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X. Gesellschaft und soziale Sicherung der Bundesrepublik Deutschland.

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Präsentation zum Thema: "X. Gesellschaft und soziale Sicherung der Bundesrepublik Deutschland."—  Präsentation transkript:

1 X. Gesellschaft und soziale Sicherung der Bundesrepublik Deutschland

2 1. Allgemeines über die Gesellschaft Deutschlands 1) Die sozialen Schichten der BRD A. Spitzenschicht (1-2%) - Unternehmer, Bankier B. obere Mittelschicht (5-6%) - Spitzenmanager der Privatwirtschaft - höhere Beamte - Professoren - Ärzte - Rechtsanwälte mit eigener Kanzlei

3 C. unterprivilegierte soziale Randgruppen ( 2-3% ) - alleinstehende Mütter, die Kinder zu versogen haben - kinderreiche Familien - längerfristige Arbeitslose - ausländische Arbeitnehmer - ein Teil der Alters- und Invalidenrentner, körperlich oder geistig Behinderte - Obdachlose D. Mittelschicht - Angestellte - gut verdiente Facharbeiter - selbständige Handwerker - Angehörige der Dienstleistungsbranche

4 2) Bevölkerungsentwicklung Deutschlands A. Niedrige Geburtenrate Geburten/Sterbefälle Lebendgeborene insgesamt davon männlich davon weiblich Lebendgeborene mit aus- ländischer Staats- angehörigkeit Lebendgeborende je 1000 Einwohner Lebendgeborende mit unverheirateten Eltern Gestorbene Überschuss der Lebend- geborenen (+) beziehungs- weise der Gestorbenen (-) Überschuss der Lebend- geborenen (+) beziehungs- weise der Gestorbenen (-) (C)opyright Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2013

5 B. Steigende Lebenserwartung Sterbetafel2003/ / / /08 Alter 0 MännerJahre76,2176,6476,8977,17 FrauenJahre81,7882,0882,2582,40 Alter 20 MännerJahre56,8557,2457,4957,74 FrauenJahre62,2862,5662,7262,85 Alter 40 MännerJahre37,6337,9838,2038,44 FrauenJahre42,6642,9243,0843,20 Alter 60 MännerJahre20,2720,5820,7520,93 FrauenJahre24,2524,4924,6124,71 Alter 65 MännerJahre16,4716,7716,9317,11 FrauenJahre19,9420,1820,3120,41 Alter 80 MännerJahre7,357,517,567,65 FrauenJahre8,728,878,928,97 Durchschnittliche und fernere Lebenserwartung nach ausgewählten Altersstufen

6 C. Alterung der Gesellschaft AltersgruppenEinheit nach Altersgruppen von... bis unter... Jahren unter ,14 245,24 192,34 154,1 6 bis ,77 196,27 089,46 985,0 15 bis ,69 610,69 498,59 379,5 25 bis , , , ,3 45 bis , , , ,5 65 und mehr , , , ,0 Insgesamt , , , ,4 Bevölkerung nach Altersgruppen

7 3) Familie und Ehe Familienstand ledig verheiratet verwitwet geschieden Bevölkerung nach Familienstand (C)opyright Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2013

8 Eheschließungen, Scheidungen Eheschließungen, Scheidungen BevölkerungsbewegungEinheit EheschließungenAnzahl EhescheidungenAnzahl Durchschnittliches Heiratsalter MännerAlter32,632,733,0 FrauenAlter29,629,830,0

9 4) Ausländer in Deutschland StaatsangehörigkeitInsgesamtMännerFrauen Insgesamt Europa EU Griechenland Italien Österreich Polen Frankreich Türkei Vietnam Vereinigtes Königreich Russische Föderation Volkspepublik China Vereinigten Staaten Japan Ausländische Bevölkerung am nach Geschlecht (C)opyright Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2013

10 5) Verhältnis und Konflikt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern A. Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Milderung der Beziehungen - Durchschnittsarbeitszeit in meisten Betrieben 38.5-Stunden-Woche - 4 bis 6 Wochen bezahlte Urlaubszeit - gesetzliche Feiertage je nach Bundesland - Urlaubsgeld und dreizehntes Monatsgehalt für viele - Sozialversicherung

11 B. Gewerkschaften und Tarifverträge a. Tarifverträge - Lohn- od. Gehaltstarif - Manteltarif b. Funktion der Gewerkschaften - Tarifverhandlung - Unterstützung des Streiks - Streikrecht

12 C. Arbeitslosigkeit in Deutschland Jahr Deutschland Früheres Bundesgebiet ohne Berlin Neue Länder einschließlich Berlin ArbeitsloseAnzahlArbeitslosen-quote%ArbeitsloseAnzahlArbeitslosen-quote%ArbeitsloseAnzahlArbeitslosen-quote% , , , , , , , , , , , , , , , ,9 Registrierte Arbeitslose und Arbeitslosenquote (C)opyright Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2013

13 2. Sozialversicherungssystem Deutschlands 1) Entstehung und Entwicklung des Sozialversicherungssystems A. Ursprung und Ziel der Gesetzgebung für soziale Sicherung B. Krankenversicherungsgesetz - verabschiedet am 29. Mai 1883, trat am 1. Dezember 1884 in Kraft - Krankengeld am 3. Tag, 60% bis zu 26 Wochen - Leistungen für ärztliche Behandlung, Arznei und Hilfsmittel - Leistungen für Krankenhausbehandlung - Sterbegeld - Wöchnerinnenunterstützung (Mutterschaftshilfe) - Die Beiträge trugen der Arbeitgeber zu 1/3 und Arbeitnehmer zu 2/3

14 C. Unfallversicherungsgesetz - beschlossen am 6. Juli 1884, trat am 1. Okt in Kraft - Unfallrenten ab der 14. Woche, die Rentenhöhe war vom jeweiligen Verdienst abhängig - Medizinische Heilbehandlung - Unfallverhütung: Beweispflicht des Verunglückten entfiel - Der Arbeitgeber zahlte zu 100 Prozent die Beiträge D. Invaliditäts- und Alterssicherung - beschlossen am 22. Juni 1889, trat am 1. Jan in Kraft - Übergangsgeld während medizinischer Heilbehandlung Altersrenten ab dem 70. Lebensjahr - Invaliditätsrenten - Die Beiträge kamen zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer - Zusätzlich gab es einen Reichszuschuss

15 E. Arbeitslosenversicherung In Deutschland löste 1927 die Arbeitslosenversicherung die 1911 im Rahmen der Reichsversicherungsordnung eingeführte Erwerbslosenfürsorge ab und wurde mit dem Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung installiert. In Deutschland löste 1927 die Arbeitslosenversicherung die 1911 im Rahmen der Reichsversicherungsordnung eingeführte Erwerbslosenfürsorge ab und wurde mit dem Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung installiert. F. Pflegeversichrungsgesetz Die Pflegeversicherung wurde zum 1. Januar 1995 unter der Regierung Kohl eingeführt. Sie trägt bei nachgewiesenem, erheblich erhöhtem Bedarf an pflegerischer und an hauswirtschaftlicher Versorgung von mehr als 6 Monaten Dauer einen Kostenanteil der häuslichen oder stationären Pflege. Damit wurde erstmals ein Versicherungsschutz für die gesamte Bevölkerung eingeführt. Entlastet wird dadurch vor allem die von den Gemeinden getragene Sozialfürsorge, jedoch auch Einzelpersonen und deren Familien, die in Pflegeheimen als „Selbstzahler“ keine staatliche Unterstützung bei hohen Pflegekosten in Anspruch genommen hatten. Die Pflegeversicherung wurde zum 1. Januar 1995 unter der Regierung Kohl eingeführt. Sie trägt bei nachgewiesenem, erheblich erhöhtem Bedarf an pflegerischer und an hauswirtschaftlicher Versorgung von mehr als 6 Monaten Dauer einen Kostenanteil der häuslichen oder stationären Pflege. Damit wurde erstmals ein Versicherungsschutz für die gesamte Bevölkerung eingeführt. Entlastet wird dadurch vor allem die von den Gemeinden getragene Sozialfürsorge, jedoch auch Einzelpersonen und deren Familien, die in Pflegeheimen als „Selbstzahler“ keine staatliche Unterstützung bei hohen Pflegekosten in Anspruch genommen hatten.

16 2) Das Sozialversicherungssystem Deutschlands von heute A. Das Sozialgesetzbuch der BRD Das SGB enthält sowohl Regelungen über die verschiedenen Zweige der Sozialversicherung, die früher in der Reichsversicherungsordnung kodifiziert waren, als auch über jene Teile des Sozialrechts, die nicht den Charakter einer Versicherung tragen, sondern als Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln finanziert werden. Das SGB enthält sowohl Regelungen über die verschiedenen Zweige der Sozialversicherung, die früher in der Reichsversicherungsordnung kodifiziert waren, als auch über jene Teile des Sozialrechts, die nicht den Charakter einer Versicherung tragen, sondern als Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln finanziert werden. Das Sozialgesetzbuch gliedert sich in bisher 12 Bücher. Das Sozialgesetzbuch gliedert sich in bisher 12 Bücher.

17 B. Sozialstaat und Ziele der Sozialpolitik Das Recht des Sozialgesetzbuchs soll zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit Sozialleistungen einschließlich sozialer und erzieherischer Hilfen gestalten. Es soll dazu beitragen, Das Recht des Sozialgesetzbuchs soll zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit Sozialleistungen einschließlich sozialer und erzieherischer Hilfen gestalten. Es soll dazu beitragen, - ein menschenwürdiges Dasein zu sichern, - ein menschenwürdiges Dasein zu sichern, - gleiche Voraussetzungen für die freie Entfaltung der - gleiche Voraussetzungen für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, insbesondere auch für junge Menschen, zu schaffen, Persönlichkeit, insbesondere auch für junge Menschen, zu schaffen, - die Familie zu schützen und zu fördern, - die Familie zu schützen und zu fördern, - den Erwerb des Lebensunterhalts durch eine frei gewählte - den Erwerb des Lebensunterhalts durch eine frei gewählte Tätigkeit zu ermöglichen und Tätigkeit zu ermöglichen und - besondere Belastungen des Lebens, auch durch Hilfe zur - besondere Belastungen des Lebens, auch durch Hilfe zur Selbsthilfe, abzuwenden oder auszugleichen. Selbsthilfe, abzuwenden oder auszugleichen. -- SGB I, Allgemeiner Teil, 1. Abschnitt „Aufgaben des Sozialgesetzbuches und soziale Rechte“, § 1 „Augaben des Sozialgesetzbuches“, (1) -- SGB I, Allgemeiner Teil, 1. Abschnitt „Aufgaben des Sozialgesetzbuches und soziale Rechte“, § 1 „Augaben des Sozialgesetzbuches“, (1)

18 C. Fünf Säulen des Sozialversicherungssystems a. Arbeitslosenversicherung - Träger der Versicherung ist die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg - Arbeitnehmer und Auszubildende sind versicherungspflichtig - Die Mittel für die Arbeitslosenversicherung werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Versicherten aufgebracht - Der Arbeitslose muss sich bereit erklären, gegebenenfalls eine ihm vom Arbeitsamt angebotene zumutbare Beschäftigung anzunehmen, wenn er Arbeitslosenunterstützung erhalten will - Das Arbeitslosengeld macht Prozent des letzten Nettolohns aus. Es wird im Höchstfall ein Jahr lang, bei den älteren Arbeitslosen maximal 24 Monate lang, gezahlt (siehe Änderungen durch Hartz IV) - Wer dann immer noch arbeitslos ist, kann eine Grundsicherung für Arbeitsuchende („Arbeitslosengeld II“) beantragen, die sich nach der Bedürftigkeit bemisst

19 b. Gesetzliche Krankenversicherung - Pflicht für viele mit Ausnahme einiger mit hohem Einkommen - Leistungen der Krankenversicherung: - Krankenhilfe: ärztliche Behandlung, Versorgung mit Medizin, - Krankenhilfe: ärztliche Behandlung, Versorgung mit Medizin, Krankengeld usw. Krankengeld usw. - Mutterschaftshilfe: Mutterschaftsgeld, Entbindungskosten, - Mutterschaftshilfe: Mutterschaftsgeld, Entbindungskosten, Schwangerschaftsurlaub und Erziehungsurlaub usw. Schwangerschaftsurlaub und Erziehungsurlaub usw. - Familiengeld: Leisungen, die im Fall der Krankheit oder des Todes von - Familiengeld: Leisungen, die im Fall der Krankheit oder des Todes von Familienangehörigen des Versicherten gewährt werden Familienangehörigen des Versicherten gewährt werden - Sterbegeld - Sterbegeld - Die Versicherungsbeiträge für die Krankenkassen werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Versicherten aufgebracht.

20 c. Gesetzliche Unfallversicherung - Die Mittel werden durch Beiträge aufgebracht, die allein von den Arbeitgebern zu tragen sind. - Als Arbeitsunfall gelten auch Unfälle, die sich auf dem Weg vom und zum Arbeitsplatz ereignen. d. Gesetzliche Rentenversicherung - Die Beiträge zur Rentenversicherung werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Versicherten getragen. - Die Höhe der Rente richtet sich nach der Versicherungsdauer und der Höhe des Arbeitsentgeltes. Im allgemeinen macht die Rente etwa 60 bis 70 Prozent des letzten Nettolohnes aus. - Im Todesfall des Versicherten erhält die Witwe auch eine Rente, ebenso die Kinder bis zur Beendigung der Ausbildung. e. Gesetzliche Pflegeversicherung


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