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Corporate Finance Berufsakademie Berlin Fachbereich der FHW Berlin Fachrichtung Bank / 6. Semester Irene Backs, Mai 2004.

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Präsentation zum Thema: "Corporate Finance Berufsakademie Berlin Fachbereich der FHW Berlin Fachrichtung Bank / 6. Semester Irene Backs, Mai 2004."—  Präsentation transkript:

1 Corporate Finance Berufsakademie Berlin Fachbereich der FHW Berlin Fachrichtung Bank / 6. Semester Irene Backs, Mai 2004

2 Kontakt Irene Backs (ab 1 MB) 0171/

3 Seite 3BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Vorlesungstermine (Bankkurs A) 1. Dienstag, (10.30h h) 2. Mittwoch, (12.30h h) Ersatztermin für Mittwoch, (13.15h h) 4. Montag, (12.30h h) 5. Dienstag, (11.15h h)

4 Seite 4BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Vorlesungstermine (Bankkurs B) 1. Montag, (13.20h h) 2. Montag, (13.20h h) 3. Dienstag, (10.30h h) Ersatztermin für Dienstag, (13.15h h) 5. Dienstag, (14.00h h)

5 Seite 5BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Vorlesungstermine (Bankkurs C) 1. Dienstag, (13.15h h) 2. Freitag, (10.30h h) 3. Montag, (10.30h h) 4. Dienstag, (14.00h h) 5. Mittwoch, (09.45h h) Ersatztermin für

6 Seite 6BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Literaturhinweise (I) –Handbuch Investment Banking Achleitner, Ann-Kristin Gabler, Wiesbaden, 2002 (3. Auflage) –Das Praxisbuch Mergers & Acquisitions Balz, Ulrich / Arlinghaus, Olaf (Hrsg.) verlag moderne industrie, München, 2003 –Unternehmensanalyse und Unternehmensbewertung Born, Karl Schaeffer-Poeschel, Stuttgart, 1995 –Principles of Corporate Finance Brealey, R.A./ Myers, S.C. New York, 1997 –Unternehmensbewertung und Kaufpreisfindung beim Management Buy-Out Hatzig, Christoph S+W, Hamburg, 1995

7 Seite 7BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Literaturhinweise (II) –Mergers & Acquisitions Jansen, Stephan, A. Gabler, Wiesbaden, 2001 (4. Auflage) –Der spin-off als Konzernspaltungsform Schultze, Georg Peter Lang, Frankfurt am Main, 1998 –M&A, Ideal und Wirklichkeit Vogel, Dieter H. Gabler, Wiesbaden, 2002 –Corporate Finance, Principles & Practices Watson, Denzil / Head, Antony Pearson, Harlow, 2001 (2. Auflage) → Ggfs. zusätzliche Literaturhinweise im Rahmen der Vorlesung.

8 Seite 8BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Gliederung (I) Grundlagen –Begriff & Rahmenbedingungen –Unternehmensbewertung –Due Diligence Mergers & Acquisitions –Grundlagen, MBO, LBO, … Structured Finance –Asset Backed Securities –Projektfinanzierung Principal Investment –Venture Capital Anregungen? Schwerpunkte? Bereits „abgehakt“?

9 Grundlagen

10 Seite 10BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Grundlagen (I) „Corporate Finance“ …alle Beratungs- und Finanzierungsdienst- leistungen, die sich mit der Restrukturierung der Kapitalseite eines Unternehmens befassen…

11 Seite 11BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Grundlagen (II) Überblick Rahmenbedingungen  Zunehmende Deregulierung der Finanzmärkte und damit deutlich zu beobachtende Umstrukturierung des Finanzsektors  Zwischenstaatliche Vereinheitlichung von Standards für Banken (europa- und weltweit)  Einführung des „Euro“ führt zu erhöhtem Wettbewerbsdruck  Weltweite Konvergenz der Kapitalmärkte  Technologischer Fortschritt (erhebliche Senkung der Kosten für Kommunikation sowie Speicherung von Daten)  ↑ Zusammenschlüsse/Übernahmen im Bankensektor  ↑ Fusionen auf Unternehmensseite → Marktpotenzial!!

12 Unternehmensbewertung

13 Seite 13BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Anlässe der Unternehmensbewertung (I) …mit Eigentumswechsel am zu bewertenden Unternehmen verbunden: –Dominanz eines Verhandlungspartners  Austritt eines Gesellschafters bei Kündigung  Barabfindung von Minderheitsgesellschaftern –Verhandlungspartner müssen Einigung über Transaktion (insbesondere den Preis) erzielen  Kauf/ Verkauf des Unternehmens/ von Teilen  Eintritt eines neuen Gesellschafters  Fusion

14 Seite 14BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Anlässe der Unternehmensbewertung (II) …ohne Eigentumswechsel am zu bewertenden Unternehmen: –Als Entscheidungshilfe, z.B. bei  Sanierung: Fortführung oder Liquidation  Wahl der Unternehmensstrategie  Wertsteigerungsanalyse (Shareholder Value – Gedanke) –Als Grundlage wertabhängiger Zahlungen, z.B.  Schenkungs- und Erschaftssteuer  Zugewinnausgleich  Wertbezogene Vergütungssysteme

15 Seite 15BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Gibt es einen „objektiven“ Unternehmenswert? NEIN! Die richtige Bewertungsmethode gibt es nicht; sie ist immer an den Anlass und den Zweck der Bewertung geknüpft. Die Ergebnisse der Unternehmensbewertung können daher nur Anhaltspunkte für weiteres Vorgehen liefern.

16 Seite 16BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Verfahren der Unternehmensbewertung Bewertungsverfahren Einzelbewertungs- verfahren Gesamtbewertungs- verfahren Zerschlagung Fundamentale Verfahren Fortführung Marktorientierte Verfahren -Liquidationswert-Substanzwert-Discounted Cash Flow - Verfahren -Ertragswertverfahren -Marktwert -Multiplikatorverfahren in Anlehnung an: Achleitner (2002)

17 Seite 17BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Liquidationswert (I) Der Unternehmenswert ist die Summe der mit den Einzelveräußerungspreisen bewerteten Vermögensgegenstände. Anwendung: vorgezogene Beendigung der Unternehmenstätigkeit (z.B. Insolvenz) durch Veräußerung der Vermögensgegenstände.

18 Seite 18BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Liquidationswert (II) Erhebliche Bedeutung in der Bewertungs- praxis! (Sicherheitenbewertung) Bei einer Unternehmensbewertung sollte neben dem Fortführungswert immer der Liquidations- wert als Wertuntergrenze ermittelt werden (zumindest grob, überschlägig).

19 Seite 19BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Substanzwertverfahren (I) Wert, der aufzuwenden wäre, um das Unterneh- men „auf der grünen Wiese“ wiederzuerrichten. Zweck: insb. Hilfsfunktion –hilfreich bei der Abschätzung des des zukünftigen Investitions- und Finanzierungsbedarfs im Rahmen der fundamentalen Gesamtbewertungsverfahren –Grundlage für die Bewertung des nicht- betriebsnotwendigen Vermögens

20 Seite 20BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Substanzwertverfahren (II) Vorteil: Unsicherheitsproblem entfällt, da keine Prognose der zukünftigen Unternehmensent- wicklung notwendig ist. Nachteil: Gleichzeitiger Verstoß gegen den Grundsatz der Zukunftsbezogenheit und den Grundsatz der Bewertungseinheit.

21 Seite 21BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Ertragswertverfahren (I) Der Ertragswert ist die Summe aller abgezinsten prognostizierten zukünftigen Ertragsüber- schüsse, d.h. der Barwert der zukünftigen Nettoausschüttungen des Unternehmens Wertbestimmende Faktoren u.a.  Ertragsüberschüsse  Kapitalisierungszinssatz  Planungszeitraum  Restwert  Planungsmethode

22 Seite 22BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Ertragswertverfahren (II) Vorteil ggü. Liquidationswert u. Substanzwert: → Zukunftsbezogenheit !Prognoseproblem! weiteres Problemfeld: Ermittlung des „richtigen“ Kalkulationszinsfußes

23 Seite 23BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Ertragswertverfahren (III)

24 Seite 24BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Ertragswertverfahren (IV) Trotz der weiten Verbreitung des Ertragswertver- fahrens in der Praxis stellt die Risikoberück- sichtigung den Hauptkritikpunkt dar, da diesbezüglich kein vorgegebenes Bewertungs- schema existiert, sondern subjektive Ein- schätzungen der Entscheider in die Berech- nung einfliessen.

25 Seite 25BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Discounted Cash Flow – Methode (I) Der Unternehmenswert ist die Summe aller ab- gezinsten prognostizierten zukünftigen freien Cash Flows. Im Gegensatz zum Ertragswertverfahren wird der Kalkulationszinssatz auf Basis der Er- kenntnisse der Kapitalmarkttheorie ermittelt. (subjektive Risikoeinschätzung entfällt somit)

26 Seite 26BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Discounted Cash Flow – Methode (II) Probleme: Die Bestimmung der auf Kapitalmarktdaten basierenden Eigenkapitalkosten ist für nicht börsennotierte Unternehmen schwierig. Die Prognose der – in der Regel weit in die Zukunft reichenden – freien Cash Flows ist mit erheblicher Unsicherheit behaftet.

27 Seite 27BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Marktwertverfahren (I) Der Marktwert eines Unternehmens ist die Summe aus Marktwert des Eigenkapitals und Marktwert des Fremdkapitals. Nur für börsennotierte Unternehmen geeignet!

28 Seite 28BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Marktwertverfahren (II) Probleme: Verstoß gegen den Grundsatz der Zukunftsbezogenheit? Bei der Verwendung des Börsenkurses als Bewertungsgrundlage darf außerdem nicht vernachlässigt werden, dass dieser sehr vielen Fremdeinflüssen unterliegt.

29 Seite 29BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Multiplikatorverfahren (I) Der Unternehmenswert ergibt sich aus der Multiplikation einer Kennzahl (z.B. EBIT) mit einem Multiplikator. Die Höhe des Multiplikators ergibt sich durch Marktpreise, vor allem aus vergleichbaren Transaktionen. Stark wachsende Unternehmen werden i.d.R. mit höheren Multiplikatoren bewertet als Unternehmen mit schwachem, stagnierenden Wachstum.

30 Seite 30BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Multiplikatorverfahren (II) Vorteil: Ermittlung von Grenzpreisen für Unternehmensanteile in begrenzter Zeit und mit begrenztem Aufwand. Nachteil: Wie angemessen ist der Multiplikator für das einzelne Unternehmen?

31 Due Diligence

32 Seite 32BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Due Diligence (I) Der Umstand, dass bei Transaktionen wie z.B. M&As als Transaktionsobjekte komplexe Gebilde wie Unterneh- men, Unternehmensteile den Eigentümer wechseln, beinhaltet für alle Beteiligten ein besonderes Maß an Unsicherheit über die entscheidungsrelevanten Fakten. Maßgebliche Entscheidungskriterien müssen genau aufgedeckt sowie eventuelle Risiken angemessen identifiziert/ berücksichtigt werden.

33 Seite 33BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Due Diligence (II) → In diesem Zusammenhang ist die Due Diligence, die systematische und detaillierte Erhebung, Prüfung und Analyse von Daten der Zielgesellschaft, zu beachten. Erfolgt i.d.R. unter großem Zeitdruck

34 Seite 34BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Due Diligence (III) Anlässe für Due Dlligences –w/ gesetzlicher Bestimmungen  Gesellschafter scheidet aus Firma aus  Festsetzung der Höhe einer Abfindungssumme  Fusionsplanung  Steuerliche Erhebungen fallen an –Auf freiwilliger Basis  Kauf, Verkauf eines Unternehmens  Börsengang  Eigenkapitalaufnahme bei Dritten  Fremdkapitalaufnahme bei Banken  MBO  Sanierung  Umstrukturierung  Privatisierung

35 Seite 35BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Due Diligence (IV) Üblicherweise werden im Rahmen der Due Diligence verschiedene Bereiche voneinander abgegrenzt:  Financial Due Diligence  Market Due Diligence  Legal Due Diligence  Tax Due Diligence  Environment Due Diligence  … Die aus einer Due Diligence erwachsenden Haftungsrisiken begrenzen Prüfungsumfang der Banken.

36 Seite 36BBL (6. Semester) Corporate Finance / I. BacksMai/Juni 2004 Due Diligence (V) Erfordert hohes Maß an Fachkompetenz in jeweiligen Bereichen Einbeziehung von externen Experten meist unerläßlich: WP, StB, RA, weitere Sachver- ständige Wichtig: eindeutige Kompetenzverteilung, zielgerichtete Organisation, Zeitmanagement.


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