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HDI Broker Special 1 Liquiditätsrisiken bei der Unternehmensnachfolge.

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Präsentation zum Thema: "HDI Broker Special 1 Liquiditätsrisiken bei der Unternehmensnachfolge."—  Präsentation transkript:

1 HDI Broker Special 1 Liquiditätsrisiken bei der Unternehmensnachfolge

2 HDI Broker Special 2 Status Quo der Unternehmensnachfolge § Ca Unternehmen stehen zur Übertragung an § Nur ca. 40% der Unternehmer zwischen 45 und 55 Jahren haben überhaupt Maßnahmen zur Nachfolgeregelung in ihrem Unternehmen geplant § Weit weniger als die Hälfte aller Unternehmer haben ein Testament und viele sind aus formalen Gründen unwirksam § Viele Unternehmer die ein Testament haben, kennen die konkreten Bindungswirkungen hieraus nicht § Fehlender Einklang zwischen den Regelungen im Testament und denen im Gesellschaftsvertrag

3 HDI Broker Special 3 Unternehmensbestand, Familienunternehmen sowie Unternehmensübertragungen 2005 – Deutschland gesamt* Alte Bundesländer in Insgesamt Unternehmens- bestand in (1) Darunter Familien- unternehmen Darunter übergabereife Unternehmen im Fünfjahres- zeitraum 354 Darunter Unternehmens- übertragungen Neue Bundesländer in (1) Jahresumsatz über Euro * Ausgangsbasis Januar Hochrechnung des IfM Bonn auf Basis der aktuellen Umsatzsteuerstatistik 2002 sowie weiterer Datenquellen

4 HDI Broker Special 4 Nachfolgelösungen in deutschen Familienunternehmen und hiervon betroffene Arbeitsplätze für das Jahr 2005* Übergabereife Unternehmen mit ca Beschäftigten An Familienmitglieder: Unternehmen mit ca Beschäftigten In den Verkauf: Unternehmen mit ca Beschäftigten An Mitarbeiter: Unternehmen mit ca Beschäftigten Stilllegung mangels Nachfolger: Unternehmen mit ca Beschäftigten An externe Führungskräfte: Unternehmen mit ca Beschäftigten davon gehen 43,8 %21,1 % 10,2 % 8,3 % 16,5 % * Ausgangsbasis Januar 2005, Hochrechnung des IfM Bonn auf Basis der aktuellen Umsatzsteuerstatistik 2002 sowie weiterer Datenquellen, nur Unternehmen mit einem Umsatz von über Euro

5 HDI Broker Special 5 32% aller Unternehmensnachfolgen und –übertragungen werden durch unverhofft und plötzlich eintretende Vorkommnisse notwendig Übertragungs-/ Nachfolgeursachen Altersbedingt Plötzliches Ausscheiden (Unfall, Krankheit, Tod,...) Wechsel in andere Tätigkeit Konsequenzen Bei allen unvorgesehenen Nachfolgerelungs-/ Übertragungs- situationen (32% aller Fälle) müssen Notfallpläne greifen, die in der Regel nicht ausgearbeitet sind. Hiervon sind in Deutschland pro Jahr im Durchschnitt Arbeitsplätze betroffen

6 HDI Broker Special 6 Aspekte einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge Nachfolgeplanung Steuerver- meidung Streitver- meidung Fortführung des Unternehmens Versorgung der Angehörigen Erhaltung der Handlungs- fähigkeit Liquiditätsvorsorge

7 HDI Broker Special 7 Mögliche Probleme im Zusammenhang bei einer fehlenden Unternehmensnachfolgeplanung nZersplitterung der Stimmanteile durch Erbfolge nEinwirkungen innerfamiliärer Konflikte nDivergenzen bezüglich Ausschüttungen, Investitionen, etc. nBelastung des Kredit-Ratings durch fehlende Nachfolgeplanung – Absenkung des Ratings und damit höhere Kreditkosten ab Alter 55 nLiquiditätsbereitstellung

8 HDI Broker Special 8 1. Liquiditätsrisiken bei der familieninternen Unternehmensnachfolge nErtragsteuern nPflichtteile nAbfindung weichender Erben nErbschaftsteuer Häufiges Auftreten mehrerer Liquiditätsrisiken verschärfen das Problem

9 9 C. Notfallvorsorge - Krisenplan C. Notfallvorsorge – Krisenplan 1.Ist ein formal korrektes Testament vorhanden? 2.Ist das Testament auf den Gesellschaftsvertrag abgestimmt? 3.Gibt es Vortestamente mit Bindungswirkung, z.B. Erbverträge? 4.Auf welche Personen soll das Unternehmen im plötzlichen Todesfall als Eigner übergehen?

10 10 C. Notfallvorsorge - Krisenplan C. Notfallvorsorge – Krisenplan 5.Ist eine Testamentsvollstreckung angezeigt? 6.Wie wird eine Krisengeschäftsführung im Fall des plötzlichen Todes des Unternehmers zusammengesetzt? Ist die Rechtsform überhaupt für ggf. notwendige Fremdgeschäftsführer offen? 7.Wie verträgt sich die aktuelle Rechtsform mit einem unerwarteten Tod? Probleme entstehen insbesondere bei Einzelunternehmen.

11 11 C. Notfallvorsorge - Krisenplan 8.Sind die Ehefrau bzw. die Kinder über die vorhandenen Unterlagen informiert? Haben die Ehefrau bzw. die Kinder eine Generalvollmacht über den Tod hinaus? 9.Welche Rolle können und sollen die Ehefrau oder die Kinder (eventuell übergangsweise) im Unternehmen nach dem Tod übernehmen? 10.Ist ein aktiver oder zumindest schlafender Beirat im Unternehmen installiert, dem im Fall des plötzlichen Todes Aufgaben überantwortet werden können?

12 12 C. Notfallvorsorge - Krisenplan 11.Gibt es zumindest eine grob überschlägige Planung der finanziellen Seite bei unerwartetem Tod? Liquiditätssituation der Gesellschaft? Pflichtteilsansprüche? Ausgleichsansprüche weichender Erben? Güterrechtliche Ausgleichsansprüche der Ehefrau? Nichteheliche Kinder? Erbschaftsteuerproblem? 12.Muss das Unternehmen oder ein Gesellschaftsanteil im Fall eines plötzlichen Todes eventuell verkauft werden? Wenn ja, eignet sich die bisherige Struktur und Rechtsform hierfür?

13 13 D. Die Vorteile der vorweg genommenen Erbfolge Aktive Beschäftigung des Unternehmers mit der Nachfolge noch zu Lebzeiten – rechtzeitige Aufdeckung etwaiger Probleme. Der Unternehmer kann seine Nachfolge selbst gestalten und vor allem auch ihre Umsetzung – beispielsweise als Beirat – begleiten und erforderlichenfalls noch Änderungen vornehmen. Der Unternehmensnachfolger wächst Schritt für Schritt in seine Rolle hinein – kein abrupter Stabwechsel. Motivation und Planungssicherheit des Nachfolgers.

14 14 D. Die Vorteile der vorweg genommenen Erbfolge Erhebliche Steuervorteile Erbschaft- und Schenkungsteuerfreibeträge können alle 10 Jahre erneut genutzt werden. Die schrittweise Übertragung hat eine Milderung der Progress- ion bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer zur Folge. Die Verteilung der Erträge auf mehrere Personen hat dann auch eine Milderung der Progression bei der Einkommen- steuer zur Folge. Der Wertzuwachs bei übertragenem Vermögen ist erbschaft- steuerfrei – Erträge fallen bereits bei der richtigen Generation an.

15 15 E. Die Auswirkungen des Güterstands Der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft birgt für das Unternehmen im Scheidungsfall erhebliche Risiken und führt im Todesfall des Unternehmers zu einer Erhöhung des Pflichtteils des überlebenden Ehegatten. Der bei Unternehmern häufige Güterstand der Gütertrennung schüttet das Kind mit dem Bade aus und kann vor allem bei großen Vermögen zu erheblichen Erbschaftsteuermehrbelastungen führen.

16 16 E. Die Auswirkungen des Güterstands Die sogenannte modifizierte Zugewinngemeinschaft kombiniert die Vorteile von gesetzlichem Güterstand und Gütertrennung: Maßgeschneiderte Ausgestaltung nach den individuellen Vor- stellungen möglich. Scheidungsfall kann abweichend vom Erbfall geregelt werden. Betriebsvermögen kann anders als Privatvermögen behandelt werden. Im Todesfall kann erhebliches Vermögen als Zugewinn erb- schaftsteuerfrei auf den Ehegatten übergehen.

17 17 E. Die Auswirkungen des Güterstands Betriebsvermögen 5 Mio., Privatvermögen 1,5 Mio., beides beim Ehemann. Vermögen ist in vollem Umfang Zugewinn. Tod des Ehemanns, Ehefrau ist Alleinerbin. Variante 1: Gütertrennung. Variante 2: Modifizierte Zugewinngemeinschaft mit Zugewinn- ausgleich nur im Todesfall. Praktisches Beispiel

18 18 E. Die Auswirkungen des Güterstands Variante 1: Größenordnung der Erbschaftsteuer ,- Variante 2: Größenordnung der Erbschaftsteuer, ,- da die Hälfte des Vermögens als Zugewinnausgleich steuerfrei ist. Je größer das vererbte Vermögen ist, desto größer wird der absolute erbschaftsteuerliche Vorteil der Zugewinngemeinschaft. Ein weiteres Problem der Gütertrennung besteht darin, dass sich die Pflichtteile der nicht bedachten Pflichtteilsberechtigten erhöhen. Erbschaftsteuerliche Konsequenzen:

19 19 F. Das Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht 1. Drei Erbschaftsteuerklassen 2. Freibeträge (alle 10 Jahre) Für Ehefrau: EUR ,- Für jedes Kind: EUR ,- 3.Bewertung Privatvermögen: Verkehrswert, z.B. Aktien zum Börsenkurs am Todestag, Ausnahme: Grundbesitz. 4.Grundbesitz wird mit dem Ertragswert bewertet (statt bisher Einheitswert). Faustregel: Ertragswert = Jahresnettomiete x 12,5

20 20 F. Das Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht Wer gehört zu welcher Steuerklasse? Steuerklasse I 1.Ehegatten 2.Kinder und Stiefkinder 3.Abkömmlinge der in Nr. 2 genannten Kinder (Früher II) 4.Eltern und Großeltern bei Erwerben von Todes wegen (früher III) Steuerklasse II 1.Eltern und Großeltern im Falle einer Schenkung 2.Geschwister 3.Abkömmlinge ersten Grades von Geschwistern 4.Stiefeltern 5.Schwiegerkinder 6.Schwiegereltern 7.geschiedener Ehegatte Steuerklasse III alle übrigen Erwerber und die Zweckzuwendung

21 21 F. Das Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht Erbschaftsteuertabelle Wert bis EURSteuerklasse ISteuerklasse II Steuerklasse III , , , , , , darüber

22 22 G. Betriebsvermögen G. Betriebsvermögen: Noch geltende Rechtlage Bewertung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften (KG + OHG) nach Steuerbilanzwerten – mit Ausnahme der Grundstücke. Bewertung von Kapitalgesellschaften (GmbH + AG) nach Stuttgarter Verfahren und somit unter vorrangiger Berücksichtigung der Ertragskraft. Erbschaft- und Schenkungsteuer ist nicht rechtsformneutral: Bei hoher Ertragskraft Benachteiligung von Kapitalgesellschaften.

23 23 G. Betriebsvermögen G. Betriebsvermögen: Noch geltende Rechtlage Privilegierung von Betriebsvermögen für alle Einzelunternehmen und Personengesellschaften sowie für Anteile an Kapitalgesellschaften bei einer Beteiligungsquote von mehr als 25%. Bei Fortführung durch Übernehmer für einen Zeitraum von mehr als 5 Jahren gilt dann: Steuerklassenprivileg zu 88 % Betriebsvermögensfreibetrag von EUR ,- Betriebsvermögensbewertung nur zu 65 %

24 24 H. Voraussichtliche künftige Rechtslage Zunächst einmal Festsetzung der Erbschaft- und Schenkungsteuer ohne Berücksichtigung der bisherigen Privilegierungen (d.h. kein Betriebsvermögensfreibetrag, kein Bewertungsabschlag und kein Steuerklassenprivileg). Sodann zinslose Stundung der festgesetzten Steuerschuld über einen Zeitraum von 10 Jahren. Für jedes Jahr der Fortführung wird die Steuerschuld um 1/10 abgeschmolzen, d.h. in dieser Höhe erlassen. Somit nach 10-jähriger Fortführung: völliger Wegfall der zunächst festgesetzten Erbschaft- oder Schenkungsteuer. I. Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge

25 25 H. Voraussichtliche künftige Rechtslage Die Stundung / Abschmelzung gilt nur für produktives Betriebs- vermögen und somit nicht für Festgeldguthaben, Wertpapier- vermögen und nicht betrieblich genutzte Grundstücke. Abgrenzung zwischen produktiv und nicht produktiv wirkt künstlich und wird erhebliche Probleme aufwerfen. Für Kapitalgesellschaften kommt das neue Stundungs- / Ab- schmelzungsmodell nur bei einer Beteiligung von mehr als 25 % zur Anwendung, darunter – nach wie vor – keine Privilegierung. II. Einschränkungen, Ausnahmen und Probleme

26 26 H. Voraussichtliche künftige Rechtslage Die neue Steuerentlastung wird auf ein begünstigtes Vermögen von EUR 100 Mio. begrenzt. Übersteigt der Wert des übertragenen Vermögens – insgesamt oder auf den einzelnen entfallend? Noch unklar! – EUR 100 Mio., kommt die alte Rechtslage zur Anwendung. Gerade größeren mittelständischen Familienunternehmen wird die neue Rechtslage somit keine Entlastung bringen. Der Generationswechsel wird vielmehr weiterhin einen hohen Liquiditätsabfluss zur Folge haben. II. Einschränkungen, Ausnahmen und Probleme

27 27 H. Voraussichtliche künftige Rechtslage Seit Mai 2002 beim BVerfG anhängiges Verfahren. Entscheidung voraussichtlich im Herbst Der vorlegende BFH vertritt die Auffassung, dass die – aktuell gültigen – begünstigenden Vorschriften bezüglich des Betriebs- vermögens gegen die Verfassung verstoßen. Sollte sich das BVerfG dem BFH anschließen, hätte dies voraussichtlich auch weitreichende Auswirkungen auf die gesetzliche Neuregelung. II. Einschränkungen, Ausnahmen und Probleme

28 28 I. Zusammenfassung I. Zusammenfassung der rechtlichen + steuerlichen Gesichtspunkte Errichtung eines formwirksamen Testaments zur Verwirklichung der individuellen Nachfolgevorstellungen. Abschluss eines Ehevertrags zur Modifikation des gesetzlichen Güterstands im erforderlichen Umfang. Abstimmung von Testament und Ehevertrag mit dem Gesell- schaftsvertrag des Unternehmens sicher stellen – unter Um- ständen auch eine Überarbeitung oder Aktualisierung des Ge- sellschaftsvertrags vornehmen.

29 29 I. Zusammenfassung I. Zusammenfassung der rechtlichen + steuerlichen Gesichtspunkte Rechtzeitig durch entsprechende Pflichtteilsverzichtsvereinbarungen gefährlichen Liquiditätsabflüssen im Todesfall vorbeugen – erforderlichenfalls auch gegen Gegenleistung. Stets die überschlägige Berechnung der Erbschaftsteuerbelastung im Fall der Fälle auf aktuellem Stand halten und entsprechende Liquiditätsvorsorge betreiben. Unter Inanspruchnahme der alle 10 Jahre wieder zur Verfügung stehenden Freibeträge und Progressionsvorteile bereits zu Lebzeiten Vermögensübertragungen vornehmen.

30 HDI Broker Special 30 A. Liquiditätsrisiko Ertragsteuern nFortsetzungsklauseln nQualifizierte Nachfolgeklausel und Sonderbetriebsvermögen nBetriebsaufspaltungen Auf der sicheren Seite durch ein exakt formuliertes Unternehmertestament in Übereinstimmung mit dem Gesellschaftsvertrag !

31 HDI Broker Special 31 B. Liquiditätsrisiko Pflichtteil n Pflichtteilsberechtigte Personen sind: nDer Ehegatte nDie Kinder nDie Eltern

32 HDI Broker Special 32 Gesetzliche Erbfolge, Güterstand und Pflichtteil Ehepaar mitZugewinnge- meinschaft Gütertrennung 1 Kind Überlebender Ehegatte: ½ Kind: ½, Pflichtteil:1/4 Überlebender Ehegatte: ½ Kind: ½, Pflichtteil:1/4 2 Kinder Überlebender Ehegatte: ½ Kinder je:1/4, Pflichtteil je 1/8 Überlebender Ehegatte: 1/3 Kinder je: 1/3 Pflichtteil: je 1/6 3 Kinder Überlebender Ehegatte: ½ Kinder je: 1/6 Pflichtteil je: 1/12 Überlebender Ehegatte: ¼ Kinder je ¼ Pflichtteil je: 1/8

33 HDI Broker Special 33 B. Liquiditätsrisiko Pflichtteil Beispiel: E verstirbt Kind A (Alleinerbenmodell) Kind B Ehefrau Unternehmen Vermächtnisse Folge: Kind B und die Ehefrau können das Erbe ausschlagen und den Pflichtteil verlangen. Dieser bemisst sich nach Verkehrswerten und ist sofort fällig

34 HDI Broker Special 34 B. Liquiditätsrisiko Pflichtteil nDer Pflichtteil ist ein sofort fälliger Anspruch in Geld nach Verkehrswerten! nLösungsmöglichkeiten: nNotarieller Pflichtteilsverzicht nErbeinsetzung in Höhe des Pflichtteils nLebzeitige Vermögensübertragungen ( 10 Jahre! ) nKreditaufnahme ( Basel II ) nVeräußerung von Unternehmensteilen nVeräußerung von Privatvermögen

35 HDI Broker Special 35 Berliner Testament (§2269 BGB) nWesen: Gegenseitige Einsetzung zum Alleinerben und Dritte zum Schlusserben nProbleme: nDoppelte Belastung des Vermögens mit Pflichtteilen nDoppelte erbschaftsteuerliche Erfassung des Vermögens, Freibeträge werden nicht ausgenutzt. nBindungswirkung

36 HDI Broker Special 36 Besonderes Recht des Ehegatten nGüterrechtlicher Zugewinnausgleich ( § 1371 Abs. 2 und 3 BGB ) D. h. dass der Ehegatte darf das Erbe ausschlagen und somit: den güterrechtlichen Zugewinnausgleich plus den kleinen Pflichtteil ( 1/8 ) geltend machen.

37 HDI Broker Special 37 Pflichtteilsansprüche Fall: A ist GGF der XY-GmbH, hat Immobilienvermögen und Wertpapiere jeweils in gleicher Größenordnung. A verstirbt. Sohn S soll die GmbH übernehmen, Ehefrau E soll die Immobilien erhalten und Tochter T die Wertpapiere.

38 HDI Broker Special 38 Pflichtteilsansprüche Fall: A ist GGF der XY-GmbH, hat Immobilienvermögen und Wertpapiere jeweils in unterschiedlicher Größenordnung. A verstirbt. Sohn S soll die GmbH übernehmen, Ehefrau E soll die Immobilien erhalten und Tochter T die Wertpapiere. Je größer die Werte voneinander abweichen, desto größer ist das Liquiditätsrisiko!

39 HDI Broker Special 39 C. Liquiditätsrisiko weichende Erben nProblem: Liquiditätsbedarf durch Abfindungszahlungen des Unternehmensnachfolgers an die weichenden Erben nLösungen: nKreditaufnahme ( Basel II ) nVerkauf von Unternehmensteilen nVeräußerungsrenten Weichende Erben sind z.B. : - Der überlebende Ehegatte - Geschwister

40 HDI Broker Special 40 C. Liquiditätsrisiko weichende Erben Beispiel: E verstirbt Kind A - zu gleichen Teilen - Kind B Unternehmen (2Mill.) Haus (1 Mill.) Folge: A muss an B einen Ausgleich i. H. v ,- leisten. Eine Finanzierung ist notwendig.

41 HDI Broker Special 41 Nachfolge in Kapitalgesellschaften nEinziehungsklausel: Anteile können von den restlichen Gesellschafter übernommen werden, die Erben werden z.B. nach dem Stuttgarter Verfahren abgefunden. Auch hier muss die Liquidität vorhanden sein, um die Abfindungszahlung leisten zu können.

42 HDI Broker Special 42 Liquiditätsrisiko Erbschaftsteuer nProblem: Die Erbschaftsteuer sorgt für einen sofortigen Liquiditätsbedarf n Lösung bei Betriebsvermögen: nKreditaufnahme ( Basel II ! ) oder Verkauf von Betriebsteilen nVorweggenommene Erbfolge nVeräußerung von Privatvermögen n Lösung bei Privatvermögen: nVermögensumschichtung in gewerbliche Familienpools nVermögensumschichtung in unternehmerische Beteiligungen

43 HDI Broker Special 43 Quelle: FAZ Samstag 13. August 2005, Nr. 187 / Seite 15

44 HDI Broker Special 44 Lösungen zur Liquiditätsvorsorge n Unternehmer U ist 63 Jahre alt und hat einen Liquiditätsbedarf von 1 Mill. : (Betrachtungszeitraum bis Alter 75) 1.Ansparen 2.Risiko – Lebensversicherung 3.Ansparprozess plus Risiko – Lebensversicherung mit fallender Summe 4.HDI – Lösung

45 HDI Broker Special 45 Lösung 1 Ansparen 63 75

46 HDI Broker Special 46 Lösung 2 Risiko - Lebensversicherung 63 75

47 HDI Broker Special 47 Lösung 3 Ansparen plus fallende Risiko - Lebensversicherung Ansparprozess

48 HDI Broker Special 48 Lösung 4 HDI Lösung 63 75

49 HDI Broker Special 49 HDI Lösung zur Liquiditätsvorsorge für den Erbfall nFunktionsweise: Unternehmer = Versicherte Person Unternehmenserben = Versicherungsnehmer Lebensversicherer Schenkung der Prämie VS Prämie Erbschaftsteuer Pflichtteilsansprüche Weichende Erben

50 HDI Broker Special 50 Vorteile der HDI - Lösung nLebenslanger Versicherungsschutz nSofortige Absicherung des potentiellen Liquiditätsbedarfs nUnabhängigkeit von der Kreditvergabe der Banken nSteuerfreie Auszahlung der Leistung nZwecksicherung durch 1%ige VN-Eigenschaft beim Unternehmer nLebenslange Aufrechterhaltung der Verfügungsgewalt und der Struktur über das Vermögen nKeine unumkehrbaren gravierenden Eingriffe in die Vermögensstruktur

51 HDI Broker Special 51 Vergleich der Lösungen AnsparenRLVAnsparen/ fall. RLV HDI Lsg. Sofortiger Schutz Lebens- lang Est. frei- +-+ Garantie- zins ---+ Sicherheit der Lsg. -+0+

52 HDI Broker Special 52 Beitragsvergleich der Lösungen AnsparenRLVAnsparen plus fall. RLV HDI Lösung Eintritts- alter 63, n = 12, 1/12 Bzw ,- / 5.411, ,-7.274,90 / 6.556,90 (1.145,90) 6.853,10 Leistung nach 12 Jahren Rendite nach Steuern 4% / 6 %- 4,2 %

53 HDI Broker Special 53 Diese Fragen sollten Sie beantworten können! nBesteht ein exakt formuliertes und formrichtiges Unternehmertestament? nWodurch wird die Zahlungsfähigkeit der Erben sichergestellt? nWie hoch sind die Zahlungsverpflichtungen? nWer wird mit den Verpflichtungen belastet? nWelche Verflechtungen bestehen zwischen Unternehmens- und Privatvermögen? nWelche Vermögenspositionen müssen die Erben veräußern, um die Liquidität sicher zu stellen? nIst die Aufdeckung stiller Reserven durch den Erbfall ausgeschlossen? nIst die Versorgung des Ehegatten sichergestellt?

54 HDI Broker Special 54 Alles verzehrt vor meinem End, das ist ein gutes Testament (J. W. von Goethe, als Rechtsanwalt von 1772 bis 1775 in Frankfurt a. M. tätig)


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