Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Prima Klima? Gesundes Miteinander - Zwischen Wertschätzung, Kritik und Kränkung Bernhard Sieland 29. 05. 2017 13.45-15.45 Uhr.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Prima Klima? Gesundes Miteinander - Zwischen Wertschätzung, Kritik und Kränkung Bernhard Sieland 29. 05. 2017 13.45-15.45 Uhr."—  Präsentation transkript:

1 Prima Klima? Gesundes Miteinander - Zwischen Wertschätzung, Kritik und Kränkung
Bernhard Sieland Uhr

2 Fragen Wie gelingt es, im überladenen Schulalltag Zeit für die Wertschätzung gegenüber den KuK , auch gerade bei den kleinen Dingen, zu finden? Wie gelingt es, Situationen der Kränkung sachlich zu betrachten und mit welcher Strategie bekomme ich die Situation so geklärt, dass sie mich nicht mehr belastet?

3 Wünsche Ich wünsche mir für die Veranstaltung in Bochum Anregungen zu den folgenden Bereichen: Burn out, Prävention Work life balance, junge Kolleg*innen sind anders Entspannung in der Schule, wie geht das? Zeit- Takt, was sollte man ändern? Räume für Lehrer*innen in der Schule

4 Das Klima ist mehr oder weniger günstig für eine bestimmte Vegetation.
Das Klima ist die für eine Schule/Klasse typische Zusammenfassung der „atmosphärischen“ Zustände während eines längeren Zeitraumes in charakteristischer Verteilung der häufigsten, mittleren und extremen Werte. Klima beschreibt „die Gesamtheit aller meteorologischen Erscheinungen, die den mittleren Zustand der Atmosphäre an irgendeiner Stelle der Erdoberfläche charakterisieren.“ Das Klima ist mehr oder weniger günstig für eine bestimmte Vegetation.

5 Stellschrauben für das Klima einer Schule / einer Klasse
Klimazone für Schüler, Eltern + Schulpersonal Merkmale, durch Maßnahmen täglich zu sichern Fördert folgende Effekte Leistung, Interaktion, Identifikation mit… Innenklima  Führung der inneren Person Freude, Dankbarkeit, Selbstwertschätzung, Frustrationstoleranz, Stressregulation, Grübelstopp Leid, Niedergeschlagenheit, Wut, Enttäuschung, Niedergeschlagenheit über sich und andere Zwischenmenschliches Klima  Horizontale und vertikale Führung Wertschätzung, zuhören, Interesse am anderen, Gelingensorientierung Konkurrenz, einseitige Ursachenzuschreibung, Defizitorientierung Geklärte Verantwortung  Transparenz, Feedback und Partizipation Verständigung über Eigenleistung und erwartete Gegenleistung über Pflichten und meine Rechte Verantwortungs-diffusion Unklare Verantwortung, man weiß besser, was man von anderen erwartet und ist darüber enttäuscht, dass dieser nicht liefert, blinder Fleck für die Selbstbeauftragung

6 Lebenskompetenzen für LP´s und SuS
WHO 1998 „Lebenskompetenzen sind diejenigen Fähigkeiten, die es den Menschen ermöglichen, ihr Leben zu steuern und auszurichten und ihre Fähigkeiten zu entwickeln, mit den Veränderungen in ihrer Umwelt zu leben und selbst Veränderungen zu bewirken.“ Lebenskompetent in unserem Kulturkreis ist, wer… 3, die ich besonders vermitteln möchte / muss Wie gut bin ich selbst darin? 1-6: Welche sollte ich erst selbst trainieren? 1. sich selbst kennt und mag trotz eigener Schwächen 2. empathisch ist 3. kritisch und kreativ denkt 4. kommunizieren kann 5. Beziehungen aufbauen und führen kann 6. durchdachte Entscheidungen trifft 7. erfolgreich Probleme löst 8. Gefühle regulieren kann 9. Stress bewältigen kann

7 Geklärte Verantwortung
+ Partizipation Rollenklärung/ Pflichten + Rechte Partizipation Prima Klima??? Gutes Innen- Klima Gutes Miteinander Emotionale Selbstverantwortung Selbstwertschätzung Dankbarkeit Lob + Wertschätzung + Kritik Feedback

8 Emotionale Selbstverantwortung + Regeneration, Selbstwertschätzung
1. Gutes Innenklima? Emotionale Selbstverantwortung + Regeneration, Selbstwertschätzung 2. Gutes Miteinander? Lob, Wertschätzung, kritisches Feedback 3. Rollenklarheit? Klare Pflichten + Rechte, Verantwortung + Partizipation

9 Dann können andere dich gern haben!
Liebe dich selbst! Dann können andere dich gern haben! v. Hirschhausen Wer unzufrieden oder stark belastet ist, dessen Stimmung kann andere anstecken!

10 Emotionale Selbstverantwortung
Freude Eigenbeitrag? starten intensivieren abschwächen verlängern verkürzen beenden Eigenbeitrag? starten intensivieren abschwächen verlängern verkürzen beenden Steuern wenn´s wichtig wird! Leid Bitte Rezepte für 2 Strategien notieren und austauschen! Wie kann ich Gefühle starten, intensivieren…?

11 Zur Unterstützung im Alltag
Verhaltensänderung trotz Volllast? Ressourcen stärken Annehmen Verändern Einheit 1 Einheit 2 Einheit 3 Einheit 4 Einheit 5 Einheit 6 Einheit 7 Einheit 8 Einheit 9 Zur Unterstützung im Alltag Täglich zwei Trainingsimpulse via APP (Mini-Übungen) Online-Training Ermäßigungscode: GF2017

12 Hilfe zur Selbsthilfe Training Stark im Stress Umfang: 3 x 3 Std.
(oder ein ganzer Tag) 1 - 2 Trainer*innen Aus dem Kollegium Trainer-Ausbildung November 2017 in Lüneburg Gruppe 10 bis 15 Kolleg*innen Ermäßigungscode: GF2017

13 Inneres Klima: Diagnose + bedarfsgerecht handeln
Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind wie ein Giro-Konto Emotionale Kompetenz ist Bildungsziel und Dauerlernanlass Schüler: im besten Fach Zielkontrolle In Sport als letzter in die Mannschaft gewählt Wer laufend abheben will, muss auch laufend einzahlen!

14 Tagesbilanz emotionaler Höhe und Tiefpunkt des Tages
Emotionales Girokonto Einnahmen + Ausgaben Tagesauszug Quartalsauszug Freude Leid Tagesbilanz emotionaler Höhe und Tiefpunkt des Tages Anlass für positives Gefühl Art des Gefühls Intensität 1-100 Anlass für negatives Gefühl Anerkennung von X Stolz/Dankbarkeit 50% unerledigte Aufgaben Angst 80%  Quartalsbilanz  Positives Negatives Erinnerung  letzte 4 Wochen Erwartung  nächste 4 Wochen Summe beruflich privat aktiv passiv Passiv Selbstauftrag Folgenden Bereich will ich bewusst steigern:……. Emotionale Kompetenz ist Bildungsziel und Dauerlernanlass Schüler: im besten Fach Zielkontrolle In Sport als letzter in die Mannschaft gewählt

15 Wohlbefinden durch Aktivitäten fördern
In der letzten Woche In der kommenden Woche Aktive Hobbys Leistung und Pflichten Genuss ohne Leistung 2. Strategie schwierig. 5 Minuten überlegen wie Sie die 2. Haltung fördern könnten Innerliche Widerstände wahrnehmen (Ah der innere Kritiker) Freude durch Bitten und Empfangen Freude durch Schenken

16 Meine drei guten Dinge an diesem Tag:
Tagebuch  Den Blick für das Gute und seine Mitverantwortlichen schärfen Mit dieser Übung trainieren Sie das Erinnern und die Nachfreude über positiver Ereignisse des Tages, die Dankbarkeit für die „Ermöglicher“ des Guten: Ihr Beitrag dazu und der anderer Personen, und Tipps für morgen als Vorfreude, wo Sie das Gute suchen, finden, mitbewirken können Meine drei guten Dinge an diesem Tag: 1. 2. 3. Was haben Sie selbst dazu beigetragen? Aufmerksamkeit / Gutes mitbewirkt/ Schweres gut ertragen Wem habe Sie diese Dinge noch zu verdanken?    Tipps für morgen: Wo kann ich Gutes suchen, finden, selbst bewirken?

17 Die Mañana-Kompetenz  „Morgen ist auch noch ein Tag.“
Ist die Fähigkeit, sich mehrere Boxenstopps pro Tag zu gönnen und ohne schlechtes Gewissen zu entspannen.

18 Mañana-Typ Typenbereich Ausprägung Wärmeneigung
Im Urlaub bevorzuge ich warme Länder. Ich friere schneller als andere (ohne Wärmflasche bin ich nur ein halber Mensch). Ich reagiere äußerst empfindlich auf fehlende Wärme. Summe Wärmeneigung Sportneigung Sport war in der Schule eines meiner Lieblingsfächer. Wenn ich mich nicht genug bewege, fühle ich mich unwohl. Mich so richtig auszupowern ist für mich der beste Weg zum Abschalten. Summe Sportneigung

19 Mañana-Typ Typenbereich Ausprägung Erregbarkeit
Die Badewanne ist mein Lieblingsort (Ich dusche gerne ausgiebig). Auch leichte Berührungen erlebe ich sehr intensiv. Emotional bin ich eher dünnhäutig. Summe Erregbarkeit Aktivierbarkeit Stundenlanges Liegen im Liegestuhl ist nicht mein Ding. Wenn mir etwas gefällt, will ich es sofort in die Tat umsetzen. Am besten schalte ich ab, wenn ich einer einfachen Tätigkeit nachgehe. Summe Aktivierbarkeit

20 Mañana-Typ Typenbereich Ausprägung Sozialer Rückhalt
Umringt von Freunden und Familie fühle ich mich richtig wohl. Ich übernehme gern Verantwortung für andere. Ich kann schlecht alleine sein. Summe sozialer Rückhalt Intellektuell-musischen Betätigung Intellektuell-musische B. Ich verfüge über eine ausgeprägte Vorstellungskraft. Ästhetik in Architektur und Natur sind mir ein Lebensbedürfnis. Beim Genuss anspruchsvoller Literatur/Musik kann ich gut abschalten. Summe intellektuell musische Betätigung

21

22 SoS _Theory stress as offense to self

23 Ich Selbstwertschätzung Selbstwertschätzung
Welche Erfolge hatte ich schon in meinem Leben? Welche Kompetenzen habe ich, um diese Erfolge zu erreichen? Welche Belastungen habe ich schon ausgehalten? Woher hatte ich die Kraft dafür? Ich Was mögen andere an mir? Was mag ich außer meiner Leistung an mir?

24 Fragen zu Ihrer heutigen Selbstbewertung
Ihre Selbstbewertung Ihre Antworten – sind sie überzeugend? Was ist mir heute gut gelungen? Worin lag mein Beitrag dazu? Was war heute anstrengend? Wie habe ich mich dabei geschlagen? Welche Niederlagen/Enttäuschungen gab es? Wie habe ich sie bewältigt? Womit habe ich mir heute selbst eine Freude gemacht?

25 Belastbare Selbstwertschätzung fördern
Ich bin……… Ich habe……… Ich kann gut…….. Ich werde……….. https://www.youtube.com/watch?v=fFaJdBq78lc

26 Lob, Wertschätzung, kritisches Feedback
1. Gutes Innenklima? Emotionale Selbstverantwortung + Regeneration, Selbstwertschätzung 2. Gutes Miteinander? Lob, Wertschätzung, kritisches Feedback 3. Rollenklarheit? Klare Pflichten + Rechte, Verantwortung + Partizipation

27 Vorschlag für eine Analyse der Interaktionskultur an Ihrer Schule
Lob, Dankbarkeit, Wertschätzung und konstruktive Kritik sind ein unverzichtbares „Schmiermittel“ für ein erfreuliches Zusammenleben sowie für Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Wie erleben Sie im Alltag Lob, Dankbarkeit, Wertschätzung und konstruktive Kritik innerhalb und zwischen den Gruppen an Ihrer Schule? Wie schätzen Sie Lob, Dankbarkeit, Wertschätzung und konstruktive Kritik an unserer Schule ein? Bitte kreuzen Sie an: Ja = an unserer Schule läuft das gut Nein = wir sollten daran arbeiten Ja = ich persönlich bin zufrieden Nein = ich wünsche mir persönlich mehr Schülerinnen und Schüler untereinander ja nein Lehrpersonen untereinander Lehrpersonen gegenüber () Schülerinnen und Schülern Schülerinnen und Schüler Lehrpersonen Lehrpersonen  Schulleitung Schulleitung  Lehrpersonen Lehrpersonen  Eltern Eltern  Lehrpersonen Lehrpersonen  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht Lehrpersonen sind (Sekretärin, Hausmeister etc.) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht Lehrpersonen sind (Sekretärin, Hausmeister etc..)  Lehrpersonen

28 Effort – Reward – Imbalance = ERI
1 no elevated risk 2 3 4 5 6 7 ERI (alle Belohnungen) OR = 21.8 OR = 12.7 Arbeitsplatz/Aufstiegs-Imbalance OR = 9.0 Lohn-Imbalance OR = 29.1 Wertschätzungs-Imbalance relatives Risiko für affektive Störung Häufiges Grübeln über zu wenig x oder y oder zu viel z … erhöht das Risiko für eine Depression

29 Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung
Qualität Fokus Beispiel Lob, Anerkennung und Dankbarkeit für Verhalten, Leistungen etc. für Verhaltensfolgen Toll Corinna, dass du Claudia verteidigt hast. Sie hat jetzt mehr Mut/Selbstsicherheit, und die anderen wissen, dass sie sich nicht so verhalten dürfen! Wertschätzung für wertvolle Eigenschaften der Person Du hast wirklich Mut, Corinna, das Richtige zu sagen, auch wenn die anderen meckern!

30 Wertgeleitete Würdigung Eine Kollegin hat einen Kuchen gebacken
Dank + Wertschätzung richten auf: Eigenes Beispiel ergänzen 1. Absicht Danke, dass Du dir immer wieder Zeit nimmst für unser leibliches Wohl 2. Kompetenz Du bist eine tolle Bäckerin! Du kannst lecker backen! Du zauberst beim Backen. 3.Handlungsmerkmale Der sieht ja verführerisch aus, wie hast Du denn die Dekoration hingekriegt? 4. Ergebnis Schmeckt super, ist nicht zu süß, der zergeht auf der Zunge! Eine Hochzeitstorte könnte nicht schöner aussehen und leckerer schmecken! 5. direkte Folgen Den musst Du demnächst wieder machen. Guck mal, wie sich die Kolleg_innen darauf stürzen. 6. Langfristige Folgen Das ist kollegiale Wertschätzung, Klimaschutz, Wellness von der besten Sorte. 7. Person Du bist klasse! Dich möchte ich klonen. Du bist unsere Klima-Expertin! Das macht dir so schnell keiner nach! Nutzen Sie beim nächsten Lob, eine der Varianten, die Sie bisher zu selten verwenden!

31 www.youtube.com/watch?v=UFLzjl9OZm4. https://www.youtube.com/watch?v=fFaJdBq78lc

32 Grundbedürfnisse nach Grawe (2004) Kränkung ist eine schwerwiegende Verletzung der Grundbedürfnisse
die durch wertende Äußerungen befriedigt oder frustriert werden z.B. Bindung und Zugehörigkeit: „Ich will dazugehören und jemanden haben, auf den ich mich verlassen kann.“ Wir freuen uns, dass Sie in unserem Kollegium sind. Wir haben Sie nicht an diese Schule gerufen! Autonomie und Orientierung „Ich will nicht hilflos sein, sondern selbstständig mein Leben auf die Reihe bekommen. Ich bin froh, dass Sie diesen Konflikt lösen konnten! Das war nun wirklich keine Glanzleistung! Selbstwerterhöhung und Selbstwertschutz „Ich will stolz auf mich sein können!“ Gut, dass Sie uns darauf aufmerksam gemacht haben! Das hätte Ihnen auch früher einfallen können! Lustgewinn und Unlustmeidung „Ich will schöne Dinge suchen und erleben, schmerzhafte und unangenehme Dinge vermeiden. Glückwunsch! Gut gemacht! Das war wohl nix!

33 Kurz-Check Katrin Matysek
Heute schon jemand gelobt? Erwisch ihn, wenn er gut ist! Heute schon Kontakt gehabt? Ein fürsorglicher Blick tut gut! Heute schon das Gespräch gesucht? Zeigen Sie Ihr Interesse! Heute schon für Klarheit gesorgt? Informationen geben und einholen zeigt Wertschätzung! Heute schon gelächelt? Führung braucht Herz und Gesicht! Heute schon richtig Pause gemacht? Die brauchen alle im Team! Heute schon aufgepasst? Auf sich und auf Ihre Interaktionspartner!

34 Stress als Angriff auf den Selbstwert (SOS-Theorie)
Selbstwertbedrohung durch Misserfolg Direkte Missachtung durch andere: Fehlen von Fairness, Höflichkeit oder Respekt Direkte mangelnde Wertschätzung: Respektloses Benehmen Arbeitsergebnisse unberechtigt für sich reklamieren Respektlose Kritik, unbedachtes Feedback; Mobbing Indirekte Missachtung Schlechte Werkzeuge (alte Computer), schlechter Arbeitsraum, wenn dabei Absicht unterstellt wird Illegitime Aufgaben Unnötige oder unzumutbare Aufgaben Dysfunktionale Unterstützung Der Effekt der Erfahrungen ist Kränkung, d.h. eine immer wieder erinnerte/nachempfundene Verletzung des Selbstwertes bei passenden Erinnerungen.

35 Kränkung lindern: Prüfe, ob das, was der andere gesagt/getan hat, richtig bei dir angekommen ist. Erkenne - Verstehe die eigene Reaktion: Welche Bedürfnisse, Ziele oder biographische Muss-Regeln wurden verletzt? Gestatte dir das Kränkungsgefühl, nimm es an statt Selbstbeschimpfung oder Sekundärgefühl. Sprich über deine Gefühle und Wünsche. Schlüpfe in die Schuhe des anderen. Suche nach positiven Motiven bei deinem Gegenüber. Halte Tatsache und Meinung sorgfältig auseinander. Überlege, welche Bedeutung du diesem Ereignis beimessen willst. Notiere deine Gedanken und Gefühle. Prüfe, wie wichtig dir die Beziehung ist.

36 Neuen Anfang ermöglichen Verzeihen/abschließen
Bewertungen verändern leiden – gekränkt sein Sich verletzt fühlen Klagen ausdrücken Ärger/Scham Neuen Anfang ermöglichen Verzeihen/abschließen Dankbarkeit für etwas Anderes spüren

37 Verzeihen - Vergeben - Vergebung
Verzeihen - Vergeben - Vergebung Vergebung ist keine einmalige Angelegenheit. Vergebung ist ein Lebensstil. Martin Luther King

38 Höre nie auf anzufangen – fange nie an aufzuhören!
Weil ich will, kann ich vergessen. Weil ich will, fang ich neu an. Kann die Zukunft neu vermessen und probier´n, was ich noch kann!

39 Dank-Formular Von Claudia Dank an  Ich danke Peter Für Verhalten
Hat mir bei Mathe geholfen Lob fürs Verhalten Wie hat er es gemacht – das Verhalten ist oft Rollenpflicht! Hat sich für mich Zeit genommen, obwohl er auch anderes hätte tun können Würdigung personaler Stärken Welche Fähigkeiten hat er für mich fruchtbar gemacht Du bist nicht nur gut in Mathe, sondern auch hilfsbereit, obwohl ich Dir auf dem Gebiet nichts zurückgeben kann , hast du mir geholfen Heraushebung der Folgen für den Empfänger des Guten Meine Unsicherheit ist überwunden! Ich hab´s sogar verstanden! Du warst meine Not-Bremse !

40 Häufigsten Risiken und Nebenwirkungen von Lob und Wertschätzung sind:
Unglaubwürdige Wertschätzung: Die Zielperson zweifelt, dass der Sender es ehrlich meint. Übertriebenes Lob: Die Zielperson empfindet das Lob als überdimensioniert und reagiert misstrauisch: „Will der noch etwas anderes von mir?“ Beschämende Anerkennung: Die Zielperson wird für etwas gelobt, mit dem sie selbst nicht zufrieden ist, oder sie hat von sich selbst deutlich mehr erwartet („Traut der mir nicht mehr zu?“). Peinliche Anerkennung/Wertschätzung: Die Zielperson empfindet Anerkennung/Wertschätzung als peinlich für sich selbst bzw. gegenüber anderen Personen. Kontraproduktive Wertschätzung: Die Zielperson befürchtet Nachteile durch die Äußerung, z.B. Missgunst der Mitschüler. Risiko: öffentliche Wertschätzung, die nicht genannten Personen, fühlen sich zurückgesetzt

41 Mischen Sie täglich Ihre Wertschätzung für
Erst fühlen, dann senden, sonst wird LOB = Labern ohne Bedeutung Bei Kritik immer Trennen zwischen Täter (Du bist o.k.) und Tat (die ist nicht o.k. bzw. völlig inakzeptabel)! Bei Wertschätzung immer die Positive Tat mit konstruktiven Persönlichkeitsmerkmalen des Täters verbinden Mischen Sie täglich Ihre Wertschätzung für Einzelpersonen, Teilgruppen und die gesamte Klasse!

42 Haltungswiderstände nach Matyssek
Nicht gemotzt ist gelobt genug! Mich lobt auch keiner! Lob ist auch eine „Hol-Schuld“! Dafür wird der doch bezahlt! LOB = Luft ohne Bedeutung! Loben heißt, sich über andere stellen. Da nicht für! Ach, ist doch selbstverständlich…!

43 Ihre Würdigungsbilanz überprüfen
Person 1 Sumpath Person 2 neutral Person 3 Unsympath Summe Ich gesendet an 3 1 4 Ich bekommen von 2 9 Ich bekomme in dieser Gruppe mehr als ich gebe! Ich bin ein Sozialschmarotzer!

44 Meine heutige Feedback-Bilanz: Für mich selbst + 3 mehr oder weniger sympathische Personen meiner Wahl Positives + negatives Feedback Mir selbst Person 1 sympathisch Person 2 neutral Person 3 unsympathisch Quersumme ++ Ich heute gegeben  0 3 1 4 ++ Ich heute erhalten 2 9 --- Ich heute gegeben  3  1  2 --- Ich heute erhalten Anlass der Wertschätzung: Leistung, Ergebnisse, Folgen von Anstrengung, positive Persönlichkeitsmerkmale Form der Wertschätzung: Worte, Dank, Urkunde, öffentlich – privat, Zeit für zuhören schenken, Fragen stellen

45 Wertschätzende Kritik
„Du bist o.k. – dein Verhalten ist nicht o.k.“ Strikte Trennung zwischen Täter und Tat! Schade, dass du gelogen hast. Jetzt fällt es uns schwer, dir zu vertrauen. Nicht  Du bist ein Lügner!! Kritik an konkretem Verhalten „Du hast dazwischen gebrüllt.“ Bedeutung negative Folgen aufzeigen „Damit wurden alle abgelenkt – damit hast Du die Lösung verraten und die andern hatten keine Chance mehr.“ Alternative Ermutigung/Erinnerung „Ich weiß, dass du Dich bemühst und es Dir ja oft gelingt, Dich erst zu melden.“ Mahnung/Hinweis fehlerhafte Selbststeuerung „Manchmal denkst du aber nicht nach und brüllst einfach. Du kannst das besser!“

46 Professionell kritisieren: überlassen Sie die Interpretation nicht dem Adressaten, erläutern sie sich selbst! Möglichst vermeiden! Ermöglichen! Was denkt die Zielperson, wenn sie „explodieren“ Was soll er denken/verstehen: Der hat einen schlechten Tag Der findet mich blöd, mag mich nicht Der lässt seinen Frust an mir aus… Der will mich loswerden… Du bist o.k. Das Verhalten ist nicht o.k., weil Das bessere Verhalten ist so Und nun mach es weil du es kannst. Regeln für professionelles Feedback Zeige Betroffenheit über Fehlverhalten Erzählen Sie ihm, was er nicht sehen kann: Ihre Gründe für die Kritik interpretieren Sie sich selbst Unterstützen Sie nicht Fehldeutungen des betroffenen, die sind besonders bei Erregung sehr wahrscheinlich Lassen Sie die Zielperson ruhig werden, damit sie Ihre Botschaft verstehen kann. Notfalls das Feedback sofort ankündigen und vertagen  einen neuen Ort für ein Gespräch unter vier bis sechs Augen wählen.

47 Lob und Wertschätzung erhalten von …
Wofür, aus welchem Anlass? Was haben Sie selbst dazu beigetragen? Wer war noch daran beteiligt? Wie wurde es formuliert? Was haben Sie dabei empfunden? (Stolz/Dankbarkeit …) Das hat mich gefreut / das war peinlich / beschämend / erniedrigend…; inwiefern? Das war von der Sache her angemessen / übertrieben / nicht notwendig …; inwiefern? Die/der konnte das beurteilen / das war anmaßend von ihm/ihr, warum? Was folgt daraus für Sie?

48 Gutes tun Wem habe ich heute/in dieser Woche eine Freude gemacht, Dankbarkeit, Wertschätzung oder Lob ausgedrückt? Person Anlass In welcher Form? Reaktion der Person? Wem sollte ich morgen Dankbarkeit, Wertschätzung oder Lob ausdrücken? Wo kann ich Gutes selbst bewirken?

49 Klare Pflichten + Rechte, Verantwortung + Partizipation
1. Gutes Innenklima? Emotionale Selbstverantwortung + Regeneration, Selbstwertschätzung 2. Gutes Miteinander? Lob, Wertschätzung, kritisches Feedback 3. Rollenklarheit? Klare Pflichten + Rechte, Verantwortung + Partizipation

50 (Un-)Zufriedenheit Verantwortungsklärung mit dem psychologischen Vertrag
Der psychologische Vertrag besteht aus gegenseitigen oft ungeklärten Erwartungen über die angebotene Leistung und die gewünschte Gegenleistung auf Basis subjektiv gedeuteter Versprechen. Scheinbar versprechensbasierte Hoffnungen Subjektive Deutung – nicht einklagbar Dynamische Anpassung im Laufe der Zeit Leistungs-vereinbarung Gesundheits-vereinbarung https://www.dgfp.de/wissen/personalwissen-direkt/dokument/86423/herunterladen

51 Leitbilder nehmen uns und die anderen in die Pflicht Pflichterfüllung ist Voraussetzung für Rechtsansprüche: do ut des Eltern haben die Pflicht Eltern haben das Recht ihr Kind bestmöglich zu fördern und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass schulische Förderung möglich ist. auf bestmögliche Förderung ihres Kindes sich ausführlich, regelmäßig und rechtzeitig zu informieren und getroffene Vereinbarungen einzuhalten. ausführlich, regelmäßig und rechtzeitig über die Arbeit in der Schule informiert zu werden. die Emotionen anderer ernst zu nehmen und zu sorgen, dass eigene Emotionen nicht verletzend wirken in ihren Emotionen ernst genommen zu werden. Lehrkräfte haben die Pflicht Lehrkräfte haben das Recht andere so anzunehmen, wie sie sind. so angenommen zu werden, wie sie sind. anderen achtsam und respektvoll zu begegnen. auf einen angemessenen, achtsamen, respektvollen Umgang. anderen zu helfen + bei Schwierigkeiten Beratung einzuholen. auf Hilfe , Unterstützung und Beratung. sich an getroffene Entscheidungen zu halten, sie mitzutragen. über Entscheidungen angemessen nachdenken zu können. Fehler anderer zu akzeptieren. Fehler zu machen. SchülerInnen haben die Pflicht SchülerInnen haben das Recht andere so anzunehmen, wie sie sind. so angenommen zu werden, wie ich bin. anderen zu helfen und sie zu unterstützen auf Hilfe und Unterstützung Sich so zu verhalten, dass andere sich nicht bedroht fühlen in der Schule ohne Angst zu sein Klassenregeln einzuhalten, so dass alle ungestört arbeiten können ungestört zu arbeiten

52 Verantwortungsklärung im Unterricht
Verantwortung tragen meint, dass damit ein Stück Haftung übernimmt für das Gelingen oder jedenfalls für das kunstgerechte Bemühen um Auftragserfüllung verbunden ist. Strittmatter Gegenstand Lehrstoff-Verantwortung Lernprozess-Verantwortung Tagesziele + Kontrolle Lehrperson Selbst-+Fremdsorge Lernhilfe- Verantwortung Lernende Selbst- + Fremdsorge

53 Pflichten und Rechte: Selbstbeauftragung als Kern des psychologischen Vertrages Leistungsangebot und Gegenleistungen klären vermeidet Enttäuschungen Selbstbeauftragung als Kern des psychologischen Vertrages Leistungsangebot und Gegenleistungen klären vermeidet Enttäuschungen Mein Leistungsangebot als begründete Selbstverpflichtung Ich als Lehrperson verspreche mir und Dir folgende Leistungen: … Folgendes gehört nicht zu meinen Pflichten:… Mein guter Grund: Ich tue das, weil…. Ich als Schüler_in verspreche mir und Dir folgende Leistungen: … Folgendes gehört nicht zu meinen Pflichten: … Mein guter Grund: ich tue das, weil… Meine begründete Erwartung an deine Gegenleistung Ich als Lehrperson erwarte von Dir als Schüler folgende Gegenleistungen: … Mein guter Grund: Ich erwarte das, weil… Ich als Schüler_in erwarte von Dir als Lehrperson folgende Gegenleistungen:… Rückbindung an gemeinsame Werte: Warum versprechen wir uns das gegenseitig? Unser guter Grund:…

54 Tages (Selbst-) Verantwortung Kooperatives Lernen (Norm Green) Förderung von Selbst-, Sozial- und Lernkompetenz Mitverantwortung der Lehrperson – Tagesziele für Durch persönliche Zielsetzung und partnerschaftliche Zielkontrolle Erreicht 0% - 100% Eine Rolle beruflich oder privat z.B. heute gezielt Blitzlicht am Ende der Stunde die Beziehung beruflich oder privat z.B. Wertschätzung im Kollegium 3 x für einen, der es nötig hat für mich selbst z.B. 3 x am Tag emotionale Höhe- und Tiefpunkte notieren

55 Tages (Selbst-) Verantwortung Kooperatives Lernen (Norm Green) Förderung von Selbst-, Sozial- und Lernkompetenz Mitverantwortung der Schüler Durch persönliche Zielsetzung und partnerschaftliche Zielkontrolle Erreicht 0% - 100% Entwicklungsarbeit für das Unterrichtsfach z.B. heute in Mathe 4 mal melden Entwicklungsarbeit für die Gemeinschaft z.B. X unterstützen Entwicklungsarbeit für sich selbst z.B. sich melden, nicht in die Klasse rufen.

56 Feedback-Formular Feedback-Formular: Betr.: Schülerfreie Pause
Von: anonym oder Name Problem: Einige Kolleginnen und Kollegen weichen in letzter Zeit die Vereinbarung auf, dass wir in der ersten Pause eine schülerfreie Zeit haben wollten. Sie geben z.B. Zettel der Schülerinnen und Schüler ins Kollegium weiter oder rufen KollegInnen an die Tür. Ihre Meinung dazu: Zustimmung: Strichliste oder Namen Ich bin dankbar, dass wir die Vereinbarung haben und möchte, dass die Regel weiterhin eingehalten wird! Wir erläutern den Schülerinnen und Schülern und der Schülervertretung noch einmal den Sinn der Vereinbarung und dringen auf Beachtung. Wir sollten die Vereinbarung noch einmal zur Diskussion stellen und ggf. eine Alternative finden. Jeder Kollege oder jede Kollegin entrichtet einen Beitrag in die Kaffeekasse, wenn er/sie sich nicht an die Vereinbarung hält. Weitere Vorschläge:

57 Muster für eine öffentliche Wertschätzung im Kollegium
Von Klaus: Ich danke Claudia und unserem Organisationsteam für ihren Einsatz am Lehrergesundheitstag. Das war eine Menge Zusatzarbeit für die Kolleginnen und Kollegen! Sie haben sich trotz ihrer Belastungen für unser Wohl engagiert! Der Tag ist super gelaufen und war für mich sehr ertragreich. Ich denke, wir wurden bestens informiert und konnten unsere Wünsche und Anliegen einbringen. Sie waren auch im finales Stress sehr offen für unsere Wünsche! Sie haben Partizipation bestens vorgelebt! Positive Wirkung für mich: Ich habe besonders den Beitrag von X genossen. Mir haben die Pausengespräche gut getan Wer schließt sich meinem Dank an?

58 Klaus Kreitz Dialog-Dauer 01.12. – 15.12. 2017
Wunsch/Vorschlag: Wir führen ein partizipatives, transparentes Vorschlagswesen ein Begründung: Verbesserungsvorschläge werden bei uns oft als Störung empfunden oder abgewimmelt, obwohl viele sich über bestimmte Dinge gleichermaßen ärgern. Statt frustriert darauf zu warten, dass sich was ändert, soll mein Vorschlag dazu führen, dass wir uns in einem offenen Verfahren im Vorfeld von Entscheidungen über Veränderungen abstimmen. Es reduziert Klagen, Jammern, Lästern oder emotionale Vorverurteilung, was die Stimmung belastet. Welchen Vorteil / Gewinn können wir damit erwarten? Es ermöglicht, dass Kolleginnen und Kollegen Vorschläge zur Diskussion stellen und sich an einem Entwicklungsprozess aktiv beteiligen können, ohne dass Ideen oder Kritik in informellen Gesprächen oder in Konferenzen vorschnell zerredet oder als „nicht machbar“ abgefertigt werden. Die Meinungsbildung wird fundierter, zudem kann ein jeder seine Meinung dazu sagen oder Alternativen einbringen, ohne befürchten zu müssen, einem bestimmten „Lager“ zugerechnet zu werden. Wir können lösungsorientiert an einer Sache arbeiten, die für viele/manche ein Problem darstellt. Damit erreichen wir eine größere Lösungsvielfalt mit Chancen auf bessere Lösungsqualität. Der Entscheidungsprozess wird durch diese Vorklärung rationaler und personunabhängiger. Die Konferenzzeit wird nicht durch ergebnislose Diskussionen strapaziert. Dadurch wird eine Beschlussfassung in der jeweils zuständigen Konferenz schneller möglich, was ihre Effektivität erhöht und uns zu größerer Zufriedenheit führt. Zudem besteht die Chance, dass derart getroffene Vereinbarungen eher eingehalten werden.

59 Klaus Kreitz Dialog-Dauer 01.12. – 15.12. 2017
Wie kann das gehen? Erste Schritte in die Richtung. Zeit- und Personalaufwand. Der Antragsteller formuliert und begründet seinen Vorschlag/Wunsch wie hier beispielhaft dargestellt. Er betreut die Flipchart/Intranet-Plattform (s.u.) und kümmert sich um die Modalitäten der Abstimmung. Für uns alle: Lesen und kommentieren des Vorschlags innerhalb der angegebenen Dialogdauer - ohne Zwang zu einem gemeinsamen Besprechungstermin. Technische Umsetzung. Was meinen Sie? Ja nein Rein technisch nutzen wir ein Papier-Formular wie dieses auf dem Anschlagbrett oder eine Flipchart im Lehrerzimmer; jeder kann dann per Brainwriting seine Ideen hinzufügen. Alternativ: Wir bitten unseren IT-Spezialisten, uns jeweils ein entsprechendes Formular im Intranet ausfüllbar zu programmieren. Kommentare, weitere Ideen … Wer steht dem Vorschlag positiv gegenüber und beteiligt sich an der weiteren Ausgestaltung? Ich mache mit Ich finde es gut, kann aber nicht mitmachen

60 Verantwortung tragen meint, dass damit ein Stück Haftung für das Gelingen oder jedenfalls für das kunstgerechte Bemühen um Auftragserfüllung verbunden ist A.Strittmatter Sagen Sie „Ja!“ zur Ihrer Gesunderhaltungspflicht?  Selbst- und Fremdsorge-Vertrag unterschreiben + mit KollegInnen diskutieren Sie haben gemäß §§ 60 ff. BBG: eine Gesunderhaltungspflicht und §§ 3, ASchG sowie Bußgeld- und Strafvorschriften der §§ 25 und 26 ASchG

61 Selbst- und Fremdsorge-Vertrag (Strittmatter)
Schulleitung Lehrperson Ich nehme die Hauptverantwortung für meine Selbstsorge und Selbstentwicklung als Schulleiter_in wahr Ich nehme die Hauptverantwortung für meine Selbstsorge und Selbstentwicklung als Lehrperson wahr  Ich lasse mir diese Verantwortung nicht von anderen schwächen oder wegnehmen; und ich werde meine Selbstverantwortung nicht leichtfertig an andere delegieren. Ich betreibe meine Gesundheitssorge planvoll, aufgabenbezogen und feedbackgestützt, nutze im Umgang mit Belastungen ein breites Coping-Repertoire und Unterstützungsstrukturen ( z.B. Intervisionsgruppen, Standort- und Perspektivgespräche, Beratungsstellen, 360 Grad Feedback, Weiterbildungen, Online-Trainings…) Meine Selbstentwicklung ist transparent und darf befragt werden. Ich trage die Folgen unterlassener Selbstentwicklung Ich achte die Selbstverantwortung der Lehrpersonen, biete aber subsidiär Unterstützung an (Gespräche, Bereitstellung von Gruppen, materielle Unterstützung von Weiterbildung…). Ich achte darauf, wie es den mir zugeteilten Menschen geht und nehme mit ihnen Kontakt auf, wenn mich etwas irritiert bzw. besorgt macht. Ich melde Überforderung oder Überbelastung an geeigneter Stelle rechtzeitig an, um Abhilfe erörtern und angehen zu können. Ich achte auch auf Belastungszeichen und Entwicklungsbedürfnisse von Kolleginnen und Kollegen und bin als kollegiale Unterstützungsressource ansprechbar. Ich lasse mich auf diese meine Verpflichtungen ansprechen.

62 Bei Vertragsbruch  Vertrauen oder Misstrauen?
Im Falle eines wahrgenommenen Vertragsbruchs prüfte man, ob der Vertragspartner das Versprechen wissentlich (absichtlich) oder unwissentlich (unbeabsichtigt) nicht eingehalten hat. Reaktionen auf Vertragsbruch: Je nach Einschätzung können die Reaktionen offen oder verdeckt, konstruktiv oder destruktiv sein. Der psychologische Vertrag ist eine höchst sensible sozial-psychologische Austauschbeziehung. Beide Seiten senden und registrieren kontinuierlich Versprechungen und prüfen stets, ob die wahrgenommenen Versprechen auch eingehalten werden.

63 Beziehungen nutzen und gestalten  Wertschätzung und Kollegiale Beratung

64 Rainer Maria Rilke


Herunterladen ppt "Prima Klima? Gesundes Miteinander - Zwischen Wertschätzung, Kritik und Kränkung Bernhard Sieland 29. 05. 2017 13.45-15.45 Uhr."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen