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SYSTEMISCHES COACHING ENTWICKLUNGSORIENTIERT & KREATIV JAN BLECKWEDEL OKTOBER 2010 27.09.2017.

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1 SYSTEMISCHES COACHING ENTWICKLUNGSORIENTIERT & KREATIV JAN BLECKWEDEL OKTOBER 2010

2 Einführung ins Coaching

3 Coaching im Sport I ”Betreuung und Beratung von Athleten während des Trainings und im Wettkampf. Zum Coaching zählen die Einstellung auf die Wettkampfbedingungen, taktische Anweisungen, psychologisches Ein-fühlungsvermögen bei Erfolg und Misserfolg und Eingehen auf die Persönlichkeit des Athleten.”

4 „Der Coach als Helfer des Top-Athleten ist zugleich:
Coaching im Sport II „Der Coach als Helfer des Top-Athleten ist zugleich: Helfer, Leitbild, Tröster, Berater, Therapeut, und Diktator. Das Verhältnis zwischen Coach und Spitzensportler hat irrationale Züge. Es ist von "Intimität" geprägt. Berufliches und Privates lassen sich nur schwer trennen. Schließlich werden, wenn sich eine Person nahe ihrer psycho-physischen Grenzen bewegt, auch viele Emotionen sichtbar. Deshalb muss ein Coach sehr nah an seinen Sportlern dran sein. Wer das nicht berücksichtigt, ist kein guter Coach für Spitzen-Sportler, er sollte sich als Freizeitsport-Coach beschränken“. Günter Hagedorn, Coaching-Papst des Spitzensports

5 Was war der Coach Bosch für den jungen Tennisspieler Boris Becker?
Tennistrainer, Erfolgs- und Turnierplaner in Abstimmung auf den physischen, psychischen und technischen Stand, Ernährungsplaner, Organisator von Flug- und Übernachtungsplänen für Turniere Unterrichtung über den Umgang mit den Medien, Presse- konferenzen und Sponsorenverhandlungen, Beziehungschamäleon mit ständig wechselnden Rollen vom Ersatzvater, zum Kofferträger, Beichtvater, Psychotherapeuten, Entertainer, Welterklärer uvam. Schnittstelle ( Informationsschaltstelle, -konvertierer und - puffer) zwischen Ioan Tiriac, Eltern Becker, Sponsoren, Medien, Turnierveranstaltern, Ärzten, Carriern, Caterern uvam.

6 Wie wählen Menschen Coaches aus?
44% Business-/Branchenerfahrung 30% Guter Ruf/Referenzen 29% Erfahrung als Coach 27% Vertrauenswürdigkeit, Integrität 24% Seniorität, Lebenserfahrung 23% Psychologisches Know-how 23% Coaching-/Beraterausbildung 23% Persönlichkeit, Ausstrahlung 19% Sympathie 16% Methodenkompetenz 16% Passung zur Kultur des Unternehmens 16% Empathie, Offenheit 11% Führungserfahrung

7 Was macht den Coach aus? Lebenserfahrung, Berufserfahrung, Persönlichkeit Feldkompetenz, Spezielles Wissen und Können Methodisches Know How (Prozessgestaltung, Prozesssteuerung, Methodische Vielfalt gezielt und passend einsetzen) Wissen über die Strukturen und die Dynamik von Organisationen Erfahrung/Kenntnis von Management und Führung Wissen im Umgang mit Dynamiken in menschlichen Beziehungen Die Fähigkeit Situationen zu erfassen und Entwicklung anzuregen Die Fähigkeit, Menschen zu motivieren und Ressourcen zu aktivieren Ein schlüssiges Konzept Unabhängigkeit und Bewusstheit eigener Begrenzungen

8 Was macht Coaching aus? Coaching:
orientiert sich an der Mission und Vision des Klienten (gegebenenfalls im Rahmen von Vorgaben durch eine Organisation) fokussiert auf die Person in ihrem beruflichen Umfeld arbeitet gezielt an der Entwicklung der Person im Kontext von Funktion/Rollen/Aufgaben/Zielen verbindet individuelles Erleben mit der Wirklichkeit von Organisationen bezieht, wenn notwendig oder gewünscht, private Beziehungswirklichkeiten/Entwicklungsdimensionen mit ein

9 Landkarte Supervision & Coaching
Fortbildung Supervision Funktion Rollen Aufgaben Organisation Klienten Kunden Person Coaching Therapie Organisations- beratung Öffentlichkeits-arbeit

10 Relevante Kontextdimensionen
Standort des Coach: extern versus intern; unabhängig versus vorgesetzt Konstellation: dyadisch (Coach und Klient) versus triadisch (Coach, Klient und weitere Auftraggeber) Setting: Einzel, Gruppen, Teams, Projekte Zeit: akute Problemlösung versus längerfristige Begleitung Rahmen: Personalentwicklung, persönliche Krise, Projektbegleitung, Führung

11 Auftragsgestaltung im Coaching: Formatierung eines Auftrags
Zu Beginn eines Coachingprozesses sollten Schwerpunkte, Rollen, Themen, Bereiche und Ziele ausgehandelt werden: wie spezifisch (auf aktuelles Problem begrenzt) wie breit (auf generelle Verhaltensmuster bezogen) wie tief (im biographischen Kontext und weiteren Bereichen) der Prozess gestaltet werden soll. Änderungen im Verlauf sind möglich, sollten aber markiert werden

12 Beispiel Formatierung eines Coachingauftrages
Herr A., Trainee mit ausgezeichneter fachlicher Qualifikation, wird bei Bewerbungsgesprächen regelmäßig Zweiter. Er fragt, was er falsch macht. spezifische Formatierung: Fokus auf Verbesserung seiner Unterlagen, Präsentation, Gesprächsstrategie (Beispiel: nicht nur auf Fragen antworten, sondern aktiv darstellen) “breite” Formatierung: Fokus auf sein Beziehungsangebot, das das Scheitern der Bewerbung zur Folge hat (Beispiel: er zeigt sich ausschließlich inhaltsorientiert, lädt nicht zu Kooperation ein) “tiefe” Formatierung: Fokus auf biographische Schwellen-situation (Beispiel: Bei erfolgreicher Bewerbung überträfe er seinen Vater, der sich in seinem Beruf unterbewertet fühlte und chronisch unzufrieden war.)

13 Coaching-Themen unvollständig Angst „Beißhemmung“
Integrität und Erfolg Verantwortung für andere Krisen Angst Selbstachtung Abhängigkeit Macht Eitelkeit Kränkungen Karriere und Kinder Sex Älterwerden Diplomatie und „Echtheit“ Networking Ressourcenhaushalt BurnOut Geld Dual Career Unterliegen und Siegen Sinnfragen Gesundheit Visionen Mobilität und „Heimat“ Gerechtigkeitsvorstellungen Männerwelten - Frauenwelten Werte und Wertkonflikte Religion Aussteigen Hochstapeln und Tiefstapeln

14 Arbeitsformen im Systemischen Coaching
Fragen Dialog Diskurs Feedback Symbolische Darstellungen mit Gegenständen, Figuren, Seilen, Tüchern, Stühlen Rollenspiel Embodiment

15 Was macht der Coach? Kontakt Erfassen Verstehen Erkennen Entwickeln
Motivieren Aktivieren Transformieren Halt geben Zustände Situationen Zusammenhänge Stabilität Sicherheit Schutz Talente Potentiale Ressourcen Ziele Passende Herausforderungen Krisen Konflikte

16 Arbeitsfelder im Coaching

17 Personale Entwicklungsdimensionen
Körper Geist Seele Freunde Kultur Sport&Spiel Beruf Gemeinschaft Selbst Familie Partnerschaft

18 Coaching: Explorations&Arbeitsfelder
Person Freunde Sport&Spiel Kultur Beruf Gemeinschaft Selbst Familie Partnerschaft

19 Arbeitsfeld Person Temperament: wie bekomme ich Energie
Signaturstärken: was mir Freude macht und womit ich erfolgreich bin Kernrollen: was mich ausmacht Ausstrahlung: wie ich auf andere wirke Entwicklungsphasen: privat und beruflich: synchron? Aktivierung von Ressourcen: Inneres Team Timing: Achtsamkeit und passende Rhythmen entwickeln Psychosomatische Balance: wie ich gesund bleibe

20 Arbeitsfeld Beruf Funktion, Rollen, Aufgaben Spezielle Gegenüber
Team als Kontext Organisation als Kontext Berufliche Entwicklung, Karriere(anker) Lern-und Entwicklungsräume Berufliche Optionen&Chancen Berufliche Träume

21 Arbeitsfeld Partnerschaft
Welchen Stellenwert hat Partnerschaft, Liebe, Erotik und Sexualität? Wird die bestehende Partnerschaft als erfüllend erlebt? Wird die Partnerschaft eher als unterstützend oder eher als störend erlebt (in Konkurrenz zum Beruf)? Dual Career/Karriere und Kinder: Wie werden Karriereinteressen in der Partnerschaft abgeglichen und ausgehandelt, speziell, wenn Kindererziehung mitberücksichtigt werden muss?

22 Arbeitsfeld Familie Familienkonstellation: Position in der Herkunftsfamilie Berufliche Entwicklung/Karrieren der Eltern Geschwisterkonstellation/Geschwisterkarrieren Identifikationen, Delegationen, Aufträge (direkt- indirekt, bewusst-unbewusst, offen-verdeckt-geheim) Prägungen in Bezug auf Themen wie: Geld, Leistung, Macht, Status, Habitus, Gender, Ehrgeiz... Eigene Familienwünsche Eigene Familienkonstellation: Zufriedenheit mit der Rollen- und Aufgabenverteilung Mobilität: Ortsgebundenheit/Ortswechsel

23 Arbeitsfeld Freunde Frühe Freundschaften Erleben in Peergroups
Verlust und Pflege von Freundschaften Stellenwert von Geselligkeit Gemeinsame und getrennte Freundeskreise Freundschaftswünsche

24 Arbeitsfeld Sport&Spiel, Kultur
Stellenwert von Spiel im Leben? Früher ausgeübte spielerische Aktivitäten? Aufgegebene/ausgeübte Sportarten? ZeitRaum für Kulturelle Aktivitäten? Gewünschte spielerische, sportliche, kulturelle Aktivitäten

25 Arbeitsfeld Selbst Selbsterkenntnis: Selbsterfahrung, Selbstwahrnehmung Sinn: was mich erfüllt, erhebt und wachsen lässt Werte: welche Werte leiten mein Handeln Weltanschauung: Erkenntnistheorie, Lebensphilosophie, Menschenbild, Weltbild, Gottesbild, Schöpfungsbild, Vorstellung vom Universum, politische und religiöse Überzeugungen Eigenraum: ZeitRaum für mich selbst mit mir selbst (Meditation, Naturerfahrung, Lesen, Schreiben, Gestalten, Malen, Musizieren) Spiritualität: persönlicher innerer Glaube, der unvermeidliche Ungewissheiten überbrückt

26 Arbeitsfeld Gemeinschaft
In welche Gemeinschaften war/bin ich sozial und emotional eingebettet Welchen Verbänden, Vereinen, Religiösen Gemeinschaften, Gesellschaften gehöre ich an? Wo und wie engagier(t)e ich mich (ehrenamtlich) als Freiwilliger (politisch, religiös, sozial, kulturell)? Übe ich öffentliche Ämter aus? Kenne ich meine Nachbarn, kennen mich meine Nachbarn?

27 Kreativität im systemisch-entwicklungsorientierten Coaching

28 Entscheidung zur Kreativität
MottoEinfach kreativ werden und lebendig bleiben Jan Bleckwedel

29 Die Situation einrichten
Sich selbst einrichten: Achtsamkeit und Interaktive Präsenz Kontakt: sich mit dem Klienten einrichten Den Klienten sich in der Situation einrichten lassen Bearbeitungsszenarios gestalten Entwicklungsarrangements erfinden und einrichten

30 Collection of symbols Jan Bleckwedel

31 Mapping with magnetic figures
Magnetic plate in my office Jan Bleckwedel

32 Collection of symbols on the go
Jan Bleckwedel

33 Examble: constellation with symbols on the floor
Jan Bleckwedel

34 Examble: constellation with symbols on the floor
Jan Bleckwedel

35 Examble: constellations on the wall
Jan Bleckwedel

36 Warum erlebnisorientierte Methoden?
Multimodal: mit allen Sinnen Ball kreisen lassen Jan Bleckwedel Supervision

37 Beispiel: Positionen wechseln
Jan Bleckwedel

38 Aktionstools Übersicht
1 Symbolische Darstellung mit Gegenständen und Figuren 2 Markierungen im Raum 3 Aktionstechniken in Kombination mit Symbolen 4 Interpunktionen und Orte 5 Entwicklungslinien 6 Feldarbeit 7 Positionen und Anordnungen von Personen im Raum 8 Skalen in Aktion 9 Rangfolgen in Aktion 10 Ambivalenzfelder 11 Aktionssoziometrie 12 Gestaltung unmittelbarer Szenen 13 Gäste im Rollenwechsel 14 Bilder und Metaphern in Aktion 15 Skulpturen 16 Aufstellungen 17 Rituale Embodiment

39 Analoge Methoden Photogramm Genogramm Kartogramm
Ökonogramm Curious Cluster Case Discogramm

40 Zirkulärer Gestaltungsprozess

41 Entwicklung verstehen – Entwicklungsarrangements gestalten
Entwicklung verstehen/Entwicklungshypothesen: an welchem Punkt, in welcher Phase seiner Entwicklung befindet sich ein System? Rahmen der Veränderung: welche Potentiale und Ressourcen für Veränderungen stehen zur Verfügung/können/wollen aktiviert werden? Welche Probleme, Defizite, Störungen, begrenzen/ verhindern eine Veränderung/Entwicklung? Lösungsphantasien entwickeln: in welche Richtung(en) könnte/möchte/sollte sich ein System entwickeln? Lösungswege/Entwicklungsschritte: welches sind der/die nächste(n) machbare(n) Entwicklungsschritt(e) in die gewünschte Richtung? Erfinden passender Arrangements, um die angestrebten Entwicklungsschritte anzuregen und zu unterstützen Einrichtung und Gestaltung konkreter Entwicklungsarrangements In der Situation kreative Kooperation anregen Weiter bei a

42 Arrangements für Entwicklung
Jan Bleckwedel Supervision

43 Jan Bleckwedel www.fehrfeld.de

44 Therapeutisches Team im therapeutischen Feld
Überblick: Dimensionen Kreativer Gestaltung Variation durch Wahl, Kombination und Gestaltung von: Orten/Umgebungen Therapeuten System Kreative Kooperation Klienten System Therapeutisches Team im therapeutischen Feld Regeln/Rahmung Raum Zeit Setting Mentale Kontexte Atmosphäre Methoden/Techniken In diesem Prozess bilden bilden Klientensystem und Therapeutensystem gemeinsam ein therapeutisches Team Ansatzpunkte/Dimensionen für kreative Gestaltung: Regeln Wahl von Orten und Umgebungen Raumgestaltung Zeitgestaltung (Ablaufvariation, Rythmen) Settingvariationen (Personen) Kontexte/Atmospäre Methoden, Techniken, Medien Medien

45 The principle of errorfriendlyness
Fehlerfreundlichkeit als Prinzip Wenn man genau hinschaut, ist fehlerfreundliches Experimentieren genau das, was lebende Systeme, vom Einzeller bis zu sozialen Systemen, immer schon tun. Wir können gar nicht anders, als Abweichungen zu produzieren und uns damit auseinander zu setzen. Weil dieses Verhalten überall in der belebten Natur beobachtet werden kann, kann man diese Abweichungsfreundlichkeit als ein übergreifendes Prinzip des Lebendigen bezeichnen. Eine experimentierfreudige Haltung einzunehmen heißt, dieses allgemeine Prinzip für den therapeutischen Prozess bewusst zu nutzen. Therapie als ein Geschehen, in dem sich Abweichungen und Ausnahmen zeigen und zu Lösungen entwickelt werden können. Als biologisches Prinzip wurde der Begriff der Fehlerfreundlichkeit von dem Autorenpaar Weizsäcker eingeführt (Weizsäcker, 1984, Klein und Bleckwedel, 1991). Dieses Prinzip begründet und untermauert eine experimentierfreudige therapeutische Praxis und liefert wichtige Anhaltspunkte für die Organisation und Steuerung therapeutischer Prozesse. Leben bedeutet Komplexitätsentfaltung. Leben schafft Vielfalt durch Variation und Auswahl. Eine der wesentlichen Fragen für die Dynamik und das Überleben lebender Systeme besteht daher in der Frage, wie lebende Systeme Variation erzeugen, entwickeln und steuern. Die Antwort findet sich in einem elementaren Prinzip des Lebendigen, das die Autoren Fehlerfreundlichkeit nennen. Jan Bleckwedel ©


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