Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

1 Ungereimtheiten der Finanzierung im Gesundheits- und Sozialsystem Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger Tag der Gesundheitsberufe 16. Jänner 2014.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "1 Ungereimtheiten der Finanzierung im Gesundheits- und Sozialsystem Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger Tag der Gesundheitsberufe 16. Jänner 2014."—  Präsentation transkript:

1 1 Ungereimtheiten der Finanzierung im Gesundheits- und Sozialsystem Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger Tag der Gesundheitsberufe 16. Jänner 2014

2 2 Bundespflegegeldgesetz - Grundsätze Selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Leben; seit 1993 bundesweit einheitliches Pflegegeld Merkmale: eigenständige Leistung (keine Sozialversicherungs- oder Sozialhilfeleistung) Einkommens- und Vermögens- unabhängig Finalitätsprinzip Ständig (> 6 Mo); Mindest-Pflegebedarf > 60 h/Mo Rechtsanspruch - Einklagbarkeit Bedarfsorientiert – 7 Stufen

3 3 Bundespflegegeldgesetz – Zahlen, Daten Stand Zahl der PG-Bezieher Neuanträge pro Monat Erhöhungsanträge pro Monat Gesamtaufwand ,5 Mrd. Euro Stufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4Stufe 5Stufe 6Stufe 7 22,36% 154, ,56% 284, ,23% 442, ,09% 664,30.- 9,64% 902,30.- 4,06% 1.260,00.- 2,06% 1.655,80.- Österreich: Pflegegeldbezieher 5,2% der Bevölkerung BRD: ca. 2 Mio Bezieher soziale Pflegeversicherung, ca. 2,5%

4 4 Pflegegeld als Stundenlohn?

5 5 BRD

6 6 Stationäre Langzeitpflege Tatsächliche Kosten/Monat: Euro – abhängig von Pflegestufe (4-7) speziellen Betreuungsnotwendigkeiten Aufgebracht durch Pflegegeld (unter Euro 1.000/Mo) Pension/ laufende Einkünfte (unter Euro 1.000/Mo) Zugriff auf Vermögen Sozialhilfe (nur dann, wenn Vermögen aufgebraucht)

7 7 Risiken und deren Absicherung Eintrittswahrscheinlichkeit Auswirkung Großbrand Zahnersatz Krebserkrankung Schnupfen Durchschnittliche Pflegebedürftigkeit Schwerer Autounfall Blechschaden Altersvorsorge (Renten/Pensionen) Pflegestufe 7 > 6 Monate Transplantation Gesundheit und Langzeitpflege/Soziales Willkürliche Abgrenzung: Krankenbeh. vs. Pflegefall Verschiedene Fin-Logik : Selbstbehalt vs. Einkommens- und Vermögens-Abschöpfung Verschiedene Risikoverteilung Einzelner vs. Gemeinschaft

8 8 Schweiz: Krankenversicherung

9 9 Risiken und deren Absicherung Betreuungskosten Einzelner Krankenbehadlung Langzeitpflege

10 10

11 11

12 12 Störung im Zusammenspiel KH - Langzeitpflege

13 13 Daher … Einheitliche Finanzierungslogik Langzeitpflege: Finanzierung der Lebenshaltungs- und Basis- Betreuungskosten bis ca Euro/Mo durch Betroffene (wenn Pflegegeldsystem mit Geldleistungen wie bisher) Finanzierung zusätzlicher Betreuungs- und Pflegekosten, die ja auf Grund medizinischer und pflegerischer Problemstellungen bestehen, durch die Gemeinschaft in Analogie zur Finanzierung von Gesundheitskosten Mittelaufbringung durch Umschichtung Sozialhilfemittel Umbau Pflegegeldsystem (weniger Gießkanne, mehr in Richtung hoher Betreuungsbedarf) Pflege- Versicherungspflicht, Pflichtversicherung?

14


Herunterladen ppt "1 Ungereimtheiten der Finanzierung im Gesundheits- und Sozialsystem Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger Tag der Gesundheitsberufe 16. Jänner 2014."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen