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Identität und Diskriminierung Einheimische und zugewanderte Gender-Konzepte.

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Präsentation zum Thema: "Identität und Diskriminierung Einheimische und zugewanderte Gender-Konzepte."—  Präsentation transkript:

1 Identität und Diskriminierung Einheimische und zugewanderte Gender-Konzepte

2 Erste Einfälle/Vorurteile über andere Gruppen  «Niemand kommt mit Vorurteilen zur Welt, man erwirbt sie sich.» Alle haben CDs Sie kommen aus Märchen, Medien, Witzen, von Freunden, Familie und Erlebnissen. Wenn wir gestresst sind, laufen die CDs lauter und schneller! CD

3 Erste Einfälle/Vorurteile über andere Gruppen  Gibt es Vorurteile oder Diskriminierung im Jugendtreff bzw. in der Jugendarbeit?  Erleben die Jugendlichen Vorurteile oder Diskriminierung sonst?... in der Schule? bei der Lehrstellensuche? … in der Freizeit? mit der Polizei? … familiäre Erfahrungen (z.B. Wohnungssuche)? Erlebnisse? Beobachtungen?

4 Identitätsfindung: Aufgabe der Jugendlichen (und Jugendarbeit) Viele Dimensionen, vielseitiger Würfel  Fremd- und Selbstwahrnehmung  Vortäuschen können?  Selbstbestimmung: Wer definiert? Gender: Männer, Frauen usw.  männlich  weiblich  beides  weder/noch… Sexuelle Orientierung 4

5 Identitätsfindung: Aufgabe der Jugendlichen (und Jugendarbeit) Herkunft, Nationalität, Stattsbürgerschaft  Schweizer/in und Ausländer/in  Schweizer/in und Eidgenoss/in  Migrationshintergrund (Nord/Süd; selber migriert?)  Neu-Schweizer/in  Jugendkultur und Migration  Wie wird man/frau «Schweizer/in»?  Wer ist cooler? Wer bekommt die Lehrstelle? 5

6 Identitätsfindung: Aufgabe der Jugendlichen (und Jugendarbeit) Jugendarbeiter/in  eigene Identität reflektieren, bewusst einbringen  Privileg und Diskriminierungserfahrungen ansprechen  Begleitung bei der Identitätsfindung und Diskriminierungsbewältigung  Verbündete: informieren sich, intervenieren, Stimme von aussen  Vorbildwirkung des Teams – Vielfalt? 6

7 Herkunft und Gender: Fremdzuschreibungen /z.B. Schweizer/in/Albaner/in ________________________ /_______________ Mächen// Frau/ ________________________ /_______________ Junge// Mann/ / Bildung, Beruf(swunsch), Rechte, Freizeit, Musik, Zukunft, Fähigkeiten, Einstellungen, Familie, Stil, Rauschmittel… 7

8 Herkunft und Gender: Fremdzuschreibungen /z.B. Schweizer/in/Albaner/in ________________________ /_______________ Mächen/ gleichberechtigt, frei, CEVI / unterdrückt, kontrolliert, disk (zu hause) Frau sek/gymi, blond, sport / sek/real, schminken, frühpubertät ________________________ /_______________ Junge/ skater, sicher, brav / hiphop, gefährlich, gefährdet, frei Mann sek/(gymi), spätpubertät / real/sek, ausgang, fussball handball / diskriminiert (gesellschaft) 8

9 Was ist Diskriminierung? Ungleichbehandlung von Personen in vergleichbaren Situationen mit einer ungerechtfertigten Herabwürdigung anknüpfend an ein verpöntes Unterscheidungsmerkmal z.B. Hautfarbe, ethnische oder soziale Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Religion oder Weltanschauung, Sprache oder sexuelle Orientierung

10 Diskriminerung – (In)Direkt  Direkte Diskriminierung ist mit der Absicht, eine Person oder Gruppe zu diskriminieren. (Beispiel: Keine Anstellung aufgrund des Geschlechts oder der Muttersprache.)  Indirekte Diskriminierung ist wegen der Folgen einer Massnahme, wenn eine scheinbar neutrale Regelung eine bestimmte Minderheit im Vergleich zu anderen benachteiligt. (Beispiel: Keine Anstellung aufgrund der Körpergrösse oder Kopfbedeckung.) 10

11 Beispiel Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts Die Löhne der Frauen sind in der Schweiz im Durchschnitt deutlich tiefer als jene der Männer. Ein Teil davon ist wegen objektiven Faktoren wie Bildung, Erfahrung usw. erklärbar. Ein Teil davon ist wegen Diskriminierung. Im Privatsektor verdienen Frauen 18 % weniger als Männer, rund 7 % ist wegen Diskriminierung. Im öffentlichen Sektor Bund ist die Differenz kleiner: 12 %, davon ist rund 5 % wegen Diskriminierung.

12 Beispiel Lehrstellensuche Jugendliche  Eine Untersuchung in der Schweiz fand heraus: «Eine Mehrheit der untersuchten Betriebe begegnet Bewerbungen von als ausländisch geltenden Jugendlichen mit zum Teil starken Vorbehalten (oder einem emotionalen Unbehagen). Bewerber aus der Schweiz und aus EU-Staaten werden in der Regel vorgezogen.»

13 13 Arbeitsmarkt und Diskriminierung

14 14 Besuch einer Realschule ½ aller ausländischen Jugendlichen aber nur ¼ aller CH - Jugendlichen

15 15 Arbeitslosigkeit trifft Ausländer viel häufiger

16 16 Soziale und Migrations- Herkunft Quelle: BFS/TREE 2003

17 Stolz und verinnerlichte Unterdrückung Vorurteile werden verinnerlicht. Wenn man immer wieder hört, dass man etwas nicht gut kann oder dumm sei, dann fängt man manchmal an, zu glauben, es würde stimmen.  Wer hat miterlebt, dass jemand immer wieder negative Rückmeldungen hört(e)?  Was war die Auswirkung?

18 Negative Rückmeldungen und Vorurteile  Medienberichte, Politik: Negative Botschaften  Wenn z.B. im Lehrbetrieb diejenigen mit mehr Berufserfahrung immer wieder: - sagen, „Du bist ein Nichtsnutz“ - deine Fehler auslachen - sagen, „Typisch – Scheissausländer/in“ - dich bloss stellen Was sind die möglichen Auswirkungen?

19 Negative Rückmeldungen und Vorurteile Mögliche Auswirkungen: Man lässt sich provozieren Man macht mehr Fehler Man verliert die Motivation Man wehrt sich (positiv/negativ?) Man gibt sich doppelt Mühe, zu zeigen, was man kann Man holt Hilfe

20 Negative Rückmeldungen und Vorurteile Was sagt man gegen Jugendliche? gegen Migrierte?  können nichts, sind faul …  gewalttätig, kriminell… Stimmt das? Habt ihr das verinnerlicht? Wie kann man dagegen wirken?  Mit einem gesunden Stolz  Was ist gut an euch?  Und wenn sie selber zu wenig darüber wissen…

21 Negative Rückmeldungen und Vorurteile  Wie könnte ein gesunder Stolz bei Provokationen helfen? Eskalation vermeiden Vorurteile positiv ansprechen: «ich bin nicht so eine/r» Fragen nach Erfahrungen Provokationen ignorieren Bitten, damit aufzuhören Provokationen notieren, dann (evtl. mit Begleitung) beim richtigen Ort um Unterstützung bitten.

22 Hilfe bei Diskriminierung oder verinnerlichte Unterdrückung  Wer kennt jemanden, der/die Diskriminierung erlebt oder erlebt hat? … verinnerlicht hat?  Wie kann die Jugendarbeit Betroffene begleiten? Im Alltag aufgreifen Gesunder Stolz stärken (Selbstbewusstsein) Projektarbeit (Lehrstellensuche, Vielfalt feiern…) Beratung Triage

23 23

24 Hierarchie und Diskriminierung  Wie schätzt ihr diese Identitäten/Gruppen hierarchisch ein?  Wer ist oben? Wer ist unten?  Alter:jung, mittleres Alter, alt  Bildung:weniger, mehr  Schicht:oben, mittel, unten (wer ist das in der Schweiz?)  Herkunft: Schweiz, Norden, Süden  Geschlecht: Männer, Frauen  Gesundheit: beeinträchtigt, fit  Region:Stadt, Land  Religion: Christen, Muslime, Juden, andere Religionen  Anderes….

25 Hierarchie im Betrieb OBENUNTEN StelleVorgesetzte?Untergebene? AlterMittleres Alter?Jung/alt? BerufsgattungMehr Bildung?Weniger Bildung? HerkunftSchweiz/Norden?Süden? GeschlechtMänner?Frauen? GesundheitFit?Beeinträchtigt? ReligionChristen?Muslime? Beobachtet oder erlebt ihr das? Was meint ihr zu diesen Hierarchien? Welche sind (un)gerecht?

26 26 Sek-Übertritt Deutschschweiz nach nationaler und sozialer Herkunft (bei gleicher Leistung) Quelle: Kronig 2007

27 27 Jugend und Arbeitslosigkeit


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