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Menschen sind lernfähig - aber unbelehrbar Argumente, Elemente und Instrumente für eine «neue» Lernkultur.

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Präsentation zum Thema: "Menschen sind lernfähig - aber unbelehrbar Argumente, Elemente und Instrumente für eine «neue» Lernkultur."—  Präsentation transkript:

1 Menschen sind lernfähig - aber unbelehrbar Argumente, Elemente und Instrumente für eine «neue» Lernkultur

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3 Bevor wir beginnen: Ein kleiner Test

4 Ich weiss nicht, wer das Wasser entdeckt hat, aber es war kein Fisch. (Marshal McLuhan) IIIVIIIVIIV VIIIIX IVI X IX S

5 Merkmale der Landschulen des Kantons Zürich (nach Caspar Melchior Hirzel, 1829) Merkmale der Schule 1. Unterrichtsfächer6. Lehrerausbildung 2. Lehrstoff und Lehrmittel7. Jahresbesoldung 3. Jahrgangsklassen8. Prüfungen / Zensuren 4. Klassengrösse9. Schulaufsicht 5. Stundenplan

6 Wünsche zur Verbesserung der Landschulen des Kantons Zürich (nach Caspar Melchior Hirzel, 1829) Merkmale der Schule 1. Unterrichtsfächer6. Lehrerausbildung 2. Lehrstoff und Lehrmittel7. Jahresbesoldung 3. Jahrgangsklassen8. Prüfungen / Zensuren 4. Klassengrösse9. Schulaufsicht 5. Stundenplan 1829 erstes Attentat auf Kaspar Hauser 1829 fuhr die erste Postkutsche über den Gotthard. Dauer: 23 Stunden. (2016 durch den Basistunnel: 17 Minuten) 1829 sorgte C.M. Hirzel dafür, dass die Kinderarbeit für Kinder unter 12 Jahren verboten wurde letzte öffentliche Hinrichtung (Gebrüder Maisch) in Karlsruhe

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8 A u t a g o g i k Arrangements Evaluation Verstehen Orientierung Interaktion Lernorte Rollenverständnis Funktionsverständnis Lernverständnis Menschenbild SELBST- GESTALTUNGS- KOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT ZUKUNFT Fachkompetenz Selbstkompetenz Lernkompetenz Gesellschaftliche Megatrends

9 Verändertes Lernverhalten Verändertes Sozialverhalten Gesellschaftliche Megatrends Disponibilität Verfügbarkeit / Anrecht Singularität Vereinzelung / Trophäen Diversität Vielfalt / Sozialisierung Instabilität Wandel / Orientierung Relativität Informationsflut / Hypes Personalität Charakter / Werte Virtualität Medien / Weltbezug Neue Herausforderungen für Schule und Lehrpersonen

10 Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. René Magritte: Golconde Ursus Wehrli: Kunst aufräumen

11 5% kennen noch keinen Buchstaben Fast 30% Lernstoff Klasse 1 vollständig bewältigt Leseleistungen Einschulung Moser et al., 2005

12 Institution sind die verlängerten Schatten einzelner Menschen. (Ralph Waldo Emerson)

13 Verändertes Lernverhalten Verändertes Sozialverhalten Gesellschaftliche Megatrends Disponibilität Verfügbarkeit / Anrecht Singularität Vereinzelung / Trophäen Diversität Vielfalt / Sozialisierung Instabilität Wandel / Orientierung Relativität Informationsflut / Hypes Personalität Charakter / Werte Virtualität Medien / Weltbezug Neue Herausforderungen für Schule und Lehrpersonen

14 Bildung von Bildschirm nicht von Buch, sonst hiesse es Buchung. (Dieter Hildebrandt) Durchschnittliche Schulstunden pro Tag: 3

15 Schon früh belehrt ihn die Erfahrung, sobald er schrie, bekam er Nahrung. (Wilhelm Busch)

16 Verändertes Lernverhalten Verändertes Sozialverhalten Gesellschaftliche Megatrends Disponibilität Verfügbarkeit / Anrecht Singularität Vereinzelung / Trophäen Diversität Vielfalt / Sozialisierung Instabilität Wandel / Orientierung Relativität Informationsflut / Hypes Personalität Charakter / Werte Virtualität Medien / Weltbezug Neue Herausforderungen für Schule und Lehrpersonen

17 Ein Beispiel: Wachsende Bildungsanforderungen auch im traditionellen Produktionsbereich Seiten Source : Georg Spöttl, 2002 Jahr Gesamtzahl der Seiten von Reparaturanleitungen für einen PKW-Typ

18 Verändertes Lernverhalten Verändertes Sozialverhalten Gesellschaftliche Megatrends Disponibilität Verfügbarkeit / Anrecht Singularität Vereinzelung / Trophäen Diversität Vielfalt / Sozialisierung Instabilität Wandel / Orientierung Relativität Informationsflut / Hypes Personalität Charakter / Werte Virtualität Medien / Weltbezug Neue Herausforderungen für Schule und Lehrpersonen

19 Ich kann, weil ich will, was ich muss. (Immanuel Kant)

20 Der Schlüssel zum Erfolg steckt innen.

21 SELBST- GESTALTUNGS- KOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT ZUKUNFT Fachkompetenz Selbstkompetenz Lernkompetenz Gesellschaftliche Megatrends

22 Eine kleine Aufgabe Bitte stellen Sie sich alle hin. Nachfolgend bekommen Sie eine Aufgabe. Wenn Sie diese Aufgabe richtig bearbeitet haben, setzen Sie sich bitte hin und notieren die Antwort. Zeigen Sie ihre Antwort nicht. Warten Sie bis alle sitzen.

23 Finden Sie die Zahl rechts von einem Punkt, oberhalb eines Sterns, unterhalb einer 5 und links von einem R.

24 Diese kleine Übung zeigt: Kompetenz entspricht nicht notwendigerweise Performanz Emotionen beeinflussen die Leistung Erfahrung eigener Inkompetenz sind sehr schmerzhaft Zweifel an der Kompetenz führen zu Minderleistung

25 Der beste Weg zu lernen, wie man etwas tut, ist, es zu tun. Kompetenz Kompetenzen (lat. competere: zusammentreffen, ausreichen, zu etwas fähig sein) verstehen sich allgemein als Fähigkeiten und Fertigkeiten, etwas Bestimmtes erfolgreich tun zu können. Kompetenzen sind graduell unterschiedlich ausgeprägt (etwas mehr oder weniger gut können). Und sie sind situationsabhängig. Performanz = wenn aus den Fähigkeiten kompetente Handlungen werden («Entäusserung») Sprachgebrauch

26 Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. (Friedrich Nietzsche) FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ FACHKOMPETENZ Relevantes und bedürfnisgerecht verfügbares Wissen. Die Welt begreifen und sich aktiv darüber verständigen können. LERNKOMPETENZ Methodische, strategische und metakognitive Kompetenzen. Das eigene Lernen verstehen und gestalten können. SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können – zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. Selbstgestaltungs- kompetenz

27 Erfahrung ist die Grundlage aller Erkenntnis. FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ Selbstgestaltungs- kompetenz «Armierungswissen» nachhaltig anwendungsorientiert bedürfnisgerecht verfügbar Lessness - ahead to basics

28 Ein Experiment: Gleich sehen Sie zwei Wörter. Zu diesen Wörtern sollen Sie einen Satz lesen. Die Rechtschreibung müssen Sie nicht beachten.

29 Schal - Traum Ich trug einen grünen Schal in meinem Traum.

30 Bonbons - Kopfhörer Bei den CDs und dem Kopfhörer lagen überall Bonbons.

31 Gitarre - Angel Er nahm die Gitarre und eine Angel mit in seinen Urlaub.

32 Party - Flugzeug Schon im Flugzeug begann die tolle Party.

33 Bett - Gabel Sie konnte kaum die Gabel halten, so schwach wie sie im Bett sass.

34 Sonne - Stuhl Er rückte sich den Stuhl weiter in die Sonne.

35 Zweiter Teil: Gleich sehen Sie wieder zwei Wörter. Mit diesen Wörtern sollen Sie einen Satz bilden. Denken Sie sich irgendeinen Satz aus. Es darf auch etwas Komisches sein.

36 Haus - Rabe ……

37 Drachen - Champagner ……

38 Bleistift - Konzert ……

39 Hose - Lampions ……

40 Auto - Oper ……

41 Sterne - Tisch ……

42 Auswertung des Experiments Testen Sie Ihr Gedächtnis! Wie hiess das Partnerwort der folgenden Wörter? An wie viele Worte können Sie sich richtig erinnern? Auf die Plätze – Fertig –

43 Traum Schal

44 Bonbons Kopfhörer

45 Gitarre Angel

46 Party Flugzeug

47 Bett Gabel

48 Sonne Stuhl

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50 Haus Rabe

51 Drachen Champagner

52 Bleistift Konzert

53 Hose Lampions

54 Auto Oper

55 Sterne Tisch

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58 Wie viel wird im Experiment behalten? Bobrow, S. A., & Bower, G. H. (1969). Comprehension and recall of sentences. Journal of Experimental Psychology, 80(3p1),

59 Du musst halt unbedingt mehr lernen Siehst du, ich sage es auch immer: mehr lernen! Ja, das mit dem Lernen, das ist jeden Tag ein Thema. Ok, von jetzt an werde ich mehr lernen.

60 Der einzige Weg, der zum Wissen führt, ist Tätigkeit. (Georg Bernhard Shaw) FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ LERNKOMPETENZ Methodische, strategische und metakognitive Kompetenzen Das eigene Lernen verstehen und gestalten können. Orientierungskompetenz sich zurecht finden Richtungskompetenz wissen wohin Erschliessungskompetenz sich Dinge zu eigen machen Problemlösekompetenz mit Hindernissen umgehen Evaluationskompetenz Qualität beurteilen können Selbstgestaltungs- kompetenz

61 Viel lesen und nicht durchschauen, ist viel essen und nicht verdauen. Nachhaltigkei Nachhaltigkeit Der Grad der Auseinandersetzung determiniert die Nachhaltigkeit des Lernens. 800 Prozent mehr Ertrag Eine elaborierte Verarbeitung erfordert 40 Prozent mehr Aufwand – und bringt 800 Prozent mehr Ertrag. (Lutz Jaencke, Universität Zürich) Ich hab vergessen ein Back-Up von meinem Gehirn zu machen. Jetzt ist alles aus dem letzten Schuljahr weg.

62 Allen ist das Denken erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. (Curt Goetz) Metakognitive Strategien (= das Gewusst-wie) sind massgeblich beteiligt am Lernerfolg. Hattie, 2009 Metakognitive Strategien=. 69

63 Das Wichtigste am Können ist das Wollen. FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. Selbstkontrolle sich steuern können Engagement Freude an der Leistung Verlässlichkeit Pflichtbewusstsein Zuversicht sich selbstwirksam fühlen Achtsamkeit emotionale Intelligenz Selbstgestaltungs- kompetenz

64 Das Wichtigste am Können ist das Wollen. FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. Selbstkontrolle sich steuern können Engagement Freude an der Leistung Verlässlichkeit Pflichtbewusstsein Zuversicht sich selbstwirksam fühlen Achtsamkeit emotionale Intelligenz Selbstgestaltungs- kompetenz

65 WALTER MISCHEL kann die Zukunft voraussagen mit einer Tüte Marshmallows Walter Mischel (* 22. Februar 1930 in Wien) ist ein Persönlichkeitspsychologe.22. Februar1930Wien Persönlichkeitspsychologe Er war ab 1983 Professor an der Columbia University und vorher an der Stanford University tätig. Mischels berühmter so genannter Marshmallow-Test zeigt die Wichtigkeit der Impulskontrolle und des Aufschieben- Könnens von Selbstbelohnungen für akademischen, emotionalen und sozialen Erfolg (Belohnungsaufschub). Damit wird die Fähigkeit beschrieben, kurzfristig auf etwas Verlockendes für die Erreichung langfristiger Ziele zu verzichten. Ergebnisse des Experiments sagen diese Fähigkeit einer Person recht gut vorausColumbia UniversityStanford UniversityMarshmallowSelbstbelohnungenBelohnungsaufschub Walter Mischel (* 22. Februar 1930 in Wien) ist ein Persönlichkeitspsychologe.22. Februar1930Wien Persönlichkeitspsychologe Er war ab 1983 Professor an der Columbia University und vorher an der Stanford University tätig. Mischels berühmter so genannter Marshmallow-Test zeigt die Wichtigkeit der Impulskontrolle und des Aufschieben-Könnens von Selbstbelohnungen für akademischen, emotionalen und sozialen Erfolg (Belohnungsaufschub). Damit wird die Fähigkeit beschrieben, kurzfristig auf etwas Verlockendes für die Erreichung langfristiger Ziele zu verzichten. Ergebnisse des Experiments sagen diese Fähigkeit einer Person recht gut vorausColumbia UniversityStanford University MarshmallowSelbstbelohnungenBelohnungsaufschub Walter Mischel (* 22. Februar 1930 in Wien) war ab 1983 Professor an der Columbia University und vorher an der Stanford University tätig. Mischels berühmter so genannter Marshmallow-Test zeigt die Wichtigkeit von Impulskontrolle und Belohnungsaufschub für akademischen, emotionalen und sozialen Erfolg. Damit wird die Fähigkeit beschrieben, kurzfristig auf etwas Verlockendes für die Erreichung langfristiger Ziele zu verzichten.22. Februar1930Wien Columbia UniversityStanford UniversityMarshmallowBelohnungsaufschub

66 Der Marshmallow-Test mit 4 Jährigen Mischel et al. Science 1989

67 Multidisziplinäre Gesundheits- und Entwicklungsstudie seit 1972 in Dunedin (Neuseeland) Moffitt et al., 2011: A gradient of childhood self-control predicts health, wealth, and public safety. PNAS

68 Prozent Jugendliche ohne Schulabschluss Selbstregulation während Kindheit Moffitt et al., 2011 PNAS Kein Schulabschluss - Selbstregulation (niedrig)(hoch)

69 Prozent Raucher mit 15 Jahren Selbstregulation während Kindheit Moffitt et al., 2011 PNAS Rauchen mit 15 - Selbstregulation (niedrig)(hoch)

70 Prozent verurteilt auf Grund von Straftaten Selbstregulation während Kindheit Moffitt et al., 2011 PNAS Straftaten - Selbstregulation (niedrig)(hoch)

71 z-Werte Gesundheit als Erwachsene (niedrig)(hoch) Selbstregulation während Kindheit Moffitt et al., 2011 PNAS Gesundheit - Selbstregulation 0,4 0,2 0 -0,2 -0,4 Index: Schlechte Gesundheit Index: Drogenabhängigkeit Fremdeinschätzung drogenabhäng.

72 Selbst- regulation Arbeitsgedächtnis Kognitive Flexibilität Inhibition von Aufmerksamkeit und Handlungen Impulse kontrollieren verfügbar halten entscheiden Ziele setzen Prioritäten setzen Frustration tolerieren Perspektiven wechseln Problemlösen Handlungsverläufe reflektieren Exekutive Funktionen Jedes bewusste Verhalten bedarf der Steuerung durch exekutive Funktionen (Selbstregulation). Exekutive Funktionen (cognitive control / «sich im Griff haben») steuern das bewusste Verhalten. Sie ermöglichen es, Handlungen zu vermeiden, die dem angestrebten Ziel entgegenstehen oder keine angemessene Reaktion auf die aktuelle Situation sind. Jedes bewusste Verhalten bedarf der Steuerung durch exekutive Funktionen (Selbstregulation).

73 Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. (Friedrich Nietzsche) FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ FACHKOMPETENZ Relevantes und bedürfnisgerecht verfügbares Wissen. Die Welt begreifen und sich aktiv darüber verständigen können. LERNKOMPETENZ Methodische, strategische und metakognitive Kompetenzen. Das eigene Lernen verstehen und gestalten können. SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können – zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. Selbstgestaltungs- kompetenz

74 Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. (Friedrich Nietzsche) FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ FACHKOMPETENZ Relevantes und bedürfnisgerecht verfügbares Wissen. Die Welt begreifen und sich aktiv darüber verständigen können. LERNKOMPETENZ Methodische, strategische und metakognitive Kompetenzen. Das eigene Lernen verstehen und gestalten können. SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können – zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. Selbstgestaltungs- kompetenz Reproduzierbares Schulwissen

75 Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. (Friedrich Nietzsche) FACH- KOMPETENZ LERN- KOMPETENZ SELBST- KOMPETENZ FACHKOMPETENZ Relevantes und bedürfnisgerecht verfügbares Wissen. Die Welt begreifen und sich aktiv darüber verständigen können. LERNKOMPETENZ Methodische, strategische und metakognitive Kompetenzen. Das eigene Lernen verstehen und gestalten können. SELBSTKOMPETENZ Personale und soziale Kompetenzen. Konstruktive Beziehung gestalten können – zu sich, zu anderen und zu den Dingen, um die es geht. Selbstgestaltungs- kompetenz Reproduzierbares Schulwissen

76 Arrangements Evaluation Verstehen Orientierung Interaktion Lernorte Rollenverständnis Funktionsverständnis Lernverständnis Menschenbild SELBST- GESTALTUNGS- KOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT ZUKUNFT Fachkompetenz Selbstkompetenz Lernkompetenz Gesellschaftliche Megatrends

77 A u t a g o g i k Arrangements Evaluation Verstehen Orientierung Interaktion Lernorte Rollenverständnis Funktionsverständnis Lernverständnis Menschenbild SELBST- GESTALTUNGS- KOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT ZUKUNFT Fachkompetenz Selbstkompetenz Lernkompetenz Gesellschaftliche Megatrends

78 Arrangements Evaluation Verstehen Orientierung Interaktion Lernorte Rollenverständnis Funktionsverständnis Lernverständnis Menschenbild SELBST- GESTALTUNGS- KOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT ZUKUNFT Fachkompetenz Selbstkompetenz Lernkompetenz Gesellschaftliche Megatrends

79 Instrumente

80 Kompetenzraster

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82 Kompetenzraster: Standortbestimmung

83 Kompetenzraster: Ziele/Anforderungen Ziele für die nächste Ausbildungsstufe

84 Kompetenzraster: Lernnachweise

85 Leistung: erreichte Stufe («objektive» Kompetenz)

86 Leistung: Anzahl Lernnachweise (Anstrengung / neues Profil)

87 Leistung: individueller Fortschritt (Weg)

88 Evaluation Verstehen Orientierung Interaktion Lernorte Rollenverständnis Funktionsverständnis Lernverständnis Menschenbild SELBST- GESTALTUNGS- KOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT ZUKUNFT Fachkompetenz Selbstkompetenz Lernkompetenz Gesellschaftliche Megatrends Arrangements

89 Konstruktiver Umgang mit Vielfalt (Vorwissen/- erfahrungen) Verlagerung von Aktivität und Kompetenz zu den Lernenden Hohe Anforderungen (subjektives Gefühl von Machbarkeit) Ressourcen kooperativ nutzen (voneinander / miteinander) Formative Rückmeldungen und individuelle Verbindlichkeiten Prinzip der Verknüpfung (Verbindung Themen und Fächer / Lebenswelt) Beziehung Abstützung auf emotionale und motivationale Faktoren Ziel: nachhaltige Entwicklung von Kompetenzen für eine sich rasch verändernde Gesellschaft Innovative learning Environments (ILE) Centre for Educational Research and Innovation (CERI ) OECD Folgerungen aus wissenschaftlicher Sicht für eine effektive Lernumgebung

90 Aktivs FachAteliersLernTeams Eigene Schule in der Schule Offener Bereich Strukturierter Bereich Wahl- bereich Projekte Service Learning Praktika individuelle Verbindlichkeiten persönliches Coaching voneinander und miteinander Unterricht Kernfächer Niveaugruppen Systematischer Aufbau Kursangebot Sport, Musik, Kunst, Handwerk Enrichment

91 LernTeams Eigene Schule in der Schule individuelle Verbindlichkeiten persönliches Coaching voneinander und miteinander Lernnachweise Offener Bereich

92 Es gibt kein Lernen ohne Beziehung. Jeder Lernende hat einen Coach Hattie, 2009 Lehrer-Schüler Beziehung=. 72 Fachkompetenz=.09

93 Wer gute Eier will, muss sich um das Huhn kümmern. Professionelle Beziehungsgestaltung Professionelle Beziehungsgestaltung == Mutter Teresa == BF == Ersatzeltern == Begleitung

94 Ziel: das 18. Kamel sein - für eine beschränkte Zeit wichtig. 17 Kamele Ein Vater hat in seinem Testament bestimmt, dass sein Besitztum – 17 Kamele – wie folgt aufgeteilt werden soll: Der älteste Sohn erhält die Hälfte, der zweitälteste ein Drittel und dritte Sohn ein Neuntel. Nach dem Tod des Vaters möchten die Söhne das Erbe aufteilen. Aber sie finden keine Lösung, da sie die Kamele nicht töten wollen. Ein Mullah kommt vorbeigeritten. Sie bitten ihn um Rat. Der Mullah sagt: «Ganz einfach, ich leihe euch mein Kamel.»

95 Ein gutes Kamel hält auch Durststrecken durch. Das 18. Kamel Ich will, dass er erfolgreich ist. Es ist gut, dass er in meinem Leben ist. Im Dienste des Erfolgs des einzelnen Lernenden

96 A u t a g o g i k Arrangements Evaluation Verstehen Orientierung Interaktion Lernorte Rollenverständnis Funktionsverständnis Lernverständnis Menschenbild SELBST- GESTALTUNGS- KOMPETENZ (FIT FOR LIFE) HERKUNFT ZUKUNFT Fachkompetenz Selbstkompetenz Lernkompetenz Gesellschaftliche Megatrends

97 Viel lesen und nicht durchschauen, ist viel essen und nicht verdauen. DER LERNNACHWEIS "Der Schüler soll nicht nur über die Worte, sondern vor allem über den Sinn und Inhalt dessen, was er gelernt hat, Auskunft geben können; der Nutzen, den er davon gehabt hat, soll sich nicht im Gedächtnis, sondern bei der Anwen- dung im Leben zeigen; der Inhalt der neuen Unterweisung muss sich auf hundertfache Weise ausdrücken lassen, er muss sich auf ganz verschiedene Objekte anwenden lassen; dann erst kann der Lehrer sehen, ob der Schüler das Wesentliche wirklich erfasst und sich zu eigen gemacht hat. Es ist ein Zeichen von ungenügender Verdauung, wenn man die Speisen unverändert wieder von sich gibt, so wie man sie geschluckt hat; der Magen hat nicht funktioniert, wenn er das, was er zu verarbeiten hatte, nicht ganz und gar verändert und umgestaltet hat. Michel de Montaigne ( )

98 Verarbeitungstiefe: Was nicht in die Wurzeln geht, geht nicht in die Krone! INFORMATIONSMENGE GRAD DER VERARBEITUNG Lernen ist nicht die Reaktion auf Lehren.

99 Was sind gute Lernarrangements? Wenn möglichst viele der Lernenden möglichst die meiste der Zeit sich möglichst tief mit einem Thema auseinander setzen.

100 Verarbeitungstiefe zeigt sich im Gesichtsausdruck

101 Alles Denken ist Zurechtmachen. (Christian Morgenstern) Die Pädagogische Sanduhr Stufe 1: Die Lehrperson bereitet den Stoff vor Stufe 2: Der Stoff läuft an den Schülern vorbei Stufe 3: Die Lehrperson hat ihn wieder zum Korrigieren Aber: Lernnachweise können nur durch die Lernenden selbst erbracht und gestaltet werden. Verstehen heisst also: Der Aktivitätsschwerpunkt muss bei den Lernenden liegen. Stoff Korrektur Entscheidend ist, was der Lehrer den Schülern zu tun gibt.

102 Meistens kommt es anders, wenn man denkt. Eine Form des Lernens, die wir Kulissenlernen nennen, scheint für die Schulsituation typisch zu sein. Schüler und Studenten haben effektive Strategien erworben, die es ihnen ermöglichen, die äusseren Anforderungssituationen der Schule zu bewältigen, ohne ein gründliches Verständnis der zu lernenden Inhalte erreicht zu haben. Lehtinen, Erno: Institutionelle und motivationale Rahmenbedingungen und Prozesse des Verstehens im Unterricht. In: Reusser, K./Reusser-Weyeneth, M.: Verstehen. Psychologischer Prozess und didaktische Aufgabe. Hans Huber. Bern. 1997

103 Wer sich nicht mag, ist fortwährend bereit, sich dafür zu rächen. (Friedrich Nietzsche) Aufgabe: Dafür sorgen, dass Lernende sich mögen Wann mögen Sie sich? Gute Gefühle mit sich selbst! Verstehen - wenn der Groschen fällt, steigt das Dopamin.

104 Ein Diamant ist ein Stück Kohle, das Ausdauer hatte. Basic Needs* Ein Unterricht, der die drei Grundmotive … Kompetenzerleben (Selbstwirksamkeit)Kompetenzerleben (Selbstwirksamkeit) soziale Eingebundenheit (Sicherheit, Unterstützung)soziale Eingebundenheit (Sicherheit, Unterstützung) Autonomie (selbstbestimmtes Handeln)Autonomie (selbstbestimmtes Handeln) … auf Dauer unbefriedigt lässt, bewirkt wenig produktives und als subjektiv bedeutsam erlebtes Lernen. (Kurt Reusser) *Deci, Edward L./Ryan, Richard M.: Selbstbestimmungstheorie der Motivation (self- determination theory of motivation) Erfolg Eingebundenheit Eigenständigkeit M = E 3

105 Lernen ist nicht die Reaktion auf Lehren. Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein, die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen... (Comenius 1632)

106 Wer nicht überzeugen kann, sollte wenigstens Verwirrung stiften.


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