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Aktuelle Schwerpunkte der Familienpolitik in Mecklenburg- Vorpommern Fachtagung 23. September 2008 Ferienland Salem.

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Präsentation zum Thema: "Aktuelle Schwerpunkte der Familienpolitik in Mecklenburg- Vorpommern Fachtagung 23. September 2008 Ferienland Salem."—  Präsentation transkript:

1 Aktuelle Schwerpunkte der Familienpolitik in Mecklenburg- Vorpommern Fachtagung 23. September 2008 Ferienland Salem

2 Ministerium für Soziales und Gesundheit2 Gliederung Aufgaben der Familienpolitik Rahmenbedingungen Ausgewählte Tätigkeitsfelder

3 Ministerium für Soziales und Gesundheit3 Familienpolitik des Landes Aufgaben der Familienpolitik Familienpolitik = Politik der Schaffung von Rahmenbedingungen für Lebensläufe, in denen Familie und Familienentwicklung nachhaltig gelebt werden können gilt als Teilbereich der Sozial- bzw. Bevölkerungs- politik Schutz der Familie – Art. 6 GG - Hilfs- als auch Abwehransprüche gegenüber dem Staat Familie steht unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung primäre Zuständigkeit des Bundes – gibt Grundlagen vor (z. B. Familienrecht, Steuerrecht)

4 Ministerium für Soziales und Gesundheit4 Aufgaben der Familienpolitik II aber auch Verpflichtung der Länder und Kommunen Sie differenzieren die Regelungen des Bundes aus und setzen eigene Schwerpunkte Familienpolitik hat Querschnittsaufgabe, d. h. alle Politikbereiche und Institutionen gestalten die Lebensbedingungen von Familien Familie schafft das Humanvermögen – Wirtschaftsstandort Stopp des negativen demografischen Wandel Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie kinder- und familienfreundlichen Arbeits- und Lebensverhältnissen

5 Ministerium für Soziales und Gesundheit5 Familienfreundliche Rahmenbedingungen familienfreundliche Rahmenbedingungen: finanziellen Leistungen für Familien, optimale Bildung für Eltern und Kinder, Schaffung vielfältiger familienfreundlicher Bedin- gungen in Betrieben und anderen gesellschaftlichen Bereichen, Ausbau einer familienunterstützenden Infrastruktur, entsprechende Dienstleistungsangebote.

6 Ministerium für Soziales und Gesundheit6 Familienfreundliche Rahmenbedingungen II Schaffung von Rahmenbedingungen zur Familiengründung Reaktion auf demografische Entwicklung Gesellschaftliche Verantwortung für Familie Allianz für Kinder und Familie Vereinbarkeit von Familie und Beruf Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung von familienfreundlichen Maßnahmen (Arbeitszeitmodelle) Auditierung Qualifizierung in der Elternzeit Förderung des Kompetenzzentrums Vereinbarkeit Leben Weiterentwicklung und Vernetzung von Familien- beratung und Familienbildung

7 Ministerium für Soziales und Gesundheit7 Familienfreundliche Rahmenbedingungen III Förderung der Partizipation von Familien Lokale Bündnisse für Familien Landeswettbewerbe (kinderfreundliche Kommune, familienfreundliches Unternehmen) Gründung eines Familienbeirates Einrichtung eines Familienparlaments Integration von Familien mit Migrationshintergrund Einführung einer Familien- und Kinderfreundlichkeits- prüfung Einbeziehung der älteren Generation in die Entwicklung des Landes Gesundheitliche Prävention/ Gesundheitsförderung

8 Ministerium für Soziales und Gesundheit8 Ausgewählte Tätigkeitsfelder der Familienpolitik

9 Ministerium für Soziales und Gesundheit9 Gründung Lokaler Bündnisse für Familie Gezielte Kooperation von Politik, Wirtschaft, Sozialverbänden und bürgerschaftlichem Engagement Ziel: familienfreundliche Gestaltung der Region und Schaffung von Bedingungen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf 16 Lokale Bündnisse in M-V Vielfältige Projekte zur Analyse der Situation und zur Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten Förderung der Kooperation und Vernetzung durch die Landesregierung

10 Ministerium für Soziales und Gesundheit10 Familienkonvent Ziele und Aufgaben Einbeziehung der Familien in die familienpolitische Diskussion, Entwicklung zu einer Interessenvertretung von Familien in M-V Aufzeigen von Handlungsbedarf und Erarbeitung von Handlungs- empfehlungen, unabhängig und frei in der Wahl seiner Themen 71 Delegierte, davon 36 nicht organisierte Personen (z. B. Eltern, Großeltern, Lebensgemeinschaften, die sich für familienpolitische Themen engagieren) und 35 haupt- und ehrenamtlich organisierte Personen – Abbildung der regionalen und gesellschaftlichen Pluralität ab Gründung eines Organisationskomitees; enge Zusammenarbeit mit Lokalen Bündnissen, Familienzentren u. a. 4. Juli 2008 – Landtagsbeschluss 1. Halbjahr 2009 – Einberufung des Familienkonvents und Arbeit in thematischen Arbeitsgruppen

11 Ministerium für Soziales und Gesundheit11 Familienbeirat beim Sozialminister Aufgabe: Beratung des Ministers zu familienpolitisch relevanten Fragen Zusammensetzung: Kommunale Landesverbände, Wirtschaft, Arbeitnehmerverbände, Wissenschaft/Hochschulen, Kirchen, Vereine Erste Sitzung im Mai 2008 Beratungsthemen: Weiterentwicklung der Kindertages- förderung; Vereinbarkeit von Familie und Beruf; Auditierung von Unternehmen; Aktivitäten von rechtsextremistischen Organisationen in der Kinder- und Jugendarbeit

12 Ministerium für Soziales und Gesundheit12 Familienbildung zur Stärkung der Elternkompetenz Beratung und Bildung durch niedrigschwellige Angebote Ausbildung von ElternkursleiterInnen für unterschiedliche Erziehungsprogramme Starke Eltern – starke Kinder Triple-P Rendsburger Elterntraining Kinder in der Pubertät – Eltern in der Krise Netzwerkstelle beim Landesverband des DKSB

13 Ministerium für Soziales und Gesundheit13 Familienzentren, Familienbildungs- einrichtungen, Mehrgenerationenhäuser Bildung Beratung Begegnung Betreuung Generationsübergreifende Angebote Familienunterstützende Dienstleistungen Vernetzung und Kooperation Sozialraumorientierte Angebote

14 Ministerium für Soziales und Gesundheit14 Stärkung, Vernetzung und Kooperation der Angebote für Familien Zusammenführung der unterschiedlichen Partner und Angebote vor Ort und überregional Ziel: Verbesserung der Rahmenbedingungen für Familien und Erfahrungsaustausch der Akteure 24. September Netzwerktreffen Rügen tut gut e. V. = Netzwerkstelle als verbindendes Medium

15 Ministerium für Soziales und Gesundheit15 Zentrale Internetplattform des Landes mit der Bündelung von Informationen zu Aktivitäten der Lokalen Bündnisse Bildungsangeboten der Familienzentren und Familienbildungseinrichtungen Angeboten der Familienferienstätten Angeboten der Mehrgenerationenhäuser Internetforum für internen Informationsaustausch der Akteure Wichtig: Aktuell, übersichtlich und informativ

16 Ministerium für Soziales und Gesundheit16 Landesportal für Kindertagesförderung mit umfassender Suchfunktion nach der regionalen Kindertageseinrichtung/ Tagespflegestelle Fachliche und rechtliche Informationen für pädagogische Fachkräfte und Eltern Weiterentwicklung zu einem Medium, für Familien, Einrichtungen, Institutionen und deren Fachkräfte, zur umfassenden und aktuellen Information und zur Unterstützung beim Familien- und Einrichtungs- Management

17 Ministerium für Soziales und Gesundheit17 Förderung der Familienerholung gemeinsame Familienerholungsmaßnahmen der Familienmitglieder in einer Familienferienstätte in M-V können gefördert werden Familien mit Hauptwohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt Familien mit mindestens zwei Kindern (unter 18 J.) Allein erziehende Mütter und Väter mit mindestens einem Kind unter 18 J. Familienbegriff

18 Ministerium für Soziales und Gesundheit18 Förderung der Familienerholung II gemeinsame Ferienaufenthalte, mindestens acht max. vierzehn Tage Einhaltung von Einkommensgrenzen vollständiger Impfschutz der Kinder vollständiger Nachweis über die Wahrnehmung der Früherkennungsuntersuchungen Teilnahme an Familienbildungsmaßnahmen Zuschuss für Aufwendungen der Unterbringung, der An- und Abreise sowie weitere Aufwendungen der Familienerholung Förderung alle zwei Jahre möglich

19 Ministerium für Soziales und Gesundheit19 Kindergesundheit und Kindeswohl Früherkennungsuntersuchungen (U1-U9) nach dem SGB V – Angebot zur Früherkennung von Störungen und Krankheiten, die die körperlichen, psychischen und geistigen Entwicklungen von Kindern gefährden Inanspruchnahme bei U1 bis U6 (1. Lj. des Kindes) über 90 % danach sinkt die Inanspruchnahme Gesetzesinitiative der Landesregierung zur Einführung eines Erinnerungssystems zur Teilnahme an den U-Untersuchungen

20 Ministerium für Soziales und Gesundheit20 Kindergesundheit und Kindeswohl II Einrichtung einer Servicestelle Abgleich der Meldedaten mit den durchgeführten ärztlichen Untersuchungen schriftliche Erinnerung der Eltern bei Nichtteilnahme Information des Gesundheitsamtes, wenn auch darauf nicht reagiert wird Kontaktaufnahme durch das GA zu den Eltern Angebote der Beratung und zu Leistungen anderer Behörden unterstützende aufsuchende Hilfe (z. B. Familienhebammen) in Einzelfällen – subsidiäre Vornahme der Untersuchung

21 Ministerium für Soziales und Gesundheit21 Familienhebammen Hebamme = Ansprechpartnerin und Vertrauensperson vor, während und nach der Geburt eines Kindes Zusätzliche berufliche Qualifikation zur Familien- hebamme, Tätigkeit außerhalb der Leistungen der Krankenkassen seit Juli 2008 stehen ca. 44 FHB zur Verfügung, 30 FHB zurzeit im Projekt tätig Gesundheitsämter koordinieren dieses Angebot Einsatz in Familien, die Hilfe und Unterstützung benötigen bis zum 1. Lebensjahr des Kindes Unterbreitung von Angeboten, Hilfe zur Selbsthilfe

22 Ministerium für Soziales und Gesundheit22 Familienhebammen II Zielgruppen können z. B. sein: keine Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen, jugendliche Mütter, Familien mit Suchtproblemen, Frauen mit eingeschränkter Fähigkeit zur Alltags- bewältigung (unsicher, überfordert), Frauen mit Erkrankungen (psychisch, chronisch, Behinderung), Familien in schwierigen finanziellen und sozialen Verhältnissen (Armut, Überschuldung, allein Erziehend, viele Kinder).

23 Ministerium für Soziales und Gesundheit23 Kinderschutzhotline Originäre Zuständigkeit bei Gefährdung Kindeswohls – örtliches Jugendamt – haben die ständige Arbeits- und Einsatzfähigkeit abzusichern Auf Initiative des Landes haben die Landkreise und kreisfreien Städte gemeinsam die KSH eingerichtet Landesweit kostenfreie einheitliche Telefonnummer mit 24-Stunden-Erreichbarkeit seit 1. Februar 2008 Durchführung: LAGuS und AWO Schwerin

24 Ministerium für Soziales und Gesundheit24 Kinderschutzhotline II Abgabe einer Meldung über eine vermeintliche Kindes- wohlgefährdung, Auskunft und Beratung in Krisen- situationen (auch anonym möglich) Abschätzung der Dringlichkeit der Meldung und sofortige Weitergabe der Information an das örtlich zuständige Jugendamt nach vereinbarten Standards Jugendamt bzw. beauftragte Dritte werden dann entsprechend tätig Insgesamt sind Anrufe eingegangen (per 31. Aug. 2008), davon 216 Meldungen, weiterhin 184 Auskunftsersuchen und leider 942 missbräuchliche Anrufe (70 %) !!

25 Ministerium für Soziales und Gesundheit25 Chancengleichheit und Bildung Ausbau der Kinderbetreuung Bund beteiligt sich am Ausbau der Kinder- betreuung in den Ländern an den Investitions- und Betriebskosten Ab Beginn des Kindergartenjahres 2013/2014 Einführung des bundesweiten Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder ab dem 2. Lj bis 2013 erhält M-V ca. 39,1 Mio. für Investitionen sowie ca. 35,8 Mio. für laufende Betriebskosten

26 Ministerium für Soziales und Gesundheit26 Chancengleichheit und Bildung Investitionsmittel Investitionsmittel werden uneingeschränkt an die Träger der Kindertageseinrichtungen bzw. Tagespflegestellen weitergeleitet Förderung für erforderliche Neubau-, Ausbau-, Umbau-, Umwandlungs-, Sanierungs-, Renovierungs-, Modernisierungsmaßnahmen und für Ausstattungsinvestitionen sowie für mit den Investitionen verbundene Dienstleistungen, die der Kindertagesförderung von Kindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr dienen.

27 Ministerium für Soziales und Gesundheit27 Chancengleichheit und Bildung Elternentlastung von Kosten der Kindertagesförderung Landesgelder werden nicht zur Entlastung der Kommunen eingesetzt Entlastung bei Elternbeiträgen Seit 1. Sept. 08 erhalten die Eltern von Kindern im letzten Kindergartenjahr einen Zuschuss zum Elternbeitrag – Staffelung nach Betreuungsumfang Ganztagsplatzca. 80 Teilzeitplatzca. 48 Halbtagsplatz ca. 32

28 Ministerium für Soziales und Gesundheit28 Chancengleichheit und Bildung Elternentlastung von Kosten der Kindertagesförderung Förderung des Mittagessens in Kindertages- einrichtungen und der Tagespflege für Kinder von SGB II-Beziehern Land zahlt 1,50 pro Mittagessen Übernahme der sog. häuslichen Ersparnis, so dass diese Familien von den Kosten des Mittagessens freigestellt sind 2008 – insges. 6 Mio – insges. 14,5 Mio.

29 Ministerium für Soziales und Gesundheit29 Vereinbarkeit von Familie und Beruf Schaffung einer familienbewussten Arbeitswelt z. B.: Förderung innovativer, familienfreundlicher Personalpolitik, Wiedereinstieg in den Beruf Schaffung flexibler Bedingungen zur Betreuung von Kindern, kranken und pflegebedürftigen Angehörigen Chancengleichheit für Väter und Mütter unter besonderer Berücksichtigung von allein Erziehenden Kompetenzzentrum Vereinbarkeit leben in Trägerschaft des Landesfrauenrates Unterstützung und Förderung der Zusammenarbeit Förderung mit EU-Mitteln (ESF, EFRE und EPLR)

30 Ministerium für Soziales und Gesundheit30 Das Schicksal des Staates hängt vom Zustand der Familie ab. (A. R. Vinet, schweizer. ev. Theologe und Literaturhistoriker)

31 Ministerium für Soziales und Gesundheit31 Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns einen interessanten Tag. Kontakt: Christiane Sparr Telefon: 0385 – Mail:


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