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Bundesweiter Ärztestreik vom 29.5. bis 2.6.2006 Kinderklinik Jena Informationsveranstaltung für Schwestern und Pfleger sowie alle interessierten Mitarbeiter.

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Präsentation zum Thema: "Bundesweiter Ärztestreik vom 29.5. bis 2.6.2006 Kinderklinik Jena Informationsveranstaltung für Schwestern und Pfleger sowie alle interessierten Mitarbeiter."—  Präsentation transkript:

1 Bundesweiter Ärztestreik vom bis Kinderklinik Jena Informationsveranstaltung für Schwestern und Pfleger sowie alle interessierten Mitarbeiter Mittwoch, den Uhr im Hörsaal der Kinderklinik Organisation im stationären und ambulanten Bereich

2 Wie kam es zum Ärztestreik? Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) durch einen neuen Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) abgelöst Geplante Kürzungen für Ärzte von bis zu 10 % durch den TVöD September 2005: Beendigung der 55 Jahre alten Verhandlungsgemeinschaft des Marburger Bundes (MB) mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) Seitdem Verhandlungen für ärztespezifischen Tarifvertrag zw. MB und Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) Wegen schleppender Tarifverhandlungen am Warnstreik, seit Streik unterschiedlicher Dauer

3 Warum streiken die Ärzte? Geltendes Arbeitszeitrecht wird ignoriert (32-Std.-Schichten, Wochenarbeitszeit) Überstunden (50 Mio/a = 1 Milliarde /a), unbezahlt, meist kein Freizeitausgleich Massive Arbeitsverdichtung (Bettenabbau, verkürzte Verweildauer, DRG) Unzureichende Vergütung: –Nettoeinkommen : junge Klinikärzte - 7,5 %, Akademiker + 3 %, alle Erwerbstätigen + 6 % –Wegfall von Urlaubsgeld –Reduktion Weihnachtsgeld auf rund 60 % –Dt. Krankenhausärzte international Schlusslicht bei der Vergütung Zusätzlich drohende Gehaltseinbußen durch TVöD –Z. T. Verschlechterung des Grundgehaltes durch neue Entgeltstufen –Rückstufung bei Arbeitgeberwechsel –Wegfall von Orts- und Kinderzuschlag Zusatzbelastung durch Forschung und Lehre, kurzfristige Arbeitsverträge, ausufernde Bürokratie Folgen Ärzteflucht, Nachwuchsmangel

4 Aktuelle Situation : Tarifverhandlungen zw. MB und TdL kurz vor Einigung auf Bitte der TdL vertagt : gescheitertes MB/TdL- Spitzengespräch : Tarifabschluss zw. Verdi und TdL Anwendung dieses Tarifvertrages auch auf Universitätsärzte widerspricht der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (MB ist legitimer Vertreter von über Ärzten, in Verdi sind nur ca Ärzte organisiert) Wg. fehlender Verhandlungsbereitschaft der TdL Fortführung des Streikes Zunächst Streikwoche vom , evtl. auch vom

5 Unsere Kritik bzgl. des TVöD Die Vermeidung der 42 h-Woche wird als Erfolg verkauft, Ärzte sollen jedoch ohne vollen Lohnausgleich 42 h/Woche arbeiten. Einmalzahlungen für alle Berufsgruppen (bis zu 450 /Jahr), außer für Ärzte Der TVöD sieht die Möglichkeit vor, dass Ärzte bis zu 66 h/Woche arbeiten. 24 h-Bereitschaftsdienste weiterhin ausdrücklich zugelassen Weihnachtsgeld in Höhe 30 % für Ärzte, andere Gruppen erhalten bis zu 95 %. Ärzte Feiertags weiter ohne Zuschlag Bereitschaftsdienst (im Gegensatz zum Pflegepersonal) Nur für Ärzte keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall Vergrößerung des Ost/West-Lohngefälles von jetzt 7,5 % auf rund 12 % für Ärzte, während alle anderen Angestellten weiterhin nur 7,5 % Abschlag erhalten.

6 Organisation im stationären und ambulanten Bereich … Hier informieren wir über unsere klinikspezifische Streikorganisation mit Notdienstvereinbarung, Abbestellen der Sprechstunden, Zuständigkeiten/Erreichbarkeit der Ärzte etc.


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