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SER UEG 27.2.2006 1.Eigenverantwortliche Schule 2.Unterrichtsversorgung © Prof. Dr. Walter Neu Kreiselternrat LK Leer Eigenverantwortliche Schule Im LK.

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Präsentation zum Thema: "SER UEG 27.2.2006 1.Eigenverantwortliche Schule 2.Unterrichtsversorgung © Prof. Dr. Walter Neu Kreiselternrat LK Leer Eigenverantwortliche Schule Im LK."—  Präsentation transkript:

1 SER UEG Eigenverantwortliche Schule 2.Unterrichtsversorgung © Prof. Dr. Walter Neu Kreiselternrat LK Leer Eigenverantwortliche Schule Im LK Leer: 2005: Möörkenschule 2007: alle !!!

2 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Eigenverantwortliche / Selbständige Schule (Modellprojekte i.d. Bundesländern) Es geht um: Qualitätsentwicklung Schule + Prozesse im Unterricht verbessern + Ergebnisse von Unterricht verbessern Systemwechsel größere Entscheidungsautonomie für Schulen Personalentwicklung Ressourcenbewirtschaftung Unterrichtsorganisation Schul- und Unterrichtprofils Mitwirkung Schülern, Eltern, Kommune, Region Zentral gesteuerte Schule

3 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Sommer 2004: MK beruft Arbeitsgruppe Eigenverantwortliche Schule Mitglieder: 9Schulleitung 9Kultusministerium 6Landesschulbehörde 3 Personalrat 1 Schulträger 1Schüler 1 Eltern

4 Bernd Riedel, Oldenburg Februar und 16. Juni 2005 Hearing zum Abschlussbericht Eigenverantwortliche Schule Stellungnahme und Anregungen für alle relevanten Gruppen möglich

5 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Dafür bekommen die Schulen… Ziele Was soll mit der Eigenverantwortliche Schule erreicht werden? Von 2005 – 2010 sollen die Schulen ihre… Qualität nachhaltig verbessern und die Zufriedenheit aller an Schule Beteiligten erhöhen In dem die Schulen… Verantwortung für die individuelle Lernentwicklung und individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler übernehmen Selbstständiges Lernen und eigenverantwortliches Handeln der Schülerinnen und Schüler fördern Qualität und Quote der Abschlüsse steigern Wiederholer- und Abbrecherquoten senken Und dazu vor allem die Qualität der Arbeit der Lehrkräfte verbessern 1.Erweiterte Gestaltungsspielräume 2.Klare Verantwortlichkeitsstrukturen 3.Angemessene Unterstützung

6 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Die Schulen Die Schulinspektion begutachtet von außen das System Schule Orientierungsrahmen Schulqualität Bildungsstandards Schulqualität entwickeln ein Schulprogramm mit: Leitbild Pädagogischem Profil Qualitätsentwicklungsplan und überprüfen ihre Entwicklung durch Selbst-Evaluation

7 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Aufgaben der Schulleitung Die Schulleitung berichtet schulintern jährlich über: das Schulprogramm mit den Umsetzungsschritten Ergebnisse der Schule (harte Daten) Ressourcenverwendung Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung

8 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Schulleitung legt jährlich der neuen Schulaufsicht in Form harter Daten, einen Rechenschaftsbericht vor: Aufgaben der Schulleitung Anteil der Schulabbrecher, Wiederholerquoten Übergangsquoten Schulabschlüsse Ergebnisse der Vergleichsarbeiten Abschlussprüfungen Unterrichtsausfall Bedarf an Beratung und Unterstützung erhält als Rückmeldung landesweite Vergleichsdaten

9 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Unterrichtsorganisation Stufe 1 Stufe 2 Bildung von Lerngruppen Stundentafel Leistungsbewertung Erweiterte Gestaltungsspielräume: Stundentafel Bildung von Klassen Schulveranstaltungen außerhalb des Wochenstundenplans Zusammenarbeit zwischen den Schulen Dauer der Unterrichtsstunde Grundlegende Vorgaben und Rahmenbedingungen bleiben bestehen: NSchG, Erlasse zur Lehrerstundenzuweisung, Organisationserlasse, Verordnungen

10 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Ressourcen (Budgetierung) Erweiterte Eigenverantwortung für den Einsatz von Haushaltsmitteln. gegenseitige Deckungsfähigkeit (die eingesparten Mittel in einer Budgetposition können im Rahmen einer anderen ausgegeben werden - keine quantitative und qualitative Bindung) Übertragbarkeit auf folgende Perioden (keine zeitliche Bindung) Verbleib zusätzlicher Einnahmen bei der jeweiligen Schule Mittel werden in zwei Schritten budgetiert Fortbildungsmittel Klassenfahrten / Reisekosten Lehrkräfte Personalmittel (Mehrarbeit, Feuerwehrlehrkräfte, neben- berufliche bzw. nebenamtliche Lehrkräfte, Mittel für die Ganztagsbetreuung …) Mittel des Schulträgers und des Landes in einem gemeinsamen Budget

11 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Personalverantwortung und Personalentwicklung Schulisches Personal ist die entscheidende Qualitätsressource einer Schule Die Schulleiter/in soll deshalb: Dienstvorgesetzte/r werden erweiterte personalrechtliche Befugnisse erhalten geeignete Unterstützungssysteme erhalten (Verwaltung) Einstellung Dazu gehört die: Beurteilung und Beförderung der Lehrkräfte Stellen werden den Schulen zugeordnet und als solche ausgeschrieben Abschließende Bearbeitung von Dienstaufsichtbeschwerden

12 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Beratungs- und Unterstützungsbedarf Direktzugriff auf Beratungs- und Unterstützungsleistungen A. Fachbezogene Beratung und Unterstützung Z.B. Für Schulprogramm, Unterrichtsentwicklung, Personal B. Systemische Beratung (Organisationsentwicklung/Changemanagement) Führung CoachingProjektmanagement QualitätsmanagementHiezu gehören: C. Psycho-soziale Beratung und Unterstützung D. Fachbezogene Fort- und Weiterbildung E. Beratung in Verwaltungstätigkeiten

13 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Landesweite Einführung EiSch geplant 2007 Was kann wann eingeführt werden? Woran muss jetzt z.B. weiter gearbeitet werden? Schulprogramm Niedersächsische Konzept für Schulqualität Fortbildungskonzept Konzeptionelle Überlegungen zu Schulverbünde Aufbau eines browser- gestützten Auskunfts- und Informationssystems Qualifizierung Schulleiter/innen

14 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Formen schulinterner (Mit-) Verantwortung Die Schulverfassung (Die AG sieht 3 mögliche Modelle) 1. mit Gesamtkonferenz erforderliche Entscheidungen trifft die Schulleitung Lehrkräfte Pädagogische u.a. Mitarbeiter/innen Eltern Schülerschaft Schulträger ggf. externe Berater/in Allzuständigkeit d. Gesamtkonferenz entfällt 2. mit Schulvorstand Entscheidungskompetenz liegt bei der Schulleitung Der Schulvorstand kann Misstrauen aussprechen (Schulaufsicht) Teams Abteilungen Abteilungsvorständen Abteilungsleitung Schulvorstand Schulleitung Beirat. 3. mit fraktaler Organisationsstruktur

15 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Im Januar 2006 wurde der Gesetzentwurf zur Einführung der Eigenverantwortlichen Schule in Niedersachsen veröffentlicht. Die Entscheidung in vielen wichtigen Angelegenheiten liegt in Zukunft bei der Schulleiterin, dem Schulleiter: In § 43 heißt es u.a.: Die Schulleiterin oder der Schulleiter … trägt die Gesamtverantwortung für die Schule,... ist Vorgesetzter aller an der Schule tätigen Personen

16 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Schulinterne (Mit-) Verantwortung Die Schulverfassung Erziehungsberechtigte Schüler/Innen Lehrkräfte Schulträger zwei weitere Mitglieder aus dem schulischen Umfeld Schulbeirat mit bis zu 2 Schulbeirat statt Schulvorstand …soll durch Beschluss der Gesamtkonferenz … Schulbeirat einrichten Entscheidungskompetenz liegt bei der Schulleitung Der Schulbeirat unterstützt die Schule in ihrer Arbeit, gibt Anregungen für Qualitätsentwicklung und ist Bindeglied zur Schulöffentlichkeit. Der Schulbeirat ist kein Entscheidungsgremium

17 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Zum Vergleich: Schulgesetz Berlin vom 26. Januar 2004 Die Schulkonferenz ist das oberste Beratungs- und Beschlussgremium der schulischen Selbstgestaltung und berät alle wichtigen Angelegenheiten Die Schulkonferenz entscheidet im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften mit einer von Zwei-Drittel-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder Stimmberechtigte Mitglieder der Schulkonferenz 1 Schulleiter/in 4 Lehrkräfte 4 Schüler/innen 4 Erziehungsberechtigte 1 der Schule nicht angehörende Person

18 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006

19 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Wolfgang Jüttner: Es ist richtig, dass Kultusminister Busemann den von der SPD- Landesregierung eingeschlagenen Weg fortsetzt und den Schulen mehr Eigenverantwortung geben will. Wir brauchen mehr Autonomie für die Schulen, die aber auch in Zukunft in staatlicher Verantwortung bleiben müssen. Reaktionen und Positionen

20 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Bei der Reform müssen alle mitgenommen werden, aber es darf jetzt auch nicht die Handbremse angezogen werden Es ist richtig, die Schulleitungen stärker für die Schulqualität in die Verantwortung zu nehmen. Das dürfe aber nicht zur Abschaffung demokratischer Schulverfassungen führen. Ina Korter:

21 Bernd Riedel, Oldenburg Februar 2006 Gefordert wird eine stärkere Beteiligung von Eltern und Schülern und die Abschaffung der Gesamtkonferenz, die von einem paritätisch besetzten Schulvorstand abgelöst wird. Hans-Jürgen Vogel: Bei Schulinspektionen und eigenverantwortlicher Schule darf man nicht bremsen.

22 SER UEG Eigenverantwortliche Schule 2.Unterrichtsversorgung © Prof. Dr. Walter Neu Kreiselternrat LK Leer Kritisch nachgefragt: Mitbestimmung der Eltern ?? Mindestgröße: 400 SchülerInnen, 20 LehrerInnen -> kleine Schulen?? Verwaltung Unterrichtsversorgung Globalhaushalt = Sparmodell ?? Land gibt Bildungsverantwortung ab Wer kommt nach Ostfriesland? Reiche Schulträger arme Schulträger Gleiche Bildungschancen für alle??

23 SER UEG Eigenverantwortliche Schule 2.Unterrichtsversorgung © Prof. Dr. Walter Neu Kreiselternrat LK Leer Unterrichtsversorgung Zielzahl SJ 2005/06 98% !!! d.h. 8% fehlen an voller Unterrichtsversorgung

24 SER UEG Eigenverantwortliche Schule 2.Unterrichtsversorgung © Prof. Dr. Walter Neu Kreiselternrat LK Leer Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

25 SER UEG Eigenverantwortliche Schule 2.Unterrichtsversorgung © Prof. Dr. Walter Neu Kreiselternrat LK Leer Ganztagsschulangebot LK Leer Genehmigt: RS Friesenschule Leer HS/RS SZ Moormerland HS/RS Bunde ( 1,625 M)* HS/RS Remels (1,2055 M)* Gym. UEG Leer Gym. TGG Leer Pestalozzischule Schule Leer (0,538 M)* GS Hoheellernschule *beantragt ??


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