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Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Schulung für Verwaltungsfachkräfte Ingo Rutkowski Suchtberatung der agj Rohrackerweg.

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Präsentation zum Thema: "Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Schulung für Verwaltungsfachkräfte Ingo Rutkowski Suchtberatung der agj Rohrackerweg."—  Präsentation transkript:

1 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Schulung für Verwaltungsfachkräfte Ingo Rutkowski Suchtberatung der agj Rohrackerweg Ettlingen 07243/ www. suchtberatung-ettlingen.de

2 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. 1. Warum Suchtprävention heute? 2. Wie entsteht Sucht? 3. Riskanter Alkoholkonsum bei Jugendliche 4. Cannabis

3 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. So manches hat sich verändert... es ist nicht mehr unweiblich sich zu betrinken es ist „cool“ in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken (fehlende soziale Kontrollmechanismen) man sucht gezielt die Wirkung des Alkohols die Neuen Medien, v. a. das Internet haben die Funktion der Drogenszene übernommen die Pubertät und damit der Beginn regelmäßigen Alkoholtrinkens setzen früher ein

4 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. 1. Warum Suchtprävention heute? 2. Wie entsteht Sucht? 3. Riskanter Alkoholkonsum bei Jugendliche 4. Cannabis

5 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.  Das Gehirn justiert während der Pubertät die Kanäle, auf denen Gefühle und Informationen transportiert werden, noch einmal neu.  Die praktischen Lebenserfahrungen eines Jugendlichen haben enorme Rückwirkungen auf die Strukturbildung des Gehirns.  Der Suchtmittelkonsum kann die Strukturbildung des Gehirns negativ beeinflussen.

6 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Vom Konsum zur Abhängigkeit Genuss Riskanter Konsum Gewöhnung Missbrauch Abhängigkeit

7 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Genuss / Risikoarmer Konsum  Nur zu besonderen Gelegenheiten  Um gute (positive) Gefühle zu verstärken  Nur kleine Mengen  Man hat die Wahlmöglichkeit, was man sonst noch tun kann, statt in einem bestimmten Moment Alkohol zu trinken

8 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Riskanter Konsum  Männer täglich mehr als 24 g reinen Alkohol trinken  Frauen täglich mehr als 12 g reinen Alkohol trinken  Jugendliche unter 16 Jahren trinken Alkohol  Konsum illegaler Drogen

9 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.

10 Gewöhnung  Man trinkt ziemlich oft Alkohol und hat sich daran gewöhnt  Man hat nur wenig Handlungsmöglich- keiten, um zum gleichen Gefühl zu kommen  Man kann das Verhalten noch ändern, aber es wird immer schwieriger

11 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Missbrauch  Man trinkt Alkohol, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen  Man trinkt Alkohol öfters, aber nicht ständig – manchmal auch wo es nicht hingehört  Manchmal trinkt man auch zu viel und spürt bereits die ersten Folgen

12 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Abhängigkeit  Man hat keine Kontrolle über den Gebrauch von Alkohol und kann sich nicht frei entscheiden  Man trinkt regelmäßig Alkohol und kann sich nicht mehr frei entscheiden – trinkt man nicht mehr, kann es zu Entzugserscheinungen kommen  Man hat keine Möglichkeit mehr, was man statt trinken machen kann und hat ein sehr großes Verlangen nach Alkohol  Es gibt negative Folgen und trotzdem kann man nicht aufhören  Man ist seelisch und körperlich abhängig

13 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Abhängigkeitssyndrom nach ICD 10 Kriterien Starkes Verlangen oder eine Art Zwang, Alkohol zu konsumieren (Craving) Verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf Menge, Beginn oder Ende des Konsums Körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumstopp oder Konsumreduktion. Nachweis einer Toleranz Einengung auf Alkohol, d. h. Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Alkoholkonsums, oder ein erhöhter Zeitaufwand, die Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen. Anhaltender Substanzkonsum trotz eindeutig schädlicher Folgen (wie z. B. Leberschädigung durch exzessives Trinken, depressive Verstimmungen infolge starken Alkoholkonsums oder eine Verschlechterung der kognitiven Funktionen), obwohl der Betroffene sich über die Art und das Ausmaß des Schadens bewusst ist oder bewusst sein könnte.

14 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Spaß haben Entspannung Enthemmung dazu zugehören Grenzen austesten Alkohol trinken abtanzen können feiern Probleme vergessen Mädchen angespro- chen Probleme mit Freundin Probleme in der Schule Probleme mit Führerschein Probleme mit der Justiz Freitag Abend langfristig Belohnung Frust Schulschluss/Arbeit geschrieben

15 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Die Faszination Quelle: Dr. Jana Wrase: Menschen, Biere, Neuronen – Vortrag im Rahmen der Remscheider Gespräche am

16 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Sucht entsteht, … indem ich Suchtmittel regelmäßig gebrauche indem die Wirkung eine hohe subjektive Bedeutung gewinnt (Funktionalisierung) indem es zu einer Generalisierung kommt

17 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Funktionen von Suchtmitteln  (Problematische) Form der Lebensbewältigung und Problemlösung  Inadäquater Selbstheilungsversuch (z.B. von Schmerzen und Schlafstörungen)‏  Milderung von negativen Gefühlen  Herstellen von positiven Gefühlen (und Belohnungstrinken)‏  Protest / Abgrenzung gegen/von andere/n (eher illegale Drogen)‏  Herstellen von Gemeinsamkeit

18 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. 1. Warum Suchtprävention heute? 2. Wie entsteht Sucht? 3. Riskanter Alkoholkonsum bei Jugendlichen 4. Cannabis

19 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. 11 % der Eltern von Kindern bis 18 Jahren sagen: Mein Kind war schon einmal betrunken 18,3 % der 13-jährigen Kinder sagen, schon einmal betrunken gewesen zu sein 43 % der 14 – 16 jährigen Kinder sagen, schon einmal betrunken gewesen zu sein DAK-Gesundheitsbarometer April 2008 DAK-Studie 2007

20 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.

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24 Mögliche Hinweise auf einen riskanten Konsum  auffallende Veränderungen (Verhalten, Kleidung, Musik, Ausgehverhalten, Schulleistungen, Hobbys, Interessen)  Verlust von Freunden  Unzuverlässigkeit (bei Vereinbarungen)  Kein Interesse am Umfeld  Schlechter Kontakt zu Eltern und Lehrern  Auffällige Stimmungsschwankungen (himmelhochjauchzend – tiefbetrübt)  Häufiges Zuspätkommen/Schulversäumnisse/ Montagmorgenmüdigkeit  Häufiges Sprechen über Drogen und deren Konsum  Geld leihen  Konzentrationsprobleme

25 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. 10 mögliche Gründe, warum ich keinen Alkohol trinke… Weil mein Wellensittich auch keinen Alkohol trinkt. Weil ich immer Pickel davon bekomme. Weil mir meine Gesundheit wichtig ist. Weil es sich mit einer "Fahne" nicht gut küsst. Weil ich mit dem Auto fahre. Weil meine Frau schwanger ist. Weil Gehirnzellen absterben, die ich noch brauche. Zur Vorbeugung gegen Impotenz. Weil ich einen klaren Kopf bewahren will. Weil er mir nicht schmeckt.

26 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.

27 Alkohol: = 30 % Nikotin: = 68 % Illegale Drogen: < = ca.1,5 % Jährlich sterben durch…

28 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. 1. Warum Suchtprävention heute? 2. Wie entsteht Sucht? 3. Riskanter Alkoholkonsum bei Jugendliche 4. Cannabis

29 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Cannabis Marihuana Haschisch

30 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Mehr als nur ein Vorurteil? Ein Kokser, ein Pillenschmeisser und ein Kiffer sitzen im Knast. Sagt der Kokser: "Wir ziehen jetzt ne Line und reißen einfach die Wand ein und hauen ab!" Sagt der Pillenschmeißer: "Blödsinn, wir schlucken ein paar Pillen und werden dann soo klein, dass wir unter der Tür durchmarschieren können.“ Sagt der Kiffer: "Hört mal zu... Ich dreh uns erst mal ne schöne Tüte, die rauchen wir dann und verschieben die Sache auf Morgen..!"

31 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Hinweise auf den Konsum von Cannabis  euphorische Stimmung: alles ist super  Lach- und Kicheranfälle  Hunger: „Freßfilm“  Rote Augen, lichtscheu  Schwere Arme und Beine („stoned“)  In sich selbst gekehrtes Verhalten  Gleichgültigkeit: Null Bock  Vergesslichkeit im Gespräch

32 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Negative Folgen durch Cannabiskonsum Cannabiskonsum kann zur körperlichen und psychischen Abhängigkeit führen. Cannabiskonsum vermindert die schulische Leistung und erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen Schulabbruch. Bei regelmäßigem Cannabiskonsum treten Leistungsminderungen im Bereich des Gedächtnisses und des Lernens auf, die auch bei Abstinenz nach Wochen vorhanden sind. Während der Wirkung von Cannabis/ THC sind die für das Führen eines Kraftfahrzeuges notwendigen Leistungsfunktionen beeinträchtigt. Cannabiskonsum kann Psychosen auslösen (um das sechsfache/Thomasius).

33 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Suchthilfesystem Deutschland

34 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.

35 Wo Sie Rat bekommen können: Suchtberatung der agj Rohrackerweg Ettlingen 07243/ Wir unterliegen der Schweigepflicht

36 Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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