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Nachhaltigkeit. Was ist Nachhaltigkeit? Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft. Schon seit über 100 Jahren darf man in der Schweiz.

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Präsentation zum Thema: "Nachhaltigkeit. Was ist Nachhaltigkeit? Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft. Schon seit über 100 Jahren darf man in der Schweiz."—  Präsentation transkript:

1 Nachhaltigkeit

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3 Was ist Nachhaltigkeit? Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft. Schon seit über 100 Jahren darf man in der Schweiz den Wald nur noch nachhaltig bewirtschaften. Schon 1818 formulierte dies der Forstpionier K. Albrecht so: Wenn jährlich im Wald nicht mehr Holz gefällt wird, als die Natur jährlich erzeugt, und auch nicht weniger. Im Wort nachhaltig steckt natürlich die Bedeutung es hält auch nachher noch, auch nach langer Zeit.

4 Warum sprechen wir überhaupt über Nachhaltigkeit?

5 Quelle: Ecological Footprint, Weltkarte: Landoberfläche

6 Weltkarte: Bevölkerung Quelle: Ecological Footprint,

7 Weltkarte: Ölverbrauch Quelle: Ecological Footprint,

8 Ökologischer Fussabdruck Quelle: Ecological Footprint,

9 Ist unsere heutige Entwicklung nachhaltig? Schauen wir uns die wichtigsten Bereiche unserer Wirtschaft an. Die Wirtschaftsentwicklung seit Beginn der Industrialisierung und speziell seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist gekennzeichnet durch ein fast stetiges Wachstum in allen entscheidenden Bereichen: –Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen –Abfall –Landverbrauch –Verkehr –Risiken

10 Energieverbrauch in der Schweiz

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13 Bodennutzung in der Schweiz Jede Sekunde wird in der Schweiz 1 m 2 Boden verbaut. –Das macht im Jahr 30 km 2 –Der Kulturlandverlust seit 1939 entspricht ungefähr der Grösse des Kantons Zürich! –Pro Einwohner der Schweiz entfallen ca. 240 m 2 überbaute Wohnzone und 125 m 2 Strassenverkehrsfläche. Kulturland ist ein nicht vermehrbares Gut

14 Verkehr

15 Wie nachhaltig ist die Schweiz?

16 Bereiche, wo wir nachhaltiger geworden sind Wasserverschmutzung (Kläranlagen) –Bau von Kläranlagen (EOP) –Wasserverbrauch wird individuell abgerechnet (Quelle) Flüchtige organische Verbindungen (z.B. FCKW) –Verbot der gefährlichen Stoffe (Quelle) Schwefeldioxyd (Heizungen) –Schwefelarmes Heizöl Siedlungsabfälle –Kehrichtverbrennungsanlagen (EOP) –Sackgebühren (Quelle)

17 End Of Pipe

18 Warum genügen diese Massnahmen nicht? Diese Massnahmen genügen nicht, weil Sog. End-of-Pipe (EOP)-Massnahmen wirken nicht auf die eigentliche Ursache ein. Sie stellen nur Schadensbegrenzung dar, nach dem Motto " Aus den Augen, aus dem Sinn". Viel wirksamer sind Massnahmen, welche direkt zu einer Reduktion der Umwelt schädigenden Stoffe oder Wirkungen führen. Es gilt also an der Quelle, bei den Ursachen anzusetzen. Dies ist auch ökonomisch viel sinnvoller. Denn End-of-Pipe-Lösungen sind nicht kosteneffektiv. Nur sehen das die wenigsten Leute heute ein.

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20 Kernpostulate der Nachhaltigkeit 1. Gesunderhaltung der Biosysteme und Erhaltung der biologischen Vielfalt Eine nachhaltige Entwicklung verlangt gesunde Biosysteme (Natur). Ganz besonders muss die biologische Vielfalt (Artenvielfalt) erhalten bleiben. Wir müssen auch Rücksicht nehmen auf die biologischen Veränderungen, welche nur sehr langsam ablaufen.

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22 Kernpostulate der Nachhaltigkeit 2.Gestaltung und Erhaltung einer lebenswerten, menschenwürdigen Natur- und Kulturlandschaft Der natürliche Lebensraum des Menschen muss erhalten bleiben. Wir benötigen zum Leben intakte Landschaften. Dazu gehören auch Kulturlandschaften wie z.B. eine über Jahrhunderte gewachsene Stadt oder eine schöne besiedelte Landschaft wie ein Bergtal.

23 Kernpostulate der Nachhaltigkeit 3.Schutz erneuerbarer Ressourcen Wenn wir natürliche Ressourcen nutzen (wie z.B. Wald, landwirtschaftlich genutzter Boden oder Fischbestände), dürfen wir diese nur so weit ausbeuten, dass wir ihnen nicht mehr entnehmen als auf natürliche Weise wieder erzeugt wird.

24 Kernpostulate der Nachhaltigkeit 4.Sparsamer Umgang mit nicht erneuerbaren Ressourcen Auf nicht erneuerbare Ressourcen (Erdöl, Kohle, Erze für die Gewinnung von Metallen etc.) können wir im Moment nicht verzichten. Ihr Einsatz muss aber effizienter erfolgen. Selbst bei wachsender Wirtschaft muss es zu einem absoluten Rückgang ihres Verbrauchs kommen. Ein solcher Rückgang darf nicht auf Kosten anderer Postulate der Nachhaltigkeit erfolgen.

25 Kernpostulate der Nachhaltigkeit 5.Beachtung der Absorptionsfähigkeit der Ökosysteme Wir belasten unsere Umwelt mit Abfällen und Emissionen. Dabei ist sicherzustellen, dass eine Verschmutzung nicht zur Zerstörung von biologischen Kreisläufen führt. Wir dürfen die Schadstoffe nur in dem Umfang an die Umwelt abgeben, wie diese in der Lage ist, die Schadstoffe wieder abzubauen. Dies ist z.B. beim CO 2 in der Atmosphäre nicht der Fall.

26 Kernpostulate der Nachhaltigkeit 6.Verhinderung neuer und Reduktion bestehender Grossrisikopotenziale Wir verwenden Technologien, welche z.T. sehr hohe oder kaum abschätzbare Risiken in sich bergen (Atomenergie, chemische Stoffe, Gentechnik). Solche Technologien können im Störfall extrem hohe Schäden verursachen. Dadurch werden dann auch andere Postulate zur Nachhaltigkeit verletzt. Solche Technologien sollten gänzlich vermieden werden.

27 Kernpostulate der Nachhaltigkeit 7.Verbot der Problemverschiebung Es muss sichergestellt sein, dass keines der bisherigen sechs Postulate zu Lasten eines andern realisiert wird. Manchmal lassen sich Vorteile in einem Bereich nicht realisieren ohne gewisse Nachteile in einem andern. Dann muss man aber sorgfältig abklären, ob die Verbesserungen in einem Bereich die Verschlechterungen in einem andern wirklich bedeutsam überkompensieren.

28 Schlussbemerkung Der Übergang zu einer nachhaltigen Entwicklung braucht innovative neue Techniken, doch diese allein genügen nicht. Es braucht auch einen kulturellen Wandel –in der Arbeitswelt –beim Konsum –bei der Freizeitgestaltung –vermutlich eine neue Kultur der Langsamkeit

29 Auch das noch…. Wir wissen zwar nicht, wo wir hin wollen - Hauptsache, wir sind zuerst da! Jeder denkt nur an sich; nur ich denk' an mich!

30 Quellen: U. Gysel, Zürcher Hochschule für Wirtschaft, 2003 Bundesamt für Energie (www.uvek.admin.ch) Bundesamt für Raumplanung (www.are.ch) Bundesamt für Umwelt (www.buwal.ch) Ecological Footprint (www.footprintnetwork.org) Ecological Footprint (www.worldmapper.org)


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