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OFF ON Toolbox für Unternehmen Eine Initiative von Elia, dem FÖD Wirtschaft und dem Krisenzentrum des FÖD Inneres.

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Präsentation zum Thema: "OFF ON Toolbox für Unternehmen Eine Initiative von Elia, dem FÖD Wirtschaft und dem Krisenzentrum des FÖD Inneres."—  Präsentation transkript:

1 OFF ON Toolbox für Unternehmen Eine Initiative von Elia, dem FÖD Wirtschaft und dem Krisenzentrum des FÖD Inneres

2 Worum geht es? Ein praktischer Leitfaden, der zahlreiche, leicht einzusetzende Materialien und Tipps enthält, mit denen Sie in Ihrem Unternehmen einen Stromsparplan erstellen und anderen zeigen können, wie Sie zur Verhinderung von Stromengpässen in diesem Winter beitragen.

3 Inhalt Teil 1: Die Vorteile für Ihr Unternehmen Teil 2: Leitfaden Teil 3: Unterstützende Materialien 3

4 DIE VORTEILE FÜR IHR UNTERNEHMEN Teil 1 4

5 Die Entwicklung eines Stromsparplans in Ihrem Unternehmen bietet mehrere Vorteile Kontinuität des Betriebs. Jede Bemühung zählt, um Stromengpässe zu verhindern, die sich auf Anlagen, Mobilität, Telekommunikation mit den Lieferanten usw. auswirken könnten, die für Ihren Geschäftsbetrieb wichtig sind. Kosteneinsparungen durch einen geringeren Stromverbrauch. Sie machen sich einen noch besseren Ruf, wenn Sie in Ihrem Netzwerk und über die OFF ON-Kanäle über Ihr Engagement, Ihre Ideen und Ihre Aktionen zum Thema Energiesparen berichten und zeigen, wie Sie zur Vermeidung einer Stromknappheit während der Spitzenverbrauchszeiten beitragen. Sie motivieren Ihre Mitarbeiter/-innen, wenn Ihr Unternehmen seinen Teil dazu beiträgt, OFF zu schalten, um ON zu bleiben. 5

6 LEITFADEN Teil 2 6

7 Mit diesen sieben Schritten können Sie den Ball ins Rollen bringen 1Ernennen Sie einen Energy Coach 2Messen Sie den Stromverbrauch 3Identifizieren Sie das Stromsparpotenzial 4Planen Sie Stromsparaktionen 5Sensibilisieren Sie Mitarbeiter/-innen 6Teilen Sie Ihre Initiativen mit 7Überwachen Sie die Fortschritte 7 In jedem Unternehmen gibt es Möglichkeiten, Strom zu sparen und mitzumachen

8 Schritt 1: Ernennen Sie Energy Coach Interessieren Sie Mitarbeiter/-innen in Ihrem Unternehmen, die Initiative zu ergreifen. Große Unternehmen haben häufig schon einen Energiemanager. Das wäre dann selbstverständlich die geeignete Kontaktperson. Die Energy Coaches müssen aber keine Expert(inn)en für Energiemanagement sein Die gesamte Belegschaft kann in dieses Projekt eingebunden werden: –Fördern und ermutigen Sie die Mitarbeiter-innen zum Energiesparen. –Organisieren Sie einen firmeninternen Wettbewerb: Wer wird Energy Saver? –Kommunizieren Sie die Maßnahmen und Erfolge 8

9 Das Energieteam 9 NameAufgabe im TeamFunktion im Unternehmen Name 1Energy Coach Name 2Energy Saver Name 3Energy Saver Ernennen Sie zunächst Energy Coach am Arbeitsplatz

10 Schritt 2: Den Stromverbrauch einschätzen Sammeln Sie Basisdaten zu Ihrem Stromverbrauch, um zukünftige Richtwerte festzulegen. Vergleichen Sie die Stromzählerdaten, um Ihren Stromverbrauch zu ermitteln Überwachen Sie den Stromverbrauch monatlich, um Verbrauchsmuster zu erkennen und jahreszeitliche Schwankungen Ihres jährlichen Verbrauchs zu verstehen. Informieren Sie sich bei Ihrem Stromlieferanten über Tools, die er Ihnen zur Verfügung stellen kann. 10

11 Stromverbrauch 11 Datum Tagstrom Zählerab- lesung Verbrauch Nachtstrom Zählerab- lesung VerbrauchGesamt- verbrauch Kommentare (z. B. Wetterbedingungen Anzahl Arbeitstage, usw.) TT.MM.JJ Beispieltabelle für kleine Unternehmen. Größere Unternehmen verfügen meist über Tools, die der Stromlieferant zur Überwachung, Analyse und Steuerung des Stromverbrauchs zur Verfügung stellt.

12 Schritt 3: Identifizieren Sie das Stromsparpotenzial Mit diesen Schritten können Sie beurteilen, wie in Ihrem Unternehmen Strom verbraucht wird und welche Stromsparpotenziale es gibt: 1.Erstellen Sie eine Liste der größten Stromverbrauchsquellen. Beispiel für einen typischen Bürobetrieb:  Beleuchtung  Steckdosen (Stromverbrauch aller Geräte, die an der Steckdose angeschlossen sind)  Heizung, Lüftung, Klimatechnik (HLK)  Sonstiges (Aufzug, Warmwasserbereitung, usw.) 2.Organisieren Sie einen Energierundgang in Ihrem Gebäude  Machen Sie eine Bestandsaufnahme der elektrischen Geräte jeder Stromverbrauchsquelle  Unterscheiden Sie je nach Raumnutzung (das Stromsparpotenzial ist auch von den Nutzungsmerkmalen abhängig und ist im Büro, den Toiletten, Tagungs- und Lagerräumen, Fluren, Aufenthaltsbereichen, Werkshallen usw. unterschiedlich)  Untersuchen Sie die Bedingungen während der Arbeitszeit (z. B. übermäßige Beleuchtung)  Überprüfen Sie die Situation nach der Arbeitszeit (welche Geräte bleiben am Stromnetz angeschlossen oder im Stand-by-Betrieb) 12 Es gibt viele Möglichkeiten zum Stromsparen am Arbeitsplatz.

13 Schritt 3: Identifizieren Sie das Stromsparpotenzial 3.Identifizieren Sie das Stromsparpotenzial  Stromsparmaßnahmen (z. B. Ausschalten von Beleuchtung, wenn Tageslicht ausreicht)  Stromeffizienzmaßnahmen (z. B. Zeitschaltuhren/Bewegungsmelder für Räume, die nur für kurze Zeit benutzt werden) 4.Überlegen Sie, wie Sie die zeitliche Planung ändern können, um den Stromverbrauch während der Spitzenverbrauchszeiten zu reduzieren  Passen Sie den Betrieb bestimmter Geräte zeitlich an (vor 17 Uhr an Werktagen)  Ändern Sie die Arbeitszeiten im Betrieb (z. B. morgens früher beginnen, abends früher aufhören), wenn sich der Stromindikator im Falle eines Stromengpasses im roten Bereich bewegt 13 Es gibt viele Möglichkeiten zum Stromsparen am Arbeitsplatz.

14 Energierundgang 14 Nutzung: ………….. Datum: ………………… Uhrzeit: …………………. Beobachtetes VerbrauchsprofilStrom- sparen Energie- effizienz der Stromnutzung Verbrauchs- zeiten Beleuchtung Steckdosen HLK (Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen) … Sonstige Beispieltabelle

15 15 TT.MM.JJJJBeobachtetes Verbrauchsprofil: BELEUCHTUNGStromsparmöglichkeiten DeckenbeleuchtungGleichzeitige Nutzung von Deckenleuchten und Bürolampen an Arbeitsplätzen. Vermeiden Sie die Nutzung von zwei Lichtquellen; nutzen Sie individuelle Beleuchtung anstatt einen größeren Bereich stärker zu beleuchten. Ineffiziente Nutzung des natürlichen Tageslichts im Bereich X.Passen Sie das Beleuchtungsniveau an die Tageszeit an. Nutzen Sie möglichst Tageslicht. Beleuchtung nicht genutzter Sitzungsräume.Erinnern Sie stets daran, dass beim Verlassen eines Raums das Licht ausgeschaltet werden muss. Übermäßige Beleuchtung in Fluren.Passen Sie das Beleuchtungsniveau dem jeweiligen Raumbedarf an. Verringerung der Anzahl Lichtquellen um x %. Verunreinigte Lampen (durch Staub kann sich die Lichtleistung um bis zu 30 % verringern). Erstellen Sie einen Reinigungsplan. Beleuchtung (mit Ausnahme der Notbeleuchtung) bleibt nachts an.Schalten Sie die Beleuchtung nach der Arbeitszeit aus. Decken und Wände reflektieren weniger durch Schmutz.Lassen Sie die Flächen reinigen. ZierlampenKeine optimale Steuerung.Erstellen Sie einen Plan für die manuelle Kontrolle oder nutzen Sie eine Zeitsteuerung. AußenbeleuchtungÜbermäßige Außenbeleuchtung (mit Ausnahme der Sicherheitsbeleuchtung). Entfernen Sie die Außenbeleuchtung, soweit dies möglich ist Leuchtschilder/Neonleuchten werden nicht kontrolliert.Erstellen Sie einen manuellen Betriebsplan oder installieren Sie eine Zeitschaltuhr Energierundgang: Beleuchtung Beispiel

16 16 TT.MM.JJJJBeobachtetes Verbrauchsprofil: BELEUCHTUNGMöglichkeiten für effizienteren Stromverbrauch Ineffiziente Lampentypen in Bereichen XYZErsetzen Sie nach und nach herkömmliche Beleuchtung durch Energiesparlampen Keine Beleuchtungssteuerung in Räumen, die nicht ununterbrochen genutzt werden (Toiletten, Aufenthaltsräume, Lagerräume, usw.) Installieren Sie Steuerungstechnik: z. B. Bewegungsmelder, Fotozellen, zentrale Steuerung Energierundgang: Beleuchtung Beispiel

17 Energierundgang: Stromverbrauch Steckdosen Stromverbrauch aller Geräte, die an Steckdosen angeschlossen sind. In kleinen Unternehmen, Institutionen und Betrieben sind dies u. a. Rechner, Bildschirme, Notebooks, Lautsprecher, Drucker, Kopierer, Modems, Router, Projektoren, Automaten, Wasserkühler, Kaffeemaschinen, Arbeitsplatzbeleuchtung, Kühlschränke, Mikrowellenherde, Geschirrspüler, Wasserkocher, usw. Einige dieser Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie im Stand-by-Betrieb oder abgeschaltet sind. Die Überwachung des Stromverbrauchs solcher Geräten gehört zu den Obwohl IT- Anlagen häufig die offenkundigste Stromverbrauchsquelle im Büro sind, gibt es zahlreiche weitere Bedarfsquellen, die oft vergessen werden. Ein Kühlschrank in einem Aufenthaltsraum verbraucht 10-mal so viel Strom pro Jahr wie ein einzelnes Notebook, und ein einziger Getränkeautomat kann bis zu 40-mal so viel Strom verbrauchen. leichtesten Energieeffizienzmaßnahmen jedes Bürobetriebs. Die Geräte sollten ganz ausgeschaltet werden, wenn sie nicht im Betrieb sind, alte Geräte sollten durch energiesparende Modelle ersetzt werden. 17 Quelle: Energy Managers’ Quarterly, Juni 2008

18 18 TT.MM.JJJJ Beobachtetes Verbrauchsprofil: STECKDOSENStromsparpotenzial IT-AnlagenRechner, Bildschirme, Notebooks, usw. Zusatzgeräte (Drucker, Lautsprecher, usw.). Achten Sie darauf, dass der Energiesparmodus aktiviert ist. Schalten Sie die Geräte aus, sofern dies möglich ist (z. B. Mittagspausen). Schließen Sie die Zusatzgeräte an intelligente Steckdosen (mit Abschalthilfe) an, die leicht ein- und ausgeschaltet werden können. Oft vernachlässigte „Energiefresser“ Automaten und Wasserkühler verbrauchen auch nach der Arbeitszeit Energie. Verwenden Sie Zeitschaltuhren, um die Geräte nachts auszuschalten, oder erstellen Sie einen Plan zum manuellen An- und Ausschalten. Kleinere Geräte an der Steckdose Die Bürolampe in Fensternähe ist eingeschaltet, obwohl ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Tragbare elektronische Geräte werden zu lange und zu oft geladen. Nutzen Sie das Tageslicht. Lassen Sie Ladegeräte nicht länger als notwendig angeschlossen. KüchengeräteDie Kühlschranktemperatur ist niedriger eingestellt als notwendig; es bildet sich Eis. Der Geschirrspüler wird nicht effizient genutzt. Erhöhen Sie den Temperatur-Sollwert, überprüfen Sie ob die Abtauautomatik funktioniert. Kühlschränke sollten möglichst nicht in der Sonne stehen. Den Geschirrspüler nur dann einschalten, wenn er voll ist; verwenden Sie den Energiesparmodus. Energierundgang: Steckdosen Beispiel

19 19 TT.MM.JJJJ Beobachtetes Verbrauchsprofil: STECKDOSEN Möglichkeiten für effizienteren Stromverbrauch Geräte mit niedriger EnergieeffizienzklasseErsetzen Sie nach und nach ineffiziente Geräte durch sparsamere Typen Keine Steuerungstechnik Installieren Sie zentrale Stromsteuerungsanlagen, die bestimmte Aufgaben, wie den Ruhestandsmodus aller Computer im Netzwerk, softwaregestützt erledigen TT.MM.JJJJBeobachtetes Verbrauchsprofil: STECKDOSENVerbrauchszeit Geschirrspüler wird während der Spitzenverbrauchszeit genutzt Automaten und Wasserkühler Nicht von Uhr nutzen Vor 17 Uhr ausschalten Energierundgang: Steckdosen Beispiel

20 Energierundgang: HLK TT.MM.JJJJ Beobachtetes Verbrauchsprofil: HLKStromsparmöglichkeiten HLK ist eingeschaltet in nicht genutzten Räumen.Ausschalten HLK-Leitungen sind zugestellt.Stellen Sie Kisten, Möbel oder gelagerte Geräte um, um eine freie Luftzirkulation zu ermöglichen Wärme erzeugende Geräte befinden sich in der Nähe von Thermostaten. Stellen Sie sie von Thermostaten weg. HLK-Wartungsplan ist nicht aktuell.Sorgen Sie für die Wartung und aktualisieren Sie den Wartungsplan. TT.MM.JJJJ Beobachtetes Verbrauchsprofil: HLK Möglichkeiten für effizienteren Stromverbrauch TT.MM.JJJJBeobachtetes Verbrauchsprofil: HLKVerbrauchszeit 20 Beispiel

21 Schritt 4: Erstellen Sie einen Stromsparplan 21 StromverbrauchsquellenWasWoWann Beleuchtung Steckdosen HLK Sonstige Definieren Sie Prioritäten, beschreiben Sie Maßnahmen, verteilen Sie Aufgaben und koordinieren Sie die Zeitplanung

22 Schritt 5: Sensibilisieren Sie Mitarbeiter Informieren Sie Ihre Mitarbeiter/-innen, dass sich Ihr Unternehmen engagiert und zur Vermeidung einer Stromknappheit während der Spitzenverbrauchszeiten beiträgt. Motivieren und ermuntern Sie Kollegen und Kolleginnen zum Stromsparen am Arbeitsplatz. Machen Sie von unserem Kommunikationsmaterial Gebrauch und motivieren Sie die Mitarbeiter/-innen zum Mitmachen: –in einer firmeninternen , –In Ihrer -Signatur, –mit Postern, Türhängern, Stickern, –Entwerfen Sie Ihr eigenes Material mithilfe des Styleguides und des OFF ON-Logos. 22

23 Schritt 6: Kommunizieren Sie Ihr Engagement, Ihre Ideen und Ihre Aktionen Gestalten Sie Ihre eigene OFF-ON-Kampagne mit allen zur Verfügung stehenden Materialien Informieren Sie Ihre Kunden und andere Interessierte über Ihr Engagement und Ihre Aktionen, Nutzen Sie sämtliche Kommunikationskanäle: Website, Newsletter, Kundenmagazin, -Signatur, soziale Medien, usw. Ermuntern Sie Ihre Kolleg(inn)en, Ihre Kampagne in den sozialen Medien zu teilen. Teilen Sie Engagement, Ideen, Aktionsplan, Kampagne, bewährte Praktiken, usw. über unter #offon 23

24 Schritt 7: Überwachen Sie die Fortschritte Kontrollieren Sie Ihre Stromsparinitiativen und den Stromverbrauch Vergessen Sie nicht, die Maßnahmen und erzielten Erfolge mitzuteilen: –den Mitarbeiter/-innen über die firmeninterne Kommunikation, –in Ihrem Netzwerk über Ihre Kommunikationskanäle, –allen unter und 24

25 UNTERSTÜTZENDE MATERIALIEN Teil 3 25

26 _OFF ON Toolkit für Unternehmen_v.126

27 _OFF ON Toolkit für Unternehmen_v.127

28 _OFF ON Toolkit für Unternehmen_v.128

29 _OFF ON Toolkit für Unternehmen_v.129

30 _OFF ON Toolkit für Unternehmen_v.130

31 _OFF ON Toolkit für Unternehmen_v.131

32 Beginnen Sie noch heute! Wir hoffen, dass Sie diesen Leitfaden nützlich finden und freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Anregungen unter


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