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Wissensmanagement mit Wikis und Folksonomies:

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Präsentation zum Thema: "Wissensmanagement mit Wikis und Folksonomies:"—  Präsentation transkript:

1 Wissensmanagement mit Wikis und Folksonomies:
Universität Leipzig Institut für Politikwissenschaft Seminar: „Partizipation oder Illusion? Social Software und Web 2.0 in der Politik“ Dozent: Prof. Dr. Ansgar Zerfaß Technologien und Anwendungen: Grundformen und Potentiale von Social Software Wissensmanagement mit Wikis und Folksonomies: Einsatzmöglichkeiten in der politischen Kommunikation Philipp Bachmann | |7. Semester Politik / Soziologie / KMW

2 Gliederung Einleitung und zentrale Fragestellung Wissensmanagement
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies Gliederung Einleitung und zentrale Fragestellung Wissensmanagement Grundformen: Wikis und Folksonomies Wikis Folksonomies Einsatzmöglichkeiten von Wikis und Folksonomies Fazit Diskussion

3 1. Einleitung und zentrale Fragestellung
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 1. Einleitung und zentrale Fragestellung Franz Lehner (2006): Wissensmanagement Informationen, Wissen und andere geistige Potentiale sind zu entscheidenden Faktoren für den Erfolg von Organisationen geworden. Die systematische und methodisch fundierte Wahrnehmung dieser Aufgaben erfolgt durch das Wissensmanagement, die technische Unterstützung durch Wissensmanagementsysteme. Mit Wikis und Folksonomies im Zuge der Web 2.0-Entwicklungen bieten sich neue Einsatzmöglichkeiten im Wissensmanagement. Zentrale Fragestellung Welche Einsatzmöglichkeiten bieten Wikis und Folksonomies im Bereich Wissensmanagement in der politischen Kommunikation? Lehner, Franz (2006): Wissensmanagement, S. 31.

4 2. Wissensmanagement Eine Definition: Management Wissensarten
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 2. Wissensmanagement Eine Definition: Wissensmanagement ist das geschickte Organisieren und der bewusste Umgang mit der Ressource Wissen zur Realisierung von Wettbewerbsvorteilen. (Lucko/ Trauner) Management Wissensarten Lexikondefinition: leiten, geschickt organisieren und betreuen.  Bezieht sich auf alle Ebenen einer Organisation. explizit bewusst demonstrativ individuell intern implizit unbewusst intuitiv organisational extern Wissensakquisition Meint das Überführen vorhandenen Wissens in eine explizite Form.

5 2. Wissensmanagement Patenkonzept Intranet Yellow Pages Newsletter
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 2. Wissensmanagement Einige Methoden des Wissensmanagements Tagcloud: Patenkonzept Intranet Diskussions-Datenbanken Yellow Pages Newsletter Anreizsysteme Benchmarking Kompetenzmessung Job Rotation Wissensbroker Expertensysteme interne Weiterbildung Groupware-Systeme Qualitätszirkel Litfasssäulenübung Coaching Story Telling externe Weiterbildung

6 2. Wissensmanagement Top-Down versus Bottum-Up - Systeme
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 2. Wissensmanagement Top-Down versus Bottum-Up - Systeme Inhalte werden von Experten geliefert darf nur von speziell Zuständigen überarbeitet werden wird zentral gepflegt der Wissensbedarf wird antizipiert Einheitlichkeit und klare Strukturierung Top-Down: Kritik: - langsam - unaktuell - homogenisiert - zeitintensiv dezentrale Sammlung von Beiträgen Auswahlprozesse durch Diskussion, Bewertung und Abstimmung von aktuellen Problemen ausgehend. Bottum-Up: Kritik: - unstrukturiert - unübersichtlich - redundant - qualitäts- schwankend Die Bereitstellung von Wissen und die Wissensakquisition stellen immer noch ein großes Problem von Wissensmanagement in Organisationen dar. Das meiste Wissen ist nur in den Köpfen von Mitarbeitern vorhanden und somit schwierig weiterzugeben und abrufbar.

7 2. Wissensmanagement Nutzen von Wissensmanagement Schwierigkeiten
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 2. Wissensmanagement Nutzen von Wissensmanagement Geringerer Aufwand für die Wissenssuche Bessere Nutzung vorhandenen Wissens Verminderte Informationsrisiken durch identifizierbare Wissenslücken Mehr Zeit um Ideen und Innovationen zu entwickeln Verbesserung der internen und externen Kommunikation Schnellere Projektarbeit und kollaboratives Arbeiten Schnellere Integration neuerer Mitarbeiter Schwierigkeiten Wissen kann nicht (ausreichend) gemessen werden. Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge sind schwer herzustellen. Vergleich mit anderen Organisationen schwierig.

8 Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies
Was ist ein Wiki? Ein Wiki ist eine gemeinschaftlich bearbeitete Website, die oft aus tausenden Einzelseiten besteht. Jeder kann sich beteiligen, denn alle Seiten sind von jedem Besucher ohne Formalitäten innerhalb von Sekunden veränderbar und kommentierbar. Missbrauch kann vom nächsten Besucher leicht rückgängig gemacht werden. Herkömmliches Web: Wiki: Wiki  User 1  User 3  User 5  User 2  User 4  User n Webmaster Web  User 1  User 2  User n

9 Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies
Was kann ein Wiki? Wiki Dateiablage Diskussions-forum E-learning-Plattform Kollaboratives Arbeiten Lexikon Textarchiv (Ergänzung zur) Homepage Öffentliches Anschlagbrett Wikis werden in vielen Bereichen eingesetzt. Die Benutzeranzahl ist sehr unterschiedlich.

10 3.1 Wikis Wikis über politische Kommunikation Beispielwiki: Wikinews
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.1 Wikis Wikis über politische Kommunikation Beispielwiki: Wikinews Bearbeiten URL: Text beliebig ist veränderbar Benutzername: die_gestiefelte_Wurst Artikel speichern An einem Artikel mitschreiben.

11 3.1 Wiki großer Titel Formatierung Bearbeitungsfenster Ergebnis
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.1 Wiki Formatierung Bearbeitungsfenster Ergebnis =großer Titel= ==mittlerer Titel== ‘‘‘fett‘‘‘ ‘‘kursiv‘‘ ‘‘‘‘‘fett und kursiv‘‘‘‘‘ *Liste **Liste eingerückt #nummeriert ##Unternummer #nummiert InternerLink großer Titel mittlerer Titel fett kursiv fett und kursiv ● Liste ○ Liste eingerückt ● Liste nummeriert Unternummer InternerLink Einfache Formatierung ohne HTML-Kenntnisse möglich.

12 3.1 Wikis Wikis über politische Kommunikation: Wikipedia
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.1 Wikis Wikis über politische Kommunikation: Wikipedia 2001 von Larry Sanger und Jimmy Wales gegründet. Inzwischen die größte Enzyklopädie der Welt. „neutral point of view“: Aussagen, die nicht allgemein anerkannt sind müssen ihrem Träger zugeordnet werden. Derzeit in den Schlagzeilen aufgrund von Inhaltsfehlern und Manipulationsvorwürfen.

13 „Rundfunk-Politik ist dumm, dumm, dumm.“
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.1 Wikis Wikis über politische Kommunikation: Kampagnen-Wikia URL:http://kampagnen.wikia.com/wiki/Hauptseite „Rundfunk-Politik ist dumm, dumm, dumm.“ Foto: Philipp Bachmann 2006 Strebt nach partizipativer Politik. Eine der (noch) wenigen Kampagnen. Das neugegründete "Kampagnen-Wikia" solle eine zentrale Wissensbasis für die Wiki- und Blogosphäre werden.

14 3.1 Wikis Wikis von politischer Kommunikation
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.1 Wikis Wikis von politischer Kommunikation „...die Internetpartei der deutschen Politik.“ Diskussion über die digitale Zukunft der Demokratie .

15 3.1 Wikis Wikis von politischer Kommunikation
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.1 Wikis Wikis von politischer Kommunikation interview mit Christian Müller (Ansprechpartner Grünes-Wiki): Seit wann haben die Mitglieder die Möglichkeit das Wiki zu nutzen? „Es gibt kein dauerhaftes Wiki, sondern das Wiki war für den Umweltantrag zur BDK projektbezogen und lief vom Oktober.“ Wie viele Anträge wurden bisher bearbeitet? „Das war unser zweites Wiki. Im Verlaufe des Bundestagswahlkampfes hatten wir im letzten Jahr ein offenes Wiki für einen netzpolitischen Input zum Wahlprogramm gemacht.“ Wie hoch ist die Beteiligung? Seitenaufrufe 607 Bearbeitungen 285 registrierte Benutzer Gibt es Missbrauchsvorfälle? „Nein, was auch wenig überraschend ist, da nur Parteimitglieder mitmachen durften und wir mit Moderatoren gearbeitet haben. Das netzpolitische Wiki des letzten Jahres war offen und wurde nicht moderiert. Da gab es Pro- bleme mit SPAM, ein paar politische Beleidigungen und kleine Edit-Wars. Je öffentlicher das Wiki wurde, insbesondere nach einem Artikel auf spiegel-online, desto mehr sank die inhaltliche Qualität der Beiträge.“ Wie sehen die Zukunftspläne aus? „Meine persönliche Einschätzung ist, dass wir Wikis eher parteiintern nutzen werden, nicht nur mitgliederöffentlich, sondern verstärkt als internes Arbeitsinstrument.“ Debatte „Für einen neuen Realismus in der Ökologiepolitik“. Ergebnis wurde in der Bundesdelegiertenkonferenz in Köln berücksichtigt.

16 3.2 Folksonomies Taxonomies
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.2 Folksonomies Taxonomies Am Anfang des World Wide Webs waren Verzeichnisse von Webseiten unverzichtbar, um sich im Netz zurechtzufinden. Suchmaschinen waren noch nicht ausgereift „Gelbe Seiten“ kannte man aus der Offline-Welt. Yahoo! war anfangs ein reines Bookmarkverzeichnes. Die Einordnung von Webseiten in ein Verzeichnis geschieht anhand eines festgelegten hierarchisierten Klassifikationsschemas, einer so genannten Taxonomie. Beispiel-Taxonomie Kunst Spiele Wirtschaft ... Kunst Filme Fernsehen Musik Musik Bands & Künstler Instrumente Bands & Künstler Nach Instrument Nach Stil Cover Bands Problem: Die Klassifizierung geschieht aus einer subjektiven Perspektive.

17 3.2 Folksonomies Folksonomies „Folks“ „Folksonomy“ „Taxonomy“
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.2 Folksonomies Folksonomies „Folks“ „Folksonomy“ „Taxonomy“ Im Gegensatz zu einer Taxonomie klassifizieren die Benutzer Objekte wie Bookmarks oder Fotos selbst, indem sie diese mit so genannten Tags versehen. Beispiel: Urlaubsfoto vom Pariser Eiffelturm Tags: - paris - eiffelturm - eiffel - architektur - Stahlbau Kritik: - „Teekesselchen“-Problem - Übersetzungsproblem - Singular- / Pluralproblem Ein Objekt kann nun zu mehreren Kategorien gehören. Dadurch dass viele Benutzer taggen, entsteht eine Sammlung von Tags. Die Sammlung wird als Folksonomy bezeichnet.

18 3.2 Folksonomies del.icio.us
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.2 Folksonomies del.icio.us Einer der populärsten Social Bookmarking-Dienste im Web. 2003 von Joshua Schachter entwickelt. Entwickelte sich aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit und seiner aufgeräumten Oberfläche zum Marktführer. 1. Vorab installierter „tag this“-Button 2. Tags eintragen: Longtail, Web2.0, Spiegel 3. „my del.icio.us“-Button 4. Tag ist abrufbar, „saved by 11 other people“

19 Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies
3.2 Folksonomies FlickR Anfangs ein Nebenprodukt eines Spieles („Neverending“ von Ludicorp). Mitglieder konnten auf einfache Weise Bilder uploaden. Nachdem FlickR erfolgsversprechender war als das eigentliche Spiel konzentrierte sich Ludicorp auf FlickR. Funktionsweise Das Hochladen der Bilder erfolgt über die FlickR-Webseite oder über kostenlose Tools. Fotos können getaggt werden. Jeder Nutzer versieht seine eigenen Fotos mit Tags. Durch die Ajax-Technologie können einzelne Fotos mit Notizen und weiteren technischen Spielereien ausgestattet werden. Community Bilder anderer können bewertet und kommentiert werden. Besonders oft betrachtete Bilder werden gefeatured. Thematische Gruppen und Freundschaften können gebildet werden.

20 Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies
3.2 Folksonomies FlickR Everyone‘s Photos Popular tags Tag-Cloud

21 Umfassende Folksonomies
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 3.2 Folksonomies Tabelle 1: Unterschied zwischen del.icio.us und FlickR Umfassende Folksonomies Schmale Folksonomies Viele Benutzer klassifizieren eine Ressource. Ein Benutzer klassifiziert eine Ressource. Beispiel: del.icio.us Beispiel: FlickR

22 4. Potentiale von Wikis und Folksonomies
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 4. Potentiale von Wikis und Folksonomies Einordnung in Wissensmanagementsysteme Top-Down: - Wird eventuell zentral gepflegt. - Strukturvorgaben und Einheitlichkeit. - Es gibt Moderatoren. Wikis, Folksonomies - Dezentrale Sammlung von Beiträgen. - Auswahlprozesse durch Diskussion und Abstimmung. - Von aktuellen Problemen ausgehend. Bottum-Up:

23 4. Vermittlung der Lösung
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 4. Potentiale Wo können Wikis sinnvoll im Wissensmanagement politischer Kommunikation eingesetzt werden? Phasen der politischen Kommunikation 1. Problematisierung 2. Problemverarbeitung 3. Mehrheitsfindung 4. Vermittlung der Lösung

24 Problemver-arbeitung Vermittlung der Lösung
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 4. Potentiale Wo können Wikis sinnvoll im Wissensmanagement politischer Kommunikation eingesetzt werden? Tabelle 2: Einordnung der verschiedenen Wikis Problemati-sierung Problemver-arbeitung Mehrheits-findung Vermittlung der Lösung Lobbyisten, NGOs Parteien Bürger Phase Akteur Interne Wikis Blogs Konsultative Wikis Öffentliche Wikis

25 Problemver-arbeitung Vermittlung der Lösung
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 4. Potentiale Wo können Wikis sinnvoll im Wissensmanagement politischer Kommunikation eingesetzt werden? Konsultative Wikis von Parteien Tabelle 2: Einordnung der verschiedenen Wikis Beispiele: die vorgestellten Wikis von der FDP und den Grünen. Parteien könnten die Ideen von den Bürgern direkt erfahren. Konsultative Wikis können als Meinungsbild-Indikator dienen. Problemati-sierung Problemver-arbeitung Mehrheits-findung Vermittlung der Lösung Lobbyisten, NGOs Parteien Bürger Phase Akteur Vorteile Mehr Partizipation. „Whisdom of Crowds“ (Cunningham) nutzen. Neue Ideen abseits bewährter Pfade. Einwände Internetgemeinde ist nicht repräsentativ für die Bevölkerung Mit steigenden Benutzerzahlen sinkt die Qualität der Beiträge. Möglicher Vertrauensverlust bei Nicht-Berücksichtigung der Vorschläge. Interne Wikis Blogs Blogs Konsultative Wikis Prognose Öffentliche Wikis

26 Problemver-arbeitung Vermittlung der Lösung
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 4. Potentiale Wo können Wikis sinnvoll im Wissensmanagement politischer Kommunikation eingesetzt werden? Öffentliche Wikis für BürgerInnen Tabelle 2: Einordnung der verschiedenen Wikis Problemati-sierung Problemver-arbeitung Mehrheits-findung Vermittlung der Lösung Lobbyisten, NGOs Parteien Bürger Beispiele: Wikinews, Wikipedia, Kampagnen-Wikia. Phase Frei zugängliche Wikis erlauben eine deliberative Politik. Akteur Vorteile Bürger können sich ohne zwischengeschaltete Instanzen austauschen. freier Zugang zu Informationen. Kampagnen können initiiert und unterstützt werden. Einwände Manipulationsgefahr, nicht zitierfähig. Schwierige Debatten erfordern Expertenwissen. Der neutrale Beobachtungsstandpunkt ist umstritten. die Illusion von „kollektiver Intelligenz“ (Jaron Lanier). die Gefahr von „Wiki-Lynchjustiz“ (Jaron Lanier). Interne Wikis Blogs Blogs Konsultative Wikis Prognose Öffentliche Wikis

27 Problemver-arbeitung Vermittlung der Lösung
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 4. Potentiale Wo können Wikis sinnvoll im Wissensmanagement politischer Kommunikation eingesetzt werden? Tabelle 2: Einordnung der verschiedenen Wikis Interne Wikis von Parteien, Lobbyisten und NGOs Problemati-sierung Problemver-arbeitung Mehrheits-findung Vermittlung der Lösung Lobbyisten, NGOs Parteien Bürger Wird derzeit in vielen Wissensmanagement-Publikationen diskutiert.. Phase Akteur Vorteile Ermöglicht kollaboratives Arbeiten. Wissen kann gesammelt und verfügbar gemacht werden. Bessere interne und externe Organisationskommunikation. Günstig im Vergleich mit anderen Wissensmanagement- systemen. Interne Wikis Blogs Konsultative Wikis Prognose In vielen Organisationen finden Wikissysteme bereits Anwendung. Beispiel: BBC Öffentliche Wikis

28 Problemver-arbeitung Vermittlung der Lösung
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies 4. Potentiale Wo können Folksonomies sinnvoll im Wissensmanagement politischer Kommunikation eingesetzt werden? Interne Folksonomies Tabelle 3: Einordnung der Folksonomies Problemati-sierung Problemver-arbeitung Mehrheits-findung Vermittlung der Lösung Lobbyisten, NGOs Parteien Bürger In Organisationen bieten Folksonomies eine gute Möglichkeit schnellen Zugriff auf Wissen zu haben. Vorteile Kostengünstig und schnell. Wissen kann geordnet werden. Keine aufwändige Datenbankpflege. Weg zum papierlosen Büro. Einwände Sie können Taxonomien nicht vollständig ersetzen. Keine einheitliche Strukturierung. Öffentliche Folksonomies Interne Folksonomies Prognose Bisher haben erst wenige Firmen „Folksonomy“-Systeme eingesetzt.

29 Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies
5. Fazit Wikis und Folksonomies haben die Möglichkeit zukünftige Organisationen neu zu gestalten. Den zentral geplanten, gesteuerten und kontrollierten Organisationsmodellen werden dezentrale, selbstorganisierte Modelle entgegengestellt. Die Vorteile sind Kostenersparnisse, Aktualität und leichte Bedienbarkeit. Wikis und Folksonomies können vor allem der in der Problematisierungs- und Problemverarbeitungsphase des politischen Kommunikationsprozesses eingesetzt werden. Manche Wikis, wie das Kampagnen-Wikia, sind noch zu jung, um ihre Entwicklung absehen zu können. Organisationen die politisch kommunizieren, benötigen Wissensmanagementsysteme, die einen schnellen Zugriff auf Wissen ermöglichen.

30 Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies
6. Diskussion Thesen Wikis bieten sich im Wissensmanagement vor allem zum organisationsinternen Einsatz an, da vieles Wissen der Öffentlichkeit verborgen bleiben soll. Öffentliche Wikis können ihr Grundproblem der Manipulationsgefahr auch in Zukunft nicht lösen. Wikis und Folksonomies alleine können den Weg zu einer größeren partizipativen Politik nicht verwirklichen. Sämtliche „Web 2.0-Technologien“ im Zusammenspiel dagegen schon. Wie ist es zu beurteilen, dass das „demokratische Medium“ Wiki vor allem zum organisationsinternen Wissensmanagement eignet. Vom Pyramidenbau zum Kirchenbau: Wikis bieten die Möglichkeit eine partizipatorische Politik zu verwirklichen. Ideen werden nicht länger wie beim Pyramidenbau aufgezwungen, sondern jeder Bürger kann wie beim Kirchenbau mithelfen. Beispiel: Im englischsprachigen Wikipedia übt die religiöse Sekte der Mormonen einen großen Einfluss aus. Sie manipulieren Abstimmungen um ihre Inhalte gegen Widerstände durchzusetzen. Wikis kö Wikis von politischer Kommunikation ergänzen die bestehenden Instrumente im Wissensmanagement. Wikis haben Potentiale im kollaborativen Wissensmanagement und sollten von politischen Organisationen genutzt werden, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

31 Literaturverzeichnis
Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies Literaturverzeichnis - Alby, Tom (2007): Web 2.0 – Konzepte, Anwendungen, Technologien, München, Wien. - Ebersbach, Anja; Glaser, Markus; Heigl, Richard (2005): WikiTools – Kooperation im Web, Berlin, Heidelberg. - Lehner, Franz (2006): Wissensmanagement – Grundlagen, Methoden und technische Unterstützung, München. - Lucko, Sandra; Trauner, Bettin (2005): Wissensmanagement, 2. Auflage, München, Wien. - Möller, Erik (2000): Die heimliche Medienrevolution – Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern, 2. Auflage, Hannover. - Zitat Jimmy Wales: Zitat Jimmy Wales: "Eine grausame Welt„ Interview mit Jaron Lanier

32 Wissensmanagement in der politischen Kommunikation mit Wikis und Folksomonies
Links Wikis - - - - - - https://gruenes-wiki.de/index.php/Hauptseite - - https://my.fdp.de/wiki/index.php/Hauptseite Folkosomonies - - Seminarblog -


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