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Grundlagen deliktorientierter Behandlungsmethodik SGFP-Zertifikatslehrgang Ramon Vettiger, Leitender Arzt PPD Zürich, 14.09.2012.

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1 Grundlagen deliktorientierter Behandlungsmethodik SGFP-Zertifikatslehrgang Ramon Vettiger, Leitender Arzt PPD Zürich,

2 Moderne Forensische Therapie

3 Ebenen der Straftäter Therapie Unspezifische Psychotherapie Konzeption Unspezifische Psychotherapie Konzeption Juristische Aspekte Juristische Aspekte Strukturelle Aspekte Strukturelle Aspekte Spezifische Psychotherapie Konzeption Spezifische Psychotherapie Konzeption

4 Krank oder nicht Krank ?

5 Massnahmerecht Art. 63 Weil geistig abnorm und Rückfallsenkung möglich Therapie

6 Pragmatismus Therapie Weil Erfolgsaussicht Weil Erfolgsaussicht (Senkung der Rückfallwahrscheinlichkeit)

7 PPD

8 Der Fall Hauert Ein Sexualmörder auf Hafturlaub beging 1993 ein Tötungsdelikt und... Öffentlichkeit und Politik wurden aufmerksam auf... die Strafvollzugspraxis Kriminalprognosen Therapiemöglichkeiten von Straftätern intern wurden.. Schwachstellenanalysen vorgenommen Strukturen angepasst eine tiefgreifende Professionalisierung ausgelöst

9 Amt für Justizvollzug Zürich Amt für Justizvollzug Kanton Zürich Thomas Manhart Gefängnisse Kanton Zürich Viktor Gähwiler Strafanstalt Pöschwies Ueli Graf Massnahmenzentrum Uitikon Michael Rubertus Bewährungs- und Vollzugsdienste Hans-Jürg Patzen Psychiatrisch- Psychologischer Dienst Frank Urbaniok Stabsdienst

10 Psychiatrisch Psychologischer Dienst (PPD) Psychiatrisch- Psychologischer Dienst Frank Urbaniok Psychiatr. Grundversorgung & Triagierung Ramon Vettiger Evaluation & Qualitätssicherung Jérôme Endrass Forensische Abteilung MZU Michael Braunschweig Deliktpräventive Therapien Matthias Stürm Forensisch- Psychiatrische Abteilung Bernd Borchard Stabsdienst Catherine Graber Finanzen, Logistik, Controlling & Personal Bettina Kuhn

11 Psychiatrisch Psychologischer Dienst Justizvollzug (PPD) Psychiatrische Grundversorgung Psychiatrische Grundversorgung Diagnostik und Risk-Assessment Diagnostik und Risk-Assessment Therapie / Rückfallprävention - ambulant und stationär Therapie / Rückfallprävention - ambulant und stationär Wissenschaft Wissenschaft Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit Aus- und Fortbildung Aus- und Fortbildung Gutachten Gutachten

12 Kontaktzeitpunkte des PPD Vor einer Tat Nach einer Tat Nachbetreuung Ambulante Massnahme Strafvollzug Gericht Untersuchung Freiwillig

13 Ambulante Behandlungen Therapie im Strafvollzug (Gruppe oder Einzel) Therapie im Strafvollzug (Gruppe oder Einzel) Therapie ausserhalb des Strafvollzugs Therapie ausserhalb des Strafvollzugs Nachbehandlung nach Haft Nachbehandlung nach Haft Bedingte Haftstrafe Bedingte Haftstrafe Aufgeschobene unbedingte Haftstrafe Aufgeschobene unbedingte Haftstrafe Entlassung aus der U-Haft (ev. mit Weisung) Entlassung aus der U-Haft (ev. mit Weisung) Freiwillig mit Straftat ohne Anzeige Freiwillig mit Straftat ohne Anzeige Freiwillig ohne Straftat Freiwillig ohne Straftat Kooperation mit Opferberatung Kooperation mit Opferberatung

14 PPD - Kooperationspartner PPD Psychiatrische Kliniken KlientenBVD Gefängnisse Kt. Zürich (GKZ) STA Pöschwies Massnahmen- zentrum Uitikon JuV Staatsanwalt- schaft Opferhilfe

15 Aktueller Stand der Therapie-Evaluations- forschung

16 Paul Gendreau, University of New Brunswick (1996) Lange Haft+ 1-6% Bedingt + Auflage-1 +2% Schutzaufsicht+1% Kurze Haft+1% Wiedergutmach.+10% Boot-Camps+1% Elektr. Überwach.+3% Durchschnitt +3-5%

17 Paul Gendreau, University of New Brunswick (1996,1998) Durchschnitt +3-5% +Therapie-11% Therapie-13% Intensivther.-29% Intensiv-HR-47%

18 Lösel & Schmucker, Universität Erlangen (2005) 69 Studien berücksichtigt 69 Studien berücksichtigt N= N= Mehrheit bestätigt Wirksamkeit von Therapie (inkl. allgemeine Rückfälligkeit) Mehrheit bestätigt Wirksamkeit von Therapie (inkl. allgemeine Rückfälligkeit) Therapie senkt Rückfallrisiko um 37% (OR=1.67) Therapie senkt Rückfallrisiko um 37% (OR=1.67) Robuste Effekte für Kognitive Verhaltenstherapie Robuste Effekte für Kognitive Verhaltenstherapie

19 Methodische Probleme

20 Vergleichbarkeit Was ist ein Rückfall ? Was ist ein Rückfall ? Wie wird dieser definiert ? Wie wird dieser definiert ? Wie wird er erfasst ? Wie wird er erfasst ? Strafregisterauszüge: unzuverlässig Strafregisterauszüge: unzuverlässig Unzureichende Spezifizierung der Population Unzureichende Spezifizierung der Population Unzureichende Zieldeliktspezifität Unzureichende Zieldeliktspezifität

21 Was ist Erfolg? Verringerung der Rückfallgefahr Verringerung der Rückfallgefahr Kein Rückfall lebenslang Kein Rückfall lebenslang Weniger Rückfälle Weniger Rückfälle Weniger schwere Rückfälle Weniger schwere Rückfälle Weniger Einzelhandlungen pro Rückfall Weniger Einzelhandlungen pro Rückfall Schnellere Aufdeckung einer Rückfallserie Schnellere Aufdeckung einer Rückfallserie Geringere gesellschaftliche Folgekosten Geringere gesellschaftliche Folgekosten 10 Jahre Haft = 1.5 Millionen Franken 10 Jahre Haft = 1.5 Millionen Franken Folgekosten bei Opfern und Angehörigen Folgekosten bei Opfern und Angehörigen

22 Rückfallraten PPD: 2009

23 At-Risk Population 2009 oN=141 der deliktpräventiv behandelten Straftäter hatten Gelegenheit zu delinquieren. Behandlungsgruppe N=221 Kontrollgruppe N=450 oN=317 der nicht deliktpräventiv behandelten Straftäter hatten Gelegenheit zu delinquieren. Zeitweise in Freiheit Nicht als verstorben registriert Das 80. Lebensjahr nicht vollendet

24 Kontrollgruppe: Rückfälle Gewalt- / Sexualstraftaten

25 Behandlungsgruppe: Rückfallraten mit Gewalt- / Sexualdelikten

26 Rückfallraten (schweres Delikt): Erfolgreiche Therapie vs. Abbruch

27 Unbehandelbarkeit und nachträgliche Verwahrung: Bruch der Rechtsstaatlichkeit?

28 Entlassungen nicht therapierbarer Insassen JahrAnlassdelikteVorstrafen Vergewaltigungen, 1 SexualmordErsttäter Tötung, mehrfacher RaubRaub, Eigentum etc MordSex. Handlungen etc Vergewaltigung, andere Sexuald.Mord, Vergewaltigung etc. 2000Mehrfache sexuelle HandlungenKV, sexuelle Hand., Eigent. 2000Vergewaltigung4 Vergewaltigungen etc versuchte Tötung, Raub, schwere KV etc. KV, Raub, Erpressung etc Mordversuche, 2x Lebensgefährdung, Raub etc. Eigentum, Waffentr. etc. 2002Raub, schwere KV, sex. Nötigung etc.Ersttäter

29 Entlassungen nicht therapierbarer Insassen JahrVollzugRückfallStatus 1997Ablauf4 VergewaltigungenVerwahrung 1997Ablauf1 x Mord, 1 x v. Mord etc.Verwahrung 1998AblaufSexuelle Handlungen (>10)Suizid 1999AblaufVergewaltigung, Erpressung etc.Verwahrung 2000Prob. Entlass.Mehrfache sexuelle HandlungenVerwahrung 2000AblaufVergewaltigungVerwahrung 2001AblaufNötigungsversuch, ?????Ausschaffung 2001AblaufMehr. sex. Hand., mehr. Verg., etc.Verwahrung 2002AblaufKV, ErpressungVerwahrung

30 Bilanz der Zürcher Studie 8 Täter 24 Opfer schwerer Gewalt- und Sexualstraftaten

31 Behandelbarkeit Unbehandelbar Unbehandelbar In ambulanten Intensivprogrammen behandelbar In ambulanten Intensivprogrammen behandelbar Normal ambulant behandelbar Normal ambulant behandelbar Standardsetting (1-2 Std./Woche) Standardsetting (1-2 Std./Woche)

32 Spezial- therapeutische Konzepte

33 Abklärung/Diagnostik PPD Anmeldung Aktenstudium/ Prognostik Eintrittsgespräch Therapieabklärung Einstiegsgruppe Therapiesetting Woche 0 Woche 4 Woche 6 Woche 8 Woche 20

34 Therapeutische Angebote Strafanstalt Pöschwies Eingangsdiagnostik Therapieabklärung Einzel- therapie Einstiegsgruppe Gruppentherapie intensiv (GTI-1) Sozialtraining (K&K) Gruppentherapie intensiv (GTI-2) Training soz. Kompetenzen (TsK) Suchtbehandlungs- gruppe (SBG) Übertrittgruppe (UeG) ambulante Nachbetreuung PPDamb. Suchthilfe Gruppentherapie normal (GTN)

35 Behandlungsansatz I Integrative therapeutische Ansätze mit intensiver Deliktbearbeitung Integrative therapeutische Ansätze mit intensiver Deliktbearbeitung deliktorientierter therapeutischer Fokus deliktorientierter therapeutischer Fokus Arbeit an interaktionellen Stilen, Kontakt- und Beziehungsverhalten Arbeit an interaktionellen Stilen, Kontakt- und Beziehungsverhalten Transparenz und Eigenverantwortung als zentrale therapeutische Werte Transparenz und Eigenverantwortung als zentrale therapeutische Werte

36 Behandlungsansatz II Interdisziplinäre Zusammenarbeit Interdisziplinäre Zusammenarbeit Rezept gegen "Betriebsblindheit" Rezept gegen "Betriebsblindheit" Wissenstransfer und Integration verschiedener Betrachtungsweisen Wissenstransfer und Integration verschiedener Betrachtungsweisen Vermeidung von "Exklusivität Vermeidung von "Exklusivität Flexibilität Flexibilität prozessuale Diagnostik - Theragnostik prozessuale Diagnostik - Theragnostik "Timing" der inhaltlichen (Delikt-)arbeit orientiert sich nach Prozessvariablen "Timing" der inhaltlichen (Delikt-)arbeit orientiert sich nach Prozessvariablen

37 Wie laufen Delikte ab? Delikt Vordelikt- Phase Nachdelikt- Phase -Grundstimmung -Fantasien -Planung -Kontroll-, Macht- verlust -negatives Selbstbild -Entscheid -Durchführung -unmittelbarer emot. Gewinn -Angst, Schuldgefühle -Ambivalenz -Bagatellisierungen -Externalisierungen

38 Ein Erklärungsversuch für menschliches Verhalten LEWIN, Kurt ( ) Universelle Verhaltensgleichung Verhalten (V) ist eine Funktion (f) der Person und ihrer Umwelt. V = f (P,U)

39 Ein einfaches Modell Bei vielen Straftätern besteht ein Missverhältnis zwischen deliktrelevanter Handlungsmotivation und der dagegen gerichteten Steuerungsfähigkeit und - bereitschaft.

40 Zwei Thesen deliktorientierter Arbeit: 1. Steuerungsfähigkeit o Bewusstseinsnähe erhöht Steuerungsfähigkeit o Training erhöht Steuerungsfähigkeit o Wissen und Kompetenz erhöht Steuerungsfähigkeit o Früherkennung erhöht Steuerungsfähigkeit

41 Zwei Thesen deliktorientierter Arbeit: 2. Deliktmotivation o Emotional korrigierende Erfahrungen verändern die Deliktmotivation o Kognitive und affektive Komplettierung verändert die Deliktmotivation o Beseitigung von persönlichen Defiziten verändert die Deliktmotivation o Erfolgreiche Deliktprävention verändert die Deliktmotivation

42 Personale Veränderung So nicht! Ist (Raucher) Soll (nicht Raucher)

43 Personale Veränderung - Phänomene Fortschritte Fortschritte Rückschritte Rückschritte Quantensprünge Quantensprünge Vorfälle Vorfälle deliktnahes Verhalten deliktnahes Verhalten Stagnationen Stagnationen Krisen Krisen etc. etc. aus: Petzold, 2001

44 Anhaltspunkte für deliktpräventive Veränderungen Kompensationsfähigkeiten Kompensationsfähigkeiten Vor allem durch deliktorientierte Therapieinterventionen werden kompensatorische Fähigkeiten etabliert, ohne dass es zu einer Veränderung der Grundproblematik kommt. Persönlichkeitsveränderung Persönlichkeitsveränderung Risikorelevante Persönlichkeitsmerkmale werden in ihrer Ausprägung vermindert, ohne dass gleichzeitig kompensatorische deliktpräventive Fähigkeiten aufgebaut werden. Kompensationsfähigkeiten und Persönlichkeitsveränderung Kompensationsfähigkeiten und Persönlichkeitsveränderung Es kommt zu risikorelevanten Persönlichkeitsveränderungen und gleichzeitig werden deliktpräventiv wirksame Kompensationsfähigkeiten etabliert.

45 Personale Veränderungs- Prozesse

46 Behandlungskonzeption PPD Fokus 1 Abklärung/ Diagnostik Fokus 2 Kohäsion Fokus 3 Deliktorientierung - Deliktrekonstruktion - Deliktprävention Fokus 4 Kontr. Erprobung Fokus 5 Nachbetreuung / Risk-Assessment

47 Fokus 1: Abklärung/Diagnostik Es steigert den Behandlungserfolg, wenn ein Klient gezielt auf das vorbereitet wird, was in der Therapie von ihm erwartet wird. (Orlinsky & Howard, 1986)

48 Fokus 2: Kohäsion/Beziehung Beziehungs- und Gruppenbildungsprozess im Hier und Jetzt Beziehungs- und Gruppenbildungsprozess im Hier und Jetzt direkte Kommunikation fördern direkte Kommunikation fördern Konfliktprogramme erarbeiten Konfliktprogramme erarbeiten Informationsvermittlung Informationsvermittlung milieutherapeutische Ansätze milieutherapeutische Ansätze

49 Fokus 3: Deliktorientierung situative Umstände Körper- wahrnehmungen Gefühle Gedanken/ Phantasien Verhalten Delikt

50 Fokus 4: Kontrollierte Erprobung Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. J.W. von Goethe

51 Fokus 5: Nachbetreuung fortlaufendes Risikomanagement (Offenheit, Wachsamkeit, anpassen der Copingstrategien an die aktuellen persönlichen- und Umfeldbedingungen) fortlaufendes Risikomanagement (Offenheit, Wachsamkeit, anpassen der Copingstrategien an die aktuellen persönlichen- und Umfeldbedingungen) aktive, einfordernde und notfalls aufsuchende Nachbetreuung aktive, einfordernde und notfalls aufsuchende Nachbetreuung

52 Fazit Starre Phasenmodelle des ther. Prozesses werden dem Charakteristikum personaler Veränderung nur teilweise gerecht. Starre Phasenmodelle des ther. Prozesses werden dem Charakteristikum personaler Veränderung nur teilweise gerecht. Tätertherapie erfordert ein krisenfreundliches Umfeld - Einüben von Risikomanagement im Hier und Jetzt. Tätertherapie erfordert ein krisenfreundliches Umfeld - Einüben von Risikomanagement im Hier und Jetzt. Ein Rückfall ist nie der Therapie förderlich! Ein Rückfall ist nie der Therapie förderlich! Deliktverhalten ist kontrollierbar aber nicht heilbar. Deliktverhalten ist kontrollierbar aber nicht heilbar.

53 Deliktorientierte Therapiemodule

54 Deliktorientierte Therapieelemente I Deliktrekonstruktion Deliktrekonstruktion Deliktteil-Arbeit Deliktteil-Arbeit Fantasiearbeit und -kontrolle Fantasiearbeit und -kontrolle Aufhebung kognitiver Verzerrungen Aufhebung kognitiver Verzerrungen Schaffung von "Delikt-Know-how" Schaffung von "Delikt-Know-how" Tatzyklus erarbeiten Tatzyklus erarbeiten Affektive Kompetenz steigern Affektive Kompetenz steigern Opfer-Empathie-Arbeit Opfer-Empathie-Arbeit Permanenten Wachsamkeitspegel erzeugen Permanenten Wachsamkeitspegel erzeugen

55 Deliktorientierte Therapieelemente II Risikoentwicklungen frühzeitig erkennen Risikoentwicklungen frühzeitig erkennen Kontrolle und Steuerung erhöhen Kontrolle und Steuerung erhöhen Offenheit lernen Offenheit lernen Verantwortungsgefühl entwickeln Verantwortungsgefühl entwickeln Täteridentität bilden Täteridentität bilden Aggressions- und Sexualpädagogik Aggressions- und Sexualpädagogik Den "Ernstfall" üben Den "Ernstfall" üben Krisenmanagement-Strategien erarbeiten Krisenmanagement-Strategien erarbeiten

56 Deliktrekonstruktion

57 Die Deliktrekonstruktion ist eine spezielle Untersuchungstechnik, um einen Täter ein durch ihn begangenes Delikt nacherleben zu lassen mit dem Ziel, den Deliktablauf aus der Sicht des Täters besser verstehen zu können.

58 Ebenen der Deliktrekonstruktion o Verhalten (Handlungen) o Kognition (Gedanken) o Emotion (Gefühle) o Körperwahrnehmungen o Sinneswahrnehmungen

59 Settings o DR im Zweierkontakt (Normalfall) o DR in der Gruppe o DR mit Rollenspielern o DR mit Flipchart o DR mit Ton-/Videoaufzeichung

60 Wahl des Deliktes o Das Schwerwiegendste o Das Letzte o Das Erste o Das Leichteste o Das am wenigsten Schambesetzte o Das Gestandene o Das Typische o Das am besten Erinnerbare

61 Einführung für den Klienten Warum Deliktrekonstruktion? o Experte für die Tat werden o Wissen erhöht Steuerung o Zeitlupen-Metapher o Kompetenzgewinn für den Täter o Beispiele anführen

62 Einverständniserklärung o Kontrakt über Arbeit und Ziel o Gründe für DR transparent machen o Kontrakt immer wieder erneuern o Ggf. unterbrechen (Time out)

63 Rahmenbedingungen des Kontakts Klare Definition des Gesprächsrahmens o Welcher Rahmen (Therapie, Begutachtung, etc.)? o Welche Bedingungen (Behandlungsvertrag, gesetzliche Grundlagen, etc.)? o Welches Ziel?

64 Therapeutische Haltung Den Klienten: - ernst nehmen - annehmen Als Therapeut: - Kompetenz ausstrahlen - Orientierung geben - Sachlichkeit vermitteln

65 Gesprächsatmosphäre Auf subtile Botschaften achten: o Räumlichkeit o Eigene Gesten, Blicke, Verhaltensweisen, etc. o wohlwollender Kontakt - aber keine Verbrüderung

66 Mögliche Widerstände o Strategische Motive o Erinnerungslücken o Schamgefühle o Angst o Trauer o Diskrepanz zum eigenen Selbstbild o Geringe Selbstwahrnehmung o Verdrängung

67 Prinzipien o Tracking: den Klienten als Wanderführer begleiten o Keine Deutungen o Offene Fragen stellen o Das Erleben verdichten (Erinnerung von Details fördern, z.B. Wetter, Stimmung, etc.) o Sätze mit Klientenworten wiederholen o Präsens anstreben o Eigene Vertiefung in die Szene o Induktionen verwenden (Versuchen Sie, …) o Stets die Kontaktdichte (Kl-Th) scannen o Konzentrationsbrüche aufgreifen

68 Deliktkreis

69 Definition Der Deliktkreis beinhaltet alle wahrnehmbaren Phänomene, welche mit einem Deliktgeschehen oder einer Deliktserie zusammenhängen. Er sucht diese Phänomene im Sinne einer modellhaften Reduktion zu strukturieren und so dem rückfallpräventiven Verständnis zugänglich zu machen.

70 Einige Grundregeln zum Ablauf von Delikten o Delikte geschehen in den seltensten Fällen ohne Vorzeichen - sie haben einen Vorlauf o Delikte laufen regelgeleitet ab o Bei Rückfällen kann oft ein zyklischer Verlauf beobachtet werden (Finkelhor 1986) o Deliktklassenspezifische Unterschiede und Parallelitäten o Delikte weisen grundsätzlich drei Phasen auf

71 Drei Phasen des Deliktgeschehens Vordeliktphase Delikt Nachtatphase Vordeliktphase Delikt Nachtatphase

72 Implikationen für die Behandlung I o Deliktvorläufe können von Klienten im Vorfeld wahrgenommen werden. o Je breiter das Bewusstseinssensorium für die Vordeliktphase, desto grösser der Handlungsspielraum zur Deliktverhinderung. o Je besser wahrnehmbar (Zeitdauer, Erkennbarkeit, etc.) die Vordeliktphase, desto grösser die Steuerungsmöglichkeit.

73 Implikationen für die Behandlung II o Steuerungsfähigkeit ergibt sich aus: Wachsamkeit Wachsamkeit Bewusstseinssensorium für Risikozeichen Bewusstseinssensorium für Risikozeichen Präventiver Behandlungsbereitschaft Präventiver Behandlungsbereitschaft Effektiver Handlungsspielraum (Zeitdauer, persönliche Fähigkeiten) Effektiver Handlungsspielraum (Zeitdauer, persönliche Fähigkeiten) o No healing but control: als paradigmatischer Hintergrund als paradigmatischer Hintergrund rückfallpräventive Behandlungshaltung rückfallpräventive Behandlungshaltung o Unterscheidung: psychischer vs juristischer Rückfall

74 Phasen-Modell für pädosexuelle Übergriffe (Finkelhor 1984) Motivation Äussere Schranken Delikt Innere SchrankenWiderstand des Opfers Innere SchrankenWiderstand des Opfers

75 Deliktkreis-Modell für pädosexuelle Übergriffe Lucy Faihtful Foundation Wolvercote Hilary Eldrige Ray Wyre Joe Sullivan

76 TriggerMotivation Selbstmitleid Fantasie SchuldgefühlMasturbation SchuldgefühlMasturbation Angst Angst DELIKT Target + Planung DELIKT Target + PlanungGrooming

77 TriggerMotivation Selbstmitleid Fantasie Umgang mit inneren Schuldgefühl Schranken Masturbation Angst Angst DELIKT Target + Planung DELIKT Target + PlanungGrooming

78 TriggerMotivation Fantasie Fantasie Innere Schranken: Schlechtes Gewissen Moralische BedenkenMasturbation DELIKT DELIKT Target + Planung Target + PlanungGrooming

79 TriggerMotivation Fantasie Fantasie Innere Schranken: Schlechtes Gewissen Kognitive Moralische Bedenken VerzerrungenMasturbation DELIKT DELIKT Target + Planung Target + PlanungGrooming

80 TriggerMotivation Selbstmitleid Fantasie Selbstmitleid Fantasie

81 TriggerMotivationMasturbation Target + Planung Target + Planung Fantasie

82 Fantasie Fantasie Target + Planung Target + Planung Masturbation

83 Masturbation Zielgerichtetes Vorgehen auf a) mentaler Ebene b) Verhaltensebene Zielgerichtetes Vorgehen auf a) mentaler Ebene b) VerhaltensebeneGrooming Target + Planung

84 DELIKT Target + Planung DELIKT Target + PlanungManipulation - der Situation - des sozialen Umfeldes - des Opfers Grooming

85 Bsp. Deliktkreis Fantasie -illegal -destruktiv -{sexuell} {Masturbation} Grooming -Örtlichkeiten -soziales Umfeld -Opfer Delikt Schuldgefühle Angst Verdrängung gute Vorsätze kog. Verzerrungen

86 Ausschnitte Deliktkreis

87 t Tat Opfererfahrung Haft Tat Delikt Verhandlung Deliktkreis ther. Intervention Legende: Bsp. Deliktpanorama

88 Ausschnitte Deliktpanorama

89 Arbeit mit dem Deliktteil

90 Was soll erreicht werden ?

91 Einführung der Idee von Teilen o Beispiele aus dem täglichen Leben wählen wie Fahrrad fahren, Auto fahren, durch eine Tür gehen, etc. o Teile…arbeiten im Hintergrund o Teile…können Gedanken, Gefühle oder Körperwahrnehmungen schicken o Die meisten Teile…wollen etwas gutes für den Klienten tun

92 Der Deliktteil o Der Deliktteil schickt Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen schickt Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen sitzt im Hinterkopf sitzt im Hinterkopf wirkt im Hintergrund wirkt im Hintergrund scheut das Licht (Bewusstsein) scheut das Licht (Bewusstsein) hat das Delikt als Ziel hat das Delikt als Ziel hat viel Erfahrung, ist geschickt hat viel Erfahrung, ist geschickt manipuliert den Klienten manipuliert den Klienten will, dass der Klient das Delikt begeht will, dass der Klient das Delikt begeht

93 Ziele der Deliktteilarbeit o Den Deliktteil… genau kennenlernen genau kennenlernen seine Strategien erkennen seine Strategien erkennen seine Aktivitäten frühzeitig wahrnehmen seine Aktivitäten frühzeitig wahrnehmen ihn steuern können, statt durch ihn gesteuert werden ihn steuern können, statt durch ihn gesteuert werden ihm gegenüber permanent wachsam sein ihm gegenüber permanent wachsam sein ihn auf die Bühne in den Lichtkegel der Aufmerksamkeit bringen ihn auf die Bühne in den Lichtkegel der Aufmerksamkeit bringen

94 Vorteile der Deliktteilarbeit o Der Deliktmechanismus wird personifiziert und so leichter angehbar o Die DT-Arbeit reduziert Scham- und Schuldgefühle o Viele Klienten können sich den DT gut vorstellen (visualisieren) o Die DT-Vorstellung ist leicht abrufbar o Der DT ist universell auf jeden deliktbezogenen Aspekt anwendbar (Fantasie, Gedanken, Gefühle, etc.) o Der DT stimuliert das Gefühl der Herausforderung o DT-Arbeit ist oft für den Klienten gratifizierend

95 Fanatsiearbeit

96 Was ist eine Fantasie? o Wo ? im Kopf o Wie?konkret o Was? Informationsverdichtung o Was vor allem?visuell, Bilder o Was noch?Kognitionen o Was noch?Affekte o Was noch?Körpersensorik

97 Warum kontrollieren? o Bewusstseinsnaher Prozess bietet sich für Steuerung an. o Fantasien sind Vorläufer von Handlungen o Vorstrukturierung der Handlung o Gewöhnung (Desensibilisierung) o Verstärkung der Tatmotivation: Bedürfnisentwicklung Bedürfnisentwicklung Bedürfnissteigerung Bedürfnissteigerung Ideenspender Ideenspender

98 Fanatsieparameter I o Aktiv gestaltet - unwillkürlich ausgelöst o Willentlich ausgestaltet - Selbstläufer o Konkret - abstrakt o Differenziert - einfach o Handlungsnah - handlungsfern o Starker Affekt - geringer Affekt o mit Kognition - ohne Kognition o kurze Dauer - lange Dauer

99 Fanatsieparameter II o Geschwindigkeit schnell - langsam o Viele Bilder - wenige Bilder o Häufig - selten o Zu jeder Zeit - zu bestimmten Zeiten o In jeder Situation - in bestimmten Situationen o Stereotype Szenen - wechselnde Szenen

100 These: Deliktrelevante Fantasien sind immer ein negativer Prädiktor !?

101 Darum als Ziel: KEINE FANTASIEN ! oder realistischer: Veränderung der Fantasieparameter Aus gefährlichen sollen ungefährliche Fantasien werden. Aus gefährlichen sollen ungefährliche Fantasien werden.

102 Kriterien von Fantasien o Handlungsschwelle Erkennbarkeit, Konstanz, Umsetzbarkeit Erkennbarkeit, Konstanz, Umsetzbarkeit o Handlungsbezug Konkretisierungsgrad Konkretisierungsgrad handlungsvorbereitende Potenz handlungsvorbereitende Potenz o Quantität, Qualität, Frequenz, Intensität o Frühere prädiktorische Qualität o Offenheit, fehlende Selektivität o Steuerungsfähigkeit, Steuerungsmotivation

103 Das Prinzip der Modifikation o Kein Alles-oder-Nichts-Prinzip, sondern o Fantasie analysieren o Parameter erkennen und klassifizieren o Parameter verändern (Kernpunkt) o Vielstündiges Training o Prozess der wachsenden Kontrolle einleiten

104 Vorbehalte des Patienten o Scham und Angst als Gefühle o Meine Fantasien sind mächtig Häufige Ohnmachtserlebnisse in der Vergangenheit gegenüber den Fantasien Häufige Ohnmachtserlebnisse in der Vergangenheit gegenüber den Fantasien Gratifizierende Eigenschaft der mächtigen Fantasie Gratifizierende Eigenschaft der mächtigen Fantasie o Niemand kann sie ändern

105 Der Klient braucht… o …Orientierung o …Stabilität o …Sicherheit o …einen angst- und schamfreien Raum o …einen sicheren Therapeuten

106 Der Therapeut vermittelt… o Ich fühle mich sicher und bin entspannt o Ich habe keine Angst vor Ihren Fantasien o Ich kenne mich mit Fantasien aus o Ich weiss, wie man sie verändern kann o Sie werden das lernen, auch wenn Sie das noch nicht glauben können

107 Zwei Kernbotschaften o Die Steuerung der Fantasie ist möglich: 1. Überzeugungskraft des Therapeuten 1. Überzeugungskraft des Therapeuten 2. Evidenz durch reale Erfahrung schafft Plausibilität, Plausibilität schafft Evidenz 2. Evidenz durch reale Erfahrung schafft Plausibilität, Plausibilität schafft Evidenz Wer daran glaubt, dass er es kann, kann es bereits. Wer daran glaubt, dass er es kann, kann es bereits. o Die Steuerung der Fantasie ist wichtig: Motivation des Klienten stärken Motivation des Klienten stärken Risikoanalyse durchführen Risikoanalyse durchführen Auf Erfahrungen hinweisen Auf Erfahrungen hinweisen Auf die Verlusterfahrung vorbereiten Auf die Verlusterfahrung vorbereiten Selbstwertsteigernden Stolz fördern Selbstwertsteigernden Stolz fördern

108 Risiko-Pfeil o Fantasieentwicklung unter Risikogesichtspunkten anhand der verschiedenen Parameter erarbeiten o Änderung eines Parameters als Erfolgserlebnis o Auf lange kontinuierliche Arbeit vorbereiten: Langstreckenlauf statt Sprint

109 Klassifikation o legal o angemessen o unangemessen o illegal mit dem Klienten seine Fantasien einordnenmit dem Klienten seine Fantasien einordnen

110 Langfrist-Chart o Merkmalsraster im Hinblick auf Risikorelevanz erarbeiten o Monatliche Evaluation zum aktuellen Stand o Einflussfaktoren erfassen: Situationen Situationen Befindlichkeit Befindlichkeit Handlungen Handlungen Gedanken Gedanken

111 Fanatsie - Einstiegsübung o Augen schliessen o Lieblingsspeise vorstellen o Auf physiologische Reaktionen achten (Speichelfluss)

112 Standbild als Intervention o Induktion o Zunächst deliktferner Fokus mit geringer Affektladung o Anhalten der Fantasie o gelungenes Standbild = erste Kontrollleistung

113 Andere Interventionen o auf Schwarz-Weiss umschalten o Vergrössern - verkleinern o Aversive Reize: Polizist, neue Glaubenssätze, Opferaffekte Polizist, neue Glaubenssätze, Opferaffekte o Laufgeschwindigkeit ändern o Fantasiekomplettierung (Nachtatphase)

114 Kognitive Verzerrungen

115 Einstiegsübung o Wählen Sie ein Problemverhalten, das Sie ändern möchten: Rauchen Rauchen zu viel und ungesunde Nahrung zu viel und ungesunde Nahrung zu viel Arbeit zu viel Arbeit zu wenig Bewegung bzw. Sport zu wenig Bewegung bzw. Sport umweltbelastende Gewohnheiten umweltbelastende Gewohnheiten etc. etc. o Nennen Sie 6 Gründe, welche Sie davon abhalten, etwas zu verändern !

116 Was sind kognitive Verzerrungen? Die Beschreibung für Klienten o Ausreden o Entschuldigungen o Rechtfertigungen o Verharmlosung o Gedanken-Gymnastik: Deliktfördernde Gedanken und Argumente o Erklärende Bezugnahme zum Deliktkreis

117 Was sind kognitive Verzerrungen? Eine Definition: o Gedankliche Verarbeitungsmuster, die das Deliktgeschehen anschieben und fördern o Deliktfördernde Überzeugungen o Gedankliche Entschuldigungen o Legitimationsstrategien o Verarbeitungsmuster von Wahrnehmungen in Funktion kriminellen Verhaltens

118 Einführung in die Funktionsweise Kognitiver Verzerrungen o Erklärende Bezugnahme zum Deliktkreis o Analogien verwenden: Gaspedal Gaspedal Brandbeschleuniger Brandbeschleuniger Der innere Delikt-Trainer und seine Sätze Der innere Delikt-Trainer und seine Sätze

119 Attributionskategorien o Selbstbezogene Attributionen o Opferbezogene Attributionen o Situationsbezogene Attributionen

120 Die Behandlung kognitiver Verzerrungen entspricht der entspricht der Arbeit mit Widerständen

121 Therapeutisches Vorgehen 1. Motivation des Klienten zur Veränderung überprüfen und allenfalls vertiefen 2. Introspektive und selbstkritische Haltung des Klienten fördern (keine Konfrontation mit Moralvorstellungen, sondern Bedeutung für Deliktbearbeitung/-prävention erarbeiten) 3. Vereinbarung über Verhaltensintervention einholen 4. Verständnis für Wirkungsweisen von KV einführen 5. Einführung über die Bearbeitung der KV 6. Fremdwahrnehmung der KV herstellen 7. Selbstwahrnehmung in Bezug auf KV schärfen 8. Konfrontation der KV

122 Interventionsmöglichkeiten I o Therapeutische Interventionen: Modelle kognitiver Steuerung von Delikten Modelle kognitiver Steuerung von Delikten Opferempathie Opferempathie Techniken der Perspektivenübernahme Techniken der Perspektivenübernahme o Psychoedukation o Sexualagogik o Viktimologie o Schulung der Selbstwahrnehmung Video-Aufzeichnungen: Deliktschilderungen analysieren lassen Video-Aufzeichnungen: Deliktschilderungen analysieren lassen

123 Interventionsmöglichkeiten II o Korrektive Erfahrungen in der Gruppenbehandlung Auseinandersetzung mit Gruppenmitgliedern Auseinandersetzung mit Gruppenmitgliedern Auseinandersetzung mit Therapeuten Auseinandersetzung mit Therapeuten Beziehungserfahrungen (z.B. zu Frauen) Beziehungserfahrungen (z.B. zu Frauen) Therapeuten als Modelle Therapeuten als Modelle o Konfrontation mit Fremdwahrnehmung Rückmeldungen von anderen Gruppenmitgliedern Rückmeldungen von anderen Gruppenmitgliedern Rückmeldungen von Bezugspersonen Rückmeldungen von Bezugspersonen Rückmeldungen von Therapeuten Rückmeldungen von Therapeuten

124 Beispiel: Video-Analyse in der Gruppe o Wie wird die Situation, in der der Übergriff stattfindet, dargestellt? o Wer ist der Handelnde? o Wer macht was? o Von wem geht die Initiative aus? o Wer wird wie verführt o Wie erklärt der Klient sein Delikt? o Welches Erklärungsmodell zeigt er?

125 Beispiel: Video-Analyse in der Gruppe Beispiel: Video-Analyse in der Gruppe o Verharmlosungen Achten Sie auf Ausdrücke wie: nur, ein wenig, schnell, etc.Achten Sie auf Ausdrücke wie: nur, ein wenig, schnell, etc. o Rationalisierungen: Erklärungen Achten Sie auf Wörter wie: weil..., darum…, etc.Achten Sie auf Wörter wie: weil..., darum…, etc. o Auslassungen Achten Sie auf Wörter wie: es… Achten Sie auf Wörter wie: es…

126 Programmatik

127 Einige programmatische Aspekte Schweigepflicht: Transparenz statt Abstinenz Schweigepflicht: Transparenz statt Abstinenz Motivation 1: Motivierbarkeit statt Motivation Motivation 1: Motivierbarkeit statt Motivation Motivation 2: externe begünstigt intrinsische Motivation Motivation 2: externe begünstigt intrinsische Motivation Heilung vs. Training Heilung vs. Training Risk-Assessment als integrales Behandlungselement Risk-Assessment als integrales Behandlungselement Behandlungsvertrag schafft Klarheit und Transparenz Behandlungsvertrag schafft Klarheit und Transparenz Interdisziplinäre Zusammenarbeit statt ideologische Feindbilder kultivieren Interdisziplinäre Zusammenarbeit statt ideologische Feindbilder kultivieren

128 Internet


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