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Sozialisationsinstanzen  Sind strukturierte Gruppen oder Kontexte, innerhalb derer signifikannte Sozialisationsprozesse ablaufen.  In allen Kulturen.

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Präsentation zum Thema: "Sozialisationsinstanzen  Sind strukturierte Gruppen oder Kontexte, innerhalb derer signifikannte Sozialisationsprozesse ablaufen.  In allen Kulturen."—  Präsentation transkript:

1 Sozialisationsinstanzen  Sind strukturierte Gruppen oder Kontexte, innerhalb derer signifikannte Sozialisationsprozesse ablaufen.  In allen Kulturen ist die Familie die hauptsächlichste Sozialisationsinstanz des kleinen Kindes  Zu anderen Einflussfaktoren zählen Peer- Gruppe, die Schule und die Massenmedien.

2 Peer-Beziehungen  Sind Gruppen von Kindern ungefähr im selben Alter, die auf Freundschaft beruhen.  Aufgrund der Gleichrangigkeit und der freundschaftlichen Beziehungen sind Kinder hier in der Regel egalitär.  Im Gegensatz zur Familie findet das Kind hier einen anderen Kontext der Interaktion, innerhalb dessen Verhaltensregeln getestet und erkundet werden.  Solche Beziehungen können über das gesamte Leben hinweg bedeutsam bleiben, vor allem bei geringer Mobilität.

3 Die Schule  Schulische Erziehung ist ein formaler Prozess.  Es gibt einen festgelegten Lehrplan nach Schulfächern.  Jemanden zu erziehen heißt bestimmte Geschicklichkeiten und Werte zu vermitteln.  Doch die Schule bildet auch auf subtilere Weise:

4 Die Schule  Indem sie über das „verborgene Curriculum“ Einstellungen und Normen vermittelt: z.B. in der Klasse still zu sitzen, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, die Regeln der schulischen Disziplin zu befolgen, die Autorität des Lehrkörpers zu akzeptieren und entsprechend zu handeln.  Die Reaktionen der Lehrer beeinflussen auch die Erwartungen, die Kinder gegenüber sich selbst haben  Diese wiederum haben Auswirkungen auf die Erfahrungen, die sie nach dem Schulbesuch in der Arbeitswelt machen.

5 Die Massenmedien  Durch die Entwicklung der Massenkommunikationsmittel hat sich der Kreis der Sozialisationsinstanzen erweitert.  Die Verbreitung der gedruckten Massenmedien wurde durch elektronische Massenmedien ergänzt.  Vor allem das Fernsehen erreicht viele Leute jeden Alters.

6 Die Massenmedien  Es gibt bisher keine eindeutigen Befunde zum Einfluss von Fernsehsendungen auf die Einstellungen von Kindern und Erwachsenen.  Jedoch gibt es keinen Zweifel an dem Einfluss der Medien, durch die Übermittlung von vielen Informationen, die Individuen in anderer Weise nicht erwerben können.  Durch die Medien, wie Zeitungen, Bücher, Radio, Fernsehen, Internet usw. kommen wir in engen Kontakt mit Erfahrungen, die uns ansonsten kaum zugänglich wären.

7 Andere Sozialisationsinstanzen  Neben den erwähnten gibt es so viele Sozialisationsinstanzen, wie es Gruppen oder soziale Kontexte gibt.  Eine wichtiger Kontext wäre z.B. die Arbeit.  Die Arbeit stellt viele oft unerwartete Anforderungen und verlangt oftmals größere Anpassungen der Sichtweise oder des Verhaltens von Personen.

8 Resozialisation  Unter gewissen Bedingungen können erwachsene Individuen der Resozialisation ausgesetzt sein.  Dabei werden vorher akzeptierte Werte und Verhaltensmuster zerstört und radikal neue übernommen.  Dies geschieht z.B. wenn eine Individuum in eine geschlossen Organisation eintritt, wie z.B. einer psychiatrischen Anstalt, einen Gefängnis, einer Kaserne oder einer anderen neuen Umgebung, die von der Außenwelt abschlossen ist und neuen straffe Verhaltensregeln und Anforderungen unterworfen wird.

9 Lebenszyklus  Sozialisation ist ein lebenslanger Prozess  Die Stadien menschlicher Entwicklung sind sowohl sozialer als auch biologischer Natur  Sie werden von kulturellen Unterschieden und materiellen Umständen beeinflusst, unter denen die Individuen in bestimmten Typen von Gesellschaften leben.

10 Kindheit  Liegt zwischen Kleinkindalter und Adoleszenz  Den Begriff gibt es erst seit den letzten zwei bis drei Jahrhunderten  Im Mittelalter gab es keine Abgrenzung zwischen Kindern und Erwachsenen.  Kinder waren kleine Erwachsene, wie die Gemälde aus dem Mittelalter vermuten lassen.

11 Kindheit  Derzeitige Wandlungsprozesse könnten dazuführen, dass Kindheit als eigenständiger Statuts unterminiert wird, da Kinder „heute so schnell aufwachsen“, dass sich der Sondercharakter der Kindheit aufzulösen beginnt.  Selbst kleine Kinder sind wesentlicher vertrauter mit der Erwachsenenwelt als noch vorhergehende Generationen.

12 Jugend  Ist die Zeit der Pubertät, in der eine Person fähig wird, erwachsene sexuelle Aktivitäten auszuüben und sich fortzupflanzen.  Der Begriff „Teenager“ ist vor allem ein Begriff in westlichen Gesellschaften.  Er hat mit der allgemeinen Ausweitung der Rechte von Kindern und dem Prozess der formalen Erziehung zu tun.

13 Widersprüche von Teeangern  Teeanger versuchen Erwachsene nachzuahmen, werden vor dem Gesetz aber wir Kinder behandelt.  Sie mögen den Wunsch haben, arbeiten zu gehen, aber sie werden gezwungen in die Schule zu gehen.  Sie befinden zwischen Kindheit und Erwachsenalter.

14 Junge Erwachse  Ein spezifisches Stadium der persönlichen und sexuellen Entwicklung.  Vor allem in den frühen zwanziger Jahren, ist es die Zeit des intensiven Reisens, und Erkundens von sexuellen, politischen sowie religiösen Bindungen.  Aufgrund der verlängerten Ausbildungszeiten wir die Bedeutung dieses „Moratoriums“ vermutlich zunehmen.

15 Reife Erwachse  Eine Phase, die sich zumindest im Westen bis ins hohe Alter erstrecken kann.  Im Gegensatz zu prämodernen Zeiten, stellen Krankheiten, Seuchen oder Verletzungen wesentlich seltener Belastungen bei diesen Altersgruppen dar.  Heute muss das eigene Leben in einem höheren Masse selbst gestaltet werden

16 Reife Erwachse  Sexuelle und eheliche Bindungen sind das Ergebnis individueller Initiative und Auswahl und hängen nicht mehr von der Entscheidung der Eltern ab.  Dies bedeutet einerseits mehr Freiheit für das Individuum andererseits aber auch mehr Verantwortung.

17 Reife Erwachse  Im mittleren Alter stellt das Phänomen der „Midlife Crisis“ ein sehr reales Problem dar.  Es resultiert aus dem Gefühl Gelegenheiten des Lebens verpasst oder vergeudet zu haben und bedeutende Ziele aus der Kindheit nicht erreichen zu können.

18 Das Alter  In traditionellen Kulturen führt der Übergang in die Alterstufe des Älteren zu dem höchsten Statuts, der einem Individuum zur Verfügung steht  In industrialisierten Gesellschaften hat die Pensionierung genau entgegen gesetzte Auswirkungen.  Die Alten haben häufig weniger Autorität innerhalb der Familie oder auch der weiteren sozialen Gemeinschaft  Der Rückzug aus dem Erwerbsleben, kann auch dazu führen dass sie ärmer sind als jemals zuvor in ihrem Leben.

19 Der Tod  Im mittelalterlichen Europa war der Tod wesentlich sichtbarer, als er es heute ist.  In der modernen Welt sterben Individuen in der Abgeschlossenheit von Krankenhäusern, nicht selten isoliert von Verwandten oder Freunden  Der Tod wird meist als Ende eines individuellen Lebens aufgefasst, nicht aber als Erneuerungsprozess der Generationen.  Als Thema wird es im allgemeinen nicht erörtert.

20 Stadien des Anpassungsprozesses an den Tod 1. Verleugnung: das Individuum weigert sich zu akzeptieren, was geschieht. 2. Zorn: z.B. darüber, dass man vergleichsweise jung sterben muss und einem keine voll Lebensspanne vergönnt war 3. Verhandeln: abschließen eines Handels mit dem Geschick oder einer Gottheit, noch ein bestimmtes Ereignis erleben zu dürfen (z.B.: eine Hochzeit ö.a.) 4. Depression: als Ergebnis der Verhandlungen 5. Annahme: führt angesichts des nahenden Todes zu einer friedfertigen Haltung

21 Abschlussbemerkung  In jeder bestimmbaren Lebensphase sind Übergänge und Krisen zu meistern.  Dazu gehört auch, dem Tod als der Beendigung der persönlichen Existenz gegenüberzutreten.


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