Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

FAUSTLOSFAUSTLOS Konzept zur Förderung sozial- emotioneller Kompetenzen und zur Gewaltprävention Elternabend der Kindertagesstätten in der Samtgemeinde.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "FAUSTLOSFAUSTLOS Konzept zur Förderung sozial- emotioneller Kompetenzen und zur Gewaltprävention Elternabend der Kindertagesstätten in der Samtgemeinde."—  Präsentation transkript:

1 FAUSTLOSFAUSTLOS Konzept zur Förderung sozial- emotioneller Kompetenzen und zur Gewaltprävention Elternabend der Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Brome 25. März 2006 © by Ulf Neumann

2 Was ist FAUSTLOS ? FAUSTLOS ist ein Lehrplan für den Kita- und Grundschul-Bereich, um impulsives und aggressives Verhalten zu vermindern und soziale und emotionale Kompetenzen zu steigern. Aggressives Verhalten resultiert wesentlich aus dem Mangel an sozialen Kompetenzen. Fehlen sozialer Kompetenzen wiederum behindern konstruktive Formen der Problem- und Konfliktbewältigung. © by Ulf Neumann

3 Was vermittelt FAUSTLOS ? FAUSLOS vermittelt grundlegende alters- und entwicklungsangemessene Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut. © by Ulf Neumann

4 Empathie ist die Fähigkeit, sich in die Gefühle und das Denken des Gegenüber hineinzuversetzen zu können und die Reaktionen des Anderen zu erahnen. In der Gewaltforschung ist diese Fähigkeit als eine wichtige Möglichkeit (bei gefähr- deten Personen) anerkannt, die direkt am einzelnen Menschen ansetzt. © by Ulf Neumann

5 Empathie Die Fähigkeit zur Empathie bildet sich bei Kindern bereits in der frühen Kindheit (1 bis 4 Jahr) aus. Sie wird durch versorgende und empathische Bezugsperson gefördert. Empathie ist ein er-lerntes bzw. er- lernbares Verhalten. Empathie-Training ist die Basis des FAUSTLOS- Programms. Gefühle identifizieren (physisch, situativ) Wahrnehmung, dass Menschen auf eine gleiche Sache unterschiedliche Gefühle haben können (Spinne etc.) Ursachen für Gefühle erkennen und so Gefühle vorhersagen können Menschen haben unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen (Essen/Trinken etc.) Gezielte von ungezielte Handlung zu unterscheiden Gefühle durch Ich-Botschaften mitteilen und durch aktives Zuhören zu erfassen Sorge und Mitgefühl für andere ausdrücken können © by Ulf Neumann

6 Impulskontrolle ist die Fähigkeit, unterschiedliche Hand- lungsalternativen zuerst im Kopf durch zu spielen und in Handlung umzusetzen. Diese Fähigkeit hängst stark mit der individuellen Spannungs- und Frustrationstoleranz zu- sammen. Gute Kompetenzen im Handlungsrepertoire und in der Impulskontrolle erhöhen die Problemlösefähigkeit. © by Ulf Neumann

7 Impulskontrolle Impulskontrolle ist eine wesentliche Fähigkeit, um impulsives und aggressives Verhalten zu reduzieren. Als sozial-emotionales Lernen werden Möglichkeiten der Problemlösung in 5 Schritten vermittelt: Was ist das Problem? Welche Lösungen gibt es? Fragen zur Lösung: Ist sie ungefährlich? Wie fühlen sich die Beteiligten? Ist sie fair? Wird sie funktionieren? Entscheide dich für eine Lösung und probiere sie aus. Funktioniert die Lösung? Wenn nicht, was kannst Du jetzt tun? Wesentliches Element bei der Problemlösung ist die Technik des lauten Denkens. Die Kinder führen einen Selbst-Dialog, in dem sie das Problemlösungsverfahren und die Antworten darauf laut aussprechen. In Rollenspielen soll das Gelernte umgesetzt werden. © by Ulf Neumann

8 Umgang mit Wut und Ärger Die Kinder sollen lernen, in Konfliktsituati- onen emotional zurecht zu kommen. Sie sollen in der Lage sein, kooperative Kon- fliktlösungsstrategien zu entwickeln, um sich in den zwischenmenschlichen Bezieh- ungen angemessen und sicher bewegen zu können. © by Ulf Neumann

9 Umgang mit Wut und Ärger Die Kinder lernen Techniken kennen, die sie bei hefti- gen Gefühlsregungen anwenden können. Die Techniken beinhalten Entspannungsübungen und kognitive, also auf das Wissen basierende, Problemlösungen. Sie zielen darauf ab, die Wahrnehmung der Auslöser von Ärger mit dem Gebrauch positiver Selbst-Verstärkungen und Beruhigungstechniken zu verbinden Die Kinder lernen folgendes Verfahren: Wie fühlt sich mein Körper an? Beruhige dich: Hole 3 Mal tief Luft. Zähle langsam rückwärts. Denke an etwas Schönes. Sage Beruhige dich zu dir selbst. Denke laut über die Lösung des Problems nach. Denke später noch einmal darüber nach. © by Ulf Neumann

10 Inhalte Reihenfolge der Lektionen für die Kita: Empathie L 1Was ist FAUSTLOS? L 2Gefühle (Trauer, Freude, Wut) L 3Gefühle (Überraschung, Angst, Ekel) L 4Gleich oder anders L 5Gefühle ändern sich L 6Wenn – dann L 7Jetzt nicht – vielleicht später L 8Missgeschicke L 9Was ist fair? L 10Ich fühle mich … L 11Aktives Zuhören L 12Ich kümmere mich © by Ulf Neumann

11 Inhalte Weitere Reihenfolge Impulskontrolle L 1Beruhigen – innehalten und nachdenken L 2Was ist das Problem? L 3Was kann ich tun? L 4Eine Idee auswählen L 5Funktioniert es so? Klappt es? L 6Teilen L 7Sich abwechseln L 8Aushandeln L 9Zuhören – aufmerksam sein L 10Jemanden höflich unterbrechen © by Ulf Neumann

12 Inhalte Weitere Reihenfolge Umgang mit Ärger und Wut L 1Bin ich wütend? L 2Sich beruhigen L 3Umgang mit Verletzungen L 4Umgang mit Beschimpfungen und Hänseleien L 5Umgang damit, etwas weggenommen zu bekommen L 6Umgang mit der Tatsache, etwas nicht zu bekommen, was man will Insgesamt 28 Lektione © by Ulf Neumann


Herunterladen ppt "FAUSTLOSFAUSTLOS Konzept zur Förderung sozial- emotioneller Kompetenzen und zur Gewaltprävention Elternabend der Kindertagesstätten in der Samtgemeinde."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen