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Rechtschreibideen Gabriele Steinmair, MA. Motivation 21.11.2014 2 Auftreten von Erfolgserlebnissen positive Lernerfahrungen Zu den positiven Lernerfahrungen.

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1 Rechtschreibideen Gabriele Steinmair, MA

2 Motivation 21.11.2014 2 Auftreten von Erfolgserlebnissen positive Lernerfahrungen Zu den positiven Lernerfahrungen zählen auch positive Sozialkontakte Extrinsische Belohnungen demotivieren Intrinsisch motivierte Lernhandlungen

3 Phonologische Bewusstheit 21.11.2014 Einsicht in die Lautstruktur: Silben und Phoneme Basiskompetenz für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb Wirksamkeit dieser Trainingsprogramme für spätere Lese- und Rechtschreibleistungen eher überschätzt notwendige, nicht aber die einzige Bedingung für gelingenden Schriftspracherwerb Phonologische Bewusstheit nicht nur als Voraussetzung, sondern auch als Folge des sprachlichen Anfangsunterrichts

4 21.11.2014 Schriftspracherwerb ist Denkentwicklung, die in der Gesellschaft für eine befriedigende Lebensführung sowie für eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wesentlich ist. (vgl. Schründer-Lenzen, 2004)

5 Anforderungen beim Erwerb der Schriftsprache 21.11.2014 Alphabetschrift Die Buchstaben und Lautverbindungen - sogenannte Grapheme – sind auf lautliche Einheiten - die Phoneme - der Sprache bezogen. Die Kinder müssen erkennen, wie die Schrift aufgebaut ist. Es lassen sich vier zentrale Einsichten definieren, die von den Lernenden erworben werden müssen

6 Dekontextualisierung 21.11.2014 Die Kinder lernen, ihre Aufmerksamkeit vom inhaltlichen auf den formalen Aspekt der Sprache zu richten. AUTO "Womit fängt das Wort Auto an?“

7 Wortkonzept 21.11.2014 Geschriebene Wörter sind durch Leerzeichen getrennt. Sie müssen lernen, ihre Äußerungen in Wörter zu segmentieren und alle Redeteile aufzuschreiben, also nicht nur Inhaltswörter, sondern auch Funktionswörter(Konjunktionen oder Artikel). OMAOPALESN - also: Oma und Opa lesen.

8 Analyse von lautlicher Sprache 21.11.2014 Silben und Phoneme. Silben sind den Kindern bei Schuleintritt meist geläufig (Te- le- fon). Die phonematische Durchgliederung (Herausfiltern der Phoneme) von Wörtern stellt aber eine große Herausforderung dar( z.B: Tisch = T- i - sch). PHONOLOGIE – Einsicht in die Lautstruktur

9 Phonem-Graphem Korrespondenz 21.11.2014 Einsicht in die Phonem-Graphem Korrespondenz. M

10 Schriftspracherwerb als Entwicklungsprozess 21.11.2014 Aneignung von Schriftsprache als aktive konstruktive Eigenleistung des Lernenden. Diese Konstruktionsleistung wird sichtbar an den Lese- und Schreib fehlern der Kinder.

11 Das leere Blatt "Ihr könnt auf dem Blatt schreiben, was ihr möchtet!" 21.11.2014

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15 Spracherfahrungsansatz Schriftspracherwerb wird als natürlicher Lernprozess angesehen. Kinder lernen Lesen und Schreiben durch den Gebrauch in sinnvollen Anwendungssituationen. Kinder brauchen schriftsprachlich anregende Situationen, die zum Lesen und Schreiben verlocken und ihnen reichhaltige Lese- und Schreiberfahrungen zu ermöglichen. Dem "Freien Schreiben" von Texten von Anfang an wird eine zentrale Bedeutung zugewiesen. 21.11.2014

16 Lauttreue Schreibung Basis für die weitere Rechtschreibentwicklung Sie wird akzeptiert und damit den Kindern signalisiert, dass sie bereits lesbar schreiben können. Lautorientiert geschriebene Kindertexte „übersetzen“ und den Kindern damit für ihre weitere orthografische Entwicklung Anregungen und Modelle zu bieten. 21.11.2014

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18 … hin zur Rechtschriftlichkeit Kinder erfahren parallel dazu, dass es mit der „Buch-“ oder „Erwachsenenschrift“ fest verabredete Schreibweisen für die Wörter gibt. In gesonderten Aufgabenstellungen werden deshalb schon früh einzelne, für die Kinder besonders wichtige Wörter in der orthografisch korrekten Schreibweise angeboten und von den Kindern aufgeschrieben und gesammelt. 21.11.2014 18

19 Erste Wörter Blockschrift Kinder sollen nicht schreiben lernen, indem sie üben, sondern indem sie aufschreiben, was ihnen wichtig ist. Wenn sie aber von Anfang an ihre Gedanken und Ideen aufschreiben sollen, brauchen sie dafür Hilfsmittel. Als Hilfsmittel bietet man den Kindern Wörter an, die ihnen wichtig sind, Wörter, mit denen sie erzählen können. (vgl. Marlene Walter) 21.11.2014 19

20 ICH 21.11.2014 20

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22 Frühe Texte 21.11.2014 22

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37 4-Säulen-Modell nach Brügelmann 21.11.2014 37

38 Entwicklungsmodell nach Uta Frith 21.11.2014 Drei Strategien beim Lesen und Schreiben nicht gleichzeitig erworben Lesen oder das Schreiben übernimmt im Entwicklungsprozess die Vorreiterrolle Verzahnung im Lese- und Schreiberwerb lässt sich im deutschsprachigen Raum durch Forschungsergebnisse nicht belegen Diese grobe Entwicklungsfolge gilt noch heute als Rahmenmodell für den Schriftspracherwerb

39 Logografische Strategie 21.11.2014

40 Logografische Strategie 21.11.2014 Der Schrifterwerb beim Lesen beginnt mit dem "Auswendiglesen“ Kinder merken sich Wörter ganzheitlich und erlesen sie als Ganzes. Der Schrifterwerb beim Schreiben beginnt mit dem Kritzeln und Abbilden. Die Kinder schreiben auswendig auf, was sie sich zuvor beim Lesen gemerkt haben. Korrekturen : Anna könnte ihren "Fehler" noch nicht durch Vergleich mit dem Sprechen korrigieren (keine Verbindung Laut - Buchstabe).

41 Alphabetische Strategie 21.11.2014

42 Alphabetische Strategie 21.11.2014 stützt sich auf den Lautbezug der Schrift Zusammenhang von Laut- und Schriftsprache: unbekannte Wörter lesen und schreiben Kinder zerteilen die Wörter in kleinste Sequenzen und übersetzen die gesprochene Sprache Laut für Laut in die Schriftsprache. Umgekehrt wird die geschriebene Sprache Buchstabe für Buchstabe erlesen. „Abschreiben“ und „Erschreiben“ gehört zusammen

43 Orthografische Strategie 21.11.2014

44 Der lange Weg zur Rechtschreibung Erika Brinkmann 44 Um orthografisch richtig schreiben zu können, braucht es nach den beiden ersten Stufen noch zwei weitere Stufen. Erst wenn die Kinder lauttreu schreiben können, sollten die weiteren Strategien ausgebaut werden.

45 Morphematische Strategie 21.11.2014 … braucht man beim Schreiben von Wörtern, bei denen sich die Schreibweise erschließen lässt durch… Nachdenken über die Herleitung (Wälder von Wald) Wortbausteine (Fernseher – h – sehen) Verlängern (Hund – Hunde)

46 Wortstamm 21.11.2014 46

47 Rechtschreiben und Grammatik 21.11.2014 47

48 Morpheme 21.11.2014 48

49 Orthografische Strategie 21.11.2014 … hier muss man sich bewusst Wörter merken, bei denen man die Schreibweise nicht herleiten kann. Regeln und Faustregeln Regeln: Satzanfang groß, Nomen groß Faustregeln: Nach einem kurzen Vokal kommen meist zwei doppelte Konsonanten (Som mer)

50 Worträtsel für Fortgeschrittene 50

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52 Brügelmann: Kinder auf dem Weg zur Schrift Bedeutung des Wortes klären (Satz, Wortfamilie,..) Langsames und deutliches Artikulieren des Wortes Visuelle Durchgliederung durch Stecken Einprägen von links nach rechts mit besonderer Aufmerksamkeit für die kritischen Stellen Automatisieren des Bewegungsablaufs durch Schreiben in der Luft, auf dem Tisch, … mit offenen und geschlossenen Augen Schreiben des Wortes aus dem Gedächtnis Überprüfen anhand einer Vorlage 21.11.2014 52

53 Grundwortschatz http://schulen.eduhi.at/hs2.marchtrenk/hp_BSR_ WL/gws/xindex/rechts_uebg.htm http://schulen.eduhi.at/hs2.marchtrenk/hp_BSR_ WL/gws/xindex/rechts_uebg.htm 21.11.2014 53

54 Lynette Bradley –Oral Spelling bei besonders großen Schwierigkeiten LehrerIn schreibt das Wort vor S spricht das Wort nach S schreibt das Wort ab, benennt dabei alle Buchstaben Vergleicht seine Schreibung mit der Vorlage 5-6 mal wiederholt, 5-6 Tage lang Zeit: pro Wort ~ 1 Minute – insgesamt 10 min 21.11.2014 54

55 Training 21.11.2014 55

56 21.11.2014 56 Übungserfolg: 80% richtig nach dem Training 57% richtig nach 4 Wochen Wird das Wort gesetzt und nicht geschrieben: 62% und 30% wird nicht buchstabiert, sondern nur gesprochen : 50% und 35% Ohne Übung: 7% - 17% richtig

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66 Unterstützende Methoden 21.11.2014 66

67 Assoziative Verflechtung Lautgebärden Wortfeldübungen (Wasser: nass, baden,..) 21.11.2014 67

68 Silben 21.11.2014 68

69 Silbensegmentierung 21.11.2014 69

70 Systematisierung 21.11.2014 70

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