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Fortbildung Juni 2003 Märchenstunde Ausreden von Spielern und wie man ihnen begegnet.

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Präsentation zum Thema: "Fortbildung Juni 2003 Märchenstunde Ausreden von Spielern und wie man ihnen begegnet."—  Präsentation transkript:

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2 Fortbildung Juni 2003 Märchenstunde Ausreden von Spielern und wie man ihnen begegnet

3 Vorbemerkungen Fußballregeln, Spiel- und Schiedsrichterordnungen legen den Ablauf eines Fußballspiels eigentlich genau und nachvollziehbar fest. Dennoch halten sich hartnäckig Mythen, Märchen und Gerüchte, mit denen Schiedsrichter immer wieder konfrontiert sind. Ziel dieser Fortbildung ist es daher, einige der häufigsten Ausreden und irrigsten Annahmen zu zeigen und den Umgang mit ihnen zu schildern.

4 Märchen Nr. 1 »Ich wollte doch den Ball spielen!« Die Absicht ist aber weniger bedeutsam als das Ergebnis des Körpereinsatzes. Wenn der Gegner vor dem Ball (oder anstelle des Balles) getroffen wird, liegt ein Foulspiel vor. Für eine persönliche Strafe ist es relevant, ob der Spieler den Ball wirklich treffen wollte oder konnte, für die Spielstrafe jedoch nicht.

5 Märchen Nr. 1 »Ich wollte doch den Ball spielen!«

6 Märchen Nr. 2 »Das war mein allererstes Foul! Wie kann man da ›Gelb‹ zeigen?« Gegenfrage: Was wäre, wenn jeder Spieler so ein allererstes Foul frei hätte? In den Fußballregeln ist klar festgelegt, wann eine Verwarnung auszusprechen ist – unabhängig davon, ob der Spieler »Ersttäter« ist. Selbstverständlich kann also auch der erste Regel- verstoß zu Verwarnung oder Feldverweis führen.

7 Märchen Nr. 2 »Das war mein allererstes Foul! Wie kann man da ›Gelb‹ zeigen?«

8 Märchen Nr. 3 »Der lässt mich doch auflaufen!« Wird von Angreifern gerne behauptet, wenn sie an einem Verteidiger nicht vorbei gekommen sind. Häufig kommt es zu einem Zusammenprall, wenn der Stürmer den direkten Weg zum Tor sucht. Grundsätzlich kann man von einem Abwehrspieler jedoch nicht erwarten, dass er höflich Platz macht, wenn der Angreifer an ihm vorbei will.

9 Märchen Nr. 3 »Der lässt mich doch auflaufen!« Der SR muss genau beobachten, ob wirklich ein »Auflaufenlassen« vorliegt oder eher ein Foulspiel des Angreifers. Bleibt der Abwehrspieler stehen oder wendet er auf der Stelle, so ist bei Zusammenstößen in der Regel der Angreifer dafür verantwortlich. Dem Verteidiger sollte in solchen Situationen ein Aktionsradius von 20 bis 30 Zentimetern zugestan- den werden.

10 Märchen Nr. 3 »Der lässt mich doch auflaufen!« Zugestehen muss man dem Verteidiger auch, dass er dem Angreifer nicht gerade seine verletzungs- anfällige Vorderseite zuwendet. Dreht er sich deshalb ein Stück weg, um sich zu schützen, bleibt der Regelverstoß normalerweise ebenfalls beim Stürmer. Stellt sich der Abwehrspieler dem Angreifer jedoch in den Weg, indem er mit einem Schritt zur Seite dessen Laufrichtung blockiert, bekommt der Stür- mer einen direkten Freistoß zugesprochen.

11 Märchen Nr. 4 »Das war Schutzhand!« Entscheidend ist, ob der Ball zur Hand geht – dann liegt Absicht vor –, oder ob es umgekehrt ist. Bei einem Schuss aus kurzer Distanz hat ein Spie- ler kaum Reaktionszeit – hier wird das Spiel in der Regel weiterlaufen. Der SR darf sich nicht davon beeinflussen lassen, wenn alles »Handspiel!« schreit. Unsinnig ist auch die Behauptung, aus Reflex gehandelt zu haben.

12 Märchen Nr. 5 »Falscher Einwurf!« Regel 15: Im Augenblick des Einwurfes muss der einwerfende Spieler  das Gesicht dem Spielfeld zuwenden,  mit einem Teil eines jeden Fußes entweder auf der Seitenlinie oder auf dem Boden außerhalb des Spielfeldes stehen,  beide Hände gebrauchen,  den Ball von hinten über seinen Kopf werfen.

13 Märchen Nr. 5 »Falscher Einwurf!« Anweisungen des DFB:  Zur Ausführung eines Einwurfs darf ein Spieler höchstens einen Meter von der Seitenlinie entfernt stehen (andernfalls Wiederholung durch die gleiche Mannschaft).  Ein Einwurf, der an einer anderen Stelle aus- geführt wird als dort, wo der Ball die Seitenlinie überquerte, gilt als nicht regelkonform ausge- führt.  Gelangt der Ball bei einem Einwurf nicht ins Spielfeld, so ist der Einwurf zu wiederholen.

14 Märchen Nr. 5 »Falscher Einwurf!« Damit ist klar geregelt, wann ein Einwurf regel- konform ausgeführt ist und wann nicht. Über die sonstige Körperhaltung des Einwerfers oder die Flugbahn des Balles steht nichts im Regelwerk. »Falscher Einwurf« wird meistens intuitiv gerufen, hat aber nur selten eine Berechtigung.

15 Märchen Nr. 5 Ball von hinten über den Kopf werfen Gesicht zum Spielfeld Beide Füße auf oder hinter der Linie (nicht mehr als 1 Meter)

16 Märchen Nr. 6 »Als Spielführer darf ich das!« Die Rechte und Pflichten des Spielführers gemäß der Spiel- und der Schiedsrichterordnung:  Ansprechpartner des Schiedsrichters  Darf als einziger nach dem Spiel den Grund für einen Feldverweis erfragen  Seitenwahl  Darf den Referee bitten, das Spiel abzubrechen, wenn sein Team weniger als 7 Spieler umfasst und das Ergebnis gegen es lautet

17 Märchen Nr. 6 »Als Spielführer darf ich das!« Die Rechte und Pflichten des Spielführers gemäß der Spiel- und der Schiedsrichterordnung:  Ist dafür zuständig, einen Mitspieler vom Feld zu schicken, wenn seine Mannschaft verse- hentlich mit 12 Spielern spielt  Ist verpflichtet, sich bei der Suche nach einem Unparteiischen zu beteiligen, wenn der ange- setzte Referee nicht erscheint  Unterschrift unter den Spielbericht


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