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VIA-Elterntraining Inhalt  Besprechung der Hausaufgabe  Meine, deine, unsere Zeit − Etablierung wertvoller Zeiten als Grundlage für eine positive Beziehung.

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Präsentation zum Thema: "VIA-Elterntraining Inhalt  Besprechung der Hausaufgabe  Meine, deine, unsere Zeit − Etablierung wertvoller Zeiten als Grundlage für eine positive Beziehung."—  Präsentation transkript:

1 VIA-Elterntraining Inhalt  Besprechung der Hausaufgabe  Meine, deine, unsere Zeit − Etablierung wertvoller Zeiten als Grundlage für eine positive Beziehung 1

2 Besprechung der Hausaufgabe 2

3 Meine, deine, unsere Zeit Etablierung wertvoller Zeiten als Grundlage für eine positive Beziehung 3

4 4 Wie schätzen Sie die aktuelle Situation ein? Die gemeinsame Zeit mit meinem Kind erlebe ich als anstrengend, schwierig und problembelastet. Die gemeinsame Zeit mit meinem Kind erlebe ich als entspannt, unkompliziert und bereichernd eindeutig zutreffend eher zutreffenddas Verhältnis zwischen anstrengender und entspannter, gemeinsamer Zeit ist ausgeglichen eher zutreffendeindeutig zutreffend

5 5 Wie schätzen Sie die aktuelle Situation aus der Perspektive Ihres Kindes ein? Die gemeinsame Zeit mit meinen Eltern erlebe ich als anstrengend, schwierig und problembelastet. Die gemeinsame Zeit mit meinen Eltern erlebe ich als entspannt, unkompliziert und bereichernd eindeutig zutreffend eher zutreffenddas Verhältnis zwischen anstrengender und entspannter, gemeinsamer Zeit ist ausgeglichen eher zutreffendeindeutig zutreffend

6 6 „Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir“ Wie häufig beschäftigen Sie sich mit Ihrem Kind, ohne dass diese Tätigkeit mit Alltagspflichten und Stress verbunden ist (beim Spielen, Basteln, Lesen, Sport etc.)?... und: Wie regelmäßig sind solche gemeinsamen Beschäftigungen?

7 7 „Ich wünsche mir mehr Spaß mit dir“ Ziel: Miteinander und aneinander Spaß haben! durch......Etablierung von „schönen Zeiten“ als Grundlage für gegenseitige Wertschätzung und einen positiven Beziehungsaufbau.... gegenseitiges Entdecken positiver Eigenschaften ohne Anforderung, Ermahnung, Provokation, gereizte Stimmung etc.... Erleben, dass die gemeinsam verbrachte Zeit nicht nur anstrengend ist, sondern Spaß machen kann....Kennen lernen neuer Seiten.

8 8 Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“  Besprechen Sie mit Ihrem Kind Ihr Anliegen, mehr schöne, gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen.  Schreiben Sie eine Liste mit gemeinsamen Beschäftigungen, die Sie gerne mit Ihrem Kind machen würden und lassen Sie das Kind eine eigene Liste schreiben: Das würde ich gerne mit dir machen: Mamas Liste Karten spielen Fahrrad fahren Vorlesen Basteln Kuchen backen Das würde ich gerne mit dir machen: Kais Liste Karten spielen Fahrrad fahren Lego spielen Playstation spielen Bummeln gehen Gesellschaftsspiel

9 9  Vergleichen Sie zusammen mit Ihrem Kind die Listen und unterstreichen Sie gemeinsame Interessen sowie Interessen Ihres Kindes, auf die Sie sich einlassen wollen.  Zur Erinnerung: Sie sind Modell! Springen Sie über Ihren Schatten und erklären Sie sich zu Beschäftigungen bereit, die für Sie nicht von primärem Interesse sind. Damit vermitteln Sie die Botschaften: „Ich nehme deine Interessen ernst.“ „Ich bin bereit, dir entgegenzukommen.“ „Ich will deine Welt besser verstehen.“ „Es ist mir wichtig, zu erfahren, was dir gefällt und was dir Spaß macht.“ Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

10 10  Stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Regeln für die „schöne Zeit“ auf. Tun Sie dies auch schriftlich. Sie vermitteln damit die Botschaft: „Wir können immer wieder nachschauen, worauf wir uns geeinigt haben.“ Wann wollen wir uns die Zeit nehmen?  Legen Sie die Tage und die Zeit genau fest. Wie lange soll die „schöne Zeit“ dauern?  Definieren Sie die Zeit genau. Achten Sie bei der Festlegung darauf, dass die Zeit auch kontinuierlich umzusetzen ist (zum Beispiel 20 Minuten nach dem Mittagessen oder nach dem Abendessen). Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

11 11 Wer darf an der schönen Zeit teilnehmen?  Beziehen Sie, wenn möglich, beide Elternteile mit ein. Wenn Sie mehrere Kinder haben, empfiehlt sich (wenn möglich) die Festlegung einer Zeit, in der die Geschwister anderweitig betreut werden können oder bereits schlafen. So kann die volle Aufmerksamkeit einem Kind zur Verfügung stehen. Sie vermitteln damit die Botschaft: „Meine Aufmerksamkeit soll dir allein gehören.“  Wenn Ihre Kinder damit einverstanden sind, können „schöne Zeiten“ selbstverständlich auch zusammen verbracht werden. Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

12 12 Wer darf bestimmen, was gemacht wird?  Lassen Sie Ihr Kind einen Vorschlag machen, was in der „schönen Zeit“ gemacht wird. Der Familienalltag wird zumeist durch die Vorgaben der Eltern dominiert – hier können Sie einen Ausgleich bieten. Sie vermitteln damit die Botschaft: „Ich nehme deine Vorschläge ernst.“  Lassen Sie sich auf den Vorschlag Ihres Kindes ein. Sie vermitteln damit die Botschaft: „Ich bin bereit, mich deinen Interessen zu widmen.“ Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

13 13 Was müssen wir tun, damit wir uns nicht streiten?  Einigen Sie sich vor Beginn der „schönen Zeit“ auf ein Spiel und die Regeln.  Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es Ihnen wichtig ist, dass sich die Beteiligten an die Regeln halten.  Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass die Regeln nicht während eines Spiels verändert werden dürfen. Es sei denn, Sie werden als Vorschlag formuliert und bieten dem anderen eine Wahlmöglichkeit. Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

14 Fortsetzung...  Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass das Spiel bei Schummeleien abgebrochen werden muss. Bieten Sie Ihrem Kind für den Rest der Zeit eine alternative gemeinsame Beschäftigung an. Sie vermitteln damit die Botschaften: „Ich erwarte von dir, dass du dich an unsere Vereinbarung hältst.“ „Auch wenn du bei einer Beschäftigung die Vereinbarung missachtet hast, trau ich dir grundsätzlich zu, dass du dich an die Regeln hältst. Ich gebe dir hierzu gerne die Gelegenheit.“ 14

15 15 Was ist, wenn die „schöne Zeit“ einmal ausfallen muss?  Bieten Sie Ihrem Kind an, die Zeit nachzuholen, wenn der Grund für die Nichteinhaltung bei Ihnen liegt (wegen Terminen, Besuch, Missstimmung etc.). Tun Sie dies zeitnah (am besten am nächsten Tag) und zusätzlich (das heißt bei Ausfall doppelte Zeit). Sie vermitteln damit die Botschaften: „Du kannst dich darauf verlassen, dass ich mir regelmäßig die Zeit für dich nehme.“ „Es ist mir wichtig, dass du nicht zu kurz kommst.“ Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

16  Wenn sich Ihr Kind nicht auf die „schöne Zeit“ einlassen will, sollte die Zeit nicht nachgeholt werden. Sie senden damit die Botschaft: „Es ist in Ordnung, wenn du die „schöne Zeit“ mal nicht umsetzen willst, aber ich bin leider nicht so flexibel, die „schöne Zeit“ nachzuholen.“  Seien Sie nicht böse mit Ihrem Kind, wenn es sich nicht auf die „schöne Zeit“ einlassen will. Sie senden damit die Botschaft: „Ich wünsche mir zwar Spaß mit dir, aber es soll kein Zwang für dich sein.“ 16

17 17 Was ist, wenn die „schöne Zeit“ zu Ende ist und wir noch nicht fertig gespielt haben?  Bieten Sie Ihrem Kind an, das Spiel in der nächsten „schönen Zeit“ fortzusetzen.  Wenn Sie die Lust und Zeit erübrigen können und das Spiel fortsetzen wollen, formulieren Sie dies als Ausnahme. Sie senden damit die Botschaft: „Auf unsere „schöne Zeit“ kannst du dich verlassen. Die Erweiterung der Zeit kann ich nicht immer garantieren, weil ich auch noch andere Verpflichtungen habe.“ Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

18 18  Reden Sie mit Ihrem Kind über die „schöne Zeit“.  Geben Sie Rückmeldung über das, was Ihnen gefällt. Sie vermitteln damit die Botschaft: „Ich genieße die Zeit mit dir und ich wünsche mir, dass du das weißt.“  Fragen Sie Ihr Kind, wie ihm die „schöne Zeit“ gefällt. Sie vermitteln damit die Botschaft: „Mir ist es wichtig, dass du die „schöne Zeit“ schön findest.“ Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

19 19 Optimieren Sie die „schöne Zeit“ gemeinsam mit Ihrem Kind.  Verändern Sie alles, was zu Konflikten und Missstimmung führt, und versuchen Sie hierfür gemeinsame Lösungen zu finden. Halten Sie vereinbarte Veränderungen schriftlich fest. Empfehlungen zur Etablierung der „schönen Zeit“

20 20 Seien Sie kreativ!  Kinder können durch unterschiedliche Spiele viel lernen und ausprobieren. Nutzen Sie Anregungen aus Büchern, Zeitschriften oder dem Internet, um unterschiedliche Beschäftigungen für die „schöne Zeit“ kennen zu lernen. Oder gehen Sie mit Ihrem Kind in einen Spielzeugladen, um sich gemeinsam ein Spiel auszusuchen. Empfehlungen für die Umsetzung der „schönen Zeit“

21 21 Beachten Sie die Uhr!  Schauen Sie zu Beginn der „schönen Zeit“ gemeinsam auf die Uhr und erinnern Sie das Kind an das Ende, damit es keine Diskussionen gibt. Verwirklichen Sie die „schöne Zeit“ regelmäßig.  Mit einer regelmäßigen Umsetzung sind Sie Ihrem Kind ein Vorbild für Verlässlichkeit. Und Sie vermitteln die Botschaft: „Es ist mir wichtig, regelmäßig „schöne Zeiten“ mit dir zu erleben.“ Empfehlungen für die Umsetzung der „schönen Zeit“

22 22  Lassen Sie auch in schwierigen Zeiten nicht von der Vereinbarung ab. Damit vermitteln Sie die Botschaften: „Du bist mir so wichtig, dass ich nicht lockerlassen möchte.“ „Auch in Krisenzeiten möchte ich dir Aufmerksamkeit schenken.“ Empfehlungen für die Umsetzung der „schönen Zeit“

23 23  Nutzen Sie die „schöne Zeit“, um Ihr Kind zu beobachten. Sie werden sehen, was die Stärken und auch die Schwächen Ihres Kindes sind.  Loben Sie Ihr Kind für tolle Einfälle, faires Spiel, Abwarten, Zuhören, Erklärungen, Zugeständnisse, angemessenen Umgang mit Misserfolg etc.  Tadeln Sie Ihr Kind nicht, wenn ihm etwas nicht so gut gelingt. Empfehlungen für die Umsetzung der „schönen Zeit“

24 24 Geben Sie Ihrem Kind Anleitung und Modell bei Dingen, die ihm schwerfallen.  Versuchen Sie dabei, Ihr Kind nicht zu bevormunden oder zu belehren. Sie senden damit die Botschaft: „Wenn dir etwas schwerfällt, helfe ich dir gerne.“ Ignorieren Sie Wutanfälle infolge eines verlorenen Spiels.  Ihr Kind ärgert sich schon genug über sich selbst und seinen Misserfolg. Sie können die Situation mit Ihrem Kind besprechen, wenn es sich wieder beruhigt hat. Empfehlungen für die Umsetzung der „schönen Zeit“

25 25 Rollenspiele  Mama berichtet Kai von ihrem Anliegen eine „schöne Zeit“ einzuführen.  Papa leitet Kai an, die Regeln selbstständig zu formulieren und schriftlich festzuhalten.  Papa und Kai spielen zusammen „Mensch-ärger-dich-nicht“. Kai schummelt und läuft mehr Schritte als er würfelt.  Mama erklärt Kai, dass Sie aufgrund eines Zahnarzttermins die „schöne Zeit“ heute nicht einhalten kann. Übungen

26 26  Etablieren Sie „schöne Zeiten“ gemeinsam mit Ihrem Kind.  Beobachten Sie, wie Ihr Kind auf den Vorschlag reagiert.  Passen Sie die Vorschläge Ihren Möglichkeiten zu Hause an.  Formulieren Sie die gemeinsamen Vereinbarungen schriftlich.  Bringen Sie Ihre Vereinbarungen zur nächsten Elternsitzung mit.  Genießen Sie die „schöne Zeit“ mit Ihrem Kind. Hausaufgabe zur „schönen Zeit“

27 27 Sie etablieren mit schönen Zeiten schöne Erinnerungen, an die sich Ihr Kind später erinnern wird... Alles Gute für Sie und Ihr Kind!

28 Stressmanagement für Eltern 28

29 Stressmanagement für Eltern Wo oder wann wird Ihr Alltag besonders stressig? 29

30 Stressmanagement für Eltern  Kraft tanken – eine der wichtigen Strategien zur Vermeidung von Burnout Brainstorming  Wann nehmen Sie sich Zeit für sich?  Wie regelmäßig?  Was gibt Ihnen wieder Kraft für Ihren Alltag? 30

31 Ist Stress vermeidbar? 31 Unvermeidbarer Stress _______________________ Vermeidbarer Stress _______________________

32 Ist Stress vermeidbar? 32 Vermeidbarer Stress  Zeitliche Engpässe (z. B. morgens)  Termindruck  Alleinige Verantwortung Strategien  Delegieren!  Absagen!  Entzerren!  Strukturieren!  Verändern durch Energie tanken Unvermeidbarer Stress  Krankheit  Berufliche Arbeitsbedingungen Strategien  Entspannen!  Ablenken/Zerstreuen!  Sich etwas Gutes tun!  Bewegung!  Entgegenwirken durch Auftanken

33 Stressmanagement für Eltern Kraft tanken – aber wie?  Treffen Sie klare Absprachen und Regeln, um nervenaufreibende anstrengende Auseinandersetzungen zu vermeiden.  Tun Sie sich selbst etwas Gutes, um den Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein.  Planen Sie sich eigene Auszeiten ein. 33

34 34 Beurteilen Sie Ihren Alltag  Wo gibt es Stresssituationen, die vermeidbar sind?  Erstellen Sie einen Tages-/Wochenplan: Wo können Sie Stresssituationen durch Aufgabenverteilung oder Delegieren vermeiden?  Planen Sie eine feste Aktivität oder Entspannung für sich in Ihrem Alltag ein und setzen Sie diese um! Hausaufgabe zum Stressmanagement

35 35 Sie helfen Ihrem Kind auch, indem Sie auf sich und Ihre Gesundheit achten. Nicht nur als Kraftquelle, sondern auch als Vorbild. Alles Gute für Sie und Ihr Kind!


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