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Planung und Implementierung des Fragebogens DER FRAGEBOGEN: ZIELE, AUFBAU, FORMULIERUNG DER FRAGEN Scuola Secondaria di secondo grado; Argomento: Questionario.

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1 Planung und Implementierung des Fragebogens DER FRAGEBOGEN: ZIELE, AUFBAU, FORMULIERUNG DER FRAGEN Scuola Secondaria di secondo grado; Argomento: Questionario – Obiettivi ( ); Pacchetto: S2.D.1 Übersetzung: / Tradotto da:

2 INHALT 1) 1)Definition und Ziele 2) 2)Planung des Fragebogens 3) 3)Konzeptualisierung 4) 4)Abfassung 5) 5)Überprüfung

3 Definition und Ziele Was ist ein Fragebogen Ein «Messgerät»: es sammelt systematisch Merkmale, Verhaltensweisen oder Meinungen der Befragten. ein «standardisiertes Kommunikationsinstrument»: es erleichtert die Kommunikation zwischen Interviewer und Befragten die Fragen werden allen in der gleichen Form gestellt die Fragen haben für alle Befragten dieselbe Bedeutung

4 Planung des Fragebogens Erste Phase: Definition der Ziele und Konzeptualisierung Zweite Phase: Erstellung des Fragebogens Dritte Phase: Kontrolle des Fragebogens

5 Planung des Fragebogens: erste Phase Definition der Ziele und Konzeptualisierung sich über dasThema informieren die Variablen ermitteln, die zu den einzelnen Themen erhoben werden die Zielgruppe des Fragebogens ermitteln

6 Erstellung des Fragebogens die logische Reihenfolge der behandelten Themen festlegen prüfen, ob Folgendes verwendet werden soll: Filterfragen Kontrollfragen Rückblickende Fragen Fragen zu sensiblen Themen Formulierung der Fragen Planung des Fragebogens: zweite Phase

7 Die logische Reihenfolge der behandelten Themen festlegen eine Reihe von Fragen zum gleichen Thema vorbereiten und vermeiden, bereits behandelte Themen erneut anzusprechen; weiters darauf achten, dass die Fragen eine logische und stimmige Reihenfolge haben die Fragen müssen so angeordnet werden, dass sie nicht die Antworten der nachfolgenden Fragen beeinflussennicht die Antworten der nachfolgenden Fragen beeinflussen die Reihenfolge der Themen so festlegen, dass keine extremen Sprünge entstehenkeine extremen Sprünge entstehen Planung des Fragebogens: Erstellung

8 Die logische Reihenfolge der behandelten Themen festlegen Trichterprinzip: von den allgemeinen zu den speziellen FragenTrichterprinzip umgekehrter Trichter: von den spezifischen zu den allgemeinen Fragen

9 Planung des Fragebogens: Erstellung Verwendung von Filterfragen prüfen von der Antwort auf die Filterfrage hängen mehrere Fragebogenabschnitte abhängen mehrere Fragebogenabschnitte ab die weitere/n Frage/n nach der Filterfrage gehen so sehr ins Detail, dass dies für diejenigen, welche die Voraussetzungen zum Antworten nicht erfüllen, frustrierend wirdfrustrierend sie wird zu einem Instrument, um die Antwort nicht zu beeinflussen (im umgekehrten Fall besteht die Gefahr, dass derjenige, der eine nicht zutreffende Frage beantworten soll, aufs Geratewohl antwortet)um die Antwort nicht zu beeinflussen

10 Planung des Fragebogens: Erstellung Verwendung von Kontrollfragen prüfen um die Übereinstimmung und Zuverlässigkeit einer vorhergehenden Antwort zu überprüfen sie werden in geeignetem Abstand von den Fragen, die geprüft werden sollen, eingefügt sie stellen die gleiche Frage, wie die, die geprüft werden soll, aber abgeändert

11 Planung des Fragebogens: Erstellung Verwendung von rückblickenden Fragen prüfen wenn der Befragte an vergangene Ereignisse erinnert werden soll ungefähr in der Mitte des Fragebogens stellen sie sollen das Gedächtnis stimulieren, ohne die Erinnerung zu beeinflussen Vorschläge: den Bezugszeitraum der Frage verringern einen Fragensatz stellen, um die Erinnerungen zeitlich einzureihen eine ausreichende Anzahl von Antwortalternative vorschlagen, um das Gedächtnis anzuregen auf ein Tagebuch zurückgreifen

12 Verwendung von Fragen zu sensiblen Themen prüfen z.B. bei Fragen über Drogenkonsum oder erlebte Gewalterfahrungen die Fragen gegen Ende des Fragebogens stellen, wenn sich eine Vertrauensbasis zwischen Interviewer und Befragtem gebildet hat Planung des Fragebogens: Erstellung

13 Formulierung der Fragen: Sprache Unter Berücksichtigung des Themas, das untersucht werden soll, und der Grundgesamtheit der Erhebung einfache Begriffe verwenden Fachbegriffe vermeiden genaue Begriffe verwenden direkte kurze Fragen verwenden Negativformulierungen vermeiden die Antwort auf die Fragen nicht beeinflussen Beispiele machen, um das richtige Verständnis der Fragen zu klären

14 Formulierung der Fragen: Vorbereitung der Fragen Festlegen, wie viel Freiheit dem Befragten bleibt: offene Fragen (freie Antwort) Sie geben dem Befragten die Möglichkeit, so zu antworten, wie er möchte und unter Verwendung von eigenen Worten geschlossene Fragen (vorgegebene festgelegte Antwort) Sie sehen von vornherein vorgegebene Antwort- möglichkeiten vor halboffene Fragen (gemischte Antworten) Sie sehen eine Reihe von festgelegten Antwortmöglich- keiten und eine letzt Antwortmöglichkeit Anderes (angeben) vor Einfache Antwort Mehrfachantwort Planung des Fragebogens: Erstellung

15 Formulierung der Fragen: offene Fragen Vorteile: minimales Risiko der Beeinflussung der Antwort einzig mögliche Fragen, wenn man das untersuchte Phänomen nicht gut kennt nützlich bei sensiblen Themen

16 Planung des Fragebogens: Erstellung Formulierung der Fragen: offene Fragen Nachteile: hohe Kosten und lange Zeiten für die Kodierung* der Antworten hohes Fehlerrisiko bei der Registrierung der Antworten durch die Inverviewer Bedarf an geschultem Personal, damit es keine Verzerrung bei der Interpretation der Antworten gibt größerer Bearbeitungsaufwand für die Befragten die Qualität der gegebenen Antworten hängt vom kulturellen Niveau des Befragten ab

17 Planung des Fragebogens: Erstellung Formulierung der Fragen: offene Fragen Wann verwenden: zur Fertigstellung des endgültigen Fragebogens bei Umfragen zu Meinungen, Verhaltensweisen und Begründungen wenn quantitative Antworten vorgesehen sind (Alter, Einkommen usw.) wenn die Antworten sehr unterschiedlich sind (Geburtsort, Erwerbstätigkeit usw.)

18 Planung des Fragebogens: Erstellung Formulierung der Fragen: geschlossene Fragen Vorteile: Verringerung des Zeitaufwands für die Kodierung, die direkt vor Ort erfolgt Verringerung der Kodierungsfehler und der Bearbeitungszeiten Verringerung der Übertragungsfehler der Interviewer helfen dem Gedächtnis auf die Sprünge machen es dem Befragten leichter

19 Planung des Fragebogens: Erstellung Formulierung der Fragen: geschlossene Fragen Nachteile: wenn die Liste der Antwortmöglichkeiten lang ist, kann die Reihenfolge, in der die Antworten vorgelesen werden, die Befragten beeinflussen sie können dazu verleiten, wenig durchdachte Antworten auszuwählen, insbesondere wenn die Fragen Meinungen, Begründungen oder Verhaltensweisen betreffen die Liste der Antworten könnte nicht alle möglichen Fälle abdecken, was den Befragten dazu verleiten könnte, eine Notlösung als Antwort auszuwählen oder gar nicht zu antworten

20 Planung des Fragebogens: Erstellung Formulierung der Fragen: halboffene Fragen Um die Vorteile der offenen und der geschlossenen Antworten zu nutzen: es wird eine Frage formuliert, die eine Reihe von bereits kodierten Antwortmöglichkeiten und eine letzte Antwortmöglichkeit mit der Option Anderes (angeben) enthält

21 Formulierung der Fragen: was fragen Makrotypologien der Fragen ermitteln: Strukturfragen Kontextfragen Zielfragen Planung des Fragebogens: Erstellung

22 Planung des Fragebogens: dritte Phase Prüfung des Fragebogens Pretest Alternativentest Piloterhebung

23 Weiterführende Informationen… Statistica per le scienze sociali. Dalla progettazione dellindagine allanalisi dei dati. D. F. Iezzi Manuale di tecniche di indagine – 2 – Il questionario: progettazione, redazione e verifica.

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27 Erhebung Aspekte des täglichen Lebens - Istat

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29 Wird ein Instrument, um die Antwort nicht zu beeinflussen

30 …und jetzt… Gute Arbeit! Rete per la promozione della cultura statistica Per ulteriori moduli didattici relativi alle scuole secondarie di secondo grado si prega di consultare anche la piattaforma Scuola di statistica – Lab (accessibile dal link


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