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E-Dampfgeräte / «E-Zigaretten» Auszüge und Verweise auf aktuelle, wissenschaftliche Studien Juni 2014 Christian Hassouna Martin Ulmann.

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1 E-Dampfgeräte / «E-Zigaretten» Auszüge und Verweise auf aktuelle, wissenschaftliche Studien Juni 2014 Christian Hassouna Martin Ulmann

2 Seite xx von xx Juni 2014 «Helvetic Vape ist die Schweizer Konsumentenvereinigung der E-Dampfer. Der Verein vertritt die Interessen der Schweizer Konsumenten von elektronischen Zigaretten.» Von Gegnern der E-Zigarette wird immer wieder behauptet, dass die Produkte nicht empfohlen werden können, weil die Auswirkungen des E-Dampfens wissenschaftlich nicht oder zu wenig untersucht seien. Bis vor ein paar Jahren lagen wirklich wenige Fakten und Studien vor. In der Zwischenzeit wurde aber vieles abgeklärt und es wird breit anerkannt, dass der Dampf der E-Zigaretten im Vergleich mit dem Rauch von konventionellen Zigaretten zahlreiche toxische Stoffe gar nicht, oder in viel geringerem Ausmass enthält. Dieses Dokument zeigt einige (von inzwischen vielen) Studien und Berichten auf, die die Vorteile der E-Zigarette gegenüber dem Rauchen von Tabak belegen. Es ist unbestritten, dass die Langzeitwirkung der Inhalation von Propylenglykol und Glycerin noch besser untersucht werden soll. Die Chancen der Risikominimierung für starke Raucher und deren Umfeld sollten aber jetzt genutzt werden können und nicht durch zu enge Regulierung eingeschränkt oder verunmöglicht werden. E-Zigaretten stellen eine Alternative zum Tabakkonsum dar. Die Effekte der Benutzung von E-Zigaretten müssen daher stets mit dem Rauchen verglichen werden, nicht mit dem Nicht-Rauchen. Wir unterstützen die Bemühungen, den Konsum durch Jugendliche zu regeln und einzuschränken. Vorwort

3 Seite xx von xx Juni 2014 Studie: Characteristics, Perceived Side Effects and Benefits of Electronic Cigarette Use: A Worldwide Survey of More than 19,000 Consumers Autoren:Konstantinos E. Farsalinos, Giorgio Romagna, Dimitris Tsiapras, Stamatis Kyrzopoulos and Vassilis Voudris Publ.-Datum:22. April 2014 Journal:Int. J. Environ. Res. Public Health 2014, 11(4), Original:http://www.mdpi.com/ /11/4/4356http://www.mdpi.com/ /11/4/4356

4 Seite xx von xx Juni 2014 Characteristics, Perceived Side Effects and Benefits of Electronic Cigarette Use: A Worldwide Survey of More than 19,000 Consumers Ergebnisse / Kernaussagen:  81 % der Teilnehmer konnten vollständig auf das E-Dampfen umsteigen und rauchten keinen Tabak mehr  Der restliche Anteil konnte den Konsum von Tabakprodukten um 80% reduzieren  88 % der ehemaligen Raucher berichteten über eine verbesserte Atmung  Bei über 75 % der ehemaligen Raucher steigerte sich die körperliche Ausdauerleistung  Weit über 80 % der ehemaligen Raucher erfreuten sich an einem verbesserten Geruchs- und Geschmackssinn  Über die Hälfte der ehemaligen Raucher stellte eine Verbesserung des Bluthochdrucks fest 1  68 % der ehemaligen Raucher stellten eine Verbesserung der Asthma-Symptome fest (COPD: über 77%) 1 1 Anteile der Benutzer, die angaben vor dem Umstieg darunter gelitten zu haben.

5 Seite xx von xx Juni 2014 Characteristics, Perceived Side Effects and Benefits of Electronic Cigarette Use: A Worldwide Survey of More than 19,000 Consumers Konklusion der Autoren:  Ein Grossteil der Befragten berichtete von signifikanten Vorteilen im Vergleich zum Tabakkonsum  E-Zigaretten können als Langzeit-Alternative zum Tabakkonsum dienen  Der Umstieg scheint auch für starke Raucher möglich und geeignet zu sein  Die Nebenwirkungen waren gering; speziell bei denjenigen, die komplett vom Rauchen aufs E-Dampfen umgestiegen sind

6 Seite xx von xx Juni 2014 Studie: Determinants and prevalence of e-cigarette use throughout the European Union: a secondary analysis of youth and adults from 27 countries Autoren:Constantine I Vardavas, Filippos T Filippides, Israel T Agaku Publ.-Datum:16. Juni 2014 Journal:Tob Control 2014; 0: 1-7 Original:http://tobaccocontrol.bmj.com/content/early/2014/04/30/tobaccocontrol short?g=w_tobaccocontrol_ahead_tabhttp://tobaccocontrol.bmj.com/content/early/2014/04/30/tobaccocontrol short?g=w_tobaccocontrol_ahead_tab

7 Seite xx von xx Juni 2014 Ergebnisse / Kernaussagen:  Die Antworten von 26’566 Personen aus 27 EU-Ländern wurden ausgewertet  Darunter waren 7352 Tabak-Raucher und 5782 ehemalige Tabak-Raucher  Abgefragt wurden u.a. Wissen, Risikobewusstsein und Gebrauch von E-Zigaretten  20.3 % der Raucher, 4.4 % der Ex-Raucher und nur 1.1 % der Nicht-Raucher haben schon einmal E-Zigs benutzt  Der stärkste Prädiktor für E-Zig Gebrauch war bei Rauchern (OR: 10.63)  Jüngere Raucher (15-24 Jährige) und starke Raucher (11-20 Zigaretten/Tag) sind eher Nutzer von E-Zig  Der Gebrauch von E-Zig war wahrscheinlicher bei Rauchern, die versucht haben aufzuhören  Jüngere Ex-Raucher benutzten häufiger E-Zig als ältere Determinants and prevalence of e-cigarette use throughout the European Union: a secondary analysis of youth and adults from 27 countries

8 Seite xx von xx Juni 2014 Konklusion der Autoren:  Ein beachtlicher Teil der EU-Bevölkerung hat die E-Zigarette schon benutzt (Hochrechnung: 29.3 Mio in EU)  Die Nutzer waren vorwiegend jüngere Raucher und/oder Raucher bzw. Ex-Raucher, die im letzten Jahr versucht haben mit dem Rauchen aufzuhören  Weitere Evaluation über Gesundheit der Nutzer, Raucherentwöhnung und Nikotin-Sucht sind nötig Determinants and prevalence of e-cigarette use throughout the European Union: a secondary analysis of youth and adults from 27 countries

9 Seite xx von xx Juni 2014 Studie: Peering through the mist: systematic review of what the chemistry of contaminants in electronic cigarettes tells us about health risks Autor:Igor Burstyn Publ.-Datum:9. Januar 2014 Journal:BMC Public Health 2014, 14:18 Original:http://www.biomedcentral.com/ /14/18http://www.biomedcentral.com/ /14/18

10 Seite xx von xx Juni 2014 Peering through the mist: systematic review of what the chemistry of contaminants in electronic cigarettes tells us about health risks Ergebnisse / Kernaussagen:  Es wurden die Mengen der Gefahrenstoffe von E-Zig mit den Grenzwerten der maximalen Arbeitsplatzkonzentration (MAK-Wert) verglichen. Daraus ergeben sich keine Hinweise, dass die Exposition der Dampfer ein gesundheitliches Risiko darstellt.  Die überwiegende Mehrheit der erwarteten Konzentrationen der Stoffe beträgt << 1 % der MAK-Werte.  Die erwartete Konzentration für Acrolein und Formaldehyd beträgt < 5 % der MAK-Werte.  Berücksichtigt man den Kontakt zum Aerosol als Mischung von verschiedenen Gefahrstoffen ist eine Überschreitung der Hälfte des MAK-Wertes nicht plausibel.  Die Exposition bezüglich der deklarierten Inhaltsstoffe Propylenglykol und Glycerin verdient Beachtung wegen der vorsorglichen Art der Festlegung der MAK-Werte für Kohlenwasserstoffe mit nicht bekannter Toxizität.

11 Seite xx von xx Juni 2014 Konklusion der Autoren:  Nach aktuellem Wissensstand und verglichen mit den Standards für die Arbeitsplatzsicherheit (MAK-Werte), geben die Komponenten im Aerosol von E-Zigaretten keinen Hinweis auf gesundheitliche Gefahren für die Dampfer.  Das Aerosol der E-Zigarette als Ganzes (Liquid und Inhaltsstoffe) stellt dennoch eine Gefährdung dar, die eine Beobachtung des Gesundheitszustands rechtfertigt, denn das Risiko soll möglichst tief gehalten werden.  Die Exposition der Personen in unmittelbarer Nähe ist um ein Vielfaches niedriger als für den Dampfer und stellt kein offensichtliches Risiko dar. Peering through the mist: systematic review of what the chemistry of contaminants in electronic cigarettes tells us about health risks

12 Seite xx von xx Juni 2014 Studie: Electronic cigarettes for smoking cessation: a randomised controlled trial Autoren:Christopher Bullen, Colin Howe, Murray Laugesen, Hayden McRobbie, Varsha Parag, Jonathan Williman, Natalie Walker Publ.-Datum:16. November 2013 Journal:Lancet 2013; 382: Original:http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS (13) /abstracthttp://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS (13) /abstract

13 Seite xx von xx Juni 2014 Ergebnisse / Kernaussagen:  657 Leute, die das Rauchen aufgeben wollen, wurden randomisiert in drei Gruppen eingeteilt (289 zu Nikotin- E-Zigaretten, 295 zu Nikotin-Patch und 73 zu Placebo-E-Zigaretten).  Nach 6 Monaten waren 7.3 % (21 von 289) der Nikotin-E-Zig-Gruppe, 5.8 % (17 von 295) der Nikotin-Patch- Gruppe und 4.1 % (3 von 73) der Placebo-E-Zig-Gruppe verifiziert abstinent.  Die Anzahl der Abstinenten war niedriger als erwartet, deshalb ist statistisch keine Überlegenheit einer Gruppe nachweisbar.  Bei den Nebenwirkungen wurde ebenfalls kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt. Electronic cigarettes for smoking cessation: a randomised controlled trial

14 Seite xx von xx Juni 2014 Konklusion der Autoren:  E-Zigaretten, mit oder ohne Nikotin, waren ziemlich wenig hilfreich für die Aufgabe des Rauchens. Die Effizienz war gleichartig wie die Nikotin-Patches. Es wurden generell wenig Nebenwirkungen festgestellt, statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen von konventionellen Präparaten und E-Zigaretten wurden nicht gefunden.  Unsicherheit besteht über den Platz der E-Zigaretten in der Tabak-Regulierung.  Weitere Forschung ist dringend notwendig, um gesamthaft die Vorteile und die Risiken der E-Zig für die Betroffenen und die Gesamtbevölkerung beurteilen zu können. Electronic cigarettes for smoking cessation: a randomised controlled trial

15 Seite xx von xx Juni 2014 Bericht: Safety evaluation and risk assessment of electronic cigarettes as tobacco cigarette substitutes: a systematic review Autoren:Konstantinos E. Farsalinos, Riccardo Polosa Publ.-Datum:13. Februar 2014 Journal:SAGE Journals: Therapeutic Advances in Drug Safety Original:http://taw.sagepub.com/content/5/2/67http://taw.sagepub.com/content/5/2/67

16 Seite xx von xx Juni 2014 Ergebnisse / Kernaussagen (1/2):  E-Zigaretten sind die vielversprechendste Alternative, um die Gefahren des Tabakkonsums zu reduzieren.  Die Schadstoffemission von E-Zigaretten ist verschwindend gering im Vergleich mit jener von Tabakzigaretten  Nikotin verursacht kein erhöhtes Krebsrisiko. Nikotin ist auch nicht für kardiovaskuläre Erkrankungen verantwortlich zu machen, genau so erhöht es nicht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und andere lebensbedrohliche Krankheiten.  Eine (bereits durch das Tabakrauchen bestehende) Nikotinsucht, die mit dem Gebrauch von E-Zigaretten ggf. weitergeführt wird, stellt nur ein minimales Risiko dar, wenn dafür all die krank machenden Schadstoffe von Tabakzigaretten wegfallen. Safety evaluation and risk assessment of electronic cigarettes as tobacco cigarette substitutes: a systematic review

17 Seite xx von xx Juni 2014 Ergebnisse / Kernaussagen (2/2):  Im Gegensatz zu «Nebenstromrauch» bei Tabakzigaretten, existiert «Nebenstromdampf» bei E-Zigaretten nicht, da die E-Zigarette nur Dampf produziert wenn der Benutzer daran zieht.  Die Schadstoffbelastung im «Passiv-Dampf» ist minimalst, im Gegensatz zum erwiesenermassen massiv schädlichen Passiv-Rauch.  Befürchtungen betreffend Unfällen mit nikotinhaltigen Liquids: Die bisher angenommene tödliche Dosis Nikotin für einen Erwachsenen von 60 mg wird mittlerweile von verschiedenen Stellen angezweifelt. In Wirklichkeit liegt sie wohl bei ca. 500 – 1000 mg. Bei einem Nikotingehalt von 9 mg/ml Liquid müsste ein Erwachsener weit über 50 ml Liquid «versehentlich» trinken, damit er auf z.B. 500 mg kommt. Safety evaluation and risk assessment of electronic cigarettes as tobacco cigarette substitutes: a systematic review

18 Seite xx von xx Juni 2014  Die E-Zigarette hat uns und vielen anderen starken Rauchern resp. Ex-Rauchern geholfen, den persönlichen Gesundheitszustand zu verbessern (Farsalinos).  Die Benutzer von E-Zigaretten sind im Wesentlichen aktuelle Raucher und ex-Raucher, wobei die jüngere Generation der Raucher und Raucher, die aufhören wollen, die E-Zig häufiger nutzen. Der Konsum von E-Zig bei Nichtrauchern ist mit 1 % minimal und widerlegt die «Gateway»-These (Vardavas).  Zahlreiche toxische Stoffe im Zigarettenrauch sind im Dampf der E-Zig schlicht nicht vorhanden und können demzufolge weder für den Dampfer noch seine Umgebung gefährlich sein. Die Relation zu den MAK-Werten zeigt das geringe Risiko, welches beim Dampfen bestehen bleibt. Es ist klar, dass gar nicht rauchen oder dampfen noch besser wäre für die Gesundheit (Burstyn). Folgerungen von Helvetic Vape (1/2)

19 Seite xx von xx Juni 2014  Die E-Zig wurde nicht als Rauchstopphilfe entwickelt und ist deshalb auch nicht als Heilmittel zur Rauchentwöhnung zugelassen. Die Effizienz der zugelassenen Präparate lässt Wünsche offen. Die Studie mit E-Zig und Patch zeigt nun zumindest analoge Werte (Bullen und weitere). Im Hinblick auf die geringen Chancen eines Rauchstopp-Versuchs sollte die E-Zig zumindest als alternative Rauchstopphilfe individuell genutzt werden können und der Zugang sowie die Nutzung nicht durch restriktive Verordnungen erschwert werden.  Helvetic Vape setzt sich für eine liberale Regulierung für erwachsene Dampfer ein. Werbung, die speziell auf Jugendliche abzielt sowie die Abgabe der Produkte an Jugendliche lehnen wir entschieden ab. Folgerungen von Helvetic Vape (2/2)


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