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Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 1GegenstandTeilgebietThemaAutoren AINF / 3. Jahrgang Netzwerke Protokolle Karl Brenner, Andreas.

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1 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 1GegenstandTeilgebietThemaAutoren AINF / 3. Jahrgang Netzwerke Protokolle Karl Brenner, Andreas Fink, Gerhard Jüngling, Albert Kopinits, Nina Maderner, Wolfgang Reischitz, Heinz Slepcevic, Stefan Spengler

2 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 2 Protokolle Protokolle sind definierte Regeln (Software) zum geordneten Ablauf einer Verbindung zweier oder mehrerer Knoten (Server- und Client-Rechner) in einem Netzwerk. Das OSI-Modell ist eine theoretische Darstellung der prinzipiell benötigten Protokollgruppen zum Datenaustausch in einem EDV-Netzwerk. wichtige Protokollfamilien: TCP/IP als Protokollstack zur Einbindung eines Computers in das Internet IPX/SPX als das in LAN’s neben TCP/IP am meisten verbreitete Protokoll NetBEUI bis heute in zahlreichen, meist kleinen LAN’s im Einsatz

3 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 3

4 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 4 Von Protokollen sind zu unterscheiden: Pakete: Ein Paket (Packet) beinhaltet Daten und stellt eine zusammengehörige Einheit dar, die im Netzwerk als Ganzes übertragen wird. Sendungsarten: Broadcast Ein Broadcast meint eine Rundsendung an alle Knoten in einem Netzwerksegment. Unicast Eine gezielte Sendung an einen einzigen, konkreten Host Multicast Gezieltes Ansprechen einer Gruppe von Knoten auf einmal - auch dann, wenn sich diese nicht im selben Netzwerksegment befinden.

5 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 5 Transport Communication Protocol / Internet Protocoll = TCP/IP – die “Sprache des Internets“ d.h. eine gemeinsame Protokollbasis über die verschiedenste Rechner bzw. ganze Netzwerke Daten austauschen können. Im Gegensatz zu vielen anderen Protokollen existieren Implementationen von TCP/IP für fast alle Plattformen, was den Aufbau heterogener Umgebungen stark begünstigt und eine hervorragende Interoperabilität zwischen unterschiedlichsten Server-, Client- und Router-Lösungen schafft.

6 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 6 Dokumentation der Protokollregeln (Spezifikation) Die im Internet und Intranet eingesetzten Protokolle und Verfahren werden laufend weiterentwickelt und die betreffende Spezifikation in der Regel öffentlich verfügbar gemacht (Offenes System). Dies geschieht über ASCII-Dateien als sogenannte R equest F or C omment (RFC) Die Funktion des RFC-Editors wird vom Information Sciences Institute (ISI) der University of Southern California (USC) wahrgenommen. Web-Site des RFC-Editors:

7 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 7 Architektur von TCP/IP

8 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 8 Datenkapselung (Encapsulation) Anwendungschicht (=Application–Layer) Transportschicht (=Präsentation-, Session-, Transport-Layer) Internetschicht (= Network-Layer) Netzzugangsschicht (= Data Link-, Physical- Layer)

9 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 9 Die TCP/IP Protokolle im Einzelnen Network Layer: = Protokolle zur Wegesuche zum Ziel ARP: A dress R esolution P rotocol => nimmt eine IP-zu-MAC-Adressauflösung vor. IP : I nternet P rotocol =>ist für die Zustellung von Paketen an alle anderen Protokolle in der TCP/IP-Protokoll-Suite sowie für das Weiterleiten von Paketen mit fremden Adressen verantwortlich (Routing). ICMP: I nternet C ontrol M essage P rotocol =>meldet im Auftrag von IP lediglich Fehler und gibt Rückmeldung über bestimmte Konditionen IGMP: I nternet G roup M anagement P rotocol =>IGMP informiert Router darüber, dass Hosts einer Multicast-Gruppe in einem bestimmten Netzwerk zur Verfügung stehen (als Erweiterung von ICMP).

10 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 10 Die TCP/IP Protokolle im Einzelnen Präsentation-, Session-, Transport-Layer: = Protokolle zur Datendarstellung-, Kommunikations- steuerung- und Daten-Transport TCP: Transmission Control Protocol => verbindungs-orientiertes Protokoll, das einen Zustellungsdienst realisiert,d.h.: # TCP garantiert die Zustellung von Informationen, # sorgt für eine geeignete Reihenfolge der Daten und # nimmt eine Checksummen-Prüfung sowohl des Headers als auch der eigentlichen Daten vor. UDP : User Datagram Protocol => ein verbindungslosen Dienst, der jedoch # weder die Zustellbarkeit noch # die richtige Reihenfolge der übertragenen Paketen garantiert.

11 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 11 Die TCP/IP Protokolle im Einzelnen Protokolle für Routing in IP-Umgebungen: RIP: R outing I nformation P rotocol => basiert auf dem Entfernungsvektor-Verfahren und erlaubt es einem Router, ein dynamisches Routing durchzuführen, d.h.: –# durch RIP lernt der IP-Router automatisch, in welche Netzwerksegmente er eingebunden ist. –# Auf diese Weise ist keine weitere Konfiguration des IP-Routers erforderlich (von der eventuellen Definition einer statischen Route einmal abgesehen) OSPF: O pen S hortest P ath F irst => ist eigens auf die Bedürfnisse verzweigter Netzwerke zugeschnitten. # Aufgrund des erhöhten Konfigurationsaufwands eignet sich OSPF demnach nicht für kleinere Netzwerke.

12 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 12 Protokolle, Ports und ihre Nummern Protokoll-Nummern: Identifizieren eindeutig, für welches nächsthöhere Protokoll eine Nachricht bestimmt ist. => 8-Bit-Feld im Header eines IP-Datagrammes => Allgemein bekannte Protokoll-Nummern, werden auch als Well-Known Services bezeichnet. Bsp.: TCP wird über die Nummer »6« und UDP über die Nummer »17« angesprochen. IANA: I nternet A ssigned N umbers A uthority =>ist für die weltweit eindeutige Vergabe der Nummern verantwortlich und listet diese direkt auf der Web-Site der IANA auf. Früher wurden die entsprechenden Nummern in einem RFC z.B.: RFC 1060 und zuletzt RFC 1700 – aufgeführt.

13 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 13 Protokolle, Ports und ihre Nummern Bsp.: RFC 1700 defined protocol-numbers Protocolassigned [aliases...] Kommentar name number ip 0 IP #Internet protocol icmp 1 ICMP #Internet control message protocol ggp 3 GGP #Gateway-gateway protocol tcp 6 TCP #Transmission control protocol egp 8 EGP #Exterior gateway protocol pup 12 PUP #PARC universal packet protocol udp17 UDP #user datagram protocol hnp20 HMP #Host monitoring protocol xns-idp22XNS-IDP #xerox NS IDP rdp27 RDP #"reliable datagram" protocol rvd66 RVD #MIT remote virtual disk

14 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 14 Protokolle, Ports und ihre Nummern (1) Port-Nummern: Bei der Kommunikation zweier TCP /IP-Hosts gibt der Port (16-Bit lange Nummer) an, an welchen Prozess (Dienst) Informationen weiterzuleiten sind, Z.B.: Well-Known Ports: Bsp. HTTP verwendet den Port 80, SMTP arbeitet mit Port 25. Die Nummern für Well-Known Ports werden von der IANA zugewiesen und kontrolliert.

15 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 15 Protokolle, Ports und ihre Nummern (2) Port-Nummernbereichsgliederung: : sind in der Regel für Systemprozesse vorgesehen : für herkömmliche Prozesse : werden nicht von der IANA kontrolliert und können damit zum Beispiel : => für selbstgeschriebene Applikationen genutzt werden, um nach Bedarf bei TCP /IP einen freien Port anzufordern. Da eine solche Port-Nummer dann dynamisch zugewiesen wird, kann diese von Aufruf zu Aufruf variieren.

16 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 16 Bedeutung von Protokoll- und Port-Nummern => Zur Absicherung eines mit TCP /IP arbeitenden Hosts => Minimale Firewall Funktionalität (Paket-Filter) z.B.: Sperre PING: Das für den Befehl PING relevante ICMP verwendet die Protokoll-Nummer 1. bei Sperre: =>Host antwortet auf Ping nicht mehr, d.h ein potentieller Angreifer aus dem Internet kann nicht mehr über Ping herausfinden ob der Host existiert. =>Kein Ping of Death« (»POD«) mehr möglich = Anpingen mit extrem großen Diagrammen kann zum Absturz führen)

17 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 17 IP-Adressierung Dotted Decimal Notation  4 mal 8 Bits = 4 Bytes  Byte nimmt Werte zwischen »0« und »255« an.  In Dezimalform - durch Punkte getrennt. (z.B ) 2 Bestandteile der IP-Adressierung  Netzwerknummer  Hostnummer Bsp: Die Netzwerknummer: xxx Die Hostnummer: xxx.xxx.xxx.10

18 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 18 IP-Adress-Klassen Spezifiziert Kategorie von Netzwerknummern Aufteilung in Netzwerk- und Host-Nummer

19 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 19 Reservierte IP-Adressen Loopback oder Localhost: = das Gerät selbst => Netzwerknummer des Segments: => alle Bits der HOST-Nummer sind 0 Alle Hosts – dieses Netzwerksegmentes: = Broadcast => alle Bits der HOST-Nummer sind 1

20 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 20 IP-Adressen für Intranets Inoffizielle IP-Adressen: „Internet Assigned Numbers Authority“ (IANA) WEB-Site der IANA: reserviert drei Adressräume für Intranets: : ein Class-A Netz : 16 Class-B Netze : 256 Class-C Netze

21 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 21 NAT (Network Adress Translation) IP-Masquerading: um ein Intranet mit Internet zu verbinden

22 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 22 NAT (Network Adress Translation) =>Internet-Zugang mehrerer PC‘s in einem Intranet über einen Rechner (z.B. Router) mit einer einzigen, für alle Computer identischen IP-Adresse Für jeden mit dem Internet kommunizierenden Intranet-PC zieht NAT dabei von sich aus eindeutige Ports heran, sodass sich eingehende Antworten aus dem Internet über diese Port wieder den entsprechenden PC‘s im Intranet zuordnen und an diese weiterleiten lassen.

23 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 23 Subnet Mask Teilt die Netzwerkadresse in HOST-und Sub-Netzanteile einem Netzwerk Logische Unterteilung der Host-Nummer in Subnet-Nummer und Host- Nummer

24 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 24 Subnets Maskierung Z.B: 8(6) Segmente Das Netzwerksegment wird um 3-Bit auf 27-Bit erweitert und das Rechnersegment daher auf 5-Bit reduziert Adresse Subnetz

25 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 25 Standard Gateway Sender und Empfänger sind in verschiedenen Subnetzen Standard Gateway „Router“, der die Informationen aus dem Subnetz des Senders hinaus transportiert Transportiert Informationen zu anderen Routern oder direkt ins Empfänger-Subnetz Über die IP-Adresse identifizierbar

26 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 26 Beispiel Basis-Routing IP-Adresse mit Subnet-Maske verknüpfen » und Subnetz daraus kann das Netzwerk bestimmt werden » ( = 150 AND 224) wenn Ziel = lokales Netz, => dann an den Rechner weiterleiten sonst zum angegebenen Gateway

27 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 27 Weitere Protokolle IPX/SPX (Internetwork Packet Exchange / Sequenced Packed Exchange) => Von Novell entwickeltes Protokoll, seit Mitte der achtziger Jahre im Einsatz. => IPX/SPX stellt neben TCP/IP das in LAN’s am meisten verbreitete Protokoll dar und zeichnet sich durch seine gute Performance aus. =>IPX/SPX gelangt vor allem in Netzwerken zur Anwendung, die mit NetWare 2.x, 3.x oder 4.x bzw. NetWare 5.0 arbeiten.

28 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 28 Architektur von IPX/SPX

29 Protokolle Dr. Nina MADERNER, Prof. Ing. Mag. Karl BRENNER 29 FIN THE END ENDE Danke


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