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Fachaustausch KSFH München_12.11.2013_Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Modell Schlüsselsituationen Eva Tov, Regula Kunz, Adi Stämpfli 2013.

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1 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Modell Schlüsselsituationen Eva Tov, Regula Kunz, Adi Stämpfli

2 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Sie dürfen: das Werk bzw. den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen Zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen. Keine kommerzielle Nutzung Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Weitergabe unter gleichen Bedingungen Wenn Sie das lizenzierte Werk bzw. den lizenzierten Inhalt bearbeiten oder in anderer Weise erkennbar als Grundlage für eigenes Schaffen verwenden, dürfen Sie die daraufhin neu entstandenen Werke bzw. Inhalte nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind. Link zur Lizenz: Diese PowerPoint Präsentation steht unter einer Creative Commons Lizenz 2

3 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Definition einer Schlüsselsituation Schlüsselsituationen der Sozialen Arbeit sind jene Situationen des professionellen Handelns, die durch Fachkräfte der Sozialen Arbeit als typisch und im professionel- len Geschehen wiederkehrend beschrieben werden. Schlüsselsituationen zeichnen sich einerseits durch generalisierbare und verallgemeinerbare Merkmale aus, die für eine gelingende Professionalität als bedeutsam erachtet werden, andererseits wer- den die erlebten Situationen in ihrer spezifischen Ausprägung beschrieben. Die An- zahl solcher Situationen wie die Situationen selbst passen sich im Laufe der Zeit den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen an. Situationen werden aus der Perspektive der Fachkraft als zeitlich nicht unterbrochener Handlungsfluss erlebt und als symbolisch strukturierter Sinnzusammenhang erfahren. 3

4 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 4

5 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Modell Schlüsselsituationen Schlüsselsituationen beschreiben in Variationen wiederkehrende Situationen der Sozialen Arbeit. Die Professionellen stehen als Akteure im Blickfeld. Ihr Handeln und Wissen wird durch die Beschreibungen in acht Elementen sichtbar gemacht. Das Reflexionsmodell führt Sie durch die acht Prozessschritte zur Erarbeitung einer Schlüsselsituation. Das Diskursmodell führt Sie auf die Plattform mit den beschriebenen Schlüsselsituationen. Wir laden Sie dort zum Diskurs ein: Was verstehen Sie unter professioneller Praxis? 5

6 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Wichtigste theoretische Grundlagen Illeris (2010): Entwicklung von Kompetenz Jarvis (2009): Lernen als Werden Lave & Wenger (1991, 1998): situatives Lernen, Soziale Theorie des Lernens, Communities of Practice Kaiser (2005): integrierendes Modell des Lernens Dreyfus & Dreyfus (1987): Novizen-Experten Modell Schön (1983, 1987): Reflective Practitioner: Reflection in Action, on Action und on Reflection in Action Dewe (2012): Theorie-Praxis Relationierung 6

7 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Reflexionsmodell: 8 Prozessschritte 1.Situationsbeschreibung: Hier beschreiben Sie eine selbst erlebte Situation. Ein Erlebnis, in welchem der Handlungsfluss zeitlich nicht unterbrochen wird. 2.Reflection in Action: Gemäss dem Reflexionsansatz nach D. Schön (1983 und 1987) wecken Sie durch Nachspielen der Situation die Erinnerungen an Ihre Gefühle und Gedanken im Handlungsfluss und beschreiben diese. In der Reflection in Action verbirgt sich Ihr implizites Wissen, welches Sie später sichtbar machen und mit weiteren Wissensressourcen verknüpfen. 3.Titel: Sie entscheiden sich, welchen Fokus Sie auf diese Situation legen möchten und wählen den entsprechenden Titel aus der Sammlung der Schlüsselsituationen aus. 4.Situationsmerkmale: Nun definieren Sie, welche Merkmale eine solche Schlüsselsituation generell charakterisieren. 7

8 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Im laufenden Fluss ihres Handelns reflektieren Sozialarbeitende, indem sie die Ergebnisse ihres Handelns mit ihren Handlungsabsichten permanent vergleichen. Dies tun sie nicht nur in Bezug auf ihr eigenes Handeln, sondern auch in Bezug auf das Handeln ihres Gegenübers sowie in Bezug auf die aktuell-situativen Umstände. Mit dieser Fähigkeit des thinking on our feet meistern Professionelle spontan Situationen auf der Basis ihrer Erfahrungen. Sie nutzen diese (looking to our expieriences), koppeln diese mit ihren Gefühlen (connecting with our feelings) und beziehen sich dabei auf die ihnen bekannten Theorien (attending to our theories). Implizites Wissen wird über Erfahrungen, Gefühle, Theorien im praktischen Handeln eingesetzt. Dabei unterscheiden Professionelle nicht zwischen ihrem Denken und Handeln, sondern tun beides gleichzeitig im Handlungsfluss. «Reflection in Action» kann in diesem Sinne als eine Konversation mit der Situation verstanden werden. Reflection in Action nach Schön (1983, 1987) 8

9 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Situation - situatives Wissen im integrierenden Lernmodell (Kaiser 2005)

10 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Reflexionsmodell: 8 Prozessschritte 5.Ressourcen: Hier erarbeiten Sie, welche Ressourcen für die Gestaltung der Situation hilfreich sind: Wissensbestände, Erfahrungen, Fähigkeiten, organisationale, zeitliche, materielle Voraussetzungen. 6.Qualitätsstandards: Sie legen mit den Standards fest, was Sie, auf der Grundlage von erschlossenen Ressourcen und Werten unter professioneller Praxis in dieser konkreten Situation verstehen. 7.Reflexion anhand der Qualitätsstandards: Anhand dieser Standards reflektieren Sie nun ihre im ersten Schritt beschriebene Situation. 8.Handlungsalternativen: Aus den Erkenntnissen der Reflexion entwickeln Sie neue Handlungsalternativen. 10

11 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Community of Practice (CoP) Lave & Wenger (1991) Wenger (1998) ausgehandelte Aufgabe gegenseitige Verantwortung Lokale Antworten Interpretationen Rhythmen gemeinsame Aufgabe Engagierte Diversität Dinge zusammen tun Beziehungen Soziale Komplexität Gemeinschaftserhaltung gemeinsames Handeln Geschichten Artefakten Stile Werkzeuge Diskurse Historische Ereignisse Konzepte gemeinsames Repertoire

12 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Multimitgliedschaft: Verbindung von Perspektiven Grenzobjekte Vermittelnde Person Wissenschaft Praxis

13 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013

14 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Arbeitshilfen zum Reflexionsmodell auf der website Lerndrehbuch für die Blended Learning Sequenz für die Dozierenden Leitfaden zu den Prozessschritten für die Studierenden PowerPoint zu den Prozessschritten: – Modell Schlüsselsituationen (Übersicht) – Wissensressourcen – Professionalität - Qualitätsstandards PowerPoint zu den Theoretischen Grundlagen – Grundsätze des Lernens – Illeris: Entwicklung von Kompetenz – Jarvis: Lernen als Werden – Kaiser: Integrierendes Lernmodell – Dreyfus & Dreyfus: Novizen-Experten Modell – Lave & Wenger: Theorie des Sozialen Lernens in Communities of Practice – Schön: Reflective Practitioner 14

15 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Plattform Schlüsselsituationen Auf der Plattform werden die Schlüsselsituationen der Sozialen Arbeit veröffentlicht und für den Fachdiskurs zugänglich gemacht. Im Laufe der Zeit entsteht dabei ein diskursiv gewonnenes, gemeinsames Verständnis von professioneller Praxis der Sozialen Arbeit. Praxisausbildende, Studierende, Dozierende und interessierte Personen aus der Fachwelt beteiligen sich am Aufbau der Plattform. Derzeit sind noch nicht zu allen Titeln Schlüsselsituationen beschrieben. Die Titel der Schlüsselsituationen erlauben eine thematische Suche. Vorhandene Schlüsselsituationen können gelesen, verändert, kommentiert, wie auch Neue beschrieben und veröffentlicht werden. Die Autor/innen der Schlüsselsituationen verantworten ihren Beitrag und gewähren den Datenschutz sowie die Netiquette. 15

16 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/2013 Aufbau der Plattform Die Schlüsselsituationen in der Sammlung sind thematisch gegliedert Schlüsselsituationen zu den Methodischen Grundschritten setzen den Fokus auf die Grundschritte des Methodischen Handelns wie Situationserfassung, Zieldefinition, Interventionsplanung, Abschluss. Schlüsselsituationen zur Direkten Klientenarbeit schildern alle Situationen, welche in der unmittelbaren Arbeit mit der Klientel geschehen. Sie stellen dabei nicht die Grundschritte des methodischen Handelns in den Vordergrund, sondern die entsprechenden Aspekte wie Beratung, Motivation, Ressourcen erschliessen, Krisenintervention etc. Schlüsselsituationen zur Indirekten Klientenarbeit beschreiben die Tätigkeiten, welche zwar ebenfalls auf die Klientel ausgerichtet sind, jedoch nur mittelbar. Es sind Situationen im Bereich von sozialpolitischem Engagement, Projektarbeit, interne/externe Zusammenarbeit, Administration etc. Zukunftsperspektiven nennen Situationen, die in der Sozialen Arbeit an Bedeutung gewinnen. 16

17 Fachaustausch KSFH München_ _Regula Kunz Modell Schlüsselsituationen09/ Zugang zur Plattform über


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