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IVSS: Europäische Regionaltagung Oslo, 15.-16. Mai 2007 Die Integration ins Erwerbsleben Allgemeine Schlussfolgerungen und Gedanken über den Weg in die.

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1 IVSS: Europäische Regionaltagung Oslo, Mai 2007 Die Integration ins Erwerbsleben Allgemeine Schlussfolgerungen und Gedanken über den Weg in die Zukunft... Kåre Hagen Norwegian School of Management

2 1.Die Notwendigkeit eingefahrene historische Trends umzukehren 2.Die Versöhnung von mikroökonomischer und makrosozialer Logik 3.Neugestaltung der Institutionen, um kollektives Handeln zu ermöglichen 4.Was ist attraktive Arbeit – für ältere Menschen in Zukunft? 5.Reform der sozialen Sicherheit: Umbau des Schiffs auf hoher See!

3 1 Die Umkehrung historischer Trends... Im Weltbild von Arbeitnehmern, Wählern und Bürgern VON Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen (als Belohnung: keine Arbeit, Freizeit) HIN ZU Wohlergehen im Erwerbsleben und am Arbeitsplatz ABER Was ist, wenn Menschen andere Lebenspläne haben?... In unserer Vorstellung von Gesundheit VON Diagnose als Freibrief zum Verlassen des Arbeitsmarktes (und Anspruch auf Unterstützung) HIN ZU Diagnose als Anleitung für die Umgestaltung von Arbeitsverträgen ABER Wie sollen die Ärzte in diese Lösung einbezogen werden? (Verfügen wir über) Ein modernisiertes Konzept sozialer Gerechtigkeit? VON der Fairness in Form der Möglichkeit, aufgrund erworbener Ansprüche, Alter oder Schicksalsschlägen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden zu dürfen HIN ZU einer Fairness in Form der Gleichberechtigung aller Arbeitnehmer hinsichtlich des Anspruches auf maßgeschneiderte Stellen auf dem Arbeitsmarkt ABER was ist mit dem Klassengefälle im Hinblick auf Gesundheit, Kompetenzen und Produktivität?

4 2 Mikroökonomische Logik und soziale Auswirkungen Zum Erfolg gehören immer zwei: Die Bereitschaft und die Fähigkeit zu arbeiten tragen nur dann zu einer Steigerung der Erwerbsquote bei, wenn die Arbeitskosten durch Produktivität aufgewogen werden. Auf lange Sicht kann von Unternehmen nicht erwartet werden, dass sie mehr zahlen, als sie an Produktivität erhalten. Sollte das Risiko der Übernahme sozialer Verantwortung durch den Sozialstaat abgesichert werden? DILEMMA Die staatliche Politik für die Schaffung und den Schutz von Stellen (für Arbeitnehmer mit niedriger Produktivität) muss auf den ganzen Arbeitsmarkt abzielen. Unternehmen kümmern sich höchstens um ihre eigenen Angestellten. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit es im Interesse von Unternehmen liegt, die Anzahl von Angestellten mit niedriger Produktivität zu erhöhen. Sollten die Gehälter bezuschusst werden?

5 3 Entscheidungsfindung modernisieren "Es gibt keine Patentlösung". Aus einem einzigen Programm bestehende Top-down-Reformen sind nicht ausreichend. Gesetzgeber: Einkommenssicherung und geförderte Arbeitsplätze sollten verknüpft werden. Alle Instrumente sollten in einem Baukasten vorhanden sein! Sozialpartner: Um von der Invalidenrente zu einer Förderung der Erwerbstätigkeit zu gelangen, ist eine breit angelegte Beteiligung notwendig. Die Anzahl der Stakeholder erhöhen: Mitarbeiter des Gesundheitswesens sind keine Bremsklötze sondern Teil der Lösung. Es werden Normen gegen Trittbrettfahren benötigt Unternehmen: Wettbewerbsvorteile durch verantwortungsloses Verhalten Arbeitnehmer: Zuflucht zu der Ausrede "Ich bin zu krank zum Arbeiten" Soziale Klassen: Der Einfluss des Verhaltens der oberen Gesellschaftsschichten!

6 4 Was macht Arbeit attraktiv? Es werden gründlichere Kenntnisse über Push- und Pull-Faktoren benötigt! Die Bedeutung von Gehältern im Verhältnis zu anderen Faktoren In verschiedenen Berufsgruppen und sozialen Schichten Welche Art von Arbeit und welche Art von Behinderungen lassen sich mit den verschiedenen Berufsgruppen in Einklang bringen? Welche anderen Arten von Tätigkeiten stehen für verschiedene Menschen, Arten von Haushalten und Generationen in Konkurrenz mit der Erwerbstätigkeit? Gibt es Grenzen für "maßgeschneiderte Stellen": Kosten und Stigma?

7 5 Welches sind die Erfolgsfaktoren? Alle warten auf eine Liste – Aber soweit sind wir noch nicht!! Einige gemeinsame Nenner scheinen sich herauszukristallisieren... Wirtschaftliche Anreize sind wichtig, wirken aber zusammen mit anderen Faktoren, in erster Linie sozialer und kultureller Art. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, Politik und Reformen sollten sich auf den Arbeitsplatz konzentrieren. Politische Instrumente sollten koordiniert und (neu)gestaltet werden, um die (verbleibende) Erwerbsfähigkeit jedes Einzelnen zu mobilisieren. Ärzte sollten mehr als Berater gesehen werden, die die Betroffenen und die Arbeitgeber darüber informieren, welche Tätigkeiten noch möglich sind anstatt sich auf verloren gegangene Fähigkeiten zu konzentrieren. Aber auch: entscheidende Kenntnisse fehlen noch Steigende Beteiligung älterer Arbeitnehmer: Reform- gegen Kohorteneffekte? Was geschieht mit Menschen, die keine Erwerbsminderungsrente mehr beziehen? Welche Grenzen gibt es für die soziale Verantwortung von Unternehmen?

8 Wir haben noch nie so wenig gearbeitet...


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