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Erstlesen - Erstschreiben Gabriele Steinmair, MA.

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Präsentation zum Thema: "Erstlesen - Erstschreiben Gabriele Steinmair, MA."—  Präsentation transkript:

1 Erstlesen - Erstschreiben Gabriele Steinmair, MA

2 Seminaranforderungen 19.08.2014 2 Anwesenheit mindestens 75% Qualitative und aktive Mitarbeit Literatur: Mechthild Dehn (2012): Kinder & Lesen und Schreiben. Was Erwachsene wissen sollten. Seelze: Kallmeyer in Verbindung mit Klett Erledigung der Arbeitsaufträge Schriftliche Prüfung am ________________

3 Inhalte 19.08.2014 3 Sicht auf das Kind Heterogene Lerngruppen Die ersten Schulwochen Lehrplan Stufenmodelle des Schriftspracherwerbs Methodenkonzepte Arbeit am Buchstaben

4 Du bist ein Riese 19.08.2014 4

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6 Schuleintritt 19.08.2014 6 4 Stunden „arbeiten“ Gruppe erleben Beziehungen aufbauen Organisation eines Schultages erleben Schrift entdecken

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28 Methodengerechtheit 19.08.2014 28 Lehrplanforderung Eine kindgerechte Schule muss prüfen, welche Methode zum jeweiligen Zeitpunkt zu einem bestimmten Kind passt. Kein Festhalten an nur einer Methode das eigene pädagogische Handeln hinterfragen wissenschaftlichen Stand

29 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 29 Es kommt auf die Einstellung und die Haltung der Lehrenden an. Nur spürbare Zuneigung kann ein ermutigendes, stützendes Lernklima erzeugen.

30 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 30 Selbstbewusstsein aufbauen, indem nicht die Fehler gezählt, sondern die Stärken gestärkt werden.

31 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 31 Besonders wichtig ist der Zeitfaktor: Zeit geben und Zeit lassen!

32 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 32 Beharrlich einen Weg zu gehen, der sich an den Lernbedürfnissen der Kinder orientiert.

33 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 33 Ein gesundes Maß an Heterogenität garantiert, dass Kinder von- und miteinander lernen.

34 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 34 Beachten der unterschiedlichen Lerntypen, damit auf die entsprechenden Lernkanäle der Kinder eingegangen werden kann.

35 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 35 Alle Sinneskanäle ansprechen, wobei die höchste Behaltensquote erzielt wird, wenn Kinder etwas selbst tun, handelnd mit Inhalten umgehen.

36 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 36 Lernen stellt sich als höchst beziehungsabhängig heraus und kann durch den Aufbau guter Beziehungen gefördert werden.

37 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 37 Positive Beziehungen wirken sich stimulierend auf die Lernbereitschaft und die Lernfähigkeit der Kinder aus.

38 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 38 Dem Sozialen Lernen kommt eine enorme Bedeutung zu, weil nur gestärkte Persönlichkeiten auch Belastungen aushalten können.

39 Wesentlich für den Anfangsunterricht 19.08.2014 39 Es ist eine zentrale pädagogische Investition, dass aus einer am Schulanfang eher zufällig entstandenen Gruppe eine lernende Gemeinschaft wird.

40 Im Frühlicht: Donata Elschenbroich 19.08.2014 40

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42 Konstruktivismus 19.08.2014 42 aktive Veränderung von bestehenden Denkstrukturen im sozialen Kontext auf Basis von bereits vorhandenen Vorstellungen in Interaktion mit der Umwelt Lernende konstruieren ihr Wissen in einem bestimmten Handlungskontext - in Kooperation mit anderen - selbst.

43 Konstruktivismus 19.08.2014 43 Lernen ist im konstruktivistischen Sinn als ein aktiver, situativer, konstruktiver, sozialer und selbstgesteuerter Prozess Diese Theorie bietet sowohl ein neues Verständnis von Lernen, aber gleichzeitig eine neue Sicht auf das Kind.

44 Neurobiologie 19.08.2014 44 Umwelterfahrungen und besonders Erfahrungen, die wir mit anderen Menschen machen, haben in unserem Körper biologische Auswirkungen und beeinflussen das Gehirn und weiter auch das Lernen maßgeblich. Das Handeln in Grupp en wird als der bedeutsamste Verstärker dieses gehirngerechten Lernens angesehen. Das Gehirn lernt dort am besten, wo aus Beziehungen Sicherheit und Vertrauen gewonnen werden kann.

45 Vera Birkenbihl 19.08.2014 45

46 Motivation 19.08.2014 46 Auftreten von Erfolgserlebnissen positive Lernerfahrungen Zu den positiven Lernerfahrungen zählen auch positive Sozialkontakte Extrinsische Belohnungen demotivieren Intrinsisch motivierte Lernhandlungen

47 Lebenswelten von Kindern 19.08.2014

48 Vermeidung von Pauschalisierung 19.08.2014 Erfahrungsbereich Familie kulturpessimistischkulturoptimistisch Zunahme der Erwerbstätigkeit der Mütter VereinsamungFrühere Selbstständigkeit Liberalisierung des Erziehungsstils Aufmüpfigkeit, Grenzenlosigkeit Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Fantasie, Kooperation, Hilfsbereitschaft Anstieg der „Ein-Kind- Familien“ Regelverletzendes, egozentrisches Verhalten, Prinzen&Prinzessinnen Mehr Zuwendung, bessere Bildungsmöglichkeiten

49 Heterogenität 19.08.2014 49 unterschiedlichen Lebenswelten unterschiedlichen Sprachen Unterschiedliche sozialer und kulturelle Herkunft unterschiedlichen Erfahrungen und Lernbiografien unterschiedliches Geschlecht unterschiedlichen Interessen Schuleingangsphase Verbesserung der Bildungschancen für alle Kinder

50 19.08.2014 Pierre Bourdieu Wenn der Lehrer(!) die einfachsten Dinge als bekannt voraussetzt, ist es sehr gut möglich, dass viele Kinder (…) sie nicht kennen, was diese früher oder später zum Scheitern verurteilt. Um das Unterrichtswesen zu demokratisieren, ist es unabdingbar, immer so vorzugehen, als müsse man allen alles unterrichten. (Bourdieu 2001)

51 Lehrplan 19.08.2014 http://www.cisonline.at/index.php?id=345

52 Vorbereitende und stützende Übungen 19.08.2014 räumliche Positionen und Beziehungen Training der für das Schreiben bedeutsamen Grob- und Feinmotorik Schulung der Auge-Hand-Koordination, usw.

53 Schrift entdecken 19.08.2014

54 Praktische Beispiele zum Namen 19.08.2014

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57 Nanu 19.08.2014

58 Gezinktes Memory

59 Laut-Buchstabe 19.08.2014

60 Anlaute 19.08.2014

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62 Merkspiele - Reihenfolgen 19.08.2014

63 Silben 19.08.2014

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65 Phoneme zählen 19.08.2014

66 Memory mit Schrift

67 19.08.2014

68 Teilleistungen 19.08.2014

69 Optische und akustische Differenzierung 19.08.2014 … ist die Fähigkeit, Dinge, die einander ähnlich, aber nicht gleich sind, als ungleich zu erkennen. Buchstaben (p,q) Laute (dr – gr)

70 19.08.2014 70

71 19.08.2014 71

72 Geräuschdosen 19.08.2014

73 Buchstabentablett 19.08.2014

74 Malen und Horchen 19.08.2014

75 Klebeetiketten 19.08.2014

76 Optische und akustische Gliederung 19.08.2014 …ist die Fähigkeit, ein komplexes Bild oder eine komplexe Lautgestalt in die Einzelteile zu zerlegen, damit die Wahrnehmung weiter verarbeitet werden kann.

77 19.08.2014 77

78 19.08.2014 78

79 19.08.2014 Gezinktes Memory

80 Intermodale Kodierung 19.08.2014 … ist die Fähigkeit, Inhalte aus einem Sinnesgebiet mit Inhalten aus einem anderen Sinnesgebiet zu verbinden. Brücke vom Gesehenen zum Gehörten und umgekehrt Das ist die Voraussetzung beim Erlernen der Buchstaben, wo eine Verbindung zwischen Zeichen und Laut bzw. umgekehrt herzustellen ist.

81 Laut-Buchstabe 19.08.2014

82 Serialität 19.08.2014 … ist die Fähigkeit, Reihenfolgen richtig wahrzunehmen, sie in ihrem zeitlichen Zusammenhang zu erfassen und zu behalten. Das Schulkind muss sich beim Erlernen des Schreibens die richtige Reihenfolge der Buchstaben merken, um ein Wort zu schreiben.

83 Merkspiele - Reihenfolgen 19.08.2014

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85 19.08.2014 85

86 Raumorientierung 19.08.2014 … ist die Fähigkeit, uns an unserem Körper zu orientieren. Sie umfasst auch die Orientierung im Raum und die räumliche Beziehung von Dingen zueinander.

87 Raumorientierung 19.08.2014

88 Raumorientierung 19.08.2014

89 Raumorientierung 19.08.2014

90 Raumorientierung 19.08.2014

91 Raumorientierung 19.08.2014

92 Raumorientierung 19.08.2014

93 Raumorientierung 19.08.2014

94 Auge-Hand-Koordination 19.08.2014 Jede zielgerichtete Bewegung erfordert die Unterstützung unseres Sehvermögens. Schreiben ist nur möglich, wenn das Auge und die Hand zusammenarbeiten.

95 Auge-Hand-Koordination 19.08.2014

96 Auge-Hand-Koordination 19.08.2014

97 Metallene Einsatzfiguren 19.08.2014

98 Auge-Hand-Koordination 19.08.2014

99 Figuren- Grund- Differenzierung bzw. Fokussierung der Aufmerksamkeit 19.08.2014 …ist die Fähigkeit, aus der Fülle der gleichzeitig einwirkenden Laute und Bilder das herauszufiltern, was gerade wichtig ist. Eine Schwäche in diesem Bereich kann einem Kind Schwierigkeiten bereiten, dem Lehrer oder der Lehrerin zuzuhören, ohne sich dabei von anderen Geräuschen ablenken zu lassen.

100 Figuren- Grund- Differenzierung bzw. Fokussierung der Aufmerksamkeit 19.08.2014

101 Phonologische Bewusstheit 19.08.2014 Einsicht in die Lautstruktur Basiskompetenz für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb Wirksamkeit dieser Trainingsprogramme für spätere Lese- und Rechtschreibleistungen eher überschätzt notwendige, nicht aber die einzige Bedingung für gelingenden Schriftspracherwerb Phonologische Bewusstheit nicht nur als Voraussetzung, sondern auch als Folge des sprachlichen Anfangsunterrichts

102 Phonologische Bewusstheit 19.08.2014 Analyse der lautliche Struktur der gesprochenen Sprache : Silben und Phoneme. Silben sind den Kindern bei Schuleintritt durch Silbenspiele aus dem vorschulischen Bereich meist geläufig (Te- le- fon). Die phonematische Durchgliederung (Herausfiltern der Phoneme) von Wörtern stellt aber eine große Herausforderung dar( z.B: Tisch = T- i - sch).

103 Freiarbeit 19.08.2014


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