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1 Vorlesung Kinder und Medien – Einführung in die Mediensozialisation PD Dr. Daniel Süss IPMZ – Universität Zürich Termin 3: Internet und Identität – Selbstinszenierung.

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Präsentation zum Thema: "1 Vorlesung Kinder und Medien – Einführung in die Mediensozialisation PD Dr. Daniel Süss IPMZ – Universität Zürich Termin 3: Internet und Identität – Selbstinszenierung."—  Präsentation transkript:

1 1 Vorlesung Kinder und Medien – Einführung in die Mediensozialisation PD Dr. Daniel Süss IPMZ – Universität Zürich Termin 3: Internet und Identität – Selbstinszenierung im Web 2.0

2 2 Das Internet als Probebühne?

3 3 Entwicklungsaufgaben (Dreher & Dreher 1985) Aufbau der Kompetenz der produktiven Lebensbewältigung unter historischen Bedingungen. Altersspezifische Problembewältigungs-schwerpunkte. Ein gesellschaftlich vorstrukturiertes Programm biographisch umsetzen.

4 4 Klassische Entwicklungsaufgaben: Jahre (Havighurst 1952) Reifere Beziehungen zu den Gleichaltrigen aufbauen Erwerb einer sozialen Geschlechterrolle Seinen eigenen Körper akzeptieren Erreichen emotionaler Unabhängigkeit von den Eltern Erwerb ökonomischer Unabhängigkeit Ausbildung und Berufswahl Entfaltung sozialverantwortlichen Verhaltens Erwerb von Begriffen zur Ausübung der bürgerlichen Rechte und Pflichten Aneignung von Werten und eines ethischen Systems

5 5 Moderne Entwicklungsaufgaben im Jugendalter (Flammer & Alsaker 2002) Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Selbständigkeit und Selbstkontrolle Aufnahme und Aufbau intimer Beziehungen Aufbau einer Zukunftsperspektive Aufbau sozialer Kompetenzen Kritische Haltung gegenüber der Gesellschaft Verständnis für komplexe Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft Erwerb von Medienkompetenz

6 6 Medienkompetenz als Entwicklungsaufgabe (vgl. Hoppe-Graff / Kim 2002: 907ff) Normative EA Lebensereignisse Selbstgewählte EA Medienkompetenz

7 7 Identitätszustände nach James E. Marcia (1980) Diffuse Identität (ohne klare Perspektive) Übernommene Identität (von Vorbildern) Kritische Identität (Suchphase, Extreme) Erarbeitete Identität (eigener Standpunkt)

8 8 Identität als fester Kern mit flexiblen Aussenschalen: Wie weit darf das Patchwork reichen? (vgl. Döring 2003) Fragen Wer bin ich? Zu wem gehöre ich? Woher komme ich? Wohin will ich? Welche Rollen nehme ich ein? Wie gestalte ich diese Rollen? Indikatoren Medienpräferenzen Mediennutzungsstile Medien-Community Medien als Lebensstilelemente Medienfiguren als Leitbilder

9 9 Das Web 2.0 als Probebühne der Selbstdarstellung und Kontaktaufnahme Anthony Giddens: Online-Welten als reflexives Projekt der Cyber-Moderne oder als Risiko für die Entwicklung einer multiplen Persönlichkeit? Anke Bahl (1997): Zwischen On- und Offline. Identität und Selbstdarstellung im Internet. München: KoPäd. Identität und Maskerade in Online-Rollenspielwelten und Foren: Name (nickname), Alter, Geschlecht, Aussehen, soziales Milieu, ethnische Zugehörigkeit etc. werden wählbar.

10 10 Beobachtungen zu (Social Networking-Plattform) Selbstdarstellung Schnelle Kontaktbörse Sozialer Vergleich Spielwiese Bluff Spass Zettelchen Poesiealbum Fotoalbum Zeitschriften Flirt im Ausgang Kleidung, Frisuren Was verbindet die User? Wer zensiert? Ist es ernst oder peinlich? Gefahr von sexueller Belästigung? Andere Plattformen:

11 11 Weblogs: Das Tagebuch im Internet Persönliche Internetseiten, die in kurzen Abständen aktualisiert werden. Mit Texten, Fotos, Videos, Links und Kommentarmöglichkeiten. Für Blog-Recherchen siehe: Ein Blog zu E-Learning in der Psychologie: Eine Weblog-Pionierin aus der Schweiz: Stéphanie Booth, Oberstufenlehrerin aus Lausanne: Was motiviert zum Bloggen? Wer schreibt, wer kommentiert? Wie steht die Blogosphäre zum Alltag der realen Begegnungen?


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