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Grundlagen der Internationalen Beziehungen Vorlesung Philipp Pattberg.

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Präsentation zum Thema: "Grundlagen der Internationalen Beziehungen Vorlesung Philipp Pattberg."—  Präsentation transkript:

1 Grundlagen der Internationalen Beziehungen Vorlesung Philipp Pattberg

2 Überblick Welche praktische Relevanz hat das Studium der „IB“? Besonderheiten der internationalen Politik als Gegenstand der Politikwissenschaft Welche Problemstellungen und Fragen treiben die Teildisziplin IB um? Wodurch ist die wissenschaftliche Analyse gekennzeichnet?

3 Warum IB studieren? Globale Probleme – nationale Lösungen? (z.B. Nichtverbreitungsregime; Klimawandel) Interdependenz: Denationalisierung, Entgrenzung und Verflechtung Aussenpolitik (Irak, Afghanistan) Von der ungezügelten zur entwerteten Souveränität (Schimmelfennig)

4 Internationale Politik als Gegenstand der Politikwissenschaft Was gehört zum Gegenstandsbereich und was nicht? Worin unterscheidet sich grenzüberschreitendes Regieren vom Regieren innerhalb eines Staates?

5 Was zählt zur IB? Deutsche Energiepolitik UN Menschenrechtskonferenz G20 Finanzgipfel und zivilgesellschaftlicher Protest Start einer Nordkoreanischen Rakete Weltforstrat (FSC)

6 Worin unterscheiden sich Innenpolitik und Außenpolitik? Wirkungsrichtung: nationalisierend vs. Internationalisierend Legitimitätsgrundlagen: autoritative vs. Nicht- autoritative Normsetzung Politikstil: hierarchisch verordnend vs. horizontal steuernd (Verfassung/Mehrheitsentscheidung vs. Vertrag/ Bargaining/Arguing) Differenzierungsprinzip: territorial vs.funktional

7 Ordungsprinzipien im internationalen System Staat Gesellschaft Macht Horizontale Koordination ANARCHIE HIERARCHIEHIERARCHIE

8 Welche Fragen treiben die „IB“ um? Welche grenzüberschreitenden Konflikte und Daseinsgefährdungen interessieren uns? Was sind deren Ursachen? Welches sind die Voraussetzungen für friedliche Konfliktbearbeitung, effektive Problemlösung und legitimes Regieren jenseits des Staates?

9 Was kennzeichnet die wissenschaftliche Analyse dieser Fragen? Erkenntnismöglichkeiten: Gibt es allgemeine Gesetzmäßigkeiten? Modellbildung und (Politik-) wissenschaftliche Weltbilder Erklärungsarten und -ansätze Theorieschulen und deren Erklärungsangebote

10 Die Vorlesung im Überblick I Methoden; IB-Theorie Schulen, ihre Entwicklung, Grundannahmen und Erklärungsangebote Realismus und Institutionalismus Idealismus, Konstruktivismus und Kritische Theorie

11 Die Vorlesung im Überblick II Aussenpolitikanalyse Problemfeld Sicherheit: Krieg und Frieden Problemfeld Wohlfahrt: Handel und Umwelt Problemfeld Herrschaft: Demokratisierung und Menschenrechte Global Governance: von der internationalen zur transnationalen Politik I und II Schlussbetrachtungen (Klausur am 16.7.)

12 Begriffsfeld Außenpolitik Innenpolitik internationale Beziehungen internationale Beziehungen Internationale Beziehungen Internationale Beziehungen internationale Politik internationale Politik internationales System internationales System transnationale Politik/ Beziehungen transnationale Politik/ Beziehungen

13 Was ist Politik? Politik ist die Wertezuteilung, die verbindlich durch das politische System und de facto zwingend durch große gesellschaftliche Akteure auf den Gebieten Sicherheit, Wohlfahrt und Herrschaft vorgenommen wird. (Ernst- Otto Czempiel)

14 Internationale Politik ist die Summe aller gesellschaftlich relevanten Handlungszusammenhänge, die einen Bezug aufweisen zur verbindlichen Werteverteilung und Normsetzung in der internationalen Umwelt.

15 Öffentliche und private Akteure institutionalisieren grenzüberschreitende Handlungszusammenhänge Regierung B Gesellschaft Land B Internationale Organisationen (IGO) Regierung A Transnationale Wirtschaftsunternehmen Gesellschaft Transnationale nichtstaatliche Organisationen (NGO) Land A

16 Entgrenzung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Interaktions- und Wirkungsräume Entterritorialisierung territoriale Reorganisation grenzüberschreitende Handlungszusammenhä nge lösen sich von ihrer Ortsgebundenheit Entflechtung nationaler Grenzfunktionen

17 Entgrenzung Verlust an Problem- lösungsfähigkeit Autonomieverlust internationale Kooperation

18 Legitimität als Kriterium für das Regieren jenseits des Staates Frieden: Legitimität durch ethische Normerfüllung (Gewaltverbot) Effektivität: Output-Legitimität durch effektive Problemlösung Demokratie: Input-Legitimität durch gesellschaftliche Partizipation

19 Zusammenfassung IB als Disziplin und Gegenstand Praktische Relevanz: Internationalisierung und Globalisierung Internationale Politik: Anarchieproblematik Theorien als „Brille“ Kernherausforderungen: Sicherheit, Wohlfahrt und Herrschaft Trend: von der internationalen Politik zur Global Governance


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