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Die Aktualisierung der Person Existenzanalytische Beiträge zur Personierung der Existenz Alfried Längle, Wien www.existenzanalyse.org www.laengle.info.

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Präsentation zum Thema: "Die Aktualisierung der Person Existenzanalytische Beiträge zur Personierung der Existenz Alfried Längle, Wien www.existenzanalyse.org www.laengle.info."—  Präsentation transkript:

1 Die Aktualisierung der Person Existenzanalytische Beiträge zur Personierung der Existenz Alfried Längle, Wien

2 1.Einschätzung der Ressourcen durch TherapeutInnen (Zürich) 2.Was wir suchen 3.Charakteristika der Person – zur Wiederholung 4.Die Grundaktivitäten der Person – die Aktivierung über die Begegnung 5.Die Aktivierung der Person über das Ich 6.Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch 7. Zusammenschau und Ausklang Agenda Alfried Längle, Wien -

3 1. Ressourcenstudie Zürich 2013 Alfried Längle, Wien - Stichprobe

4 Gesamt-N = 116 EA = 68 Nicht-ExistenzanalytikerInnen = 42 Alter = 53,25 (SD = 10,16; Min = 22, Max = 77) ♀ = 84 ♂ = 30 Ö = 52 D = 33 CH = 27 Alfried Längle, Wien -

5 Fragebogen – 29 Items Nicht hilfreich Sehr hilfreich 1 Wenn die PatientInnen das Gefühl haben, etwas zur Veränderung ihrer Situation beitragen zu können Wenn sie sich um das Verstehen des Kerns des Problem bemühen Was sehen Sie als hilfreich für einen guten Therapieprozess an? Alfried Längle, Wien -

6 Wichtigste Ressourcen – gesamt (N = 116) 1. Wenn die PatientInnen das Gefühl haben, etwas zur Veränderung ihrer Situation beitragen zu können (n = 39; MW = 3,8) 2. Wenn die PatientInnen die eigenen Gefühle und Gedanken ernst nehmen und sich zu ihnen stellen (n = 36; MW = 3,8) 3. Wenn sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen (n = 31; MW = 3,7) 4. Wenn sie offen sind für Begegnung und Dialog (n = 26) 5. Wenn sie für das tiefe, eigene Gespür empfänglich sind (n = 23) 6. Wenn sie bereit sind, Gefühle zuzulassen (n = 21) Alfried Längle, Wien -

7 Geringste Ressourcen – gesamt (N = 116) 29. Wenn die PatientInnen gute Planungs- und Organisationsfähigkeiten besitzen (MW = 2,3) 28. Wenn sich die PatientInnen in einer für sie zufriedenstellenden Wohnsituation befinden (MW = 2,4) 27. Wenn die PatientInnen mit ihrem Beruf zufrieden sind (MW = 2,4) Alfried Längle, Wien -

8 Wichtigste Ressourcen – EA (N = 68) 1.Wenn die PatientInnen die eigenen Gefühle und Gedanken ernst nehmen und sich zu ihnen stellen (MW = 3,79) 2.Wenn die PatientInnen das Gefühl haben, etwas zur Veränderung ihrer Situation beitragen zu können (MW = 3,78) 3.Wenn sie bereit sind, Gefühle zuzulassen (MW = 3,75) Alfried Längle, Wien -

9 1.Wenn die PatientInnen das Gefühl haben, etwas zur Veränderung ihrer Situation beitragen zu können (MW = 3,76) 2.Wenn die PatientInnen die eigenen Gefühle und Gedanken ernst nehmen und sich zu ihnen stellen (MW = 3,69) 3.Wenn sie offen sind für Begegnung und Dialog (MW = 3,68) [EA: Wenn sie bereit sind, Gefühle zuzulassen (MW = 3,75)] Wichtigste Ressourcen – Nicht-EA (N = 68) Alfried Längle, Wien -

10 Unterschied zwischen Existenzanalyse-Items und Distraktoren (Gesamt-Stichprobe)  Existenzanalytische Items (= personale Items + Prozessitems) werden in der Gesamtstichprobe als signifikant hilfreicher für den therapeutischen Prozess erlebt als die Distraktoren (äußere Bedingungen). Alfried Längle, Wien -

11 2. Was wir suchen EA: Therapie/Beratung/Coaching will: die Person aufsuchen und ihr zur Wirkung zu verhelfen Alfried Längle, Wien -

12 2. Was wir suchen EA: Therapie/Beratung/Coaching will: die Person aufsuchen und ihr zur Wirkug zu verhelfen „Aktualisierung der Person“: Aktuell sein Das Echte, Tiefe Heilende Kraft Alfried Längle, Wien -

13 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung a)Person = das Wesen des Menschen „Die Person hat ein Gesicht“ – eine Würde Alfried Längle, Wien -

14 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung a)Person = das Wesen des Menschen „Die Person hat ein Gesicht“ – eine Würde b) Person ≠ Ich Alfried Längle, Wien -

15 a)Person = das Wesen des Menschen „Die Person hat ein Gesicht“ – eine Würde b)Person ≠ Ich c)Kennzeichen der Person: Resonanzfähigkeit  die innere Stimmigkeit Kennzeichen des Ichs = Wille  Integrationsinstanz 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung Alfried Längle, Wien -

16 a)Person = das Wesen des Menschen „Die Person hat ein Gesicht“ – eine Würde b)Person ≠ Ich c)Kennzeichen der Person Resonanzfähigkeit  die innere Stimmigkeit Kennzeichen des Ichs = Wille  Integrationsinstanz d)Das Verhältnis von Ich und Person: das innere Gespräch 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung Alfried Längle, Wien -

17 a)Person = das Wesen des Menschen „Die Person hat ein Gesicht“ – eine Würde b)Person ≠ Ich c)Kennzeichen der Person Resonanzfähigkeit  die innere Stimmigkeit Kennzeichen des Ichs = Wille  Integrationsinstanz d) Das Verhältnis von Ich und Person: das innere Gespräch e) Unterschiedlichkeit und Einheit Ich = leibliche Brücke zwischen Person und Welt Person = Schwingen – logos, memra - empfänglich sein 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung Alfried Längle, Wien -

18 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung Person Ich Körper SeinHaben kommt mir zu Ich = Körper sein + haben verfügt darüber Alfried Längle, Wien -

19 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung Person Ich Gefühl SeinHaben kommt mir zu Ich = Gefühl sein + haben verfügt darüber Alfried Längle, Wien -

20 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung Person Ich Kognition SeinHaben kommt mir zu (Idee, Gedanke) Ich = Kognition sein + haben verfügt darüber (stoppen der Gedanken, oder sie weiter- verfolgen, ihnen nachgehen…) Alfried Längle, Wien -

21 a)Person = das Wesen des Menschen „Die Person hat ein Gesicht“ – eine Würde b)Person ≠ Ich c)Kennzeichen der Person Resonanzfähigkeit  die innere Stimmigkeit Kennzeichen des Ichs = Wille  Integrationsinstanz d) Das Verhältnis von Ich und Person: das innere Gespräch e) Unterschiedlichkeit und Einheit f) Die Notwendigkeit von Struktur und Prozess ◦ Das Ich benötigt die GM zur Restrukturierung ◦ Die Person benötigt die Dynamik eines Prozesses 3. Charakteristika der Person – zur Wiederholung Alfried Längle, Wien -

22 4. Die Grundaktivitäten der Person – die Aktivierung über ihr Begegnen Die Person sucht die Präsenz, sie will Gegen-wart Sie ist von ihrem Wesen her akthaft: 1.sehend 2.integrierend 3.begegnend Alfried Längle, Wien -

23 4. Die Grundaktivitäten der Person – die Aktivierung über die Begegnung Bedeutung für die Behandlung: diese braucht „teilnehmende Präsenz“ Präsenz… 1.Aufmerksamkeit und Offenheit 2.Beziehung aufnehmend teilnehmend... 3.Achtsam 4.Entwicklungsfelder Alfried Längle, Wien -

24 5. Die Aktivierung der Person über das Ich Alfried Längle, Wien - Das Ich braucht die 4 GM zur Verankerung in Sein/Körper, Leben/Beziehungen, im Gegenüber/Gemeinschaft, im Kontext/Werdensprozesss

25 ICH 5. Die Aktivierung der Person über das Ich Das Ich ist verankert in: 4. Kontext/Werden (Sinn) Integrations- 2. Leben/ 3. Gegenüber/ Beziehung Gemeinsch. Instanz 1. Sein/Körper Das Ich ist die Integrationsinstanz der 4 GM

26 Das Ich ist der wichtigste Vermittler der Person Um Zugang zur Person zu bekommen braucht es die Voraussetzungen der 3. GM: als Person  Beachtung, Gerechtigkeit und Wertschätzung bekommen 5. Die Aktivierung der Person über das Ich Alfried Längle, Wien -

27 Beachtung, Gerechtigkeit und Wertschätzung … 1.Die Person will gesehen werden (Respekt) ≅ Beachtung 5. Die Aktivierung der Person über das Ich Alfried Längle, Wien -

28 Beachtung, Gerechtigkeit und Wertschätzung … 1. Die Person will gesehen werden ≅ Beachtung 2. Die Person will verstanden werden, ernst genommen werden (Empathie) ≅ Gerechtigkeit 5. Die Aktivierung der Person über das Ich Alfried Längle, Wien -

29 Beachtung, Gerechtigkeit und Wertschätzung … 1. Die Person will gesehen werden ≅ Beachtung 2. Die Person will verstanden werden ≅ Gerechtigkeit 3. Die Person will personal begegnet werden (Stellungnahme, Urteil) ≅ Wertschätzung 5. Die Aktivierung der Person über das Ich Alfried Längle, Wien -

30 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Das Ant-litz („Ge-sicht“) der Person ist nicht anders zu sehen als phänomenologisch Die Person ist selbst schauend – bis in den Wesensgrund Die Person ist selbst sprechend – gibt „Ant-wort“, im Dialog; spricht zum Ich im inneren Dialog Alfried Längle, Wien -

31 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Wer spricht? – Im Ant-litz und in der Ant-wort spiegeln sich … Der spirituelle Grund, der im eigenen Wesen Resonanz erhält

32 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Wer spricht? – Im Ant-litz und in der Ant-wort spiegeln sich … Der spirituelle Grund, der im eigenen Wesen Resonanz erhält Und: Ich bin darin – fühlend = ursprüngliches Eins-Sein mit dem spirituellen Grund

33 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Wer spricht? – Im Ant-litz und in der Ant-wort spiegeln sich … Der spirituelle Grund, der im eigenen Wesen Resonanz erhält Und: Ich bin darin – fühlend = ursprüngliches Eins-Sein mit dem spirituellen Grund Und: Eins-Sein von Sein und Leben = der Ursprung der Person – da ist reine Resonanz, noch kein Dialog.

34 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Das Eins-Sein von Person und Ursprung … trifft nun auf das strukturierte Gegenüber des Ichs  es beginnt der innere Dialog  es bekommt sich die Person selbst zu Gesicht und bekommt Sprache für sich Dank des tatkräftigen Ich eröffnet sich der Person nun auch ein Werden.

35 Durch das Gegenüberhaben des Ichs … erhält die Person zur Resonanzebene eine Werdensebene, kommt aus der prä-dialogischen Ebene in die existentielle Ebene GM (sich selbst sein + in anderem werden) GM (Sein + Wachsen) 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Alfried Längle, Wien -

36 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Ich mit mir GM GM Inneres Gespräch – das „hebt“ den Menschen in die Existenz „Ich bin ICH“ Reine Resonanz – Ich-Auflösung (Aufhebung der Subjekt-Objekt-Trennung - mythische Einheit) „Ich BIN“ Eins - Sein im Ur - Sprung Alfried Längle, Wien -

37 3. GM Sich selbst sein 3. GM Sich selbst sein 4. GM In anderem werden 4. GM In anderem werden 6. Die tiefe Wurzel der Person – die Resonanz und das innere Gespräch Alfried Längle, Wien -

38 7. Zusammenschau und Ausklang Die Aktivierung der Person durch andere kann nur über deren Person erfolgen Es bedarf des An-Sehens und des An-Sprechens – des Dialogs Alfried Längle, Wien -

39 Die Aktivierung der Person durch andere kann nur über deren Person erfolgen Es bedarf des An-Sehens und des An-Sprechens – des Dialogs Phänomenologische Haltung PEA Aufbau der Ich-Strukturen der 3. GM 7. Zusammenschau und Ausklang Alfried Längle, Wien -

40 Die Aktivierung der Person kann nur über die Person erfolgen Es bedarf des An-Sehens und des An-Sprechens – des Dialogs Während das Ich handeln muss, darf die Person einfach sein 7. Zusammenschau und Ausklang Alfried Längle, Wien -

41 Die Aktivierung der Person kann nur über die Person erfolgen Es bedarf des An-Sehens und des An-Sprechens – des Dialogs Während das Ich handeln muss, darf die Person einfach sein Es geht also darum, mehr zu sein – mehr sich selbst zu sein und mehr im Sein zu schwingen 7. Zusammenschau und Ausklang Alfried Längle, Wien -

42 Einfach sein wie Wiese und Himmel wie Blume und Meer Die Nähe fühlend des anderen des eigenen Leibs In die Augen sehend des anderen und mit sich sein Sich am Wandel erfreuen und am Werden Selbst im Wandel und im Werden Alfried Längle, Wien -

43 Danke für Ihr Dabei-Sein !


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