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Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

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Präsentation zum Thema: "Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation"—  Präsentation transkript:

1 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
22. Mai 06 Susann Müller-Joos

2 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Gliederung 1: Denken und Denktechniken 2: Rolle der Sprache 3: Argument(e) und Argumentieren 4: Syllogismen vs. nicht-zwingende Konklusionen 5: Argumente vs. Fehlschlüsse Achtung: diese ppp ist „nur“ein Einführung bzw. Hinführung in das/zu dem Thema der Argumentation, (die Logik – die logische Argumentation /Aussagenlogik ist erst Teil der nächsten Referate) Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

3 (Politikwissenschaftliche) Denk(en)techniken
Was heißt: Denken? 2. Gibt es verschiedenen Formen des Denkens? 3. Welche Vorraussetzungen sind notwendig, um so oder so denken zu können? Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

4 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Zitate zum Denken Sein Herz entglüht für eine neue Tugend, Die, stolz und sicher und sich selbst genug, Von keinem Glauben betteln will. – Er denkt! Friedrich Schiller (Don Carlos) Das Glück, das im Auge des Denkenden aufgeht, ist das Glück der Menschheit. Theodor W. Adorno (Resignation, 1969) Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

5 Denken - ein kognitiver Prozess
Gedächtnis, Erinnerung, Problemlösen, Vorstellung, Assoziationen, Wissen Wahrnehmung, Reizverarbeitung Aufmerksamkeit Lernen, Logik, Abstrahieren, Rationalität Urteilsbildung, Bewertung Schemata, Konzepte, Framing Einstellung, Meinung Denken ein kognitiver Prozess meint eine Prozess des Wahrnehmens und Erkennens unabhängig seiner Bewußtheit. .... mentaler Prozess der Informationaverarbeitung + intrakommunikativen Prozessen (zumeist unbewußt – gespeist aus Erfahrungen, emotionalen Zusatänden, Aufmerksamkeit, Schemata, ...) .... es entsteht, in Abhängigkeit der Person (Fähigkeiten) und der Umwelt, die individuelle Perzeptionswirklichkeit. Wichtigste Determinante für Inhalt: Realität = Bezugspunkt und zwar unabhänig davon, wie nah an der Wirklichkeit der Inhalt I eines Gedanken G ist. (Wahnvorstellungen/Thomastheorem) Kognitionen über: Verhalten, Handeln Kognitionen über: Stimmungen, Emotionen Wichtigste Determinante für Inhalt: Realität = Bezugspunkt. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

6 Denken - ein kognitiver Prozess
Denken ist ein aktiver kognitiver Prozess, welcher sich durch ein Streben nach Erkenntnis auszeichnet und motiviert ist. -Streben nach Kausalität -Erfassen von Zusammenhängen (Korrelation) -Attribuieren – Ursachenerkennen -Differenzieren und Generalisieren „Attributionstheorie“ Heider, Fritz (1958): The Psychology of Interpersonal Relations. New York.: beschreibt den permanenten Prozess von Menschen das Verhalten anderer Menschen und das eigenen zu erklären (attribuieren – Ursachen erkennen). Dem nah verbunden ist u.a. die „Theorie der kognitiven Dissonanz“ (Leon Festinger) und das Thomastheorem. (... kommt alles bei Argumentationsweise = Denkweisen wieder, Fehlargumentationen sind Denkfehler – Denkweisen, die eben zum falschen Schluss kommen (ob mit oder ohne Absicht)) Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

7 Denken - ein kognitiver Prozess
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ + „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“: Gestaltpsychologe Theodor Fechner (Psychophysik). Betrachten man Denken als Problemlösen, so beschreibt der Satz recht charakteristisch diesen Prozess. (Bereits Aristoteles (wiedemal): "Das was aus Bestandteilen so zusammengesetzt ist, daß es ein einheitliches Ganzes bildet, nicht nach Art eines Haufens, sondern wie eine Silbe, das ist offenbar mehr als bloß die Summe seiner Bestandteile." Metaphysik 1041 b 10 (VII. Buch); oder aber auch: Laotse: „Die Summe der Teile ist nicht das Ganze“.) Jedem bewussten Denkprozess gehen unbewusste Denkschritte voraus. Denken ist verbunden mit Wissen und Erfahrung. Denken in Bildern, das die Kunst, der Traum, die Vorstellung: Der Chemiker Friedrich August Kekulé träumte die Ringstruktur des Benzolmoleküls: „Ich drehte meinen Stuhl zum Feuer und war gerade am Einschlafen. Wieder tanzten Atome vor meinen Augen, oft lange, miteinander verbundene Ketten, die alle in Bewegung waren. Sie waren ineinander verschlungen wie Schlangen. Aber was war das? Eine der Schlagen hatte ihren eigenen Schwanz geschnappt und drehte sich spöttisch vor meinen Augen. Wie vom Blitz getroffen wachte ich auf.“ Intuition. Die Gesamtheit der Denkmöglichkeiten ist abhängig von, der Umwelt (z. B. Prägung durch Kultur – analytisches vs. holistisches Denken = Kontext-ignorierend od. Kontext-einbeziehend), der Persönlichkeit und der Intelligenz des Individuums. Man kann zwischen begrifflichem, also konkretem und abstraktem Denken unterscheiden. (Das heißt auch: abhängig von der Anzahl der Denktechniken, die einem Wissenschaftler bekannt sind – Denkweisen und deren adäquaten Gebrauch oder eben Missbrauch: Normativ und praktisch: Wissenschaftler müssen ein (gültiges) Repertoire an Methoden haben und dasjeniges auswählen, welches zur Überprüfung einer bestimmten Hyphothese geeignet ist – im Sinne der „Wahrheitsfindung“, nicht im Sinne der „Egobestättigung“ des Wissenschaftlers – also Methoden, die erlauben die Denkweise selbst zu überprüfen. – dies zum Thema: Was ist Wissenschaft und was hat Wissenschaft mit denken zu tun?) Bewußtes denken ist: selektive, normative, perspektiv: Können wir überhaupt mittels des Denkens die Wahrheit – das Ganze G jemahls erfassen? Denken: Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

8 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Intuition Intuition ist das Ergebnis komplexer, unbewußer, kognitiver Prozesse, welches direkt das Ganze betrachtet. Rousseau: ... die souveräne Intelligenz, die mit einem Blinzeln die Wahrheit aller Dinge erkennt Wahrnehmen und Intuition vs. logisches Denken Nicht zwingende Logik vs. Logik Jeder hat sicher bereits die Erfahrung gemacht, dass es manchmal schwierig ist, den "richtigen" Ausdruck zu finden und war sich bewusst, dass die gefundenen Wörter nicht dem entsprachen, was man eigentlich sagen wollte. Denken ist nicht nur: Informationsverarbeitung in einem Nervensystem. Diese Vorstellung vernachlässigt die Unterscheidung zwischen physiologischen Prozessen im Gehirn und denen der phänomenalen Umwelt eines Menschen (diese korrespondiert wohl mit jenen physiologischen Prozesse, ist allerdings nicht identisch) = Leib-Seele-Problem: u.a. die Gestalttheorie der Gestaltpsychologie (Fechner /Wertheimer). Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

9 Denken - ein kognitiver Prozess
Aristoteles: lingua mentis denken sei die Sprache des Geistes Organon: Logik als Werkzeug der Wissenschaft Der Philosoph und Kognitionswissenschaftler Jerry Fodor (http://ruccs.rutgers.edu/faculty/Fodor/cv.html) bezeichnete das Denken als stummes Sprechen in einer Sprache, welche allen Menschen gemeinsam ist: language of thought . Die Idee einer Sprache des Geistes (einer lingua mentis) findet sich auch schon – ausgehend von einer These des Aristoteles – in der Philosophie des Mittelalters. Denken die Sprache des Geistes – denken – Wissenschaft: Das Organon (gr.: Werkzeug, Methode) ist eine Schriftensammlung (sechs einzelne Schriften) des Aristoteles. Aristoteles beschreibt darin die Logik als Werkzeug der Wissenschaft. 1: Die Kategorien: Aristoteles beschreibt das Grundprinzip einer hierarchischen Klassifizierung - Grundlage der heutigen wissenschaftlichen Beschreibungssysteme. 2: Die Lehre vom Satz: Aristoteles definiert den Begriff der Aussage – diese kann wahr oder falsch sein. Vorraussetzung für einen Wissenszuwachs sei die Widerspruchsfreiheit von Aussagen. 3: Die Lehre vom logischen Schluss: zulässige logische Konklusionen = logische Argumentation – Syllogismen. 4: In der Lehre vom Beweis: Aristoteles formuliert Grundlagen wissenschaftlicher Methodik sowie die deren Grenzen. 5: Topik (gr.: topos, der Ort) beschreibt die Zulässigkeit und die Unzulässigkeit von verschiedenen Arten des Argumentierens. 6: Sophistische Widerlegungen erläutert das erkennen und vermeiden von Trugschlüssen. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

10 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Sprache Sapir ... sei eine Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen. Pragmatik... sei ein zweckorientiertes Handlungssystem. Humboldt... sei ein Medium der Gedankenbildung. Kleist... die gesprochene Sprache sei vokalisiertes Denken. Gesprochene Sprache und Schriftsprache vs. formale Sprache, Musik, Formen und Farben - Bildsprache, Symbole : ... eine Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen.: Edward Sapir (* 1884 in Pommern † 1939) war ein amerikanischer Ethnologe und Linguist, war einer der Schöpfer der Sapir-Whorf-Hypothese postulierte er den eine, von da an neue Sichtweise auf das Phänomen Sprache, demnach beeinflusse die (Form der) Sprache das menschliche Denken. – auch als linguistisches Relativitätsprinzip (Whorf: linguistischer Determinismus, nach dem Weltanschauungen durch Volkabeln und der Sytax der Sprache determiniert werden) bezeichnet. (heute einerseits umstritten, andererseits formt sich innerhalb der Psychlinguistik (erforscht kogitive Prozesse rund um Sprache) ein neues Forschungsfeld, welches den Einfluss der Sprache auf die Wahrnehmung untersucht) So betrachten Programmierer, welche mit verschiedenen Programmiersprachen arbeiten, ein Problem öfter aus unterschiedlichen Perspektiven, als Programmierer, die nur eine Programmiersprache „sprechen“ bzw. „denken“ – den Programmiere sprechen keine Computersprache sie denken in ihr. Stichwort `kommunikative Macht´ u.a.: Konzepte des Priming und Framing – selektive Wahrnehmung /selektive Aufmerksamkeit Primacy and Resency Effekte Machtdarstellung auch `Wissenskluft´ Erzeugung bestimmter Empfindungen / Stimmungen – unabhängig der Intonation der Sprache, der Sprachmelodie, der Betonung Neurolinguistisches Programmieren Forschungsbereich der Politolinguistik Beständiger Wandel der Sprachen – auch: Generationenwechsel Aber: Haben Menschen mit einer Sprachhemmmung oder Sprachstörung jeglicher Art eine Denkhemmung. 2.: ... sei ein zweckorientiertes Handlungssystem: Stammt aus der liguistischen Disziplin der Pragmatik (untersucht sprachliches Handeln und die Handhabung der Sprache), in der u.a. das Handeln als ein gesellschaftlich zweckbezogenes Mustern betrachtet wird – so auch die Sprache, dem liegt eine funktionale Perspektive zu Grunde; indem Sprache als Kommunikationsinstrumentarium den Zweck des Kommunizierens dient und die jeweilige Kommunikation selbst wiederum einen bestimmten Zweck verfolgt. – Interaktion vs. Intraaktion 3.: ... sei ein Medium der Gedankenbildung: von Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand Freiherr von Humboldt ( ). Erst durch die Verbalisierung und damit der Möglichkeit zur Kommunikation, sind Gedanken `da´. 4. : ... die gesprochene Sprache sei vokalisiertes Denken: Heinrich von Kleist in seinem Essay: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen Meint die Chance unbewußter kognitiver Leistungen (Gedankengänge), mittels der Verbalisierung ins Bewußtsein zu gelangen bzw. den Vorgang der Bewußtwerdung. _____________________________________________________________________________________________ Zusammenfassend: bewußte kognitive (liegen in verbaler Form vor) und teils unbewußte (liegen nicht in verbaler Form vor) kognitive Vorgänge werden mittels von Zeichen kodiert, zwecks der Mitteilungen von kognitiven Leistungen Gesprochene /Schrift- Sprache vs. Formale Sprache – die rein nach logischen Gesichtspunkten aufgebaut ist. auch: Programmiersprachen wie, BASIC, C, Java, Perl, Delphi. Musik, Bilder... Sprache kann Gedanken in Worte fassen, is u.a. ein Prozess der Verbalisierung, ordnet und strukturiert, Sprache formt Argumente Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

11 Chinesisch lesen - leicht gemacht                                                                                                                                                                                                                        Einfache Sätze lesen
                                                                                                             lernen - üben                             Mitte - Sprache Erklärungen : Die Umschrift der Zeichen ist in "Pinyin" geschrieben, die tatsächliche Aussprache finden Sie hier. Worte aus mehreren Silben sind mit Bindestrichen geschrieben. Bei den Schriftzeichen ist nicht erkennbar, wo ein Wort beginnt und wo es endet (siehe Überschrift). Es gibt nur 1 Zeichen für ich, mich, mein, meiner, meines ebenso nur 1 Zeichen für du, dich, dein, deiner, deines. Die Mehrzahl "wir" bzw. "ihr" wird gebildet mit den Zeichen für "ich" bzw. "du" und dem Mehrzahlzeichen. Bei der Aussprache spielt bei jedem Wort die Tonhöhe eine große Rolle, daher hat ein Satz nicht die Satzmelodie, wie bei uns. Ein Fragesatz endet NICHT mit einem steigenden Ton, sondern mit dem Wort "ma". Entsprechend wird "ba" benutzt, um einen Ausruf anzudeuten. Mit dem Zeichen "le" wird ein tatsächliches Ereignis in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft angedeutet. Eine Frage (endet mit "ma") wird mit einem kompletten Satz bestätigt oder verneint. Ein knappes "ja" (dui = trifft zu) oder "nein" (bu = trifft nicht zu) würde als unhöflich empfunden. (Schrift-) Sprachen ا ب ت ث ج ح A B C Chinesisch: ni hao: Hallo. Latein: ah, be, ce Hebräisch: aleph, beth, gimel, Arabisch: alif, be, the, tha, jim, ha, ... Man beachte die (teilweise) Ähnlichkeit der ersten Buchstaben. Schriftsprache als Zeichensystem. (interessant_:http://homepages.fh-giessen.de/kausen/sprachen.html) Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

12 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
lat.: argumentum: Beweisgrund / Beweismittel n Prämissen (n>/=1 notwendig und hinreichend) Konklusion (zwingend: Logik vs. nicht zwingend: ...) n Prämissen Kognitive Prozesse sind Argumente verbaler und nicht verbaler Art. Ausssagen sind nicht Fragen und Befehle (Imperativ). Information ( F ist.) vs. Argument (F Ist. Weil...) Logik: log. korrekte Konklusion setzt wahre Prämissen vorraus= Beweis! Klassische Logik ist die Lehre vom richtigen Argumentieren. Indikatoren: weil; somit; alsdann: daher; gegeben, dass; folglich; dies belegt, dass Grobe Unterscheidung von Argumenten nach ihrem Inhalt: Faktische vs. normative (Tatsachen vs. Werturteile) Pro- und Contra- Argumente Reale und fiktive Argumente (X ist der Fall v. Der Annahme X sei der fall) Konklusion Argument eine Menge von Sätzen (Aussagen) Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

13 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
... sprachliches Handeln der Menschen, welches Beweismittel darlegt, in dem es n Argumente (n>1) miteinander verbindet, um ... n Prämissen n A (Achtung: infiniter Regress) Die Argumentation = Mengen von Argumenten ... sprachliches Handeln des Menschen, welches Beweismittel darlegt, in dem es n Argumente (n>1) miteinander verbindet, um ... zu erreichen. Also dynamisch, da menschlichen Handeln an sich dynamisch, nicht statisch ist. (Daher sind auch statistische Modelle der Argumentationstheorie wieder verworfen wurden.) Sinn einer solchen Berknüpfung ist die Steigerung der Begründungskraft der einzelnen Argumente und des Zieles. Aussagesätze (Propositionen) stehen also in einer ganz besonderen Relation zueinander – in einer sigenannten Inferenzbeziehung, die die Konklusion ermöglicht. P also K ist die Normalform, auch lineare Form der Argumentation. Auch P deshalb K oder K, weil P. In der Praxis allerdings kommt die Normalform seltener vor, stattdessen sind mehr als zwei Prämissen miteinander verknüpft, die zueinander als subargumente fungieren (eine Konklusion wird zur Prämisse). – dies erschwert die Aalyse beachtlich. Dialektische Argumentation: Von Aristoteles und Platon (Oragnaon 8. Buch = Topik): - Kunst der Gesprächsführung: Prämissen verlaufen nicht konvergent, sondern als: These – Antithese und Synthese (Argumentieren: weil, darum, somit...) Das heißt zu argumentieren dient einem bestimmten Zweck, (menschliches Handel ist per se - per definition Zielgerichtet ist, ob sinnvoll oder nicht , ob adäquat oder nicht, ob intendiert oder nicht). Für den Alltag interessant ist der Primacy and Recency Effekt, Relevant für erfolgreiches Argumentieren ist im weiteren: Formulierung, Anzahl der Argumente, Art und Weise der Präsentation der Argumente: Anschaulichkeit (Grafiken vs. blanke Zahlen..), Mimik und Gesik des Vortragenden (Gesamteindruck beeinflusst wesentlich die Glaubwürdigkeit!!!!!!!!!)... Oft werden Prämissen (und wie wir später fest stellen werden die Schlussregeln) als selbstverständlich vorrausgesetzt. Wozu argumentieren? Welche Argumente und Prämissen sind zulässig? Konklusion Argument Argumentation eine Menge von Argumenten Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

14 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Aber: „Argumentationen finden nie im Luftleeren Raum statt“ (Gil Thomas S.9), sondern immer in Bezug auf einen bestimmten Kontext, der Kontext jedoch ist selbst dynamisch – er verändert sich, wie sich auch die Umwelt verändern. Der Kontext ist z. B. veränderbar hinsichtlich des Inhalts, der Zuhörer /Leserschaft (wobei diejenige Argumentation besser justiert werden kann, je bekannter der Hörer/Leser, desto antizipierbarer dessen Gedankengänge); der hörenden und lesenden Personen mit je unterschiedlicher Bereitschaft sich Überzeugen zu lassen. Praktisch wer dauerhaft erfolgreich sein will, muss in der Lage sein seine Argumentationen anzupassen (evolutionstheo. Ansatz) – das tägliche Brot, nicht nur von Politikern.(z.B. Andere Gewichtung von Argumenten, Vertausch der Reihenfolge der vorgetragenen Argumente, Fachchinesisch vs. einfacher, viele Daten vs. weniger ) Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

15 Argumentationsstruktur nach S. E. Toulmin
Schlussregel (SR), die die K legitimieren Tatsachen und Daten K mit Geltungsanspruch Stephan E. Toulmin entwickelte ein Schemata zur Rekonstruktion der Struktur von Argumenten: Argumente seien Organismen ähnlich, mit einer groben anatomischen Struktur und einer feineren physiologischen. Orientierung an den Argumentationsformen der Jurisprudenz, diese scheint der alltäglichen Art und Weise zu argumentieren näher als, die Mathematik. Struktur: 1: Die Behauptungen (Konklusionen K) erheben (involvieren) einen bestimmten Geltungsanspruch. 2: Argumente enthalten Tatsachen/Daten (D), auf die man sich satützt, um K zu begründen. (Praxis: Menschlen „lieben“ den schein des genauen: wir sind leichter gewillt einen Menschen eher glauben zu schenken, wenn er sagt: es gibt im Quatranten 345b exakt Sterne, statt einem der sagt: nach dem heutigen Stand der Wissenschaft können wir nur in etwa sagen, dass die Anzahl mehr als 10 Nullstellen hat, doch auch dies scheint nicht gesichert.) 3: Schlussregeln (SR), welche K legitimieren: „Wenn D, dann K.“, „Solche Daten, wie D, berechtigen uns zu K.“. (SR ist der Einsatz einer Konjunktion - Bindewort als Kohäsionsmittel - Verknüpfungsmittel) Grundstruktur eines Arguments somit: D, deshalb K, wegen SR. Oder: K, weil D und SR. (SR hier: deshalb – mit spezifischem Inhalt) D, deshalb K, wegen SR Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

16 Argumentationsstruktur nach S. E. Toulmin
Marie ist eine sehr gute Studentin. Tatsachen und Daten Sie wird es mal sehr weit bringen Ohne Schlussregeln existieren keine Argumentationen. Tatsachen und Daten Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

17 Argumentationsstruktur nach S. E. Toulmin
Marie ist eine sehr gute Studentin, Tatsachen und Daten daher Schlussregel (SR), die die K legitimieren wird sie es mal sehr weit bringen. Grundstruktur eines Arguments somit: D, deshalb K, wegen SR. Oder: K, weil D und SR. SR hier: deshalb: Gute Studentn bringen es sehr weit. Während die Konklusionen explizit genannt sind, sind die Schlussregeln nur implizit; anders: sie (SR) sind den Argumentationen immanent – wobei das implizite verstehen der SR, seitens der Rezipienten, die Vorrausetzung für eine erfolgreiche Argumentation ist. K mit Geltungsanspruch Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

18 Geltungsanspruch der Argumentation
Marie ist eine sehr gute Studentin, daher wird sie es vermutlich mal sehr weit bringen, Der Geltungsanspruch eine Argumentation wird bestimmt 1: durch die Schlussregel (Grad iher Zuverlässigkeit) und durch sogenannte (Modal-) Operatoren. Operatoren, die modelieren – verändern und determinieren: sie bestimmen die Relevanz der Schlussregel genauer. Zwei Klassen der Operatoren lasssen sich einteilen: SR verstärkende: weil D, notwendigerweise K SR einschränkende: weil D, (mit...) Wahrscheinlichkeit/vermutlich K. Modaloperatoren Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

19 Geltungsanspruch der Argumentation
Marie ist eine sehr gute Studentin, daher wird sie es mal sehr weit bringen, vorausgesetzt beibt bei ihrem Leistungsstand . Der Geltungsanspruch eine Argumentation wird bestimmt 1: durch die Schlussregel (Grad iher Zuverlässigkeit) und durch sogenannte (Modal-) Operatoren. 2: Ausnahmebedinungen Ausnahme- bedingungen Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

20 Geltungsanspruch der Argumentation
Marie ist eine sehr gute Studentin, daher sie es, laut der Statistik XYZ, nach der Studenten mit UVW Leistungen die und die Berufschancen haben, mal sehr weit bringen. Der Geltungsanspruch eine Argumentation wird bestimmt 1: durch die Schlussregel (Grad iher Zuverlässigkeit) und durch sogenannte (Modal-) Operatoren. 2: Ausnahmebedinungen (Konditionalsatz) 3: Stützung der SR durch weitere „anerkannte“ Belege, wie Gesetze, Statistiken, Berufung auf die Wissenschaft.... stützende Belege Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

21 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Argumentieren – wozu? Frage nach dem Nutzen von Argumenten ist abhängig von der Kultur – abhängig von einer bestimmeten Betrachtungsweise (Perzeptionswirklichkeit): Bsp.: Reliöse und politische Dogmen: Argumentationstabu Anders: mathematische oder physikalische Axiome: Ausgangspunkt einer Argumantationskette, welche selbst nicht bewiesen werden müssen (Sozialwissenschaftler und Statistik) Inwieweit beinflusst die Gesellschaft mit ihrer kulturellen Evolution den Prozess – die Form und den Gegenstand (Materie) von Argumentationen? Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

22 Sinn des Argumentierens
Politikwissenschaftliches Erkenntnisstreben mündet in Aussagen, welche: Beschreiben Korrelationen darlegen Erklären – Kausalität herstellen Prognosen abgeben Werturteile formulieren Handlungsanweisungen nahelegen Mitteilen Begründen Widerlegen /falsifizieren Erklären Prognostizieren Rechtfertigen (Linke Seite der Tabelle: nach W. J. Patzelt – ppp. der „empirische Methoden“ – Vorleseung) Zu argumentieren ist ein Kommunikationsinstrument und zwar: intra – und interpersonell. ALLTAG vs. WISSENSCHAFT: Heuristiken vs. systematisches Vorgehen Sinn der Argumentation: Durch Überzeugungsleistung soll die Annehmbarkeit bestimmter Standpunkte, Meinungen, Verhaltensweisen... Nachgewiesen – begründet werden: „man erklärt sich“, will Zustimmung erreichen, Rechtfertigung. Im allgemeinen dient es der Untermauerung von Aussagen. zu argumentieren ist ein Kommunikationsinstrument und zwar: intra – und interpersonell. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

23 Praxis : Klassifikationen in der Anwendung
Unterteilung in logische Argumentation z.B.: A und B = C, wenn a wahr und B wahr = C wahr Aussagenlogik Tautologie Sophismus und Paralogismus (Fehlschlüsse) Polemik (eine bestimmte Ansicht bekämpfen) Eristik (Schophenhauer 38 rethorische Figuren, Recht behalten, um des rechtbehaltens willen = eristische Dialektik) Gültige vs. nicht gültige Argumentation: Gültige Argumente erfüllen die Bedingumgem 1: Bivalenzprinzip = wahr /falsch = Propositionen 2: Extensionalität der Wahrheitswert insgesamt wird durch den Wahrheitswert seiner Teile bestimmt. (Wobei sich die Logik nur mit Aussagesätzen, die kein idexialisch Inhalt haben – das heißt nur mit Aussagen deren Wahrheitsgehalt vom Kontext unanhängig sind – daher ändert sich nämlich der Wahrheitsgehalt nicht, beschäftigt.) Klassische Logik stellt den Katalog der logischen Schlussfolgerungen auf = Syllogismen : diese überprüfen die Argumente auf ihr Gültigkeit, (u.a.wenn P wahr, dann K ebenfalls wahr. - Aussagenlogik) Wahrheitstheorien hingegen überprüfen den Wahrheitsgehalt der Prämissen. Wenn P wahr, aber K nicht wahr dann Fehlschluss. Hier besonders: die Tautologie Aussage, welche unabhängig welchen Wahrheitsgehalt man ihren einzelnen Bestandteilen zu ordnet immer wahr ist. Z.B: die Disjunktion (nicht-ausschließendes oder): Es schneit oder schneit nicht. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

24 Klassifizierung der Argumente
Deduktive Argumente Logisches Nutzwertargument Verkleinerung Bilanzierung Indirekte Argumente Falsifizierung des Gegenteils Analogisierende Argumente Induktive Argumente Erlauben Konklusionen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit - Statistik Eine Mögliche Art der Einteilung von Typen von Argumenten: Deduktive Argumente Als deduktiv gültige Argumente werden jene bezeichnet, bei denen die Konklusion logisch aus den Prämissen folgt, die Konklusion also wahr ist, falls die Prämissen wahr sind. = logische Argumentation Logisches Nutzwertargument: Beispiel: Dieses Auto verbraucht nur 4 Liter pro 100 Kilometer und sein Tankinhalt beträgt 40 Liter. Das bedeutet, Sie können mit einer Tankfüllung ohne zwischendurch tanken zu müssen Kilometer reisen. Oder: Ein mathematischer Bezug zwischen zwei Aussagen wird hergestellt: Beispiel: Bei Einsparungen von nur 2 Liter pro 100 km sparen Sie bei Ihrem Spritverbrauch bereits x 2 = 400 Liter im Monat. Die sogenannte Verkleinerung: dient der Relativierung potentieller Gegenargumente: Beispiel: Die Erdwärmeanlage kostet zwar ,- Euro, bei einer Nutzungsdauer von 30 Jahren sind das allerdings nur 100,- Euro pro Monat. Schluss vom Allgemeinen auf das Besondere (das deduktive an sich) Allg. Erkenntnisse aus allgemein gültige Theorien werden als Prämissen verwendet Die Bilanzierung stellt die Pro-und-Contra-Argumente gegenüber. Indirekte Argumente – indirekter Beweis untermauert die eigene These mit der Falsifizierung des Gegenteils. Beispiel: Die Gegner der Studiengebühren behaupten, dass nach einer Einführung der Studiengebühren weniger Schüler den Weg einer universitären Laufbahn einschlagen. Vielfälltige Untersuchungen in den Ländern, wo die Studiengebühren bereits erhoben werden zeigen jedoch, wenn ein positiver Trend zu mehr Studium vorhanden ist, dieser beibehalten und sogar verstärkt wird. Analogisierende Beweismittel übertragen einem Sachverhalt auseinem nicht-strittigen Bereich auf das zu diskutiertende Problem. Beispiel: Wenn man keine Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Stadt setzt, gibt es mehr Unfälle, genaus so ist es in der Eissporthalle. Induktive Argumente nutzen empirische Beobachtungen sowie Erfahrungen: vom Einzelfäll efolgt der Schluss auf das Allgemeine. Die Konklusion kann in diesem Falle jedoch nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wahr sein – Statistik – Stichprobenproblematik – „schwarze Schwäne“. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

25 Klassifizierung der Argumente
Fehlschlüsse lat. Fallacia, Trugschluss Paralogismus vs. Sophismus Scheinargumente – Kein logischer Aufbau z.B. Autoritäts Bezug Gesellschaftliches Argument Moralisches Ideologisches Scheinkausalität Bsp.:weil A auch B, obwohl A und B wegen C Zirkelschluss: begründet eine These nur mit sich selbt Fehlschlüsse Während deduktive sowie (bedingt) induktive und analogisierende Argumente tatsächlich zum Beweis einer These dienen sollen, handelt es sich bei den Fehlschlüssen (lat. fallacia, auch: Trugschluss) um keine gültigen Argumente. Paralogismus – nicht – intendierter, subsidärer Fehlschluss Sophismus – beabsichtigter Fehlschluss (Sophisten: waren ursprünglich Wanderlehrer im antiken Griechenland – und so zu: Der Mensch ist das Maß aller Dinge. (Protagoras), Zweifelten alles als wahr geltende an – alle Wahrheiten seien relativ später Skeptizismus Aristoteles nahm in seinem Organon („Lehrer der Weisheit und der schönen Reden“) Bezug auf die rethorische Kunst der Sophisten alles als wahr erscheinen zu lassen.) Beispiele: Argumentum ad temperantiam Fehlschluss, dass die Mitte zweier gegensätzlichen Überzeugungen bevorzugt werden sollte Autoritäts-Verweis Das argumentum ad verecundiam verweist darauf, dass eine Autorität oder eine Gruppe von Autoritäten die Thesen vertritt, auf die sich der Redner/Autor bezieht. Wenn B sagt es ist so, dann muss es ja stimmen... Expertenargument. Oder das argumentum ad misericordiam, Nicht-Autoritäten sind in diesem Falle die „Kompetenten“. Gesellschaftliche Argumentation Das Argumentum ad populum ist der will mit Hilfe des Verweis auf die allgemeine Gültigkeit einer Meinung, Tatsache... werben. Die meisten Menschen sind der Meinung, dass ... Ideologisches Argument Einzelinteressen werden (unter Berufung auf Allgemeines) verschleiert. So war es schon immer. Moralisches Argument auch ethisches oder normatives Argument bezieht sich auf allgemein anerkannte ethische oder gesellschaftliche Werte und versucht, eine Aussage dissonant oder konsonat, je nach Ziel, in Bezug auf die Werte darzustellen. Scheinargumente: entziehen sich der Logik (Totschlagsargumente) der Disputant nimmt an, dass die meisten seiner Hörer oder Lese seiner Bewertung übereinstimmen, sie dienen vor allem der Ablehnung oder Herabsetzung einer gegenteiligen Meinung. Diese Arbeit macht doch keiner. Argumentum ex silentio Bewußtes weg lassen von Informationen Zeitliche Argumentation Es wird gesagt, dass aufgrund der Zeit X, die vergangen ist etwas als anstrebenswert gilt oder nicht, etwas als wahr gilt oder nicht. Horoskope sind wahr, sonst würde die Menschheit ihnen nicht schon seit X Zeiten anhängen. Argumentum ad baculum oder auch Argumentum ad metum Übereden durch Einschüchterung und Furchterregung mittels Macht(androhung) bzw. Gewalt. Argumentum da consequentiam Die richtige Schlussfolgerung wird negiert, weil viel zu unangenehme Folgen daraus entstünden. Wenn Y wahr ist, dann... Argumentum ad nauseam unterliegt dem Irrtum, dass eine Aussagen durch wiederholen richtiger werden würde. Ich war`s nicht ... Scheinkausalität Hierbei fungieren zwei Ereignisse als Prämissen, aus deren Gleichzeitigkeit (Cum hoc ergo propter hoc: gleichzeitig, also deswegen) bzw. zeitlichen Abfolge (Post hoc ergo propter hoc: danach, also deswegen) ein unbewiesener Kausalzusammenhang konkludiert wird. Zum Beispiel: Eisverkäufe korrelieren stark (und robust) mit Verbrechensraten. Daher verursacht Speiseeis Verbrechen. Dieses Argument ist fehlerhaft, weil es die tatsächliche Erklärung außer Acht lässt, dass es eben die hohen Temperaturen sind, die sowohl die Verbrechensraten als auch die Speiseeisverkäufe unabhängig voneinander erhöhen. Siehe auch Cum hoc ergo propter hoc. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

26 Zitate zum weiter Denken:
Dali: „Schlechte Argumente bekämpft man am besten indem man ihre Darlegung nicht stört.“ Ludwig Wittgenstein: Tractatus Philosphikus Logicus: Worüber man nicht sprechen kann sollte man schweigen. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

27 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Literatur u.a.: Beyer, Klaus (1999): Argument und Argumentation. Logische Grundlagen der Argumentationsanalyse. Opladen. Gil Thomas (2005): Argumentationen. Der Kontextbezogenen Gebrauch von Argumenten. Berlin. Kennedy Gavin (1993): Einladung zur Statistik. 2te Auflage. Frankfurt am Main. Knoblich Günther (2002): Problemlösen und logisches Schließen. Imn J.Müsseler & W. Prinz (Hrsg.) Allgemeine Psychologie. Heidelberg. S ). Lyons John (1992): Die Sprache. 4te Auflage, München. Perelman, Chaim (1994): Logik und Argumentation. 2te Auflage. Weinheim. Rapp, Christof (2004): Aristoteles zur Einführung, Hamburg. Internetlinks: Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation

28 Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation
Denke schön. Politikwissenschaftliche Denktechniken: Argumentation


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