden Psychotherapie gut stabilisieren und bedeutsame Entwicklungsschritte in seinem zuvor stark reduzierten äußeren Leben machen. Seine Therapeutin bringt er immer wieder durch ein verbal oder szenisch übergriffiges und anzügliches Verhalten unter Druck, das besonders dann auftritt, wenn er – wie es leicht und oft geschieht – in eine ohnmächtige Position zu geraten droht. Eine Lustkomponente ist dabei spürbar und bewirkt in der Gegenübertragung immer wieder den Impuls, sich massiv gegen ihn zur Wehr setzen zu wollen. Durch die Vergegenwärtigung der restituierenden Funktion dieses Verhaltens gelingt es, die Empathie für die zugrunde liegende Brüchigkeit und Ohnmacht des Patienten zurück zu gewinnen und die therapeutische Antwort auf den Patienten so zu dosieren, dass er in einer für ihn erträglichen Weise mit seinem Verhalten konfrontiert wird. Abgewehrter Wunsch: Nähe Tatsächliches Verhalten: ich zeige dem anderen meine tatsächliche Potenz Reaktion beim Gegenüber: Ohnmacht,Aggression Rückzug, massive Gegenwehr

63 Das analytische Erstgespräch hat die Aufgaben: A Aufklärung über die therapeutische Beziehung B Abschätzung von Indikation und Prognose C Erste Übertragungen provozieren D Strukturdiagnostik E Unbewusste Konflikte deutlich herausstellen F Entwicklungsgeschichte des Patienten verstehen G Analysierbarkeit abschätzen H Platzordnung verdeutlichen (Therapeut sitzt auf einem höheren Stuhl) I erste Frustrationen und Deutungen anbringen und schauen, wie der Patient darauf reagiert B D F G

64 Was verstehen wir unter dem psychoanalytischen Behandlungsfocus? Schnittmenge von aktueller Symptomatik, Grundkonflikt oder Entwicklungsdefizit (Entwicklungsgeschichte) und Übertragungsgeschehen

65 Aus welchen Elementen des Erstgespräches kann das Konfliktthema des Patienten erschlossen werden? 1 Analyse der psychosozialen Auslösesituation 2 Verhalten bei Deutungen 3 Reaktionen nach massiven Konfrontationen 4 Analyse der Lebensgeschichte 5 Übertragung im „hic et nunc“ 6 Verhalten des Pat. nach Infragestellungen 7 Aktivität des Pat. in der therapeutischen Arbeit 8 Phantasien des Patienten 9 wie der Patient sein eigenes Problem beschreibt

66 Analysieren Sie den abgewehrten Wunsch, das realisierte Verhalten und die Reaktion des Objektes sowie das Konfliktthema Patn. 48 Jahre alt, vom Wesen hektisch, unruhig, ängstlich, kontrolliert, zum Zeitpunkt der Vorstellung hochrot, als Sekretärin an der Hochschule angestellt: „Es ist mir peinlich,…aber ich habe jeden Tag seit 4 Wochen einen so starken Druck im Unterbauch, ein Zittern und Beben… wie beim Orgasmus. Ich kann nicht mehr abschalten, kann deshalb nicht arbeiten,.. Wenn ich Fahrrad fahre, wird es schlimmer,.. Ach, ich sag es nicht gern, als würde die Scheide sich nach außen wölben. Es ist schlimm, alle Untersuchungen sind durch: Gynäkologisch alles in Ordnung, hormonell alles bestens, Hormonbehandlung ergibt keine Veränderung, Wenn ich aufwache, ist das Gefühl gleich wieder da. Ich halte es nicht mehr aus.. Vielleicht sollte ich auch in die Psychiatrie.. Die Chefärztin..in der Gyn. Hat mich angelacht: Da ist Ihr Mann aber in einer guten Lage, die Schwester kam gleich und sagte, oh da will ich gleich mehr wissen. Es versteht keiner, dass ich leide“: Th: „Und ist Ihr Mann in einer guten Lage?“ Patn: „ Ach nein, er darf mich nicht anfassen, er darf mich nicht berühren, ach,ich mach das jetzt nicht“ Th: „Warum nicht?“ Patn.“Er hat auch zu tun, er kann nicht mehr“.Th:“Würden Sie es denn gern wissen wollen?“ Patn.:“Nein, schon der Gedanke ekelt mich an!“ Abgewehrter Wunsch: Sexuelle Befriedigung Tatsächliches Verhalten: Ängstliche Abwehr mit symptomatischer Verspannung Reaktion des Objektes: ängstlicher Rückzug und Schonung seiner Frau Konfliktthema: Akzeptanz eigener Bedürfnisse

67 Ordnen Sie zu! 1 Klassische Interventionsstrategien der Psychoanalytischen Behandlungstechnik 2 Neue Interventionstechniken der Psychoanalytischen Behandlung A Deutung B Nachfragen C Empathisches Verstehen D Gegenübertragungsanalyse E Rekonstruktion F Kartharsis G Focussieren H Klarifizieren I Containing K Widerstandsanalyse L Realitätsprüfung M Übertragungsanalyse N Supportstrategien 1 A D E F K M 2 B C G H I L N

68 Welches sind in den folgenden Aussagen keine Gegenübertragungen 1 Ich fühlte mich von ihr kritisiert 2 Ich spürte nichts als sie kam 3Ich fühlte mich konfus 4 Ich hatte Mitleid mit ihr 5 Ich hatte genug mit mir zu tun 6 Mir graut vor der nächsten Sitzung mit ihr 7 Ich fühlte mich gegenüber schuldig 8 Ich fühlte mich überwältigt von ihren Gefühlen 9 Ihre sexuellen Gefühle mir gegenüber machen mir Angst 10 Ich hatte das Gefühl sie zu beschützen müssen 11 Ich fühlte mich etwas müde, schon bevor sie kam 12 Ich fühlte mich traurig 13 Ich war wütend auf sie 14 Ich mochte sie sehr 15 Ich fühlte mich angezogen von ihr 16 Sie ist eine Lieblingspatientin von mir

69 Was sind Proplan-Antworten des analytischen Psychotherapeuten? B C D

70 Was verstehen wir psychoanalytisch unter dem Begriff Deutung? A Klarifizieren einer versteckten Bedeutung B Enthüllung versteckter Inhalte in den Symptomen des Pat. C Übersetzen unbewusster Sprache in Alltagssprache D Erleben des Therapeuten ansprechen E Pat.mit seinem Verhalten in Verbindung bringen A B C

71 Wann war eine psychoanalytische Deutung wirkungsvoll? A Phantasien und Erinnerungen treten plötzlich auf B Pat. stimmt verbal zu C Angst wird geäußert D Schuldgefühle werden angegeben E Es treten Pausen im Prozess der Therapie auf F Lebensprobleme werden geäußert G Die momentanen Ängste verstärken sich I Der Widerstand verstärkt sich beim Pat. A B D F

72 Welche Aussagen signalisieren keine Gegenübertragungen des Therapeuten? 1 Therapeut identifiziert sich mit den internalisierten Objekten des Patienten (SANDLER 1976), 2 Fehlende therapeutische Distanz (LUBORSKY 1999), 3 Neutralität des Therapeuten ist nicht immer einzuhalten 4. Schweigen des Patn. macht den Therapeuten aggressiv 5 Pat. verehrt den Therapeuten und macht Angebote 6 Pendant zur Übertragungsreaktion auf den Therapeuten, 7 Affektive Ansteckung des Therapeuten (REDL 1966). 8 Depressive Therapeuten neigen dazu, interpersonelles Verhalten einzustellen, das Ablehnung und Kritik bewirkt (SWANN 1997) 9 Therapeuten, die empfindlich auf Ablehnung reagieren, neigen dazu, Ablehnung auszulösen (Ärger, Bedürftigkeit, distanzierendes Verhalten) 3 4 5


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