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OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, 25.10.2012 Workshop: EU-Planspiel – selbst gemacht !

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Präsentation zum Thema: "OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, 25.10.2012 Workshop: EU-Planspiel – selbst gemacht !"—  Präsentation transkript:

1 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, Workshop: EU-Planspiel – selbst gemacht !

2 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, Was kann ein Planspiel beim Thema EU leisten? Was sind überzogene Erwartungen an ein Planpiel? Grundlegende Fragen: Warum Planspiele beim Thema EU?

3 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, Das Planspiel soll  Perspektivität zeigen: verschiedene Länderinteressen aufgrund unterschiedlicher Ausgangssituation, Kultur etc.  Komplexität zeigen: Es gibt nicht DIE richtige Entscheidung, diese ist vielmehr situativ, perspektivisch, von den Folgen/Wirksamkeit kaum einzuschätzen  Entscheidungen finden immer im Spannungsfeld „Supranationaliät – Nationalität“ statt -> oder mit Sutor: Pluralität - Integration Inhaltliche Dimension: Erwartungen an einen Planspieleinsatz beim Thema EU:

4 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, Dimension im Sinne eines erweiterten Lernbegriffes: sind selbst ein Teil von ihr Politische Menschen (Politische Identitätsbildung) spielen eine politische Situation, sind selbst ein Teil von ihr -Arbeiten sich ein in die Materie -Diskutieren, Argumentieren, Urteilen und Entscheiden -Koalieren, kooperieren und grenzen sich ab -> ganzheitliches Lernen! Erwartungen an Planspiele: => Idee: Motivation durch Betroffenheit, Offenheit, Selbsttätigkeit!

5 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, Der Entscheidungsmodus: Bsp.:  Beichtstuhlverfahren beim Europäischen Rat,  Parlament weitgehend ohne Fraktionsdisziplin,  weitgehend unpolitischer/administrativer Prozess in der Kommission,  Ministerrat – Minister folgen oft den Entscheidungsvorlagen der Ständigen Repräsentanten, die eher konsensorientiert diskutieren Inhaltliche Dimension: Probleme beim Einsatz von Planspielen EU:

6 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, Grenzen/Problemfelder  Übertragung auf die Realität -> Parallelisierungsfalle!  Meta- und Reflektionsphasen notwendig: Kombination mit traditionellen Unterrichtsformen, welche dann die Erfahrungen und Erkenntnisse des Planspiels nutzen!  Überschätzung der Teilnehmer?! Begreifen Sie wirklich inhaltlich etwas oder spielen Sie nur? Inhaltliche Dimension: Probleme beim Einsatz von Planspielen EU:

7 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, )Spannender, Kontroverser Plot [Thema, das die Schüler begeistern könnte] 2) Begreifbar und dadurch spielbar (hinsichtlich Überschaubarkeit, Komplexität, Akteursanzahl, Entscheidungssituation etc.), aber auch nicht zu einfach!!! 3)Offenheit (hinsichtlich Rolleninterpretation, Entscheidungsfindung, Interaktion/Koalition/Kommunikation! 4)Zeitliche und inhaltliche Ökonomie (Zeitbedarf, Raumbedarf, Lerngehalt) 5) Repräsentativer Plot/Inhalt (Reale politische Probleme und Konflikte können als Vorbild dienen oder unmittelbar verwendet werden, möglicherweise zugespitzt, reduziert, verkürzt etc.) -> ständige Aktualisierung der tatsächlichen Ereignisse!?  Was soll daran gezeigt, gelernt und erfahren werden? [Planspielsituation werden lange erinnert!] Planspiele schreiben: Was braucht man dazu?

8 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, )Eine politische Situation, die exakt beschrieben ist 2)Kontroverse Akteure mit Rollenkarten (Vielseitig, aber auch reduziert!) 3)Materialkarten zur Information (Argumente, Einschätzung der eigenen Situation, der fremden Situation, Strategiebildung) 4) Ereigniskarten für den Lehrer (zur Steuerung im Bedarfsfall) 5)Eine konkrete Entscheidungssituation bzw. ein Entscheidungsprozess (Wer ist entscheidungsbefugt? Wie wird die Entscheidung herbeigeführt?) 6)Eine Zeiteinteilung, die genügend Raum lässt für das Spielen und Einarbeiten, aber auch nicht langweilt! 7)Eine Raumsituation, in der die Gruppen ungestört einarbeiten und ihre Strategie planen können, aber auch Gelegenheit zur Interaktion bietet 8) Eine Reflektionsphase, in der Schüler ihr Spielen, ihre Situation, ihre Gefühle, aber ein Vergleich mit der Realität angebahnt wird! (Keine Entwertung des Spiels, aber entsprechende Einordnung!) Was man mindestens zur Konzeption eines Planspiels benötigt?

9 OStR Michael Sauer / Saskia Deml Workshop: Planspiele – selbst gemacht?!, EFWI Landau, > Gemeinsame Reflektion eines selbst geschriebenen Planspiels!

10 Was soll gezeigt werden? 1.) Schüler/innen lernen den Europäischen Rat als eine wichtige und entscheidende Institution kennen 2.) Einblicke in die Arbeitsweise des EU-Rates 3.) Modellhafte Simulation politisch-ökonomischer Entscheidungsaktivitäten 4.) Funktionsweise politischen Handelns in Krisensituationen 5.) Auftretende Probleme/Schwierigkeiten bei den Verhandlungen zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten 6.) Existenz eines informellen Entscheidungsprozesses 7.) Schwierigkeit der Kompromiss- Entscheidungsfindung  Üben des Problemlösens 8.) Perspektivgebundene Vorgehensweise

11 Beschreibung der Problemsituation PZ: Inwieweit soll die EU in die Haushaltspolitik eines EU-Mitgliedstaates eingreifen? Pädagogisch-didaktisch vereinfachte politische Problemsituation mit exemplarischer/nicht nur tagesaktueller Fragestellung! Bezug zur Schuldenkrise: hohe mediale Aufmerksamkeit Konsequenzen für Deutschland  Was bedeutet die Krise für mich und meine Zukunft? Thema im Wahlkampf im Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 Auftretende Schwierigkeiten Schuldenkrise ist sachlich sehr komplex  didaktische Reduktion Europapolitik ist den Schülern oftmals fremd  Schaffung eines exemplarischen Zugangs Funktioniert die Informationsbereitstellung (Rollen- und Materialkarten) für die Schüler / und wird sie der Sachlage gerecht?

12 Auswahl der Akteure Akteure sind nicht nur die Schüler/innen, sondern auch die Lehrkraft Lehrkraft: Präsident des Europäischen Rates (Spielorganisator/in und Spielleiter/in) 6 Gruppen à 4 Schüler/innen Deutschland Frankreich Italien Großbritannien Lettland Presse

13 Verlaufsplan Zeitrahmen von 6 Stunden Spieleinführung + Informations- /Lesephase: 45 Minuten Meinungsbildung/Strategieplanung: 45 Minuten Interaktion zwischen den Gruppen: 45 Minuten Vorbereitung der Konferenz: 45 Minuten Durchführung der Konferenz: 45 Minuten Spielauswertung: 45 Minuten


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