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1 Gesellschaft zur Förderung der Österreichischen Luftstreitkräfte Fliegerhorst HINTERSTOISSER, 8740 Zeltweg www.luftstreitkraefte.at Militärflugplatz.

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1 1 Gesellschaft zur Förderung der Österreichischen Luftstreitkräfte Fliegerhorst HINTERSTOISSER, 8740 Zeltweg Militärflugplatz Hörsching Ort: LOXL Erstellt von Roland Kobenz

2 Rechtliche Stellung des Vortrags Während des Vortrages ist u.a. das Hakenkreuz zu sehen. Das Hakenkreuz ist ein Symbol dieser Epoche und dient der historischen Korrektheit. Der Vortrag ist für Luftfahrtbegeisterte und nicht gedacht als Sympathieträger jeglicher neo-nazistischen Aktivitäten oder rechtsradikalen Gruppen. Der Vortrag ist nicht durch das Österreichische Bundesheer in den Verkehr gebracht worden. Der Vortrag wurde für den Fliegerstammtisch durch den Verein GFL erstellt. Die im Vortrag gezeigten Fotos sind im Internet ersichtlich. Für die Recherche wurden diverse Seiten herangezogen.

3 Geschichte Österreichs Der Erste Weltkrieg war beendet (1918) und der Vertrag von St.Germain verbot u.a. auch die Fliegerei am Anfang der neue gebildeten Ersten Republik Österreichs. 1928/1929 entstand eine militärische Flugzeugführerschule in Graz und somit auch die Militärluftfahrt mit ehemaligen Flugzeugen des Ersten Weltkriegs kam es in Österreich zum Austrofaschismus und in Deutschland zur Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Österreich dem Deutschen Reich angeschlossen.

4 Geschichte des Flugplatzes Hörsching 1938: Der Bau eines Flugplatzes außerhalb der Stadt Linz wurde beschlossen. Am 13.März fand der Spatenstich statt.

5 Planungsgemälde des Flugplatzes

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7 Aufbau und Belegung des Flugplatzes Eifrig wurde mit dem Bau der ersten Hangar und Gebäude begonnen. Im Herbst 1938 wurde eine Gruppe Jagdstaffel nach Hörsching verlegt. Am 5.September 1939 (4 Tage nach Kriegsbeginn) wurde von Fassberg nach Hörsching die Kampffliegerschule verlegt. Neu bezeichnet hieß diese fortan: Kampfliegerschule Hörsching. Ausgestattet war diese Schule mit alten Luftfahrzeuge, wie: – Dornier Do11 – Dornier Do23 – Junkers W34 – Aber auch Junkers Ju-52 Bilder auf nachfolgender Folie

8 Die verlegte Einheit: Jagdgeschwader 135

9 Dornier Do11 Dornier Do23 Junkers W34 Junkers Ju52

10 Der Flugplatz wurde immer weiter ausgebaut und die zweite Lande- und Startbahn wurde fertiggestellt – Kriegsgefangene mussten helfen wurde die Kampfliegerschule Hörsching zur Großen Kampffliegerschule 2 umbenannt. Zudem kamen neue Luftfahrzeuge (welche auch im Einsatz verwendet wurden). Die Pilotenausbildung wurde in Wels bei der Flugschule AB115 (Grundausbildung) angefangen und die Besatzungen wurden in Hörsching (erweiterte Ausbildung: Beobachter und Bombenschützen, Bordfunker und auch Piloten) zusammengezogen und weiter ausgebildet.

11 Das Kriegsgefangenenlager

12 Me109 am Linzer Haupt- platz Do23 nach Über- holung Bomber- Ausbild- ung am Teppich Theorie- Unter- richt

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14 1942 wurde die Große Kampffliegerschule 2 zur Kampfbeobachterschule 2 und auch zur Flugplatz einiger Erprobungen ausgewählt. Versuche mit Stahlstrahltriebwerken auf Luftfahrzeugen fanden statt. Do217 mit Rohr-Triebwerk; damit wurde damals eine Geschwindigkeit von über 700km/h erreicht!

15 Weitere Erprobungen fanden mit der Heinkel He280 und der Messerschmitt Me328 statt. – Die He280 war eines der ersten deutschen Flugzeuge mit Triebwerken und die die He280 war das erste Luftfahrzeug mit eingebauten Schleudersitzen! – Die Me328 wurde eingeflogen von Pilotin Hanna Reitsch und war als Selbstopferungsflugzeug konzipiert. He280 V7 in Hörsching Me328 auf Do217 im Huckepack

16 Um genaue Wetterdaten zu erhalten wurde ein Segelflieger zur Metrologie-Station umgebaut und ein anderer Segelflieger zum Höhenaufklärer modifiziert. He111 mit DFS230 im Schleppverfa hren DFS 228 Höhenaufklärer auf Do217K-3; dieser Aufklärer wurden von den Amerikanern weiterentwickelt und als U-2 bekannt.

17 Der Krieg brachte immer mehr Verbände nach Hörsching. Und es bedurfte neuer Besatzungen – deshalb wurde in kürzerer Zeit, eine Masse an Personen durch die Ausbildung gezwängt.

18 Im Jahr 1942/43 musste das Deutsche Reich einige Verluste einstecken und wurde selbst in die Rolle des Verteidigers gezwungen. Deshalb wurden die Flugzeuge, welche nicht in den Hangar untergestellt werden konnten im Nahbereich bei Scheunen abgestellt.

19 Linz wurde im Laufe der Zeit immer häufiger zum Ziel der Alliierten. Der Flugplatz Hörsching bleib aber weitgehend verschont, nur wenige Angriffe wurden ausgeübt. Die Lage zwang die Luftwaffe, dass viele Verbände nach Hörsching verlegen mussten. Fw-190 Ju-88

20 Das letzte Kriegsjahr zeichnete den Flugplatz, indem einige Kampfgeschwader gleichzeitig am Platz waren. Viele Flugzeuge wurden umverteilt und neue Kampfgruppen entstanden. Die Treibstoffvorräte und Munitionsbestände der Deutschen gingen zu Neige. Die verbliebenen Flugzeuge, darunter auch Messereschmitt Me262 wurden zur freien Jagd auf die alliierten Maschinen angesetzt. Eine B-24, welche in von Dessau nach Hörsching im Jahr 1944 überstellt wurde und von Hörsching aus für Messflüge der Fliegerabwehr eingesetzt war das letzte Flugzeug im Zweiten Weltkrieg, das den Flugplatz verließ.

21 Me262 in Hörsching

22 B-24 floh von Hörsching in den Süden nach Micheldorf

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24 Amerikaner nehmen den Flugplatz ein Der Bürgermeister von Hörsching wollte den Flpl vor den Russen schützen und fuhr den Amerikanern entgegen – nur traf er sie nie. Am nahm das 65.Inf Reg. den Flugplatz ein

25 Fast alles war zerstört Defekte Luftfahrzeuge standen am Flugplatz Das 65. Infantry Regiment übernahm den Flugplatz und räumten auf Nach und nach kamen fliegerische Einheiten der alliierten auf den Flugplatz Ehemalige Häftlinge wurden mit amerikanischen Bombern ausgeflogen

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27 Ende des Krieges

28 FlplKdo wird zum Kdo 79. Fighter Sqn Jedes verwendungsfähige Gebäude wurde hergerichtet und bezogen

29 Die Amerikaner richten sich ein Enlisted Men Mess (UO-Messe) Speißesaal (rechts)

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32 1948: Flh Hörsching wird Camp McCauley Zu Ehren eines amerikanischen Soldaten, der in Hürtgenwald bei der Invasion heldenhaft ums Leben kam

33 Der zivile Luftverkehr beginnt Beginn der zivilen Luftfahrt in Linz- Hörsching Erste ausländische Fluglinie Swiss Air Flugleitung wurde über ehemaligen Holztower durchgeführt (Planung eines neuen Towers war beabsichtigt) Fracht für Amerikaner und Russen wurde angeliefert Ein Gefängnis wurde errichtet (nördlich 2.HS-Sta)

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38 1955 „Österreich ist frei“ August wurde der Flugplatz von den Amerikanern der zivilen Flughafenbetriebsgesellschaft übergeben Luftfrachtmäßig gingen durch den Abzug der Besatzungsmächte die Zahlen zurück Einzug des Österreichischen Bundesheeres in den Fliegerhorst

39 Dem Bundesheer gehört der Flugplatz

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41 Die ersten Truppen des Bundesheeres am Flugplatz in Hörsching Die ersten Truppen aus der ehemaligen B-Gendarmarie waren die Provisorische GzMot-Schule: ausgestattet mit M24 und M8 Panzern Danach umbenannt in Panzertruppenschule und auch mit T34 ausgerüstet, 1956 zur 4.Brigade umstrukturiert

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43 Erste „fliegerische“ Teile am Flugplatz 1957: Ausbildungs-Bataillon der Luftstreitkräfte mit 2 Kompanien 4cm Fliegerabwehr in den Bataillon Aufstellung einer Militärflughafenfeuerwehr Erstes Flugzeug des Bundesheeres: 3 Stück: YAK- 11, 1 HS: Bell 47 Danach begann das Fliegen am Fliegerhorst

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47 Der Aufschwung des neuen Bundesheer‘s 1958: 2.FlSKp (mit T-6, L-19 und Fiat G46) stationiert in Hörsching und befehls-hierachisch Zeltweg unterstellt 1958: erste HS-Staffel in Hörsching stationiert mit S : Fliegertechnische Schule in Hörsching wurde errichtet 1959: Definition: Militärfliegerhorst mit ziviler Mitbenützung 1960: neuer Tower wird gebaut 1961: Vorbereitungen für J-29 laufen an – Startbahn wird verlängert 1961: Fliegerzentralwerft entsteht 1962: J-29 verlegt nach Hörsching von Schwechat

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