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Mut zur Brücke Knackpunkte für erfolgreiche ArbeitgeberInnenakquisition und konstruktive Kommunikation mit Personalverantwortlichen Europäische Fachtagung.

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Präsentation zum Thema: "Mut zur Brücke Knackpunkte für erfolgreiche ArbeitgeberInnenakquisition und konstruktive Kommunikation mit Personalverantwortlichen Europäische Fachtagung."—  Präsentation transkript:

1 Mut zur Brücke Knackpunkte für erfolgreiche ArbeitgeberInnenakquisition und konstruktive Kommunikation mit Personalverantwortlichen Europäische Fachtagung und Abschlusskonferenz des Leonardo da Vinci Transfer of Innovation Projekts Europäischer Werkzeugkoffer für Unterstützte Beschäftigung und Vielfalt Wien, 25. September 2014 JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

2 Jürgen Länge 14 Jahre Berater im Integrationsfachdienst bei cba e.V. in München Seit 1997 ca. 400 Trainings / Seminare / Workshops zum Themenkreis „Professionelle Arbeitsplatzakquisition“ + „Konstruktive Kommunikation“ Trainer, (Lehr-)Supervisor, Coach, Moderator Existenzgründungsberater JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

3 Im Fokus JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de Kaltakquise Akquirierende Person Strategien & Vorgehensweisen

4 These 1 Akquise ist Beziehungsaufnahme Es ist erfolgreich, wenn Fachdienste auf ArbeitgeberInnen aktiv zugehen. Zu Beginn kommt es dann auf die Fähigkeiten des Vermittlers, nicht auf die Fähigkeiten des Klienten an! JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

5 These 2 Akquise ist Beziehungspflege Aktives Empfehlungsmarketing und konsequente Kontaktpflege erleichtern Akquise nachhaltig. Dies wird häufig unterschätzt und vernachlässigt. JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

6 These 3 Akquise ist Beziehungsgestaltung Dafür gibt es erlernbares Handwerkszeug. MitarbeiterInnen von Fachdiensten bringen gute Voraussetzungen mit, um professionelle Akquisition zu erlernen. JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

7 These 4 Akquise ist lernbar Durch Weiterbildung, Training, Übung und Reflexion steigen Handlungskompetenz, Mut und Freude bei der Kontaktaufnahme zu Personalverantwortlichen. Damit wachsen auch die Vermittlungs- und Kooperationserfolge. JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

8 These 5 Akquisestrategien sind übertragbar Vermittlungserfolge sind im Supported Employment für Menschen mit Handicap möglich, und ebenso für andere Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt. Modifikationen braucht es nur bei der Bewerberdarstellung und der Intensität des Kontaktes zwischen BeraterIn/VermittlerIn und den Personalverantwortlichen. JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

9 Definitionen  Akquise / Akquisition: Gewinnung von Kunden oder Aufträgen  Kaltakquise: Erstansprache eines potentiellen Kunden  neuer Geschäftskontakt  kein erkennbarer Bedarf des Akquirierten  meist für den Akquirierten unerwartet  Warmakquise:  Geschäftskontakt besteht oder bestand früher und wird wieder aufgenommen JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

10 Ziele der Akquisition Ins Gespräch kommen Interesse wecken Tragfähige Beziehung herstellen KlientIn vermitteln 3-Win-Situation ermöglichen (langfristige) Kooperation mit Betrieb anbahnen JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

11 BeraterIn Fachdienst Personal- Verantwortliche(r) im Betrieb Verhaltens- ebene Sach- ebene Kommunikationsverhalten und situatives Gespür Argumente und Fakten ! ? Situation der Akquise JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

12 BeraterIn Fachdienst Personal- Verantwortliche(r) im Betrieb Verhaltens- ebene Sach- ebene Argumente und Fakten attraktiv Erfolg der Akquise Kommunikationsverhalten und situatives Gespür JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

13 Mindest-Voraussetzungen Betrieb hat (ggf. weckbaren) Bedarf Fachdienst Klient hat nutzbringendes ist motiviert Angebot (ggf. inkl. Begleitung + kann sich nach Arbeitsaufnahme) „kompatibel“ und hohe akquisitorische Kompetenz verhalten JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

14 Felder der Vorbereitung Fachdienst Betriebe Bewerber/in JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

15 Strategische Vorentscheidungen Ausgangspunkte  Auftrag: Ansatz klienten- vs. fachdienstzentriert  Ziel: Vermittlung vs. Kooperation im Vordergrund  Falls Vermittlung:  Wunsch Klient/In  Einschätzung BeraterIn zu Fähigkeiten KlientIn + zum Arbeitsmarkt  Idee für Tätigkeit  Volle Leistung oder Teilleistung?  Reguläre Stelle? Nische? Praktikum?  Branche; Größe des Betriebes (KMU schneller)  Kalt- vs. Warmakquise (Warm meist schneller)  Weg der Kontaktaufnahme  telefonisch, persönlich, (schriftlich) JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

16 Vorbereitung Fachdienst  Idee  Zielbetriebe recherchiert  Strategie geklärt  Argumente für Kooperation + Bewerberin parat (6 Nutzen-Ebenen)  (individuelles) Angebot für Betrieb geklärt  interessante Präsentation  Identifikation mit dem Auftrag  Fachliche Kompetenz  Klares Rollenverständnis  Positive Ausstrahlung  Hohe Kommunikationsfähigkeit JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de Fachdienst

17 Bedingungen für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen Voraussetzung: Personalbedarf!  Möglichst hohe Sicherheit:  ggf. Beratung/Unterstützung/ Rücktrittsrecht (89%)  Leistungsfähigkeit muss gegeben sein (79%)  Finanzielle Hilfen wenn nötig (59%)  Soziale Aspekte (41%) JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

18 Nutzen für Betriebe (= Argumente) Nur klar erkennbare Nutzen bewegen den Verantwortlichen des akquirierten Betriebes zur Zusammenarbeit! JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

19 Vorbereitung – Präsentation des/ der Klienten/In durch den Fachdienst  Kennen, Vertrauen, Beratungskontrakt  Einstellung zu KlientIn  Fähigkeitsprofil  Attraktive + seriöse Präsentation (geeint mit KlientIn) JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de KlientIn

20 Und dann geht’s los … JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de

21 Konstruktive Kommunikation (1) JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de  Gesprächssteuerung und –strukturierung (aktiv/passiv)  kurze Sätze (ohne Konjunktive = Weichmacher)  Konstruktives Fragen (z.B. W-Fragen zu Beginn, geschlossene oder Alternativfragen am Ende)  Aktiv zuhören  Rapport herstellen  Pacing + Leading (Rapport herstellen + vertiefen)  Merkmal-Vorteil-Nutzen Argumentation

22 Konstruktive Kommunikation (2) JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de  Kontaktfördernder Umgang mit Einwänden  Interessen statt Positionen besprechen  Gemeinsam Optionen entwickeln  Future-Pace  Unterstützender Einsatz von Körpersprache und Sprechweise  ggf. Kommunikation auf der Metaebene  hohe Wahrnehmungsfähigkeit, gutes situatives Gespür + Rollenklarheit sind hilfreich.

23 Kontaktpflege JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de  mindestens 1 x/Jahr  i.d.R. kurze Gespräche (persönlich und/oder tel.)  angekündigt/vereinbart  ggf. zusätzlich aus aktuellem Anlass  mit (für GesprächspartnerIn) interessanten Themen (auch ohne Klienten- oder Akquisebezug)  Aktives Empfehlungsmarketing anstoßen

24 Erfolgsfaktoren der Akquise JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de  Positive, klare, wertschätzende Grundhaltung  Kommunikative Kompetenz  Ausreichend Zeit  Rollenflexibilität und Rollenklarheit u.a. Bereitschaft zur Allparteilichkeit; Kundenorientierung  Interessantes, professionelles Angebot, inkl. ausreichenden Angeboten für Begleitung zur Stabilisierung (  wichtig für nachhaltigen Erfolg!)  „Seriöse Begeisterungsfähigkeit“

25 Akquise auch für andere Zielgruppen? JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de  Alle genannten Erfolgsfaktoren der Akquise sind nicht zielgruppenspezifisch.  Die Kooperationsbereitschaft der Arbeitgeber basiert zu Anfang auf (wachsendem) Vertrauen zur Kontaktperson, Neugier/Interesse, Bedarf und (mehrfacher) Nutzenerwartung.  Je unsicherer die Kompatibilität des Bewerbers erscheint, desto mehr bedarf es an Engagement der Kontaktperson, um die Einstiegshürde zu überwinden.

26 Akquise verbessern = Chancen erhöhen JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de  Der langfristige Verbleib der BewerberIn in der Firma entscheidet sich nicht in der Akquise, sondern hängt in hohem Maße von den Rahmenbedingungen in der Firma und den Begleitmöglichkeiten ab.  In der Akquise entscheidet sich, ob der/die BewerberIn die Chance bekommt einzusteigen.

27 Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen bestes Gelingen bei Ihrem Mitwirken an gelingender Inklusion JL – Training & Beratung www.juergenlaenge.de


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