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© Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderungen 1) Bielefelder.

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Präsentation zum Thema: "© Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderungen 1) Bielefelder."—  Präsentation transkript:

1 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderungen 1) Bielefelder Studie: Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland und Behinderungen in Deutschland Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2009 – 2011 Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2009 – 2011 a)Empirische Daten und Ergebnisse b)Schlußfolgerungen und Handlungsempfehlungen 2) Handlungsvorschläge für die bezirkliche Ebene

2 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a ) empirische Daten 1561 Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren mit Behinderungen oder mit chronischen Erkrankungen (mit und ohne SB-Ausweis) Behinderungen oder mit chronischen Erkrankungen (mit und ohne SB-Ausweis) aus Privathaushalten aus Privathaushalten davon 341 blinde, gehörlose und schwerst- und davon 341 blinde, gehörlose und schwerst- und mehrfachbehinderte Frauen mehrfachbehinderte Frauen aus stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe aus stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe Qualitative Zusatzbefragung von 31 Frauen mit Qualitative Zusatzbefragung von 31 Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen mit Tiefeninterviews unterschiedlichen Behinderungen mit Tiefeninterviews zu Gewalterfahrungen zu Gewalterfahrungen

3 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten Methoden: quantitative Befragungen mit strukturiertem Fragebogen behinderungsangepaßte, barrierefreie Befragung (je nach Behinderungsart: leichte Sprache, barrierefreie digitale Fragebögen,…) Qualitative Tiefeninterviews - an Behinderungsart angepaßt, z.B. durch gehörlose Interviewerinnen in Gebärdensprache, in leichter Sprache, mit Mitteln der unterstützten Kommunikation

4 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse Erwachsenenalter Erwachsenenalter Körperliche Gewalt (Schlagen mit und ohne Gegenstände, Treten, Schubsen, Festbinden, …) Körperliche Gewalt (Schlagen mit und ohne Gegenstände, Treten, Schubsen, Festbinden, …) % (je nach Behinderungsart): Höchstes Risiko für gehörlose Frauen und Frauen mit psychischen Erkrankungen % (je nach Behinderungsart): Höchstes Risiko für gehörlose Frauen und Frauen mit psychischen Erkrankungen doppelt so häufig wie bei Frauen ohne Behinderung (35 %) doppelt so häufig wie bei Frauen ohne Behinderung (35 %)

5 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse a) empirische Daten und Ergebnisse Sexuelle Gewalt im Erwachsenenalter Sexuelle Gewalt im Erwachsenenalter % % Höchste Risikogruppe: gehörlose Frauen und Frauen mit psychischen Erkrankungen Höchste Risikogruppe: gehörlose Frauen und Frauen mit psychischen Erkrankungen 2-3 Mal so hoch wie bei Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt

6 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse Psychische Gewalt im Erwachsenenalter (verbale Beleidigung, Demütigung, Diskriminierung, Ausgrenzung, Unterdrückung, Psychoterror, Bevormundung, Grenzverletzung) : Psychische Gewalt im Erwachsenenalter (verbale Beleidigung, Demütigung, Diskriminierung, Ausgrenzung, Unterdrückung, Psychoterror, Bevormundung, Grenzverletzung) : %; hiervon % durch Ämter, und % durch Ärzte/Ärztinnen) %; hiervon % durch Ämter, und % durch Ärzte/Ärztinnen) Höchste Risikogruppen: gehörlose, blinde und psychisch kranke Frauen fast doppelt so hoch wie bei Frauen in Vergleichsgruppe Höchste Risikogruppen: gehörlose, blinde und psychisch kranke Frauen fast doppelt so hoch wie bei Frauen in Vergleichsgruppe

7 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1)Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse Kindes- und Jugendalter Elterliche körperliche Gewalt % (Vergleichsgruppe 81%) Sexuelle Gewalt durch Erwachsene % Haupt-Risikogruppen: blinde und gehörlose Mädchen 2-3 Mal so häufig wie Mädchen in Vergleichsgruppe (10%) Sexuelle Gewalt durch andere Kinder und Jugendliche % Hauptrisikogruppen: gehörlose und blinde Mädchen behinderungsbedingte Grauzone bei Frauen mit kognitiven Beeinträchtigungen Hauptrisikogruppen: gehörlose und blinde Mädchen behinderungsbedingte Grauzone bei Frauen mit kognitiven Beeinträchtigungen

8 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse Kindes- und Jugendalter Psychische Gewalt durch Eltern Psychische Gewalt durch Eltern % knapp doppelt so viel wie bei Frauen/Mädchen im Bevölkerungsdurchschnitt % knapp doppelt so viel wie bei Frauen/Mädchen im Bevölkerungsdurchschnitt

9 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1)Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse Täter und Tatorte Täter und Tatorte Überwiegend männlich, wie bei Gewalt gegen Frauen ohne Behinderung Überwiegend männlich, wie bei Gewalt gegen Frauen ohne Behinderung Im unmittelbaren sozialen Umfeld (Familie, Partnerschaft) Im unmittelbaren sozialen Umfeld (Familie, Partnerschaft) In Einrichtungen der Behindertenhilfe (stationären Wohnangebote und Werkstätten für Menschen mit Behinderung) In Einrichtungen der Behindertenhilfe (stationären Wohnangebote und Werkstätten für Menschen mit Behinderung) In Schulen für Kinder mit Behinderung, durch ältere Mitschüler, weniger durch Lehrer und Betreuer In Schulen für Kinder mit Behinderung, durch ältere Mitschüler, weniger durch Lehrer und Betreuer An öffentlichen Orten durch fremde Personen (höheres Gewaltrisiko als für Frauen ohne Behinderung) An öffentlichen Orten durch fremde Personen (höheres Gewaltrisiko als für Frauen ohne Behinderung) Ämter, Behörden und Einrichtungen der gesundheitlichen Versorgung (hier: psychische Gewalt und Diskriminierung) Ämter, Behörden und Einrichtungen der gesundheitlichen Versorgung (hier: psychische Gewalt und Diskriminierung)

10 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse Strukturelle Diskriminierung und Gewalt Strukturelle Diskriminierung und Gewalt Leben in einer stationären Einrichtung Leben in einer stationären Einrichtung Belastend und reglementierend Belastend und reglementierend Eingeschränkte Selbstbestimmung über Lebensführung und Alltagsgestaltung Eingeschränkte Selbstbestimmung über Lebensführung und Alltagsgestaltung Einschränkung oder keine Privat- und Intimsphäre Einschränkung oder keine Privat- und Intimsphäre Nur % haben eine eigene Wohnung Nur % haben eine eigene Wohnung 20 % haben kein eigenes Zimmer 20 % haben kein eigenes Zimmer Keine Mitbestimmung bei der Auswahl der Mitbewohner/innen Keine Mitbestimmung bei der Auswahl der Mitbewohner/innen % der Frauen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder mit psychischen Erkrankungen haben keine abschließbaren Wasch- und Toilettenräume % der Frauen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder mit psychischen Erkrankungen haben keine abschließbaren Wasch- und Toilettenräume

11 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1)Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse Strukturelle Diskriminierung und Gewalt Leben in einer stationären Einrichtung Soziale Ausgrenzung – wenig Außenkontakte Soziale Ausgrenzung – wenig Außenkontakte Wenig Partnerschaften Wenig Partnerschaften Wenig Familiengründung (kaum Frauen mit Kindern) Wenig Familiengründung (kaum Frauen mit Kindern) Leben in Privathaushalten (mit Angehörigen, alleine oder mit Partner mit und ohne eigene Kinder) Angst vor finanzieller Not und Existenzverlust, prekäre finanzielle Situation Angst vor finanzieller Not und Existenzverlust, prekäre finanzielle Situation Finanzielle Abhängigkeit von Eltern/Angehörigen oder vom Partner/in Finanzielle Abhängigkeit von Eltern/Angehörigen oder vom Partner/in

12 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung a) empirische Daten und Ergebnisse a) empirische Daten und Ergebnisse Strukturelle Diskriminierung und Gewalt Strukturelle Diskriminierung und Gewalt Durch Umwelt und Sozialraum Durch Umwelt und Sozialraum Mangelnde Barrierefreiheit in Gebäuden und in öffentlichen Einrichtungen und Infrastruktur Mangelnde Barrierefreiheit in Gebäuden und in öffentlichen Einrichtungen und Infrastruktur Unzureichende oder fehlende Bereitstellung von Hilfsmitteln oder z.B. von Gebärdensprachdolmetschern Unzureichende oder fehlende Bereitstellung von Hilfsmitteln oder z.B. von Gebärdensprachdolmetschern Rücksichtslosigkeit und fehlendes Verständnis von Ämtern und Behörden Rücksichtslosigkeit und fehlendes Verständnis von Ämtern und Behörden

13 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung b) Schlussfolgerungen der Autoren und Autorinnen Individuelle Risikofaktoren Behinderungsbedingte eingeschränkte Möglichkeiten der Selbstbestimmung und -behauptung und der Gegenwehr Behinderungsbedingte eingeschränkte Möglichkeiten der Selbstbestimmung und -behauptung und der Gegenwehr Wenig ausgeprägtes Selbstbewußtsein, wenig ausgeprägtes Bewußtsein bei Betroffenen und im gesellschaftlichen Umfeld für das Recht behinderter Frauen auf Autonomie, selbstbestimmte Sexualität und Familiengründung und auf körperliche Unversehrtheit Wenig ausgeprägtes Selbstbewußtsein, wenig ausgeprägtes Bewußtsein bei Betroffenen und im gesellschaftlichen Umfeld für das Recht behinderter Frauen auf Autonomie, selbstbestimmte Sexualität und Familiengründung und auf körperliche Unversehrtheit stark ausgeprägte Minderwertigkeitsgefühle (Kein Recht, Ansprüche und Forderungen zu stellen) stark ausgeprägte Minderwertigkeitsgefühle (Kein Recht, Ansprüche und Forderungen zu stellen) Informationsdefizite bei Frauen mit Behinderung zu Frauenberatungs-, schutz- und Unterstützungsangeboten Informationsdefizite bei Frauen mit Behinderung zu Frauenberatungs-, schutz- und Unterstützungsangeboten

14 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1)Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung b) Schlussfolgerungen der Autoren und Autorinnen Strukturelle Risikofaktoren Strukturelle Risikofaktoren Mangelnde Angebote zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts behinderter Frauen Mangelnde Angebote zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts behinderter Frauen Mangelnde Beschwerdemöglichkeiten in Einrichtungen der Behindertenhilfe Mangelnde Beschwerdemöglichkeiten in Einrichtungen der Behindertenhilfe Mangelnder Schutz der Privat- und Intimsphäre in Einrichtungen der Behindertenhilfe Mangelnder Schutz der Privat- und Intimsphäre in Einrichtungen der Behindertenhilfe Mangelnde Außenkontakte von Bewohnerinnen in Wohneinrichtungen Mangelnde Außenkontakte von Bewohnerinnen in Wohneinrichtungen Mangelnde barrierefreie Ausstattung und Infrastruktur des Hilfesystems und des Informationsmaterials Mangelnde barrierefreie Ausstattung und Infrastruktur des Hilfesystems und des Informationsmaterials Bestehende gesetzliche Schutzmöglichkeiten greifen nicht bei Frauen in Einrichtungen (Gewaltschutzgesetz – Wegweisungsrecht) Bestehende gesetzliche Schutzmöglichkeiten greifen nicht bei Frauen in Einrichtungen (Gewaltschutzgesetz – Wegweisungsrecht) Mangelndes Bewußtsein bei Verantwortlichen der Behindertenhilfe und bei Ämtern über das Selbstbestimmngsrecht behinderter Frauen über ihren Körper, ihre Sexualität und ihre selbstbestimmte Familienplanung Mangelndes Bewußtsein bei Verantwortlichen der Behindertenhilfe und bei Ämtern über das Selbstbestimmngsrecht behinderter Frauen über ihren Körper, ihre Sexualität und ihre selbstbestimmte Familienplanung

15 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung b) Handlungs- und Präventionsempfehlungen der Autoren und Autorinnen b) Handlungs- und Präventionsempfehlungen der Autoren und Autorinnen Personelle Gewaltausübung wird befördert durch diskriminierende strukturelle Rahmenbedingungen: Präventionsmaßnahmen greifen nur, wenn diese begleitet sind durch wirksame Maßnahmen zum konsequenten Abbau von Diskriminierung und struktureller Gewalt: Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung entsprechend den Vorgaben der UN-BRK und aktive Einlösung dieser Rechte

16 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung b) Handlungsempfehlungen der Autoren und Autorinnen Niedrigschwellige und barrierefreie Schutz- und Unterstützungsangebote für Mädchen und Frauen mit Behinderung Niedrigschwellige und barrierefreie Schutz- und Unterstützungsangebote für Mädchen und Frauen mit Behinderung Qualifizierung und Sensibilisierung bestimmter Berufsgruppen: Ärztinnen und Ärzte (niedergelassene und im öffentlichen Gesundheitswesen), Lehrer/innen an Sonder – und an Regelschulen, Kita-Erzieher/innen, Berufsgruppen in der Pflege und der Behindertenhilfe) Qualifizierung und Sensibilisierung bestimmter Berufsgruppen: Ärztinnen und Ärzte (niedergelassene und im öffentlichen Gesundheitswesen), Lehrer/innen an Sonder – und an Regelschulen, Kita-Erzieher/innen, Berufsgruppen in der Pflege und der Behindertenhilfe) Verpflichtende Leitlinien und Qualitätsstandards für Dienstleister der Behindertenhilfe zum Schutz der Klienten und Bewohnerinnen vor Gewalt jeglicher Art und zum Umgang mit Tätern Verpflichtende Leitlinien und Qualitätsstandards für Dienstleister der Behindertenhilfe zum Schutz der Klienten und Bewohnerinnen vor Gewalt jeglicher Art und zum Umgang mit Tätern

17 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung b) Handlungsempfehlungen der Autoren und Autorinnen Erforderliche Maßnahmen Empowerment- und Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Frauen mit Behinderung (als Leistung der Eingliederungshilfe und der Krankenkassen) Empowerment- und Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Frauen mit Behinderung (als Leistung der Eingliederungshilfe und der Krankenkassen) Inklusive Bildungsbeteiligung Inklusive Bildungsbeteiligung Möglichkeiten der selbstbestimmten Familienplanung Möglichkeiten der selbstbestimmten Familienplanung Respektvoller und diskriminierungsfreier Umgang mit Menschen mit Behinderung in Ämtern und Behörden Respektvoller und diskriminierungsfreier Umgang mit Menschen mit Behinderung in Ämtern und Behörden Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe (Modellprojekt Werkstätten): Qualifizierung von Frauen mit Behinderung zu Frauenbeauftragten, angemessene behinderungsgerechte Arbeitsplatz- und Personalausstattung Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe (Modellprojekt Werkstätten): Qualifizierung von Frauen mit Behinderung zu Frauenbeauftragten, angemessene behinderungsgerechte Arbeitsplatz- und Personalausstattung

18 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung Erste Maßnahmen auf der Bundesebene: Einführung des bundesweiten barrierefreien 24-Std.- Hilfetelefons Einführung des bundesweiten barrierefreien 24-Std.- Hilfetelefons Weiterführung des Modellprojektes Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe (erstmals Interesse bei Berliner Werkstätten) Weiterführung des Modellprojektes Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe (erstmals Interesse bei Berliner Werkstätten) Start einer Folgestudie zu Lebensbedingungen von Männern mit Behinderung Start einer Folgestudie zu Lebensbedingungen von Männern mit Behinderung

19 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 1) Bielefelder Studie - Erste Repräsentative Studie an Frauen mit Behinderung Erste Maßnahmen auf der Berliner Landesebene Erweiterung bestehender Netzwerke und Strukturen gegen Gewalt gegen Frauen durch Teilnahme Landesbeirat, Netzwerk behinderter Frauen Erweiterung bestehender Netzwerke und Strukturen gegen Gewalt gegen Frauen durch Teilnahme Landesbeirat, Netzwerk behinderter Frauen Aber: gleichzeitig Kürzungen bei einzelnen Projekten! Keine Aufnahme konkreter Handlungsempfehlungen der Senatsverwaltung für Frauen in Berliner Aktions- und Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-BRK Aber: gleichzeitig Kürzungen bei einzelnen Projekten! Keine Aufnahme konkreter Handlungsempfehlungen der Senatsverwaltung für Frauen in Berliner Aktions- und Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-BRK Erstellung von barrierefreiem Informationsmaterial durch Senatsverwaltung für Frauen Erstellung von barrierefreiem Informationsmaterial durch Senatsverwaltung für Frauen

20 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 2) Handlungsvorschläge für die bezirkliche Ebene Bedarfe und Möglichkeiten Keine Zuständigkeit des Bezirks für Aus-, Fort- und Weiterbildung bestimmter Berufsgruppen Keine Zuständigkeit für Ausstattung des bestehenden etablierten Systems der Beratungs-, Schutz- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Gewalterfahrung Keine Zuständigkeit für Ausstattung des bestehenden etablierten Systems der Beratungs-, Schutz- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Gewalterfahrung Aber: Aber: Kooperation und Unterstützung von Beratungs- und Schutzeinrichtungen im Bezirk beim Ausbau eines bedarfsgerechten und barrierefreien Angebotes Kooperation und Unterstützung von Beratungs- und Schutzeinrichtungen im Bezirk beim Ausbau eines bedarfsgerechten und barrierefreien Angebotes Austausch und Kooperation zwischen Netzwerken der Frauen-Anti-Gewalt-Arbeit und bezirklichen behindertenpolitischen Strukturen Austausch und Kooperation zwischen Netzwerken der Frauen-Anti-Gewalt-Arbeit und bezirklichen behindertenpolitischen Strukturen Unterstützung von Schulen, Sportvereinen, Jugendfreizeit- einrichtungen zur Bereitstellung von Selbstbehauptungs- und Empowermentkursen für Mädchen und Frauen mit Behinderung Unterstützung von Schulen, Sportvereinen, Jugendfreizeit- einrichtungen zur Bereitstellung von Selbstbehauptungs- und Empowermentkursen für Mädchen und Frauen mit Behinderung

21 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg 2) Handlungsvorschläge für die bezirkliche Ebene Bedarfe und Möglichkeiten Motivierung und Unterstützung der Träger der Behindertenhilfe bei der Entwicklung und Umsetzung von Leitlinien und Qualitätsstandards zum Schutz behinderter Frauen und Mädchen vor Gewalt Motivierung und Unterstützung der Träger der Behindertenhilfe bei der Entwicklung und Umsetzung von Leitlinien und Qualitätsstandards zum Schutz behinderter Frauen und Mädchen vor Gewalt durch Kostenträger: Jugend- und Sozialamt durch Kostenträger: Jugend- und Sozialamt Qualifizierung und Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen : Sozial-, Jugend- und Gesundheitsamt (Kostenträger) Qualifizierung und Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen : Sozial-, Jugend- und Gesundheitsamt (Kostenträger) Bezirkliche Aktivitäten zum Thema Gewalt gegen Frauen an Bedarfe von Frauen und Mädchen mit Behinderung anpassen Bezirkliche Aktivitäten zum Thema Gewalt gegen Frauen an Bedarfe von Frauen und Mädchen mit Behinderung anpassen

22 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Bereits begonnene und geplante Maßnahmen im BA Beauftragte für Menschen mit Behinderung Ergebnisse der Bielefelder Studie wurden BA-intern kommuniziert und zur Verfügung gestellt Ergebnisse der Bielefelder Studie wurden BA-intern kommuniziert und zur Verfügung gestellt Öffentlichkeitsarbeit: Veröffentlichung des vorhandenen barrierefreien Informationsmaterials, Information über vorhandene barrierefreie Beratungs- und Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen mit Behinderung Öffentlichkeitsarbeit: Veröffentlichung des vorhandenen barrierefreien Informationsmaterials, Information über vorhandene barrierefreie Beratungs- und Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen mit Behinderung Information über Kursangebote für Frauen mit Behinderung zu Selbstbehauptung, selbstbestimmter Sexualität und Familienplanung, und zu gleichen Themen für Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe Information über Kursangebote für Frauen mit Behinderung zu Selbstbehauptung, selbstbestimmter Sexualität und Familienplanung, und zu gleichen Themen für Mitarbeiter/innen der Behindertenhilfe Fachlicher Austausch mit Netzwerk behinderter Frauen Fachlicher Austausch mit Netzwerk behinderter Frauen Unterstützung und Organisation von: Empowerment-Workshops und von Judokursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistigen und Mehrfach-Behinderungen seit 2011 erstmals in 2013: Schnupperkurse, auch nur für Frauen mit Behinderung Unterstützung und Organisation von: Empowerment-Workshops und von Judokursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistigen und Mehrfach-Behinderungen seit 2011 erstmals in 2013: Schnupperkurse, auch nur für Frauen mit Behinderung

23 © Franziska Schneider Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Vielen Dank für die Aufmerksamkeit


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