Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Alltag des Islam – Praxis des Dialogs Pfaffenhofen, 21.5.2014 Dr. Barbara Huber-Rudolf.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Alltag des Islam – Praxis des Dialogs Pfaffenhofen, 21.5.2014 Dr. Barbara Huber-Rudolf."—  Präsentation transkript:

1 Alltag des Islam – Praxis des Dialogs Pfaffenhofen, Dr. Barbara Huber-Rudolf

2

3 Handlungsorientierter Impuls: Sie werden gleich eine Überblicksfolie aus dem Lernweg „Islam im Alltag“ der Internetplattform „Lehrer-online.de“ sehen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Systematik (nicht beschriftete Haltestellen sind im Internet nicht durch Arbeitsblätter/Links ausgearbeitet). Notieren Sie sich Defizite (Was Sie gerne mit den SchülerInnen erarbeiten würden). Kritisieren Sie die Relevanz der Themen und benennen Sie selbst Stationen der Route „Konflikte“. Dr. Barbara Huber-Rudolf

4 H Station HHHHHHH Route Grundwissen Route Alltag Route Glaube Route Konflikte HHHHHHHH Islam HHHHH Was ist Islam ?5 Säulen Moschee Koran Mohammed Essen und trinken Symbole und Bilder Feste im Jahr Stationen im Leben Geschlechter und Ehe Dr. Barbara Huber-Rudolf

5 Quellen Currywurst: Bier: Hey Adem, wie geht´s? Kommst du Freitag nach der Moschee noch bei mir auf einen Snack vorbei?

6 Wie kommt eine Verpflichtung zustande? Beispiel: Alkoholverbot 2, 219 Man fragt dich nach dem Wein und dem Losspiel. Sag: In ihnen liegt eine schwere Sünde. Und dabei sind sie für die Menschen von Nutzen. Die Sünde, die in ihnen liegt, ist aber größer als ihr Nutzen. 5, 90 Ihr Gläubigen! Wein, das Losspiel, Opfersteine und Lospfeile sind ein Greuel und Teufelswerk. Meidet es! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergeben. (Aller Wein ausgegossen!) Frage an Kalif Ali: Trinken – Betrinken – üble Nachrede – 80 Hiebe Beispiel: Speisegebote 2,173 Verboten hat er euch nur Fleisch von verendeten Tieren, Blut, Schweinefleisch und Fleisch, worüber (beim Schlachten) ein anderes Wesen als Allah angerufen worden ist. Aber wenn einer sich in einer Zwangslage befindet, ohne (von sich aus etwas Verbotenes) zu begehren oder eine Übertretung zu begehen, trifft ihn keine Schuld. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.

7 Frau: Gleichwertig vor Gott, gleichberechtigt in der Gesellschaft Dr. Barbara Huber-Rudolf

8 Was sagt der Koran zum Kopftuch? Und die Tradition? Sure 24,31: Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Augen niederschlagen, …darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist, …den Schmuck nicht offen zeigen, …den Schal über den Halsausschnitt ziehen. Sure 33,59: So ist am ehesten gewährleistet, dass sie erkannt und nicht belästigt werden. SOLLEN: Element des vorchristlichen, assyrischen Rechts Teil der sassanidischen Kultur Laizisiert in der Republik Türkei Fatwa der Azhar-Gelehrten Dr. Barbara Huber-Rudolf

9 Methoden der Koranexegese Philologische Analyse: K 41,45 und K 83,45 chronologische Analyse: Abrogation Rhetorisch-stilistische A.: Unnachahmlichkeit Erzählende Kommentare: Bibel und Apokryphen Juristische Exegese: Notwendigkeit der Exegese mittels Hadithen/Spruchweisheiten Bis zur Fatwa: eigenständiges Rechtsgutachten des Mufti/Scheich ul-Islam nach der jeweiligen Rechtsschule mittels der Methoden des Fiqh nimmt Volksglaube, -empfinden, sozial- und wirtschaftspolitische Erfordernisse auf zur Beurteilung neu auftretender Sachverhalte Dr. Barbara Huber-Rudolf

10 Bildungsbemühen Migrationsgründe entscheiden über das Bemühen nach Bildung über Religionsgrenzen hinweg. Niedrigstes Bildungsniveau bei türkischstämmigen Arbeitsmigranten (17% ohne SA, 28% hoher SA) Höchstes Bildungsniveau bei iranischen politischen Flüchtlingen (80% HSA) Dr. Barbara Huber-Rudolf

11 Grundlagentexte des Islam Koran Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf. Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. Lies; denn dein Herr ist allgütig, Der mit dem Schreibrohr lehrt, lehrt den Menschen, was er nicht wusste. (Koran 96,1-5) Hadith: „Die Suche nach Wissen nur eine Stunde lang ist wertvoller als eine ganze Nacht lang im Gebet zu verbringen, und die Suche nach Wissen einen Tag lang ist besser als drei Monate zu fasten.“ (Dejlemi) Dr. Barbara Huber-Rudolf

12 Von der Feiertagsregelung bis zum Sportunterricht: Integrationsleistungen, die Muslime schon erbracht haben! Werte, die sie beleben (vgl. folgende Folie) Dialog als Ressource: Chadidscha ist im Kollektiv erfolgreich. Murad folgt dem Vorbild des Propheten und wird Kaufmann. Sueheyla nimmt sich die Frauen der islamischen Geschichte zum Vorbild und studiert Bioethik. Dr. Barbara Huber-Rudolf

13 Themen/Motive des Dialogs Moscheebau Selbstaussage/-verständnis Gegenseitigkeit Islamischer Religionsunterricht Rechtfertigung des Wertes von konf. RU Gleichbehandlung vor dem GG Bekleidungsvorschriften Bewusstsein von Freiheit Differenzierungen vornehmen Blasphemie Meinungsfreiheit stärken Freiheit aushalten Gewalt/Selbstmordattentate deutliche Abgrenzung

14 Dr. Barbara Huber-Rudolf Chancen Kirche als Anwältin der Religionsfreiheit und Menschenwürde Kirche als Ort von Integration Kirche als Garant der Werte Kirche als „global player“ Kirche als Mediator Kirche als Kooperationspartner (Staat) Kirche als religiöser Lobbyist (Muslime)

15 Dr. Barbara Huber-Rudolf Theolog. Basis: Lumen Gentium 16 Der Heilswille umfasst aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird… und als Erlöser will, dass alle Menschen gerettet werden (vgl. 1 Tim 2,4). Wer nämlich das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt, Gott aber aus ehrlichem Herzen sucht, seinen im Anruf des Gewissens erkannten Willen unter dem Einfluss der Gnade in der Tat zu erfüllen trachtet, kann das ewige Heil erlangen.

16 Dr. Barbara Huber-Rudolf Gesellschaftspolit. Appell: Nostra Aetate 3c Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.


Herunterladen ppt "Alltag des Islam – Praxis des Dialogs Pfaffenhofen, 21.5.2014 Dr. Barbara Huber-Rudolf."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen