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Naturschutz | 1 Naturschutz Ausbildung Thema: Geologie 7.1.4 Geologie | 2010.

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Präsentation zum Thema: "Naturschutz | 1 Naturschutz Ausbildung Thema: Geologie 7.1.4 Geologie | 2010."—  Präsentation transkript:

1 Naturschutz | 1 Naturschutz Ausbildung Thema: Geologie Geologie | 2010

2 Naturschutz | 2 Geologie 1.Definition von Geologie 2.Exogene Prozesse 3.Endogene Prozesse 4.Plattentektonik 5.Erdgeschichte – Abriss 6.Gesteinsarten 7.Variscische Gebirgsbildung 8.Entstehung der Alpen 9.Bayern Geologie - Gliederung | 2010 Gliederung

3 Naturschutz | 3 Definition- Geologie: „Lehre von der Entstehung, Beschaffenheit und Entwicklung der Erde und des Lebens“ •Die Geologie beschäftigt sich mit der Entstehung der Erde. •Ausgangspunkt ist der schalenförmige Aufbau in Erdkruste, Mantel und Kern. •Erforscht werden Landschaftsformen an der Oberfläche und im Erdinnern und die dafür verantwortlichen Prozesse Geologie - Definition Geologie | 2010 Definition

4 Naturschutz | 4 •Sie formen die Oberfläche durch Aktivität von Wasser, Eis, Wind und Klima. •Am Anfang steht die Gesteinsverwitterung, angestoßen durch Niederschlag, Temperaturschwankungen, und chemische Reaktionen. •Teilprozesse sind Abtragung (Erosion), Transport und Ablagerung. Sie bilden Sedimente und Landschaftsformen (z.B. Täler, Schutthalden, Moränen) Geologie - Exogene Prozesse | 2010 Exogene Prozesse („ von außen“)

5 Naturschutz | 5 •Sie finden vorwiegend im Erdinneren statt, wie z.B.: •Plutonismus, d.h. Bildung, Bewegung und Erstarren von Gesteinsschmelzen oder Magma (in 5-20 km Tiefe) •Vulkanismus, d.h. Bewegung und Erstarren von Gesteinsschmelzen oder Lava an der Erdoberfläche •Wichtige Begriffe: Plutonite, Vulkanite, Vulkanausbrüche Geologie - Endogene Prozesse | 2010 Endogene Prozesse ( „von innen“)

6 Naturschutz | 6 Beispiele für endogene Prozesse Geologie - Endogene Prozesse | 2010 Endogene Prozesse

7 Naturschutz | 7 •Die Erdkruste gliedert sich in sieben bewegliche Platten. •Sie grenzen an ozeanischen Rücken und tektonischen Bruchzonen aneinander. Plattentektonik Geologie - Plattentektonik | 2010

8 Naturschutz | 8 Folgende Prozesse treten auf: • Aufdringen von Lava • Kontinentverschiebung • Abtauchen von Kontinentplatten (Subduktion) • Einengung und Auftürmen von Krustenmaterial • Aufschmelzen und Entstehung neuer Magma Folgende Formen entstehen: • Vulkane und Erdbeben (z.B. Kalifornien, Andenvulkane) • Gebirge (z.B. Anden, Himalaya, Alpen) • Neue Inseln (z.B. Hawaii, Island) Plattentektonik Geologie - Plattentektonik | 2010

9 Naturschutz | 9 Ozeanische und Kontinentale Platten können: Kollision kontinentaler PlattenOzeanische Platte schiebt sich unter kontinentale Platte Ozeanische Platten driften auseinander (2 bis 15 cm pro Jahr) Auseinanderdriften und Gräben bilden (Divergenz) Aneinander vorbeigleiten, Erdbeben verursachend (Transform-Störung) Zusammenstoßen und abtauchen (Konvergenz) Plattentektonik - Bewegungsarten Geologie - Plattentektonik | 2010

10 Naturschutz | 10 •Vor ca. einer Milliarde Jahren waren fast alle Landmassen der Erde im riesigen Urkontinent „Rodinia“verbunden. •Dieser brach vor 750 Millionen Jahren auseinander. Ursache waren Bewegungen und Vorgänge der Plattentektonik. Plattentektonik - Urkontinente Geologie - Plattentektonik | 2010

11 Naturschutz | 11 Historisch gesehen beginnt Geologie vor ca. 4,5 Mrd. Jahren mit der Bildung von fester Erdkruste. Seit ca. 3,8 Mrd. Jahren sind Bakterien nachweisbar. Archaikum (Erdfrühzeit) Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

12 Naturschutz | 12 Im Erdaltertum hat sich der Sauerstoffgehalt durch erste Pflanzen auf 2% erhöht und eine schützende Ozonschicht entstand. Der erste Landgang von Meereslebewesen wurde möglich. Erdaltertum Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

13 Naturschutz | 13 Jura und Kreide •Seit ca. 210 Mio. Jahren lebten Dinosaurier auf der Erde. •Im subtropischen Klima wuchsen bis zu 50m hohe Wälder aus Farnen und Schachtelhalmen. •Vor ca. 65 Mio. Jahren starben die Saurier und viele andere Tier- und Pflanzenarten plötzlich aus. •Ursache war vermutlich ein gewaltiger Meteoriten-Einschlag. Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

14 Naturschutz | 14 •Seit 65 Mio. Jahren konnten sich die Säugetiere entwickeln und stark verbreiten. •Das Klima schwankte stark zwischen Tropen- Wüsten- und Mittelmeerklima. •Die Palmengrenze reichte bis nach Grönland. •Im Alpenvorland entstanden in tropischen Sümpfen die Pechkohlen zwischen Peißenberg und Miesbach. Tertiär (Erdneuzeit) Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

15 Naturschutz | 15 •Vor ca. 14,5 Mio. Jahren schlug über der Schwäbisch- Fränkischen Alb ein Meteorit ein.Meteorit •Der Ries-Krater um Nördlingen entstand. Tertiä r Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

16 Naturschutz | 16  Die Geschwindigkeit des Meteoriten, der im Ries Krater einschlug, betrug ca. 20 km/sec  Das bedeutet eine Geschwindigkeit von 7,2 Millionen km/Stunde = ca km/h.  Der Druck der durch den Einschlag des Meteoriten im Ries Krater entstand, war größer als bar  1 bar entspricht einem Druck von 10 t pro/m²  Der Druck des Meteoriteneinschlags entsprach also t pro/m².  Zum Vergleich: Unsere Erde wiegt 5,972 Tausend Trillionen Tonnen. ( t )  Die dabei entstandene Temperatur war mit mehr als °C noch eher überschaubar. Auch wenn Urgesteine wie z.B. Granit dadurch verdampften. Ein Meteorit ist ein meist aus dem Asteroidengürtel stammender Eisen- /Eis-/Steinklumpen Quelle: wikipedia.org Meteorit Geologie - Meteorit | 2010

17 Naturschutz | 17 •Ab ca. 2 Mio. Jahren führte eine weltweite Abkühlung zu großflächiger Vereisung (z.B. in Nordamerika, Eurasien, Antarktika). •Kaltzeiten (Gletschervorstoß) wechselten mehrfach mit Warmzeiten (Gletscherrückzug). •Höhlenbär, Wollnashorn, Elch und Mammut waren typisch. •Die Entwicklung des Menschen prägte diese Zeit: Abspaltung Affe- Mensch (Homo Erectus)Entwicklung des Menschen •Das Eiszeitalter/Pleistozän endete ca. vor Jahren. Pleistozän (Eiszeiten) Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

18 Naturschutz | 18 Quelle: wikipedia.org Entwicklung des Menschen Geologie – Entwicklung des Menschen | 2010

19 Naturschutz | 19 •Zwischen und Jahren fand die letzte Eiszeit (Würm- Eiszeit) statt. •Massenhaft starben alle Arten von Großsäugern mit mehr als 1000kg Gewicht aus. •Betroffen waren auch 80% aller Tierarten mit 100 bis 1000kg Körpergewicht. •Verschont davon blieben die nichtvereisten Kontinente (z.B. Afrika, südliches Asien). Pleistozäne Würm-Eiszeit Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

20 Naturschutz | 20 •Seit Jahren schreiben wir die jüngste Epoche der Erdneuzeit, das Holozän. •Der heutige Mensch, seine Kulturstufen und Lebensformen entwickeln sich ebenso wie viele neue Arten von Säugetieren.heutige Mensch Quartär - Holozän 5 Ma - 2 Ma ta – 10 ta - Erdgeschichte Geologie - Erdgeschichte | 2010

21 Naturschutz | 21 Quelle: wikipedia.org Entwicklung des Menschen Geologie - Entwicklung des Menschen | 2010

22 Naturschutz | 22 •Gneis •Schiefer •Granit •Basalt •Marmor •Kalkstein •Gips •Steinsalz Gesteinsarten Geologie - Gesteinsarten | 2010

23 Naturschutz | 23 Metamorphite (Umwandlungsgesteine)  Gneis, Schiefer, Marmor, Quarzit  Metamorphe Gesteine entstehen aus älteren Gesteinen beliebigen Typs durch Metamorphose, das heißt durch Umwandlung unter hohem Druck, hoher Temperatur und gegebenenfalls durch chemischen Stoffaustausch im festen Zustand.  Weiträumige Metamorphose von Gesteinen findet meist in großer Tiefe statt, lokale Transformationen können aber auch nahe der Erdoberfläche auftreten, zum Beispiel an Stellen, wo sich hohe Spannungen aufgebaut haben. Gesteinsarten - Einteilung der Gesteine Geologie - Gesteinsarten | 2010

24 Naturschutz | 24 Gesteinsarten - Einteilung der Gesteine Geologie - Gesteinsarten | 2010

25 Naturschutz | 25 Magmatite ( Erstarrungsgesteine )  Plutonite ( Tiefengesteine ) Granit, Diorit  Vulkanite ( Ergussgesteine ) Basalt, Tuff  Plutonite, oder Tiefengesteine, sind Gesteine, die in großer Tiefe durch die Kristallisation von Magmen entstehen. Sie bilden sich bei hohen Temperaturen und hohen Drücken. Plutonite kühlen in den unterirdischen Kammern, sogenannten Plutonen, wesentlich langsamer ab, als an die Erdoberfläche dringendes Magma (Lava), woraus wiederum Vulkanite entstehen Geologie - Gesteinsarten | 2010 Gesteinsarten - Einteilung der Gesteine

26 Naturschutz | 26 Gesteinsarten - Einteilung der Gesteine Geologie - Gesteinsarten | 2010

27 Naturschutz | 27 Sedimentite ( Ablagerungsgesteine )  Mechanische Sedimentgesteine •unverfestigt Kies, Sand, Ton, Moränen, Löss •verfestigt Konglomerat, Sandstein, Löss  Chemische Sedimentgesteine •unverfestigt Kalkschlamm, Kalktuff •verfestigt Kalkstein, Travertin •fest abgelagert Kalksinter, Steinsalz, Gips, Kalisalze  Biologische Sedimentgesteine Torf, Kohle, Erdöl, Bernstein, Asphalt, Korallenkalk, Schwammkalk Gesteinsarten Geologie - Gesteinsarten | 2010

28 Naturschutz | 28 Gesteinsarten - Einteilung der Gesteine Geologie - Gesteinsarten | 2010

29 Naturschutz | 29 Unsere Mittelgebirge - Variscische Gebirgsbildung Höhe ca. 400m – 1456m üNN Variscische Gebirgsbildung Geologie - Variscische Gebirgsbildung | 2010

30 Naturschutz | 30 Als Grundgebirge bezeichnet man in Bayern Gesteine des ehemaligen „Variscischen Gebirges“. Entstanden ist es im Devon, aus den Erdkrustenfragmenten Avalonia und Armorica, Resten von Rodinia und den damaligen Kontinenten Baltica und Laurentia. Vor Mio. Jahren (im Erdaltertum = Paläozoikum) Kollision von Kontinenten und –teilen Diese kollidierten und schoben ein gewaltiges Faltengebirge auf. Variscische Gebirgsbildung Geologie - Variscische Gebirgsbildung | 2010

31 Naturschutz | 31 Erdaltertum (545 – 251 Mio Jahre)  Hebung zum Faltengebirge (= endogene Kräfte)  Bruchtektonik (Beginn Pfahlbildung)  gleichzeitig Erosion (= exogene Kräfte)  Berge bis zu 8000 m Höhe entstehen Erdmittelalter (251 – 65 Mio Jahre):  Erosion zum Gebirgsrumpf unter tropisch/subtropischem Klima.  Der Großkontinent Pangäa fügt sich zusammen und das Land beginnt abzusinken, das Faltengebirge wird eingeebnet Variscische Gebirgsbildung Geologie - Variscische Gebirgsbildung | 2010

32 Naturschutz | 32 Das neugebildete variscische Gebirge wird abgetragen und eingeebnet. Teile der Landmasse senken sich ab, die Tethys beginnt diese Senke (Gebiete des heutigen Süd- &Mitteleuropa und der Ostalpen) zu überfluten. Die Kontinente Baltica und Laurentia kollidierten. Der warme Tethys Ozean dringt nach NW vor. Vor 300 Mio. Jahren (im Perm) Der Tethys Ozean entsteht Während der Eiszeiten trocknete das Tethys-Meer (verbunden mit dem Pazifik) völlig aus. Später wurde es vom Atlantik geflutet ( Meerenge von Gibraltar). Variscische Gebirgsbildung Geologie - Variscische Gebirgsbildung | 2010

33 Naturschutz | 33 Das Klima ist warm, es erscheinen Reptilien und Muscheln. Das Zeitalter der Saurier beginnt. Die ersten Säugetiere tauchen auf. Schachtelhalme und Farne entwickeln sich. Zeitweise ist die Verdunstung größer als die Niederschläge, durch Austrocknung entstehen bedeutende Salzlagerstätten. Die Auffaltung der Alpen beginnt. Vor Mio. Jahren (im Trias) Pangäa zerbricht Variscische Gebirgsbildung Geologie - Variscische Gebirgsbildung | 2010

34 Naturschutz | 34  Die Saurier sterben aus  Die Auffaltung der Alpen erreicht ihren Höhepunkt Vor 65 Mio. Jahren (Erdneuzeit) Bruchschollengebirge entstehen  Hebung und Bruchtektonik durch Auswirkungen der Alpenbildung:  Horste, Gräben, Bruchlinien  gleichzeitig Erosion und Akkumulation durch Flüsse und Gletscher Unsere Mittelgebirge bilden sich: Bayerischer Wald, Fichtelgebirge, Rhön, Spessart, Harz, Hunsrück, Eifel und Schwarzwald Variscische Gebirgsbildung Geologie - Variscische Gebirgsbildung | 2010

35 Naturschutz | 35 schrieb der römische Historiker Titus Livius. Weisshorn, Dent Blanche, Matterhorn und Monte-Rosa Massiv Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

36 Naturschutz | 36 Vor ca. 250 Mio. Jahren begann im Bereich des heutigen Mittelmeeres, im sog. Tethys-Meer, die Ablagerung mächtiger Sedimente. In diesem subtropischen Meer wurden viele Gesteine unserer Nördlichen Kalkalpen gebildet, z.B.: •Korallen- und Riffkalke im Flachwasser •Dolomite in Lagunen •Ton- und Mergelsteine in tieferen Meeresbereichen •Sandsteine z.B. im Bereich von Flussdeltas Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

37 Naturschutz | 37 Vor ca. 90 Mio. Jahren driftete dann die Afrikanische Platte (ca. 2- 6cm/Jahr) in Richtung Eurasische Platte.  Raumeinengung und Abtauchen der spezifisch schwereren Afrika- Platte (Granit, Gneis) unter die Eurasische Platte führten zur ersten Gebirgsbildung (z.T. untermeerisch). Tethys-Meer  Nun wurden die marinen Sedimente vom Meeresboden abgeschürft und als alpine Decken bis zu 200km nach Norden transportiert. Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

38 Naturschutz | 38  Erst ab 65 Mio. Jahren wurden die aufgetürmten Meeressedimente zu Gesteinspaketen gestapelt, z.T. vermischt und gefaltet.  Entlang von Verwerfungszonen wurden Gesteinsserien getrennt, nicht zusammengehörige Gesteine kamen auch nebeneinander zu liegen. So entstanden tektonische Einheiten, die unsere Alpen heute in verschiedene Gebirgsgruppen gliedern:  Mehrere Hebungsphasen führten zum Falten- und Deckengebirge.  Im Pleistozän formten die Gletscher, im Holozän die Schmelzwässer sowie die neu entstandenen Flüsse (z.B. Ur-Inn, Ur-Loisach) die Alpen zum Hochgebirge. Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

39 Naturschutz | 39 Die Alpen wachsen um 0,5 bis 1mm pro Jahr. Um die selbe Höhe tragen Verwitterung und Erosion die Alpen jährlich wieder ab. Zum Vergleich: Die Fingernägel des Menschen wachsen 2 bis 6 cm im Jahr. Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

40 Naturschutz | 40 Die heutige Struktur der Alpen und des Alpenvorlandes ist durch endogene Prozesse (Faltung, Einengung, Hebung) und exogene Prozesse (Erosion, Verwitterung, Gletscherschliff) entstanden. Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

41 Naturschutz | 41 Die heutigen Geländeformen und Seen des Alpenvorlandes sind bei Gletschervorstößen in den pleistozänen Eiszeiten entstanden, die weit ins Vorland reichten. Gletscherausdehnung Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

42 Naturschutz | 42 Glaziale Schürftätigkeit der Vorlandgletscher (z.B. Inn- Gletscher) bedingte eine massive Verformung der Oberfläche. Nach Abschmelzen entstanden Zungenbeckenseen (z.B. Starnberger See, Chiemsee). Moore (Filze, Moose) entstanden nach Rückzug der Gletscher in verlandeten Schmelzwasserseen. Unter Luftabschluss entstand Torf. Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

43 Naturschutz | 43 Aus verlandeten Seen entstehen Moore Niedermoore werden von Grundwasser oder Bächen und Flüssen gespeist. Hochmoore haben keine Verbindung zu Gewässern. Das Wasser stammt ausschließlich vom Niederschlag Entstehung der Alpen Geologie - Entstehung der Alpen | 2010

44 Naturschutz | 44 Wichtige Gesteine sind Plutonite wie z.B. Granite. Ebenso häufig sind Umwandlungsgesteine oder Metamorphite wie Gneise, Schiefer und Marmor. Vorkommen: •Zentral- und Westalpen •Oberpfälzer Wald •und Bayerischer Wald Bayern Geologie - Bayern | 2010

45 Naturschutz | 45 Die Nördlichen Kalkalpen werden überwiegend von Kalksedimenten gebildet, die in Form von Decken vorliegen: z.B. Inntal Decke, Lechtal Decke, Allgäu Decke Bayern Geologie - Bayern | 2010

46 Naturschutz | 46 •Wettersteinkalk, Dachsteinkalk, alpiner Muschelkalk (Flachwasserkalke) •Partnachschichten und Hauptdolomit (Lagunenbildungen) •Sandreiche Raibler Schichten •Mächtige Riffe aus Korallen- und Schwammkalken wie z.B. Wendelstein, Zugspitze, Hoher Göll, Kampenwand oder Plankenstein. Wichtige alpine Gesteine der Kalkalpen Bayern Geologie - Bayern | 2010

47 Naturschutz | 47 Man kann Bayern in vier tektonisch-geologische Einheiten unterteilen. •Alpen •Molassebecken •Böhmische Masse •Fränkisches..Schichtstufenland Bayern Geologie - Bayern | 2010

48 Naturschutz | 48 •Der Aufbau unserer Berge zeigt Decken- und Faltenstrukturen. •Vorlandmolasse, Faltenmolasse, Flysch (Rutschsedimente im Ozean) und Kalkalpine Decken sind geologisch-tektonische Einheiten. •Wettersteinkalk, Hauptdolomit, Dachsteinkalk, alpiner Muschelkalk, Partnachschichten, Riffkalke und Raiblerschichten sind alpine Gesteine. Südbayern, Alpen: Geologischer Nord-Süd-Schnitt Bayern Geologie - Bayern | 2010

49 Naturschutz | 49 Völlig andere Gesteine sind typisch und oft wesentlich älter: •Trias: Muschelkalk, Gips, Keuperschichten •Jura und Kreidezeit: Juragesteine und Kreide z.B. Präkambrium: Gneise, Glimmerschiefer, Diabas,Wunsiedler Marmor = Metamorphite z. B. Präkambrium: Basalt, Granite und Diorite = Magmatite •Weiter südlich die bunt gemischten Auswurfmassen des Ries Kraters Nordbayern: Geologischer West- Ost-Schnitt Bayern Geologie - Bayern | 2010

50 Naturschutz | 50 Das Gebiet zwischen Watzmann und Bodensee gegliedert sich in: •Ungefaltete Vorlandmolasse (Alpenvorland) •Subalpine Faltenmolasse (Alpenvorland) •Helvetikum - Flysch (Bergland) •Kalkalpin(Hochgebirge, Kalkalpen) Alpen, Alpenvorland: Gliederung von Nord nach Süd Bayern Geologie - Bayern | 2010

51 Naturschutz | 51 •Subalpine Faltenmolasse (Alpenvorland) •Helvetikum (Übergang zum Vorland) •Flysch (Bergland) •Kalkalpin(Hochgebirge, Kalkalpen) Alpen und Alpenvorland von Nord nach Süd Zugspitze: Wettersteinkalk auf Hauptdolomit Vorgebirge: Rutschgefährdete Flyschschichten Bayern Geologie - Bayern | 2010

52 Naturschutz | 52 Karstlandschaften  Karstgebiete entstehen in löslichen Gesteinen (z.B. Gips, Kalkstein).  Die Lösung geschieht durch aggressive Kohlensäure.  Diese entsteht aus der Verbindung von Kohlendioxid aus der Luft, und Wasser.  Die Gesteinsoberflächen werden durch ablaufendes Regen- und Schmelzwasser angelöst, zerfurcht und abgetragen.  In Rinnen = Karren versickert oder fließt Wasser in den Untergrund.  Es entstehen Gänge und Hohlräume. Sie erweitern sich zu Höhlen mit unterirdischen Wassersystemen. Folge: Es gibt kaum mehr Oberflächenabfluss (Flüsse, Bäche) Bayern Geologie - Bayern | 2010

53 Naturschutz | 53 Danke für die Aufmerksamkeit Geologie | 2010

54 Naturschutz | Geologie | 2010 Präsentation: Geologie © 2010 Bergwacht Bayern Konzept, Inhalt: Arbeitskreis Naturschutz der Bergwacht-Region Hochland Ausarbeitung: Klaus Bachmann (BW Wolfratshausen) Georg Schober (BW Krün) Layout: Georg Schober jun. 1. Auflage: 2010


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