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Digital Repository Universität zu Köln Historisch-kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung Seminar: Digital Objects Processing - CMS vs. Digital.

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Präsentation zum Thema: "Digital Repository Universität zu Köln Historisch-kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung Seminar: Digital Objects Processing - CMS vs. Digital."—  Präsentation transkript:

1 Digital Repository Universität zu Köln Historisch-kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung Seminar: Digital Objects Processing - CMS vs. Digital Library Dozentin: Susanne Kurz Referentinnen: Franziska Schmid, Sabrina Mayer, Sarah Brungs Datum: 17. Juni 2014

2 Repositorien Repositorien sind an Universitäten oder Forschungseinrichtungen betriebene Dokumentenserver. Auf diesen werden wissenschaftliche Materialen archiviert und weltweit entgeltfrei zugänglich gemacht. Institutionelle vs. Disziplinäre Repositorien ↓ ↓z.B. Universitätsbibliotheken,PsyDok, Forschungsorganisationen SSOAR (Social Science Open Access Repository)

3 SPARC Scholarly Publishing & Academic Resources Coalition Es ist ein Zusammenschluss von Akademien, Bibliotheken und Forschungsorganisationen. “As a catalyst for action, our pragmatic agenda focuses on supporting the emergence of new scholarly communication models that expand the dissemination of scholarly research and reduce financial pressures on libraries and create a more open system of scholarly communications.” (http://www.sparc.arl.org/about)

4 Hochschulrektorenkonferenz 2002 wurde die Empfehlung „Zur „Neuausrichtung des Informations- und Publikationssystems der deutschen Hochschulen“ herausgegeben. „Ziel der Hochschulen muss es […] sein, langfristig durch eine strukturelle Veränderung die größtmögliche Verfügbarkeit von wissenschaftlicher Information bei möglichst niedrigen Kosten zu erreichen. Die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse muss wieder der Wissenschaft und nicht primär den kommerziellen Interessen von Großverlagen dienen.“ (http://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/positionen/convention/zur-neuausrichtung-des-informations- und-publikationssystems-der-deutschen-hochschulen/)

5 Open Access Ziel der Open-Access-Bewegung ist es, wissenschaftliche Literatur und wissenschaftliche Materialien für alle Nutzer(innen) kostenlos im Internet zugänglich zu machen. Die einzige Einschränkung bezüglich des Copyrights sollte darin bestehen, den jeweiligen Autoren Kontrolle über ihre Arbeit zu belassen und deren Recht zu sichern, dass ihre Arbeit angemessen anerkannt und zitiert wird.

6 Open Access Möglich wurde die Einrichtung kostenfreier Dokumentenarchive durch die Entwicklung der Software Eprints. Den Grundstein der OA-Bewegung legte 1991 Paul Ginsparg. Er richtete den Server ArXiv ein. Weitere führende Akteure und Mitbegründer der Bewegung sind Peter Suber und Stevan Harnad.

7 Open-Access-Strategien Die beiden wichtigsten Publikationswege des Open Access werden auch als „Goldener“ und „Grüner Weg“ bezeichnet. Der „Goldene Weg“: - d.h., die primäre Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Textes in einem Open-Access Medium - Parallel zu der elektronischen Publikation von Büchern kann eine Publikation in gedruckter Form erfolgen. - Der Schwerpunkt liegt zur Zeit auf Publikationen aus den Geistes-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften.

8 Open-Access-Strategien Der „Grüne Weg“: - d.h., eine Parallelveröffentlichung oder Selbstarchivierung, die auf privaten Homepages, Institutshomepages oder auf Dokumentenservern erfolgen kann. Hierbei speichern die Autoren eine Kopie ihres Aufsatzes oder ihrer Monographie, die sie beim Verlag eingereicht haben, öffentlich zugänglich. - Die nicht-standardisierte Selbstarchivierung wird zunehmend durch eine Archivierung auf Institutionellen Repositorien ergänzt und abgelöst.

9 Open Archives Initiative (OAI) 1999 gegründet Initiative von Betreibern von Dokumentenservern Ziel, die auf diesen Servern abgelegten elektronischen Publikationen im Internet besser auffindbar und nutzbar zu machen Dazu werden verschiedene einfache Techniken entwickelt und bereitgestellt, sodass Metadaten serverübergreifend abgefragt werden können Grundprinzip ist demnach die freie Weitergabe von Metadaten

10 OAI Protocol for Metadata Harvesting OAI Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) Einsammeln und Weiterverarbeiten von Metadaten Data Provider z.B. Deutsche Nationalbibliothek stellt Metadaten bereit Service Provider Dienstanbieter, Suchmaschinen z.B. OAIster bereitet Metadaten auf und stellt sie für Suchanfrage bereit OAI-PMH Sammelt Metadaten

11 Grundlegend für diesen automatisierten Ablauf ist eine Einigung über den verwendeten Metadatenstandard! OAI-PMH verlangt Daten, die mindestens dem Standard Dublin Core (DC) entsprechen, empfiehlt aber MARC. Dublin Core (DC)MARC  Diese Standards sind einfach gesagt Datenformate, welche standardisierte Konventionen zur Beschreibung von elektronischen Dokumenten beinhalten. Elektronische Dokumente können dadurch mit Hilfe von Metadaten einfacher auffindbar gemacht werden. Suchmaschinen, wie OAIster ermöglichen es dem User, Metadaten einfach und serverübergreifend zu durchsuchen. OAI Protocol for Metadata Harvesting

12 ROAR = Registry of Open Access Repositories der University of Southampton, UK. Hier sind Repositories und einer durchsuchbaren Datenbank registriert Bis heute 2500 registriert OpenDOAR = Directory of Open Access Repositories der University of Nottingham, UK.

13 Deutsche Initiative für Netzwerkinformation Ziel:Die Verbesserung der Informations- und Kommunikationsdienstleistungen  Förderung der dafür notwendigen Entwicklung der Informationsinfrastrukturen an den Hochschulen und Fachgesellschaften (auf regionalem und überregionalem Niveau) Arbeitsgruppen: E-Framework E-Learning Elektronisches Publizieren (E-Pub) Elektronisches Publizieren Forschungsinformationssysteme (FIS) Forschungsinformationssysteme Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM) Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten Lernräume Videokonferenztechnologien und ihre Anwendungsszenarien (VIKTAS) Videokonferenztechnologien und ihre Anwendungsszenarien Virtuelle Forschungsumgebungen (vForum) Virtuelle Forschungsumgebungen

14 Deutsche Initiative für Netzwerkinformation „Open-Access-Netzwerk“ (OA-Netzwerk) Ziel ist eine verstärkte Vernetzung von Repositorien, um den deutschen Forschungsbeitrag national und international sichtbarer zu machen. stellt Dienste auf der Basis von aggregierten Daten der DINI- zertifizierten Repositorien bereit: – Kumulative Suche über Volltexte und Metadaten – Übergreifendes Browsing entlang von Klassifikationen – Automatische Benachrichtigung über neue Dokumente (Alerting) – Anbindung an weltweite Nachweisdienste – Exportfunktionen in gängige Datenbankformate – Anbindung an Druckdienste (Print on Demand) – Nutzungsstatistik und Zitationsanalyse (Entwicklungen aus weiteren DINI- Projekte)

15 Nationale und internationale Software zum Betrieb von Dokumentenservern National: International:

16 OPUS Die Open-Source-Software läuft unter der General Public License (GNU) zum Betrieb eines Dokumentenservers Einstellen, Administrieren, Archivieren und Recherchieren von elektronischen Publikationen über das Internet OPUS ist frei verfügbar und wird meist von Universitäten, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen für ein institutionelles Repository verwendet  Datenbestände können gemeinsam recherchiert werden Entwicklung:  Ende der 1997/98 wurde die Software an der Universitätsbibliothek Stuttgart entwickelt  Skriptsprache PHP4; Nachfolger OPUS 4 in PHP5.3. Beide Versionen für Lamp-Umgebung ausgelegt  2012 wurden in Deutschland 77 Repositorien auf Basis von OPUS ermittelt  OPUS kann von den Hochschulen selbst betrieben werden, wird aber auch im Rahmen von Hostingangeboten durch die deutschen Bibliotheksverbünde bereit gestellt

17 OPUS Beispiel OPUS an Hochschulen: Dokumentenserver Universität Stuttgart

18 OPUS Beispiel OPUS an Hochschulen: Dokumentenserver Universität Stuttgart

19 OPUS Beispiel OPUS an Hochschulen: Dokumentenserver Universität Stuttgart

20 OPUS Beispiel OPUS als Hostingangebot: Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin- Brandenburg

21 OPUS Funktionsweise: Dokument wird im PDF-Format auf den Volltextserver (OPUS) hochgeladen Metadaten werden über ein HTML-Dokument eingegeben

22 OPUS Anfrage an Deutsche Nationalbibliothek für URN  URN: Uniform Ressource Name gewährleistet eine dauerhafte Adressierung digitaler Dokumente im WEB  Beispiel URN: urn:nbn:de:bsz:93-opus  nbn: national bibliography number (Namespace Identifier)  Die Hoheit der nbn obliegt in jedem Staat der jeweiligen Nationalbibliothek

23 OPUS In OPUS ist die Schnittstelle XEPICUR (basierend auf XML) integriert, wodurch die Metadaten und URN gebündelt an die Deutsche Nationalbibliothek versendet werden Die Deutsche Nationalbibliothek überprüft die Daten und wandelt sie mittels der XMetaDissPlus-Schnittstelle um, sodass sie zu nationalen und internationalen Metadatensuchmaschinen kompatibel sind Suche in Volltexten als auch innerhalb von Metadaten mit der Suchmaschine htdig OPUS realisert einen Print-on-Demand-Webservice mit ProPrint, so dass Publikationen aus OPUS in gedruckter Form in der Regel entgeldpflichtig bestellt werden können

24 OPUS XMetaDissPlus-Schnittstelle

25 OPUS In OPUS ist die Schnittstelle XEPICUR (basierend auf XML) integriert, wodurch die Metadaten und URN gebündelt an die Deutsche Nationalbibliothek versendet werden Die Deutsche Nationalbibliothek überprüft die Daten und wandelt sie mittels der XMetaDissPlus-Schnittstelle um, sodass sie zu nationalen und internationalen Metadatensuchmaschinen kompatibel sind Suche in Volltexten als auch innerhalb von Metadaten mit der Suchmaschine htdig OPUS realisert einen Print-on-Demand-Webservice mit ProPrint, so dass Publikationen aus OPUS in gedruckter Form in der Regel entgeldpflichtig bestellt werden können

26 MyCoRe Freie Software, mit deren Hilfe Institutionen eigene Dokumenten- und Publikationsserver, Archivlösungen, Sammlungen von Digitalisaten oder vergleichbare Conten-Repositorien entwickeln können MyCoRe = My Content Repository  „Content Repository“ oder wahlweise „Core“ (Kern)  „My“ steht für lokale Nutzung und Anpassung  Gemeinsamer Kern kann um lokale Funktionen erweitert und per Konfiguration angepasst werden Programmiersprache: JavaScript MyCore ist keine vollständige, unmittelbar einsetzbare Repository-Software, wie OPUS, sondern stellt ein Werkzeug zur Erstellung solcher zur Verfügung Vorteil: Bereitstellung vieler Funktionen + Flexibilität. Metadatenmodell, die Webober- flächen, Such- und Eingabemasken sind frei konfigurierbar * In Dtl. gibt es ca. 20 Installationen

27 MyCoRe Beispiel: Papyrus Portal

28 MyCoRe Architektur

29 EPrints Open Source Software mit der institutionelle Open Access Repositorien aufgebaut werden; EPrints ist aber auch auf die Eigenpublikation von Wissenschaftler/innen ausgerichtet Seit 2000 von der School of Electronics and Computer Science an der University of Southampton betreut Auf LAMP-Architektur ausgerichtet: Linux, Apache, MySQL, Pearl (als Programmiersprache, anstatt PHP) Einfach Installation der Standarddistribution; erst das Einbinden von Erweiterungen fordert Programmierkenntnisse OAI-Schnittstelle ermöglicht Export der Metadatenformate MODS, METS, BiBTeX, OpenURL ContextObject und unterstützt URNs EPrints ist auf den englischsprachigen Bereich ausgerichtet und muss dementsprechend angepasst werden In Dtl. Ca. 8 institutionelle Repositorien, die mit EPrints realisiert wurden, international sind es über 300 Installationen

30 EPrints Beispiel Fraunhofer Gesellschaft

31 EPrints Beispiel Fraunhofer Gesellschaft

32 Quellen Opus: elib.uni-stuttgart.de/opus 00a2fa2f46d4 MyCoRe:

33 Quellen EPrints:


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