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Home Treatment mit intensiver kognitiver Verhaltenstherapie bei Personen mit persistierenden psychotischen Störungen senkt die Anzahl und Dauer der Rehospitalisierungen.

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Präsentation zum Thema: "Home Treatment mit intensiver kognitiver Verhaltenstherapie bei Personen mit persistierenden psychotischen Störungen senkt die Anzahl und Dauer der Rehospitalisierungen."—  Präsentation transkript:

1 Home Treatment mit intensiver kognitiver Verhaltenstherapie bei Personen mit persistierenden psychotischen Störungen senkt die Anzahl und Dauer der Rehospitalisierungen im Vergleich zu einer klinischen Kontrollgruppe Korrespondenz: Hendrik Müller 1, Simone Claus 1, Léa Goldstein 1, Ines Haag 1, Eun-Hae Kim 1, Johanna Klaus 1, Joachim Klosterkötter 1, Christian Konkol 1, Andreas Bechdolf 1,2 1 Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinik Köln 2 Vivantes Klinikum am Urban, Berlin, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Akademisches Lehrkrankenhaus, Charité-Universitätsmedizin, Berlin 1. Marshall M, Lockwood A. Assertive community treatment for people with severe mental disorders. Cochrane database of systematic reviews 1998; 2. Lambert M, Bock T, Schottle D et al. Assertive community treatment as part of integrated care versus standard care: a 12-month trial in patients with first- and multiple-episode schizophrenia spectrum disorders treated with quetiapine immediate release (ACCESS trial). J Clin Psychiatry 2010; 71: Austin PC. An introduction to propensity score methods for reducing the effects of confounding in observational studies. Multivariate behavioral research 2011; 46: Gemäß unserer Hypothesen wurden im Vergleich zu der abgeglichenen klinischen Fallkontrollgruppe die in Home Treatment eingeschriebenen Patienten im betrachteten Zeitraum weniger häufig stationär aufgenommen (p< 0,05). Kam es zu stationären Aufnahmen, so war die Verweildauer der IV-Patienten im Vergleich zur Kontrollgruppe reduziert (p< 0,05). Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine teambasierte, aufsuchende, intensive Therapie mit kognitiver Verhaltenstherapie und Pharmakotherapie im Rahmen eines längerfristigen Beziehungsangebots auch innerhalb der deutschen Versorgungslandschaft einen zusätzlichen Nutzen erbringen kann. Dem methodischen Nachteil einer fehlenden randomisierten Zuweisung zu den verglichenen Gruppen lässt sich mittels Propensity Score Matching begegnen. Ein zusätzlicher Nutzen dieser Methode ist der Zugewinn an ökologische Validität. Eine mögliche methodische Limitation stellt die geringe Fallzahl dar. Außerdem fußt unsere Analyse auf klinischen Routinedaten, sodass nur eine geringere Zahl an konfundierenden Variablen in der Analyse berücksichtigt werden konnten. Daher wäre es wünschenswert, weitere Daten von unabhängigen und verblindeten Beurteilern innerhalb eines begleitenden Versorgungsforschungsprojekt zu erheben. Außerdem scheint die Auswirkung unseres Behandlungsangebots auf die subjektive Lebensqualität der eingeschriebenen Patienten eine sinnvolle Ergänzung zu den hier vorgestellten ermutigenden Ergebnissen zu sein. 4. Ergebnisse3. Teilnehmer 6. Diskussion5. Ergebnisse In den letzten Jahren ist in Deutschland ein wachsendes Interesse an Home Treatment innerhalb von integrierten Versorgungskonzepten bei Patienten mit schweren psychischen Störungen zu verzeichnen. In das Home Treatment- Projekt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Köln können Patienten mit mehrfachen stationären Aufenthalten und schwereren Verläufen im Rahmen von F1-, F2- und F3- Störungen sensu ICD-10 eingeschlossen werden, wenn psychotische Symptome für das Krankheitsbild prägend sind. Die in das Projekt eingeschriebenen Patienten werden auch in akuten Phasen der Erkrankung durch unser multiprofessionelles Team intensiv und multimodal aufsuchend behandelt. Der aktuelle Cochrane-Review zum Nutzen von Home-Treatment, auf Grundlage von Studien aus den meist englischsprachig entwickelten Ländern, zeigt, dass psychiatrische Patienten, denen ein solches Behandlungskonzept angeboten wird, weniger oft stationär aufgenommen werden und nach einer Aufnahme die stationäre Verweildauer geringer ist [1]. Trotz erster ermutigender Ergebnisse gibt es bisher wenig Belege für einen vergleichbaren Nutzen von Home Treatment innerhalb der deutschen Versorgungslandschaft [2]. Aufgrund der Studienlage kann jedoch vermutet werden, dass die Einschreibung in ein Home Treatment-Projekt auch in deutschen Krankenhäusern der maximalen Versorgung die Anzahl und die Dauer der Hospitalisierung senken kann. 2. Methode1. Hintergrund und Fragestellung StationärHome TreatmentTest¹ N Propensity Score (MW, SD) Alter (MW, SD) weiblich (%) Diagnosen F1 F2 CGI (MW, SD) GAF (MW, SD) 11 0,020 (0,006) 47,2 (19,2) ,021 (0,007) 39,1 (10,5) ,5 (0,7) 44,8 (5,5) n.s. - ¹ U-Test, ҳ²-Test; CGI, Clinical Global Impression Scale for Schizophrenia; GAF, Global Assessment of Functioning Scale. * * *Alle Patienten rekrutier in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Köln statistischer Vergleich ( ҳ ²-Test; U-Test) Home Treatment Patienten (n=12) abgeglichene klinische Fallkontrollen (n=11) Propensity Score Matching (Alter, Geschlecht, Diagnose) Behandlungsfälle (n=644)* der Jahre mit schizophreniformen Störungen oder substanzinduzierten psychotischen Störungen. ausgeschlossene Fälle (n=21) aufgrund fehlender Daten. verbleibende Fälle (n=623) Screening zwischen 2012 und 2013 (n=25)* erfüllen Ausschlusskriterien(n=13) kein DAK-Patient (n=10) nicht die nötige Fallschwere (n=3) Home Treatment Patienten (n=12)


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