Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Rechtsanwendung an einem Beispiel aus der Sozialen Arbeit Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013 (Professur für Recht der Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Rechtsanwendung an einem Beispiel aus der Sozialen Arbeit Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013 (Professur für Recht der Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013."—  Präsentation transkript:

1 Rechtsanwendung an einem Beispiel aus der Sozialen Arbeit Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013 (Professur für Recht der Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013 (Professur für Recht der Sozialen Arbeit), FH Mittweida Dozentin Dr.Vera Slupik, Berlin

2 Fallbeispiel: Da mehrere Kinder der Klasse 4c häufiger nicht zur Schule kommen, werden die Eltern in die Schule eingeladen. Einige erscheinen nicht. Die Lehrer erörtern mit den Erziehern der schulangeschlossenen Tageseinrichtung und dem Sozialarbeiter, was zu tun ist. In einem Fall ist das Kind im ersten Halbjahr nur insgesamt 14 Tage in der Schule gewesen. Was kann getan werden? Was ist zulässsig?

3 Lösung: Verfassungen: -Art.6 GG -Art. 7 I GG(Schulaufsicht) -Art. 9 Sächs. Verf. -Art. 101, 102 I S.2 Sächs.Verf.(Allg.Schulpflicht)

4 Einfachgesetzliche Grundlagen: -Schulrecht §§ 26 – 31 SächsSchulG §§ 26 – 31 SächsSchulG § 31 Verantwortung für die Erfüllung der Schulpflicht § 31 Verantwortung für die Erfüllung der Schulpflicht § 31 I Elternpflichten § 31 I Elternpflichten § 31 III S.1 Landkreis, kreisfreie Städte § 31 III S.1 Landkreis, kreisfreie Städte („erforderliche Maßnahmen“) treffen („erforderliche Maßnahmen“) treffen

5 Einzelüberlegungen: - Vorrang pädagogischer Maßnahmen -§ 3 Abs.2 i.V.m. § 79 I und II SGB VIII -§ 2 Abs.2 SGBVIII Schulsozialarbeiter -Art. 1 § 3 BKiSchG -§ 8 Abs.3 SGBVIII Beratung

6  Sanktionen und Zwangsmaßnahmen: - § 61 SächsSchulG - § 61 SächsSchulG (Ordnungsbußen gegen Beteiligte, (Ordnungsbußen gegen Beteiligte, Eltern, Schutzpflichtige, Betroffene Eltern, Schutzpflichtige, Betroffene bis 1250€) bis 1250€) - Zwangsmaßnahmen werden im Gesetz - Zwangsmaßnahmen werden im Gesetz nicht erwähnt nicht erwähnt - aber: Vorrang vor Sanktionen, Zwangsgeld, - aber: Vorrang vor Sanktionen, Zwangsgeld, - haft, Entzug der Sorgeberechtigung - haft, Entzug der Sorgeberechtigung

7 Ergebnis: Bleibt Gespräch ergebnislos, nach weiterer schriftlicher Aufforderung an die Eltern, Sanktionen und Zwangsmaßnahmen möglich. Pädagogische Begleitung ständig. Bei Kind mit bloß vierzehntägiger Anwe- senheit hätte früher gehandelt werden müssen. Beurteilungsspielraum, ggfls. Ermessen reduziert sich.

8 Literatur: F.Hufen, Erziehung und Bildung, RdJB 2013, Sonderheft P.-Ch.Kunkel, Schulsozialarbeit, RDJB 2013, Sonderheft 2013, Sonderheft Niehues/Rux, Schul- und Prüfungsrecht, 4.Aufl. 2006, Bd. 1, S Aufl. 2006, Bd. 1, S

9 Vielen Dank für Ihre Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! Aufmerksamkeit !

10 Dozentin: Dr.Vera Slupik, Berlin fon: 030/ (FirmenAB) fon: 030/ (FirmenAB)


Herunterladen ppt "Rechtsanwendung an einem Beispiel aus der Sozialen Arbeit Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013 (Professur für Recht der Probelehrveranstaltung am 20.VI.2013."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen