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Noten – Leistung – Übertritt “Der Grund, warum wir uns über eine Sache sorgen ist nicht er selbst, er ist in der Idee, die wir über die Sache haben!”

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Präsentation zum Thema: "Noten – Leistung – Übertritt “Der Grund, warum wir uns über eine Sache sorgen ist nicht er selbst, er ist in der Idee, die wir über die Sache haben!”"—  Präsentation transkript:

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2 Noten – Leistung – Übertritt “Der Grund, warum wir uns über eine Sache sorgen ist nicht er selbst, er ist in der Idee, die wir über die Sache haben!” (Epiktet)

3  In Europa gibt es viele Tests für den Wechsel zwischen Grundschule und Höherbildender Schule. Manchmal entscheidet ein speziell erreichter Grad einer Testskala und manchmal eine spezielle Note, ob die Schüler eine bestimmte Höherbildende Schule besuchen dürfen, oder ob es nicht erlaubt ist in eine Höherbildende Schule zu wechseln. Die Meinung, dass es möglich sei Leistungen innerhalb einer Klasse oder einer Gruppe zu vergleichen, wird durch das System gerechtfertigt. Dabei handelt es sich immer nur um einen Vergleich von Nummern und einem Aussortieren von Kindern, es sagt nichts aus über die persönliche Leistung des individuelles Kindes – die Person wird zu einer Nummer.

4 Vorteile von Beurteilungen mit intraindividuellen Referenzstandards (IRST):  o Die Zunahme von individueller Leistung wird für die Schüler sichtbar.  o Fehlende Lernleistungen können sehr oft mit schlechten Selbstkonzepten der Schüler erklärt werden. Der Effekt ist die Kausal-Attribution von individuellen Leistungen.  o Der I-RST ermöglicht positives Feedback, selbst wenn eine Note im S-RST negativ ist.  o Das Selbstkonzept, die Motivation, das Interesse an Unterrichtsstunden, das Feedback der Kinder, … steigen auf ein höheres Level. Referenzstandard (RST) der intraindividueller RST (I-RST), der interindividuelle RST (S-RST) oder der Lehrplan RST

5 Lehrer mit S-RST (Referenzstandard) I-RST (Referenzstandard) Erklären das Fehlen von Leistungen durch Zeitstabile Faktoren: Fehlen von Talent, Fehlen von Fleiß, ….. Zeitvariable Faktoren: Ungünstige Konditionen für Lernen und Anstrengung Erfüllen ihrer geschulten- Zurückhaltung durch Verstärkung und Tadel nach Beendigung der Unterrichts- Stunde. Verstärkung von begabten Kindern auch wenn ihre Leistung negativ oder niedrig sind. Permanente Verstärkung. Beschuldigungen der begabten Schüler, wenn die Leistung niedrig ist, Lob auch für Durchschnittsschüler. Erfüllen ihres didaktischen Verhaltens durch Wenig komplexe Instruktionen, wenig komplexe Unterrichtsstunden, wenig individuelle Hilfe. individuelle und komplexe Instruktionen, variable Schwierigkeiten in Übungen, individuelle Hilfe. Konsequenzen Orientierung an Mißerfolgen, Fehlen von Selbstkonzept. Orientierung am Erfolg, hohes Selbstkonzept.

6 Was Schüler wissen müssen, wenn der I- RST vom S-RST gefolgt ist? Für eine stabile Situation müssen eine Reihe von Faktoren klar sein: Wie ist der Referenzstandard, der in Gebrauch ist. Welche Methoden von Hilfe sind erlaubt? Was sind die Ziele der Kontrolle, des Tests, …. Welche Art der Bewertung liegt vor und welche Note ist für bestimmte Leistungen zu erwarten? Welche Informationen sind nötig um die Lösung zu finden? Wie wird die Lösung von Problemen bewertet – wie ist die Messung der Leistung? Welche Note ist zu erwarten bei welcher Anzahl von Lösungen? Normalerweise sind diese Dinge in der Grundschule und der Höherbildenden Schule unterschiedlich. Die Lehrer der Grundschule und der Höherbildenden Schule sollten das ausdiskutieren, um einen kooperativen Weg beim Schulwechsel zu finden.

7 Praktische Beispiele: 1. Test – Auswahl: Es sollte sechs Sprach-, und Mathematiktests während eines Jahres geben. Die Schüler kennen das Ziel von jedem Test am Beginn des Jahres. Sie wissen die Woche in der der Test geplant ist. Sie können vier der Tests auswählen, zwei Tests werden aussortiert. Wenn sie wollen, können sie auch alle sechs Tests schreiben, es macht aber keinen Unterschied. Wenn sie alle sechs Tests geschrieben haben, zählen nur die vier besten für die Endnote. 2. Test - Woche: Eine Woche (nicht nur ein Tag) hat man Zeit um einen Test zu schreiben. Der Lehrer empfiehlt einen “Testtag” – aber wenn es Schüler gibt, die den Test an einem anderen Tag schreiben wollen (früher oder später) ist das möglich. Der Grund dafür ist persönlich – Schüler müssen dem Lehrer nicht erzählen warum sie den Test verschieben wollen – sie sagen ihm nur, dass sie ihn an einem anderen Tag zu schreiben gedenken. An diesem Beispiel konnten wir sehen, dass manche falsch-orientierten Kinder am Anfang Hilfe brauchen um z.B. nicht den letztmöglichen Tag zu nehmen, um nicht zu sagen “Ich fürchte mich – ich werde den nächsten Test schreiben”. Im Allgemeinen brachten diese zwei Systeme eine wirklich angstfreie Situation.

8 Kinder brauchen ein leistungsbezogenes Selbstkonzept beim Übergang zwischen Grundschule und Höherbildener Schule. Dieses Selbstkonzept korreliert nicht mit dem IQ und/oder den Schulnoten – es ist ein individueller Indikator für: o hohes Level an Anstrengung/Fleiß o hohe Anstrengungsiniziierung und hohes kognitives Engagement Niedriger Selbstzweifel und Reduktion von Angst in der Wahrnehmung von Stressituationen.

9 Forderung an eine Schule - für alle Kinder und Lehrer o Das Schulkonzept braucht einen Platz für Kinder und Lehrer, der in der Kindesumgebung (Lebenswelt) gerechtfertigt ist. o Lernen, Leistungen und Organisation der Schule werden kooperativ, und nicht in Konkurrenz organisiert.. o Die Organisation der Lernumgebungen nimmt auf die Bedürfnisse der Kinder Rücksicht – Schule wird zur “Welt der Kinder” und nicht zur “Welt der Lehrer”. o Der Lehrplan ist Individuen und speziellen Unterrichtsbedürfnissen angepasst (soweit dies notwendig ist). o Werden Standards nicht erfüllt, betrachtet man grundsätzlich vorerst einmal die spezielle Entwicklung der Kinder. o Ein Mentoren System (inklusive Kinder als Mentoren) ist für das Verstehen der Beurteilung wichtig. o Selbstorganisiertes, offenes Lernen ist möglich. o Berichte über die Leistung werden als Entwicklungsberichte formuliert, wobei verschiedene Formen der Darstllung(Tests, Noten, Portfolios, …) möglich sind. Es gibt spezielle Formen des Feedbacks um der persönlichen Entwicklung jedes Kindes gerecht werden zu können.


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