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A.I.S.E. Arbeitsgruppe Waschmittel Prüfungen Mindestanforderungen für vergleichende Waschmitteltests v.4. – 14 Juli 2013.

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1 A.I.S.E. Arbeitsgruppe Waschmittel Prüfungen Mindestanforderungen für vergleichende Waschmitteltests v.4. – 14 Juli 2013

2 Testprotokoll –Bildet die grundsätzliche Richtlinien –Enthält Minimalanforderungen – gibt die Freiheit diese zu ergänzen aber nicht zu unterschreiten –Adaptierbar für verschiedene Länder/Regionen, unterschiedlichen Waschgewohnheiten, Waschtemperaturen, Dosierungsempfehlungen etc. Bandbreite –Logistik: Kommunikation, Auswahl, Musterbeschaffung, Bemusterung –Testdurchführung –Ergebnisse: Ermittlung, Bewertung, Kommunikation Kategorien –Vollwaschmittel, Feinwaschmittel, Waschhilfsmittel Länder -Sollte für alle A.I.S.E. Mitgliedsstaaten gelten Vorteile -Für Verbraucher realistischerer und verlässlicherer Vergleich von Produktqualitäten -Verbesserung der Testqualität -Einheitliche Vorgehensweise A.I.S.E. Arbeitsgruppe Waschmittel Prüfungen

3 Hauptpunkte des Protokolls Information über Teststart Qualitätssicherung im Testlabor Waschmaschine, Waschprogramm, Temperatur Anzahl der Waschwiederholungen Dosierung Schmutzgeber Fleckensatz Farbstoffe zur Inhibierung des Farbübertrags * Farbstoffe zum Farberhalt * Versuchsdurchführung Statistische Bewertung Mitteilung der Ergebnisse vor der Veröffentlichung Zukünftige Weiterentwicklung des Protokolls * laufende Weiterentwicklung

4 Information / Kommunikation vor Testbeginn ISO/IEC Richtlinie Jeder vertretbare Aufwand sollte unternommen werden, um die Marktverhältnisse abzubilden … Dieses kann die Beratung von Herstellern oder auch die Recherche von Literatur und Katalogen beinhalten. Im Interesse der Verbraucher und Hersteller sollten derartige Informationen zugänglich gemacht werden. (Zitat aus der ISO/IEC Richtlinie Absatz 2.1) Zielvorschlag Verhaltenskodex für Vergleichsprüfungen von Konsumentenprodukten –Vergleichstests werden wie spezifiziert in einem Versuchsprogramm durchgeführt. –Das Versuchsdesign wird zur Kommentierung dem Hersteller vor Testbeginn übermittelt. Der Hersteller hat innerhalb von 21 Tagen zu antworten. –Falls die Untersuchung sehr dringend ist, kann das Testinstitut von dem 21 Tage Zeitraum abweichen. Das Institut hat die Dringlichkeit in einem Begleitschreiben zum Versuchsdesign zu begründen. –Das Institut stellt sicher, dass die Kommentare der Hersteller vor Beginn der Versuche und Analysen sorgfältig geprüft werden. Das Institut wird dem Hersteller eine mündliche oder (falls gewünscht) schriftliche Begründung übermitteln, wenn dessen Anmerkungen nicht berücksichtigt werden. (Zitat aus Zielvorschlag V.7 Absatz Vorschlag Test Phase)

5 Verfahrensablauf für das Testprotokoll Sichtung bestehender Testprotokolle in Westeuropa, z.B.: Que Choisir, StiWa, Which? Consumentenbond, Test Achat, AFISE Terpstra Soil-Workshop Bewertung und Mitbenutzung interner Firmeninformationen über Verbraucherverhalten (Flecken/Schmutzarten, Waschtemperatur) Textilien/Farbstoffmärkte/Trends Erfahrungen über interne & externe Versuche Entwicklung eines Konsens Vorschlags

6 Key Learnings und Grundsätze Nur ein repräsentativer Fleckensatz kann die verbraucherrelevante Leistungsbewertung von Produkten richtig darstellen – Zwang zum Einsatz von Flecken, die Verbraucherprobleme möglichst realistisch widerspiegeln. Die Anschmutzungen sollten kommerziell erhältlich sein. Einbeziehung von (Körper-) Schmutz. Die Prüfung OHNE Schmutz- ballast kann zu irreführenden Ergebnissen führen, da (Körper-) Schmutz sowohl einen signifikanten Einfluss auf die absolute Leistungshöhe hat, als auch die relative Leistung und das Ranking von Produkten beeinflussen kann (siehe Schmutz Workshop Wageningen).

7 Key Learnings und Grundsätze Auswahl der Verbraucher-/ Marktrelevantesten Farbstoffe für Versuche zur Verfärbungsinhibierung und zum Farberhalt. Auswahl der Verbraucher-/Marktrelevantesten Waschtemperatur für die zu testende Produktkategorie. Für Waschhilfsmittel: Auswahl des Basiswaschmittels, das als repräsentativ für Waschadditivnutzer anzusehen ist.

8 Qualitätssicherung Zuverlässige Waschmaschinen, repräsentativ für den lokalen Markt Fuzzy logic abgeschaltet, um gleiche Programmlänge / Spülgänge für alle Testprodukte zu gewährleisten (zur Vermeidung von Einflüssen durch Schaum auf die Länge der Waschzyklen) Kalibrierung der Maschinen und jährliche Überprüfung Einkauf von Flecken und anderen Testmaterialien aus einer Produktionscharge Beachtung des Haltbarkeitsdatums / empfohlener Lagerbedingungen KEINE Trocknung der Testtextilien im Wäschetrockner und Sicherstellung einheitlicher Belichtungsverhältnisse

9 Waschtemperatur Auswahl der im jeweiligen Land am Häufigsten verwendeten Waschtemperatur. Abweichende Temperaturen können gewählt werden, wenn dieses durch die Produktkategorie begründet ist. Für Universalwaschmittel ist es in den meisten Ländern 40°C.

10 Dosierung/Verbrauch Die Dosierungen sollten auf der Herstellerempfehlung basieren: –Universalisten: normale Schmutzbeladung/mittlere Wasserhärte. –Additive: eine harmonisierte Dosierung (falls nicht eindeutig in der Deklaration festgelegt); Mechanik (rubbeln) und Einwirkzeit sollten entsprechend der Testziele gewählt werden. Treten durch die Herstellerangaben zu starke Dosierungsunterschiede zwischen den Produkten auf, so sind diese hervorzuheben. Die Dosierung von Pulverprodukten erfolgt entsprechend der auf dem Paket deklarierten Angabe in Gramm. Für Flüssigprodukte gilt es entsprechend in ml.

11 Schmutz Zugabe von 4 SBL 2004 Tüchern, entsprechend einem Schmutzballast von 32 Gramm Schmutz. SBL 2004 ist eine verbesserte Version des SBL (mit erhöhtem Gehalt an Hautfett/Öl und einer Bleiche zehrenden Komponente) und ist gegenwärtig die beste Möglichkeit normal verschmutze Haushaltswäsche zu simulieren (in Abwesenheit von normal verschmutzen Wäscheposten aus dem Haushalt oder Wasch- /Trageversuchen).

12 Fleckensatz – Richtlinien Ein repräsentativer Fleckensatz sollte typischerweise im Minimum 15 Anschmutzungen umfassen. Die Größe der Anschmutzungen sollte die Bestimmung fehlerfreier Messwerte ermöglichen (minimaler Durchmesser etwa 50 mm). Die Gesamtschmutzmenge aus Schmutzballast und aus den Testanschmutzungen soll mit den Verbrauchergewohnheiten in Einklang stehen. Die Flecken sollten alle verbraucherrelevanten Schmutzkategorien für die zu testenden Produkte abdecken. Die Flecken sollten in reproduzierbarer Qualität hergestellt werden. Geeignete Anschmutzungen sind bei den Herstellern auszuwählen (Warwick Equest, WFK, EMPA, CFT) – eine Mischung aus natürlichen und Standard Anschmutzungen ist zu verwenden. Anschmutzungen mit Artefakten wie z.B. Alterung bei hoher Temperatur oder Anwesenheit von Fremdpigmenten / Ruß etc. sind zu vermeiden, da dadurch das chemische Verhalten der Flecken verändert werden kann. Geringe Schwankungen (vor und nach der Wäsche) Hohe Differenzierung

13 A.I.S.E. FLECKENSATZ – Juli 2013

14 Farbstoffe (1) Farberhalt Einführung des A.I.S.E. 14-er Monitor Farbsets als gemeinsames, hoch Verbraucher/Markt-relevantes Farbstoffset. Ergänzung lokaler Verbraucher/Markt relevanter Farben/Schattierungen (pastell, aufhellerfrei) falls nötig/gewünscht.

15 A.I.S.E. 14-er Farbset

16 Farbstoffe (2) Farbübertragung Das gegenwärtige StiWa Protokoll ist auf die folgenden ausrüstungsfreien Farbstoffe fokussiert: –Direct Black 22 –Direct Orange 39 –Direct Red 83.1 –Acid Blue 113 Marktrealität ist jedoch, dass die meisten Direktfarbstoffe eine Ausrüstung besitzen. Daher ist die Farbübertragung von der Haltbarkeit dieser Ausrüstung abhängig. Die Weiterentwicklung zur Optimierung des Farbsets wird betrieben.

17 Art der Testdurchführung

18 Testdurchführung – SR und Weißgrad Anzahl der Zyklen: Minimum 6, idealer Weise 8 # Fleckensatz:1 pro Maschine Standardweißgewebe:Baumwolle, Polyester/Baumwolle, Polyester und Polyamide zur Weißgradbestimmung Füllwäsche: 3 kg, saubere weiße Füllwäsche, normalisiert durch 3 Wäschen bei 60°C mit ECE (88031 ex WFK) Waschmittel ohne Aufheller und Bleichmittel, um für ALLE Testprodukte ein vergleichbar niedriges Aufhellerniveau zu erhalten Schmutzballast:4 SBL 2004-Tücher für HDD Dosierung: Dosierungsempfehlung für normale Verschmutzung / mittlere Wasserhärte bei Universalprodukten Temperatur: 40°C (oder regionale Anpassung) bei Universalwaschmitteln

19 Testdurchführung – SR und Weißgrad Auswertung Fleckentfernung: Remission mittels Spektralphotometer, Verwendung der Y-Werte der Y, x, y Messung der Farbkoordinaten, Lichtquelle D65 mit UV-Sperrfilter bei 420 nm. Messblende für natürliche Flecken 15 mm (Minimum 12 mm). Flecken werden ungefaltet gemessen, 2 Messpunkte pro Fleck (im Zentrum des Flecks oder dem homogensten Bereich). Messungen werden für jeden Fleck VOR der Wäsche durchgeführt (zum Qualitätsnachweis), sofern keine Qualitätskontrolle existiert, und NACH dem Waschen zur Ermittlung der Standardabweichung. Die Daten werden berichtet. Das Ranking der Produkte beruht auf den ermittelten statistischen Daten (95% Vertrauensbereich). Ein Lösungsweg zur Durchführung bei einer Vielzahl von Testprodukten wird vorgeschlagen. Das Ranking von Produkten erfolgt über alle Flecken, und falls gewünscht für jede relevante Schmutzklasse. Ein Lösungsweg zur Durchführung bei einer Vielzahl von Testprodukten wird vorgeschlagen.

20 Testdurchführung – SR und Weißgrad Auswertung Weißgrad: Basisweißgrad als Y-Wert und visueller Weißgrad simuliert als Ganz- Griesser Wert auf 4 Standardgeweben (Cotton, Polyester/Cotton, Polyester und Polyamid) nach 6 (8) kumulativen Wäschen

21 Testdurchführung – Farberhalt Farbige Textilien14-er A.I.S.E. Monitor Farbset (plus zusätzliche lokale Textilien falls benötigt / gewünscht) Temperatur40°C für Universalprodukte (oder angepasst an Verbrauchergewohnheiten). Siehe Tenside 2004, DosierungEmpfohlenen Dosierung für normal verschmutzte Wäsche / mittlere Wasserhärte (15l Wasser / Maschine) oder harmonisierte Dosierung Ballast3.0 kg (normalisiert wie beim Fleckentest) Zugabe von 2 SBL 2004 zum Bremsen von übermäßiger Schaumentwicklung Anzahl der Wäschen20 AuswertungVor und nach dem Waschen : Messung des Farbabstands dE ausgedrückt in Einheiten des Graumaßstabs (ISO 105 A 05)

22 Testdurchführung – Farbübertragung AusrüstungLinitest-Gerät FarbgeberDirect Orange 39 Direct Black 22 Acid Blue 113 Direct Red 83.1 FarbakzeptorBaumwolle und Polyamid (6x16cm) Temperatur60°C Zeit30 Minuten DosierungSiehe Dosierung/Gebrauch (Seite 10) Wassermenge100 ml Anzahl Wiederholungen1 Gewebe pro Zylinder / 2 Wiederholungen AuswertungMessung des Farbabstands dE, ausgedrückt in Einheiten des Graumaßstabs ISO 105 A 04

23 Testdurchführung für Spezialwaschmittel Schmutz2 SBL 2004-Tücher Temperatur30°C DosierungEmpfohlene Dosierung für leicht verschmutzte Wäsche /mittlere Wasserhärte (15l Wasser / Maschine) Ballast2.5 kg (normalisiert wie im Fleckentest für Universalprodukte) WaschprogrammPflegeleicht Programm (NICHT Baumwolle oder Wolle), hoher Wasserstand

24 Kommunikation der Ergebnisse vor der Veröffentlichung Gemäß dem ISO/IEC Leitfaden …. informieren des Herstellers (Agenten/Repräsentanten/Importeurs) über Testergebnisse seines eigenen Produkts und Bitten um dessen Kommentierung in einem ausreichenden Zeitraum vor der Veröffentlichung. Die an den Hersteller (Agenten/Repräsentanten/Importeur) übermittelten Ergebnisse sollten um die Liste der getesteten Eigenschaften und die verwendeten Testmethoden ergänzt werden. Falls der Hersteller (Agent/Repräsentant/ Importeur) den Testergebnissen nicht zustimmt, wird vorgeschlagen, dass er schnellstens Daten bereitstellt, die zeigen, dass die Testergebnisse falsch oder außergewöhnlich sind, oder das die verwendeten Testmethoden ungeeignet waren. Im Falle von ungewöhnlichen Ergebnissen kann es angebracht sein, weitere Muster zu untersuchen. (Zitat aus ISO/IEC Leitfaden Absatz 3.2)

25 Zukünftige Optimierungen Zukünftige Optimierungen zur Erhöhung der Verbraucherelevanz werden, soweit es die Prüfung von Fleckentfernung, Schmutzballast, Weißgraderhalt, Farberhalt oder Farbtransfer berührt, sowie sie verfügbar sind, untersucht. Das Testprotokoll soll jährlich überprüft und gegebenenfalls adaptiert werden.


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