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Bestimmte Diagnosen erfordern die Angabe von zwei ICD`s (Kreuz-Stern-Systematik). Damit werden Krankheitsmanifestationen und – Komplikationen abgebildet.

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Präsentation zum Thema: "Bestimmte Diagnosen erfordern die Angabe von zwei ICD`s (Kreuz-Stern-Systematik). Damit werden Krankheitsmanifestationen und – Komplikationen abgebildet."—  Präsentation transkript:

1 Bestimmte Diagnosen erfordern die Angabe von zwei ICD`s (Kreuz-Stern-Systematik). Damit werden Krankheitsmanifestationen und – Komplikationen abgebildet.  Bitte kodieren Sie vollständig Es gibt drei-, vier- und fünfstellige ICDs. Gerade die letzte Stelle spezifiziert die Diagnose.  Bitte geben Sie jeden ICD bis zur letzten Stelle ein  Bitte vermeiden Sie möglichst unspezifische Kodierungen, mit 8 oder 9 an der letzten Stelle Sobald Sie Krankheiten  diagnostizieren - therapieren oder - Verordnungen/Rezepte ausstellen  Bitte kodieren Sie alle behandelten Diagnosen; im Rahmen einer der genannten Erkrankungen kann z.B. zusätzliche Codierung von Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz wichtig sein. „ 6 Richtige“ der Kodierung - Urologen Sie verordnen Medikamente wegen einer benignen Prostatahyperplasie. Diese muß sich dann im gleichen Quartal auch bei Ihren kodierten Diagnosen wiederfinden. Beispiel: Bei einem Patienten mit Prostatakarzinom (C61G) treten beispielsweise Metastasen in Knochen oder Lymphknoten auf. Kodieren Sie dies dann bitte nicht mit C79.9G (sekundäre bösartige Neubildung an sonst. Nicht näher bezeichnete Lokalisation), sondern mit C79.5G (Knochenmetastase) bzw. C77.5G (iliakale Lymphknotenmetastase). Beispiel: D63.0*G = Anämie bei Neubildungen + D47.1G = chronische myeloproliferative KH oder andere Diagnosen aus dem Bereich C C96.9 (Neubildungen) oder D00.0 – D48.9 (In -situ –Neubildungen)

2 Im ambulanten Bereich gibt es vier verschiedene Kennzeichen zur Diagnosesicherheit („G“, „V“, „A“, „Z“).  Bitte verwenden Sie bei gesicherten Diagnosen immer das „G“  Bitte überprüfen Sie bestehende „V“ Diagnosen bei jedem Patientenkontakt auf ihre Aktualität, insbesondere bei Dauer- diagnosen Urologische Tumorerkrankungen immer mit gesicherter Diagnose kodieren.  Bitte überprüfen Sie die Kodierung bei  jedem Patientenkontakt und passen Sie  die Kodierung ggf. an. Das Diagnosekennzeichen „Z“ ist nur für symptomlose Zustände nach Erkrankungen zu verwenden die nicht mehr behandelt werden.  Bitte geben Sie, wenn in der ICD- Bezeichnung „Folge“, „Folgezustände“, „Zustand nach“ steht das Kennzeichen „G“ an „ 6 Richtige“ der Kodierung - Urologen Es ist selbstverständlich, dass unsere Diagnosen auf Aktualität überprüft werden. Patienten sollten nicht über Jahre mit „Verdacht auf“ behandelt werden, das macht unsere Diagnosen unglaubhaft Hier ein anschauliches Beispiel: Patient kommt mit einem Myocardinfarkt in die Klinik. Es wird zu diesem Zeitpunkt die gesicherte Diagnose I21.0G (Vorderwandinfarkt) kodiert. Nach dem stationären Aufenthalt darf nun für die ambu- lante Weiterbehandlung nicht die gleiche Diagnose mit dem Zusatz Z, also „Zustand nach“ kodiert werden, auch wenn dies in unseren Augen sinnhaft wäre. Richtig ist jetzt aber die gesicherte Diagnose I25.20G bis I25.29G (alter Myocardinfarkt) Beispiel: Bei einem Patienten mit Prostatakarzinom (C61G) - wie auch bei anderen urologischen Tumoren - ist bei uroonkologischen Verlaufskontrollen bzw. Tumornachsorgen immer die gesicherte Diagnose (z.B. C61G) anzugeben - unabhängig davon, ob die Behandlung kurativ erfolgte und die Primärdiagnose schon mehrere Jahre zurück liegt.


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