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Die häufigsten Ausreden. Geschlechtergerechtes Formulieren ist eine unwichtige Spielerei. Rechtliche und soziale Gleichstellung wird auch die Gleichstellung.

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Präsentation zum Thema: "Die häufigsten Ausreden. Geschlechtergerechtes Formulieren ist eine unwichtige Spielerei. Rechtliche und soziale Gleichstellung wird auch die Gleichstellung."—  Präsentation transkript:

1 Die häufigsten Ausreden

2 Geschlechtergerechtes Formulieren ist eine unwichtige Spielerei. Rechtliche und soziale Gleichstellung wird auch die Gleichstellung in der Sprache bringen. Die Veränderung von diskriminierenden Sprache ist nicht mehr oder weniger wichtig als die Beseitigung von Benachteiligung in anderen Bereichen. Sprachliche Gleichstellung ist Teil der sozialen und rechtlichen Gleichstellung.

3 Geschlechtergerechter Sprachgebrauch ist nur im Interesse einiger Linguistinnen, Sprache kann nicht von oben verändert werden. Die Forderung nach geschlechtergerechtem Sprachgebrauch hat in der Frauenbewegung 1968 ihre Wurzeln. Die Wissenschaft hat also erst auf ein Bedürfnis, das innerhalb der Gesellschaft schon existierte, reagiert.

4 Die Sprache selbst ist nicht sexistisch: Wenn ich die männliche Form in geschlechtsneutralen Zusammenhängen verwende, meine ich Frauen genauso wie Männer. Die mögliche gute Absicht ist kein ausreichender Grund für eine Sprachverwendung, die ideologische Wurzeln hat und nachweislich Frauen und Männer nicht in gleicher Weise darstellt.

5 In der Mehrzahl ist die männliche Bezeichnung ohnehin neutral. Männliche Personenbezeichnungen werden nicht nur in der Einzahl, sondern auch in der Mehrzahl auf Männer Bezug nehmend interpretiert. Männliche Formen sind also auch im Plural nicht geeignet, Frauen die selbe Chance des Gemeint- Seins zu geben wie Männern.

6 Die Verwendung der männlichen Form als für alle gültige widersprechen dem Sprachgefühl, der Ästhetik und den traditionellen Grammatikregeln. Das Deutsche bietet genug Möglichkeiten, der Existenz von zwei Geschlechtern Rechnung zu tragen. Wenn bestimmte Regeln als diskriminierend empfunden werden, können sie auch in der Sprache – wie in allen anderen Bereichen auch – verändert werden.

7 Wenn wir überall >Innen< schreiben müssen, brauchen wir viel mehr Papier, das kostet Zeit und Geld. Dieses Argument ist wohl die dümmste Keule. Wenn wir Zeit und Geld in sensiblen Sprachgebrauch investieren, öffnen wir uns dadurch für ganz neue Zielgruppen, die uns ansonsten womöglich immer versperrt blieben.

8 Wandel des Sprachgebrauchs ist zu umständlich und schwierig. Oft werden dafür schwer verständliche Beispiele genannt (ArbeitnehmerInnenvertreterInnen). Dem ist eine große Vielfalt an Alternativen entgegenzuhalten, z.B. die Zuspitzung auf eine Personenbezeichnung zu vermeiden, oder die Verwendung geschlechtsneutraler Bezeichnungen wie "Beschäftigte" statt "Arbeiter" etc.


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